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(Motorrad-) Anhänger, Winterreifenpflicht

Erstellt von Supo, 30.11.2010, 17:59 Uhr · 7 Antworten · 1.436 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage (Motorrad-) Anhänger, Winterreifenpflicht

    #1
    Weiß jemand von Euch Bescheid, ob ein KFZ-Anhänger - analog zum KFZ selbst - im "Winterbetrieb" über Winterreifen verfügen muß???

    Schon einmal im voraus besten Dank für Eure Antworten.

  2. Registriert seit
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    145

    Standard Winterreifen - Anhänger

    #2
    Hi Peter,

    für Anhänger besteht KEINE Winterreifenpflicht.

    Du kannst die Q auf das Anhängerlein packen, dein Zugfahrzeug (mit Winterreifen) davorschnallen und dann ....

    Grüße

    Dirk

  3. Registriert seit
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    Lächeln

    #3
    Zitat Zitat von bullrider Beitrag anzeigen
    für Anhänger besteht KEINE Winterreifenpflicht.
    Hallo Dirk,

    herzlichen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich hoffe, daß weiß auch die Rennleitung?

  4. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #4
    Im Gegensatz zum Motorrad, welches mit Winterreifen ausgestattet sein muss...

  5. Registriert seit
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    2.226

    Standard

    #5
    Mahlzeit zusammen,

    mal so in die Runde gefragt.
    Was bringt es euch auf glatter Fahrbahn, wenn auf dem Zugfahrzeug Winter- oder Ganzjahresreifen montiert sind und der Anhänger sommerbereift ist?

    Richtig gar nichts im Gegenteil!

    Denn der Anhänger wird in der ersten Kurve, wo das Zugfahrzeug noch Gripp hat, im besten Fall „nur“ driftend durch die Kurve rutschen oder gar versuchen das Heck des Zugfahrzeugs irgendwie zu treffen.
    Wer es nicht glaubt, der kann das mal in einem Kreisverkehr bei zügiger Fahrt ausprobieren – geht auch dann, wenn der Anhänger leer und die Straße nur nass ist – ihr werdet sehen wie schön der driften kann und das Auto noch locker in der Spur bleibt.
    Dabei spielt es keine Rolle ob es ein ungebremster, ein gebremster Tandem- oder gebremster Einachsanhänger ist.

    Wie sich ein gebremster Anhänger auf glatter Straße verhält, wenn das Zugfahrzeug durch die korrekte Reifenwahl noch Gripp hat ist so, wie als würdet ihr mit dem Auto nur auf der Vorderachse mit entsprechender Bereifung und auf der Hinterachse mit Sommerreifen fahren und Bremsen. Und ich garantiere euch, dass das Fahrzeugheck ganz schnell ausbrechen wird, da die entsprechenden Seitenführungskräfte bei den Sommerreifen fehlen.

    Ich besitze auch einen Anhänger, den ich in der Regel nur für den Transport unserer Mopeds benötige und zurzeit den beiden in der Garage Gesellschaft leistet. Nächstes Jahr wir der 6 Jahre jung und da er eine 100er Zulassung hat und im Oktober zum Tüv muss, brauche ich dann auch neue Reifen.
    Da er eine Standart PKW Bereifung hat, werde ich Ganzjahresreifen mit entsprechendem Loadindex usw. montieren. Es ist zwar nicht die perfekte Lösung für eine schneebedeckte Straße, aber immer noch besser als mit Sommerreifen durch die Gegend zu rutschen und ggf. sogar zu verunfallen.
    Da sind mir ca. die 150,- € bis 200,- € Investition für Ganzjahresreifen eines renommierten Herstellers wie z.B. von Goodyear oder Dunlop locker wert.

    VG Martin

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hallo Martin,

    auch Dir Dank für Deine Antwort.

    Es ging mir hier um die Klärung der Zulässigkeit, von der nicht zuletzt auch eine versicherungsrechtliche Betrachtung abhängen kann.

    Du hast natürlich recht, daß es keinen Sinn macht, bei jeder Witterung mit Sommerreifen auf dem Hänger zu fahren .

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hey Peter,

    ich wäre mir da nicht ganz so sicher, dass die / der Versicherer problemlos bezahlen werden.
    Denn wenn der Anhänger am Zugfahrzeug hängt, zahlt die Versicherung des Zugfahrzeuges im falle eines Unfalls - die Haftpflicht vom Anhänger zahlt nur beim rangieren des abgehangenen Anhängers – so die Aussage meine Versicherers.

    Und da das Zugfahrzeug die angepasste Bereifung haben muss … ich als Versicherer würde versuchen nicht zu bezahlen, da man nicht mit angepasster Bereifung unterwegs ist … usw.

    Aber mal im Ernst, der gesunde Menschenverstand sollte jedem Bewusst machen, dass es Blödsinn ist so durch die Gegend zu fahren – egal wie kurz die Fahrstrecke ist. und wer hat sich noch nicht über die Leute aufgeregt, die mit dem PKW auf glatter Fahrbahn mit Sommerreifen unterwegs sind, nicht vorwärts kommen, deshalb nur im Schritttempo fahren oder gar quer stehen dun die Straße blockieren.

    Ich könnte bei solchen Leuten echt sowohl meine gute Erziehung als auch meine gute Kinderstube vergessen, wenn ich dadurch „aufgehalten“ werden sollte … bisher habe ich es aber noch nicht gehabt, ich hoffe es bleibt auch so.

    Im Schnee gehen auch die wenigstens Leute mit Sandalen oder Flipflops spazieren – da werden auch die passenden Schuhe angezogen – warum also nicht beim Auto, Anhänger usw.?! Und wenn die Q auf dem Anhänger steht und es auf de Weg in die Berge geht wird sie auch nicht mit einem „Bindfaden verzurrt“ – da wird in der Regel auch ein dem gewicht entsprechend passender Verzurrgurt genommen.

    Gruß Martin

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Natürlich ist es sicherer den Hänger mit Winterreifen zu versehen.
    Ich würde das,solange ich nicht muß,nur machen,wenn ich regelmäßig damit im Winter unterwegs bin.

    Sollte der Fall eintreten,ich müßte ein einziges mal den Hänger auf Schnee benutzen,dann werde ich besonders vorsichtig fahren.Schon im Eigeninteresse das Bike nicht samt Hänger im Graben zu versenken.

    Zitat Zitat von Bajaman Beitrag anzeigen
    Hey Peter,

    ich wäre mir da nicht ganz so sicher, dass die / der Versicherer problemlos bezahlen werden.
    Denn wenn der Anhänger am Zugfahrzeug hängt, zahlt die Versicherung des Zugfahrzeuges im falle eines Unfalls - die Haftpflicht vom Anhänger zahlt nur beim rangieren des abgehangenen Anhängers – so die Aussage meine Versicherers.

    Und da das Zugfahrzeug die angepasste Bereifung haben muss … ich als Versicherer würde versuchen nicht zu bezahlen, da man nicht mit angepasster Bereifung unterwegs ist … usw.
    Wenn keine Winterreifenpflicht besteht,kann sich der Versicherer auf den Kopf stellen.Er wird zahlen müssen.
    Wenn du eine Unfall wegen zu hoher Geschw. verursachst,muß diese ja auch zahlen.Auch wenn der Unfall mit normaler Geschw. vermeidbar gewesen währe.
    Erst bei grober Fahrlässigkeit wirds möglich daß der Versicherer den Hebel ansetzten kann.

    Der Satz "angepasste Bereifung" gilt nur für Kraftfahrzeuge.
    Das bedeutet für Fahrzeuge mit Motor.Also niemals für Anhänger,Fahrräder oder Kutschen die ja auch am Straßenerkehr Teilnehmen.


 

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