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Merkwürdige Geschichte - Betrug?

Erstellt von Berlintwin, 06.06.2015, 22:44 Uhr · 46 Antworten · 4.986 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hallo zusammen,
    besten Dank für die Tips. Ich werde morgen genau so vorgehen.
    Zuerst werde ich überprüfen, ob Bescheid taatsächlich von Berliner Feuerwehr kommt.
    Und ob die Mitarbeiterin, was drauf steht, tatsächlich echt ist, bei Feuerwehr arbeitet usw.
    Wenn alles zutrifft, werde ich versuchen mit ihr zu reden, was die Sache ist.
    Anschliessend so wie C-Treiber und Ihr beschrieben habt, vorgehen.
    Ich hätte selbst nie auf solchen Antrag drauf gekommen "Vollstreckungs- und Vollziehungsschutz"
    Mann Mann Mann, was man alles lernen muß. Besten Dank noch mal dafür.
    Ich Euch werde berichten, wie es weiter läuft, falls Interesse besteht.
    Ja, und was erster Anruf betrifft, ich weiss wirklich nicht, von wo es kam. Auf jeden Fall, meine Vermutung, nicht von meiner
    Versicherung. Wenn man naachhinein den ganzen Ablauf noch maal durch Kopf gehen lässt, kommt plötzlich ein grosser Zweifel,
    habe schon damals gedacht, die nette Dame gelogen hat, mit jedem Wort, nun wusste ich damals nicht, wozu.
    Nächste Mal werde ich die Nummer speichern.
    Und nie wieder irgendeine Info von sich selbst geben. Man weiß es irgendwie aber so wie bei mir, die Alarmglocken sind viel zu spät
    gekommen. Blöd gelaufen, gebe ich zu, haabe mich auch damals bereits geärgert.
    Entweder ist es Irrtum oder böswilliger Betrug. Mal sehen.
    @Christian: Meinst Du, ich soll meine Q lieber nicht benutzen? Das wäre dann ganz hart, bewege jeden Tag.
    Beste Grüße aus Berlin
    Jürgen

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    #22
    Zitat Zitat von preich13 Beitrag anzeigen
    Hallo

    Kenne mich mit deutscher Burokratie nicht aus, aber als Tip:
    Nicht die Telefonnummer oder Adresse von dem Brief benutzen. Selber diese herausfinden und bestätigen dass die echt/falsch sind.

    Peter
    Guter Tipp. Nimm die Behördenauskunft 115. Ich schick dir noch ne PN.

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    #23
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Ich würde da nicht hinfahren. Viel zu viel Aufwand.

    Du schickst an die Adresse (wo das Schreiben herkam) einen Antrag.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    betreffend Ihres Gebührenbescheides vom {Datum} mit {Vorgangsnummer} beantrage ich Vollstreckungs- und Vollziehungsschutz.

    Mit freundlichen Grüßen


    Ist es wirklich eine offizielle Stelle, müssen die auf Deinen Antrag reagieren, sprich, Dir einen Bescheid zustellen in dem sie entweder zustimmen oder ihn ablehnen oder eine Begründung für Deinen Antrag einfordern.

    Dann manchst Du eine Kopie des Schreibens und schickst es mit einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    beiliegende Kopie eines Schreiben habe ich von {Adresse} erhalten. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um versuchten Betrug, ich erstatte insofern Anzeige gegen Unbekannt.

    Bitte halten Sie mich über den Fortgang Ihrer Ermittlungen auf dem Laufenden.

    Anlage:
    Kopie eines Schreibens

    Mit freundlichen Grüßen


    Natürlich jeweils unterschreiben, per Einwurf-Einschreiben abschicken und warten was da kommt.

    Wir hatten hier schon viel Spaß mit Zahlendrehern im Kennzeichen und ähnlichen Spielchen.

    Stelle Dir einfach eine Frage.
    Warum rucht Dich Deine Versicherung an, wenn die Feuerwehr Geld von Dir will?

    Es gibt keinen Grund.
    genauso würde ich das auch machen...

  4. ChristianS Gast

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    #24
    @Christian: Meinst Du, ich soll meine Q lieber nicht benutzen? Das wäre dann ganz hart, bewege jeden Tag.
    Neeeeeeeeee......so war das natürlich nicht gemeint!
    Schau mal, solange du drauf sitzt und sie "benutzt", kann sie nicht geklaut werden.
    Immerhin wissen die Ganoven (so es denn welche sind) inzwischen, wo die Q übernachtet (deine Adresse).
    Anketten sollst du sie, wenn du sie nicht benutzt.
    Meine Meinung.

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von ChristianS Beitrag anzeigen
    Neeeeeeeeee......so war das natürlich nicht gemeint!
    Schau mal, solange du drauf sitzt und sie "benutzt", kann sie nicht geklaut werden.
    Immerhin wissen die Ganoven (so es denn welche sind) inzwischen, wo die Q übernachtet (deine Adresse).
    Anketten sollst du sie, wenn du sie nicht benutzt.
    Meine Meinung.

    Aber nicht in Berlin, da stellst Du nen Motorrad auf dem Ku'damm ab, machst das Lenkerschloß rein, gehst in den Laden und siehst es dann gerade noch davon fahren. Gemäß der Videoüberwachung hat das knapp 10 Sekunden gedauert.

  6. Registriert seit
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    #26
    Kurfürstendamm Da ist die Schmutzfuß-Dichte aber auch deutlich überdurchschnittlich

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    #27
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Kurfürstendamm Da ist die Schmutzfuß-Dichte aber auch deutlich überdurchschnittlich
    Mag ja sein, aber mir haben sie hier auch eine geklaut und hier ist die Schmutzfussdichte, jedenfalls laut Kriminalitätsatlas, deutlich geringer.

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Mag ja sein, aber mir haben sie hier auch eine geklaut und hier ist die Schmutzfussdichte, jedenfalls laut Kriminalitätsatlas, deutlich geringer.
    Einer reicht ja auch

  9. Registriert seit
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    #29
    Hallo zusammen,
    Heute habe ich mit dem Fall noch mal beschäftigt:

    Folgende Ergebnisse:
    - Gebührenbescheid ist echt, tatsächlich ausgestellt von Berliner Feuerwehr
    - Die Frau gibt es, nur momentan nicht verfügbar, ich habe mit ihrer Vertretung geredet
    - Die Bearbeiterin war so richtig freundlich, höflich und hilfsbereit
    - Laut Aktenlage: Als Input bei der Feuerwehr eingegangen, dass tatsächlich mein Motorrad mit
    meinem Kennzeichen in Unfall verwickelt wurde. Sie hat mir tatsächlich mein
    Kennzeichen genannt. Dann haaben sie den Besitzer ermittelt (mich) und entsprechend
    Gebührenbescheid gesendet.
    - Ich habe ihr meine Situation geschildert
    - Sie hat vorgeschlagen, sie macht noch mal eine Überprüfung über Polizei, wer war da
    in Unfall wirklich verwickelt und hat versprochen, mich anzurufen.
    - Nach ca. 1 Stunde hat sie angerufen und hat gesagt, Polizei hat bestätigt, dass es
    andere Motorrad beteiligt war. Es war ein Zahlendreher in Kennzeichen.
    Also ihr Vorschlag, ich sende ihr zurück die ganze Unterlagen, und das ist für mich
    erstmal abgeschlossen.

    Ich werde mir die Kopien aller Papiere machen und die Original-Papiere, wie vereinbart, zurück senden.
    Ich hoffe, es wird die Sache damit für mich erledigt. Na, muß ich sagen, komische Sachen passieren eben.
    Ich weiß immer noch nicht, wer war die erste Frau, die mich damals angerufen hat. Die hat total gelogen.
    In Firma maachen wir immer die Webinars über Social Engineering, und bei eigenen Daten habe ich eigentlich
    versagt.
    Na egal, erstmal lasse ich es. Es ist taatsächlich so, wie C-Treiber richtig gesagt hat, Zahlendreher.

    Ich habe jetzt folgende Erfahrungen aus dem Fall gezogen:
    - sage keinem am Telefon zu viel und überprüfe, ob der Anrufer wirklich der ist, als was er sich
    vorstellt, falls es möglich.
    - ich werde keine Witze mehr über Beamten erzählen, es gibt sehr hilfsbereite und freundliche Menschen
    - dieses Forum ist wirklich was wert, wegen Tips und Unterstützung. Besten Dank Euch allen, die
    wirklich gute Tips gegeben haben und sogar zur Klärung beigetragen haben, einfach Klasse für
    solche Hilfe. Es freut mich für so ein Forum, Superklasse, es gibt nur noch einen auch so gute
    Forum in DE-Web, wo ich früher als ehemaliger Scrambler-Fahrer war, "Triumph Thruxton, Bonneville
    und Scrambler", da sind auch ganz gute Jungs und Mädels.

    Was mich aber negativ beeindruckt haat, wie leicht man an so viele Daten durch Anruf bei Zentralnummer
    der Versicherungen bekommen kann. Man braucht gar nicht sich irgendwie legalisieren, ich habe gelesen,
    man nennt einfach einen Kennzeichen und bekommt der Name der Versicherung, und Police-Nummer dazu.
    Dann wiederum Anruf bei der Versicherung und sie geben Dir Name und Adresse ohne eine Frage zu stellen, bzw.
    lassen sich mit irgendwas leicht abspeisen. Ich habe nie gedacht, wie leicht es ist.
    Und das alles im Licht der heutige Diskussionen über Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung usw.
    Unsere Daten stehen einfach auf der Strasse, man hofft nur, dass die Kriminelle nichts massiv anfangen
    werden, die Daten zu verwenden... Gruselig irgendwie, lässt mich wirklich nachdenken.

    Wünsche Euch eine unfallfreie Fahrt, ohne Gebühren usw.

    Jürgen

  10. Registriert seit
    17.05.2007
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    Standard

    #30
    na also


 
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