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MOTORRAD UNFALL - was muss ich jetzt beachten?

Erstellt von basenji, 17.09.2007, 08:16 Uhr · 21 Antworten · 4.515 Aufrufe

  1. basenji Gast

    Standard MOTORRAD UNFALL - was muss ich jetzt beachten?

    #1
    Hallo Zusammen,
    tja leider endete meine Deutschlandumfahrung bereits am Freitag mit einem Unfall kurz vor Berlin.
    Trotz Regen hatte ich bereits eine herrliche Woche durch Erzgebirge und Spreewald hintermir ... und dann wird mir in Königs Wusterhausen die Vorfahrt genommen. Bin mit ca 45km in die Fahrertür und mit dem Kopf auf der Fahrerseite aufgeschlagen (Ein rießiges Dankeschön an Schubert - mir ist nix passiert).
    Polizei und Rettungsdienst waren super nett. Glücklicherweise habe ich nur Prellungen der Hände und Handgelenke und ein Schleudertrauma.
    Die Schuldfrage ist eindeutig geklärt.
    Meine Maschine steht noch dort in der BMW-Vertragswerkstatt, ich wurde von meiner Freundin geholt, denn mit meinen Händen war an Zug- oder Flugreise nicht zu denken.
    WAS MUSS ICH NUN BEACHTEN?
    Liebe Grüße - jetzt aus Frankfurt am Main
    Sybille

  2. Registriert seit
    14.11.2005
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    317

    Standard was beachten...

    #2
    was meinst Du konkret ?

    ein Schleudertrauma,... sorg dafür, dass du es ausreichend " auskurierst"
    um sdas Motorrad, dass alle deine Ansprüche korrekt bearbeitet und zügig das Geld auf deine Seite wandert und ... einen " guten Anwalt, der deine Ansprüche in angemessener Höhe definiert = Schwerzensgeld und der Gleichen...

    meine gekenterte Kuh, durch Unfall mit einem BMW., der mir die Vorfahrt genommen hat,... der Anwalt iste seit einem Viertel Jahr " zu Gange" was ich sehr lange finde...

    Peter

    alles "erfasst " oder gibt es Fragen ?

  3. Registriert seit
    14.11.2005
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    317

    Standard sorry

    #3
    aber ich lese gerade ein paar Tippfehler..

  4. Registriert seit
    07.08.2007
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    309

    Standard

    #4
    Hallo,

    zum Glück ist Dir nicht mehr passiert.

    Ich habe mich, bei meinen Unfällen mit geklärter Schuldfrage, immer mit der gegnerischen Versicherung in Verbindung gesetzt, und das weitere Vorgehen abgeklärt. Im persönlichen Gespräch kann man am besten alles ausmachen. Dabei hatte ich noch nie Probleme, und hatte im Laufe meiner über 20jährigen Zeit als Verkehrsteilnehmer doch schon den ein oder anderen Fall.

    Viel Erfolg,

    Gruß Franz

  5. Registriert seit
    30.01.2005
    Beiträge
    745

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von Peter blau
    alles "erfasst " oder gibt es Fragen ?
    Der Schuberth hat durch den Unfall ausgedient und gehört auch von der gegnerischen Versicherung voll ersetzt.

    Gut, dass es halbwegs glimpflich ausgegangen ist.

  6. Registriert seit
    22.04.2007
    Beiträge
    1.053

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von basenji

    ...
    WAS MUSS ICH NUN BEACHTEN?

    Liebe Grüße - jetzt aus Frankfurt am Main
    Sybille
    hallo sybille ...
    beim örtlichen anwaltsverein eine empfehlung einholen ...
    für einen der besten fachanwälte für verkehrsrecht ...
    den von der ersten minute mit der abwicklung ...
    was die gegnerische seite betrifft beauftragen ...
    zb eschersheimer landstrasse 275 ...
    keine sorge zahlt auch die gegnerische seite ...
    und ansonsten schnell wieder gesund werden ...
    wichtig ist ohne anwaltlichen rat keine erklärungen abgeben ...
    immer daran denken dass bei der versicherung ...
    in der schadenabteilung immer juristen sitzen ...
    die ihren eigenen schaden klein halten wollen ...
    am besten diskutiert man dann auf gleicher augenhöhe ...
    sprich von anwalt zu anwalt ...
    liebe grüsse und gute besserung ...
    manfred

  7. Registriert seit
    16.05.2006
    Beiträge
    1.390

    Standard

    #7
    ooch...menno..... dabei hast das ja so schön anklingeln lassen mit der D-Tour und nun das.....
    Wie die anderen schon gesagt haben: hauptsache nichts schlimmeres passiert und schnell wieder gesund werden!

    Ich würde auf jeden Fall auch einen Anwalt aufsuchen.....bei ungeklärter Schuldfrage kann sich das hinziehen (bis 6 Monate oder länger)
    .....mich hat ein Tiefflieger an der Platte (Löwenstein) versucht rechts zu überholen (als ich rechts blinkte und kurz halten wollte) und Platz hat nicht gereicht. Folge: ich bin umgekippt und der andere Karren Totalschaden....eigentlich verbotenerweise rechts überholt und trotzdem Teilschuld bekommen, weil ich angeblich die doppelte Rückschaupflicht nicht eingehalten hab. Der Typ hat alles an Werten zusammengekratzt was ging. Auch seine alten verstunkenen Lederklamotten, seinen ollen Stinkehelm, und Stiefel inkl. Schmerzensgeld ...alles in allem ein stolzes Sümmchen....was erstaunlich war: trotz seiner ledierten Hände (vom Hinfallen etwas geprellt) hat er sich er neues Moped von irgendeinem anderen armen Schwein inner Zwangsversteigerung gekauft inkl. Probefahrt.......
    na ja, wie dem auch sei....ich war zu treudoof, um zum Anwalt zu rennen.....drum gib acht.... es gibt Menschen, die aus jedem Furz ihre Vorteile ziehen wollen....

    Wünsch Dir eine gute Besserung und sobald Du kannst...ab .....rauf auf die Kiste und weiterfahrn

  8. Registriert seit
    16.05.2005
    Beiträge
    637

    Standard

    #8
    Da gibt es nur eines, das du tun musst: einen Anwalt aufsuchen.
    Und der wird dir dann erzählen, was du alles tun musst. Und er wird dir auch helfen, damit du deinen Schaden und auch Schmerzensgeld bekommst.

    Falls du keine Rechtsschutzversicherung haben solltest, ist das auch kein Problem, da der Unfallverursacher (bzw. dessen Versicherung) diese Kosten auch begleichen muss.

  9. Registriert seit
    16.09.2007
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    13

    Standard

    #9
    WAS MUSS ICH NUN BEACHTEN?

    Hallo Sybille,

    motorradtechnisch halte ich mich an die Vorredner.
    Aber gesundheitlich: Laß bitte alles von einem Mediziner oder einer Klinik dokumentieren, Röntgenbilder etc., aus jeder Lage heraus. Prellungen und Stauchungen könnten auch später Probleme machen und dann kann sich womöglich keiner mehr an den Unfall oder seine möglichen Folgen erinnern. Es sollte ein richtiges Unfallprotokoll erstellt werden. Die großen Kliniken in Frankfurt werden wohl genug Erfahrungen mit Unfallopfer haben.

    Ansonsten toi, toi, toi und gute Besserung dem Menschen und der Maschine.

    Grüße Jana

  10. Registriert seit
    07.09.2007
    Beiträge
    51

    Standard

    #10
    Hallo Sybille,

    aus eigener Erfahrung, obwohl juristisch nicht unbedingt unbedarft, auf jeden Fall einen guten Verkehrsrechtler in Anspruch nehmen. Insoweit schließe ich mich LausbubNRW63 an. Und es kann dauern, bei mir waren es 4 lange Monate (in der Saison). Auch wird das Procedere davon abhängen, welche Versicherung regulieren muss.

    Im Hinblick auf mögliche Körper(folge)schäden Janas Rat befolgen. Ersetzt werden müssen neben dem Helm und evtl. in Mitleidenschaft gezogener Bekleidung alle diese Anschaffungskosten, wobei ein Abzug (neu für alt) nach geltender Rechtsprechung hier nicht statthaft ist. Vorsicht auch bei Nutzungsausfall, gerne wird erfolgreich mit dem Vorhandensein eines PKW argumentiert, was durchaus zulässig aber auch verhandelbar ist.

    Wünsche Dir viel Glück und gute Besserung.

    Gruß
    GeeS


 
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