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Metall schmelzen - ein Schmied hier?

Erstellt von vau zwo, 08.08.2010, 14:55 Uhr · 15 Antworten · 1.469 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Metall schmelzen - ein Schmied hier?

    #1
    haben wir hier jemanden der sich mit Metall schmelzen auskennt?
    Hab folgendes vor - erstmal hat überhaupt nix mit Motorrad zu tun-
    Ich baue Massivholzmöbel, und hab die Idee statt Holzkitt Metall zu nehmen, sieht ganz witzig aus, die geschliffenen Metallstücke in der Holzoberfläche.
    Ich hab es nun mit Zinn und Lötkolben versucht, mit mäsigem Erfolg, das Metall bleibt nicht lange genug flüssig um es ins Holz ein zu bringen
    hat jemand eine Idee

  2. Lisbeth Gast

    Standard

    #2
    interessante idee, die du da hast.

    ich bin absoluter laie was metalle angeht, aber mein erster gedanke war, dass das metall ziemlich heiß ist, wenn es gegossen wird und dir das holz ankokeln wird.

    hier hab ich was in google gefunden, vielleicht hilft dir das: http://www.versuchschemie.de/topic,5...von+Eisen.html

    hast du mal überlegt, einfach nägel ohne kopf dicht an dicht einzuschlagen und danach drüberzuflexen oder zuerst kitt, dann mit blattgold vergolden? wenn lack drüberkommt dürfte das halten.

    kannst du mal ein foto von deinen möbeln einstellen? das interessiert mich

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    nee da verkohlt nix, wird auch nicht lackiert nur geölt, funktioniert schon, nur der zinn bleibt mir nicht lang genug flüssig

  4. Registriert seit
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    23

    Standard

    #4
    Es gibt Lötzinn mit verschiedenen Schmelzpunkten einfach eins mit niedriegerem Schmelzpunkt nehmen.

    Oder die Spalte füllen und mit einem Lötkolben mit dünner Spitze nochmals erwärmen.


    Viel erfolg stell mal Bilder ein wenns klappt.

    Grüß Adrian

  5. Registriert seit
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    9.459

    Standard was willst du denn tun?

    #5
    harzgallen auslöten, also mit metall füllen oder
    tatsächlich kraftschluessige verbindungen her-
    stellen?

    für ersteres sollte zinn zum "bleigiessen" genü -
    gen. fürs zweite wäre mindestens hartlot erfor-
    derlich, wenn auch dann wohl sauteuer...

    bronzeklammern mit blei eingiessen geht für die
    festverbindung sicher auch. sieht sehr gut aus
    als materialmix und hält.

  6. Registriert seit
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    7.314

    Standard

    #6
    Zinn hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als Blei und ist nicht so weich, also vermutlich besser geeignet.

    Mit Lötkolben (vermutlich hast Du mit einem elektrischen probiert?) erreichst Du nicht genug Hitze.

    Entweder wirklich wie Weihnachten: alte Suppenkelle über Gasflamme erhitzen oder mit einer Propanflaschen und Gaslötkoben arbeiten.

    Könnte Dir so ein Teil mal leihweise rüberschicken, falls Du das mal probieren willst.

  7. Registriert seit
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    1.298

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Quallentier Beitrag anzeigen
    Zinn hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als Blei und ist nicht so weich, also vermutlich besser geeignet.

    Mit Lötkolben (vermutlich hast Du mit einem elektrischen probiert?) erreichst Du nicht genug Hitze.

    Entweder wirklich wie Weihnachten: alte Suppenkelle über Gasflamme erhitzen oder mit einer Propanflaschen und Gaslötkoben arbeiten.

    Könnte Dir so ein Teil mal leihweise rüberschicken, falls Du das mal probieren willst.
    hab ich versucht, danke, nur wenn ich es aufs Holz gieße wird es hart, bevor es richtig eindringt, ich versuche mal was anderes.. metallspäne oder besser staub mit epoxydharz und das dann rein gießen

  8. Registriert seit
    28.09.2009
    Beiträge
    9.459

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    harzgallen auslöten, also mit metall füllen oder
    tatsächlich kraftschluessige verbindungen her-
    stellen?

    für ersteres sollte zinn zum "bleigiessen" genü -
    gen. fürs zweite wäre mindestens hartlot erfor-
    derlich, wenn auch dann wohl sauteuer...

    bronzeklammern mit blei eingiessen geht für die
    festverbindung sicher auch. sieht sehr gut aus
    als materialmix und hält.
    Zitat Zitat von vau zwo Beitrag anzeigen
    hab ich versucht, danke, nur wenn ich es aufs Holz gieße wird es hart, bevor es richtig eindringt, ich versuche mal was anderes.. metallspäne oder besser staub mit epoxydharz und das dann rein gießen
    wenn du denn fragen auch beantworten tätest, täte man dir u.U. auch helfen können
    so hald ned.



    ein uraltes und in der baudenkmalpflege wiederentdecktes mittel, fugen zu schliessen in steinen, dinge dauerhaft fest mit einander zu verbinden stellt
    Bleiwolle dar.

    sieht aus wie lametta, sind also bleischnüre, die dann in die fugen hineingelegt und immer weiter verdichtet werden. ist zwar giftig, aber das ist benzin auch. wenn dich mehr interessiert, frochschd hald.

    gruesse nach unterfranken

  9. Registriert seit
    26.01.2008
    Beiträge
    125

    Standard ?

    #9

  10. Registriert seit
    23.07.2009
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    2.850

    Standard

    #10
    Versuch doch mal Kaltmetall.
    Das Zeug aus dem Mopedzubehörhandel,mit dem man immer versucht durchgeschliffene Ventieldeckel zu dichten.Was sellten klappt.

    Oder schon mal mit dem guten alten Bleigießen aus dem Sylvester Paket versucht?


 
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