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Motorradfahrende Vollidioten hetzen Reh

Erstellt von Michael68, 24.03.2016, 15:07 Uhr · 121 Antworten · 6.955 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #81
    Hallo Andalusienfan,

    leider ist das wirklich so. Ein großes Naherholungsgebiet liegt mit dem Brombachsee etwas weiter die B2 hinunter nicht weit von Nürnberg und Fürth entfernt. Wir sind in unserer Ecke ganz gut von den Touristenströmen verschoint worden. Nachdem der Steinbruch in der Gegend als Geotop ausgewiesen und ausgeschildert wurde, hat sich dort innerhalb von einem Monat die Lage extrem verschlechtert. Ich bin vorher das Gebiet jahrelang ungestört beritten und habe dort meine Mauleselin als Packtier ausgebildet.

    Innerhalb kürzester Zeit war der Wald voll mit Spaziergängern (und deren unerzogenen Hunden) und Mountainbikern, die einfach irgendwo an einer Kreuzung ihr Auto abgestellt haben. Die Kletterer sind bis in den Steinbruch gefahren und dann kamen die Crosser ... und besonders nett waren dann die "Rettungshundestaffeln" die plötzlich auch da waren ...

    Und dann ging es mit dem durch Hunde verletzten Wild, mit durch Mountainbiker und Crosser angefahrenen Tieren und mit einfach aufgenommenen Jungtieren los.

    Aufgrund der Lage waren es halt fast ausschließlich die Leute aus Fürth und Nürnberg. Ich habe noch ein paar Jahre in der Gegend gewohnt und regelmäßig mitgeholfen den Wald wieder sauber zu machen, die Schäden an den Reitwegen zu reparieren und die gröbsten Zerstörungen am Geotop zu beseitigen. Mittlerweile wohne ich auf der anderen Seite von Nürnberg und diese Gegend haben die Städter noch nicht entdeckt. Hier ist es aber bei weitem nicht so schön wie in Richtung Roth oder Georgensgmünd aber deutlich ruhiger und entspannter.

    Viele wollen uns Reiter aussperren. Versuch mal einen Stall für die Tiere zu finden. Die Gemeinden sind komplett gegen die Großtierhalter eingestellt und reglementieren wo es nur geht.

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    #82
    Zitat Zitat von Karima Beitrag anzeigen
    Viele wollen uns Reiter aussperren. Versuch mal einen Stall für die Tiere zu finden. Die Gemeinden sind komplett gegen die Großtierhalter eingestellt und reglementieren wo es nur geht.
    Sorry to say @ Karima,
    aber wenn Du mit Deinen Ansichten stellvertretend für die Reiter (und das will ich garnicht so recht glauben können wenn ich die Pferdehalter bei mir in der Umgebung bedenke - ich guck gerade liegend von meiner Couch direkt auf ne Koppel )sprichst, dann wundert mich die Haltung der Gemeinden nicht gerade...wer will sich schon jemanden an die Seite holen, der meint sein Hobby sei der Nabel der Welt ?

    Denk mal drüber nach...Moppedfahrer,Fürther,Nuernberger,Spaziergän ger,Hundehalter,Mountainbiker,Gemeinderäte (Liste => to continue)- alle doof, ausser Reiter...

    Ich fürchte diese Einstellung macht langfristig ziemlich einsam...und wenn ich selbst einen Zaun um mich herum ziehe bin ich nicht von anderen ausgeschlossen sondern habe mich selbst eingeschlossen...

    Gruß
    Andreas

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    #83
    Tolleranz ist das zauberwort.es liegt nicht zuletzt an der Politik jeder Gruppe ein bißchen entgegen zu kommen. Hierzu gehört der Reitweg aber auch eine crossstrecke.

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    #84
    Wer sich ordentlich benimmt, stört auch nicht! Aber in den letzten Jahren ist der Anteil der vernünftigen Menschen in der Natur immer geringer geworden. Der Ballungsraum um Nürnberg, Fürth und Erlangen hat sehr weite negative Auswirkungen auf das Umland.

    Crosser die mit illegalen Maschinen verbotene Wege fahren
    Spaziergänger mit nicht angeleinten unerzogenen Hunden
    Mountainbiker die verbotenerweise durch Naturschutzgebiete querfeldein fahren
    Kletterer die trotz Verbots mit Akkuschraubern ihre Haken in die Wand schrauben
    Rettungshundestaffeln deren Hunde das an der Hand geführte Tier angreifen
    Menschenmassen die ihren Dreck im Wald abladen
    Mutwillig verletzte oder getötete Wildtiere

    Unter den Reitern gibt es auch genug Schweine, die Wanderwege kaputt galoppieren, die Spaziergänger gefährden oder an ungünstigen Stellen die Pferdeäpfel einfach liegen lassen (was sie eigentlich auch dürfen), die ihren Mist falsch lagern und Grünflächen durch Überweidung zerstören. Von diesen Reitern und Pferdehaltern distanziere ich mich, ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst dem ich hoffentlich ausreichend gerecht werde. Und ausgehend von diesem Anspruch messe ich die anderen mit einem genauso strengen Maß!

    Das überfahrene und zum sterben liegen gelassene Reh ist nur eines der vielen Symptome unserer kranken Gesellschaft. Ich lebe ganz bewußt auf dem Land und vermeide es in die Städte zu gehen. Ich war vor 2 oder 3 Jahren das letzte mal in Nürnberg, vor über einem Jahr das letzte mal in Fürth. Von mir aus kann man eine Mauer um die Städte bauen, dann können sie mit ihren selbst gemachten Problemen dort bleiben.

    Und das ist für Euch alles ok? Jeder der sich dagegen wehrt macht etwas falsch? Ich bin wohl schon zu alt geworden - das hat aber einen riesigen Vorteil: Mich gibt es nicht mehr wenn alles den Bach herunter geht


    Beste Grüße
    Hannes

    PS:
    Zitat Zitat von Andalusienfan Beitrag anzeigen
    Tolleranz ist das zauberwort.es liegt nicht zuletzt an der Politik jeder Gruppe ein bißchen entgegen zu kommen. Hierzu gehört der Reitweg aber auch eine crossstrecke.
    Die Crossstrecke gibt es ja bei uns um die Ecke, gleich doppelt sogar. Rate mal woher die ganzen Fahrer unsere Wälder kennen?

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    #85
    Zitat Zitat von Andalusienfan Beitrag anzeigen
    Ist es nicht auch möglich dass das Reh angefahren wurde, und die Fahrer wollten dem Tier weiteres Leid ersparen?
    Wenn auch recht dilettantisch? Es steht viel Mist in der Zeitung. Das verkauft sich natürlich nicht so gut,wie Sadismus und Tierquälerei
    Tja, die Möglichkeit erinnert mich an Prä-iNet-Zeiten. Rommerskirchen, morgens um 07:45, von der Nachtschicht kommend. Ein PKW, zweidrei Fahrzeuge vor mir, überfährt eine Katze. Als ich da ankomme, lebt die Katze noch. Allerdings ohne Vorderläufe. Und wie die noch flitzen konnte. Ich hab sie nicht greifen können. Ich hoffe, irgendjemand konnte sie noch erlösen. Oder was auch immer. . .

    Aber bei ´nem Reh? Vergiss es. . .

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    #86
    Es ist mir selbst schon so gegangen in den frühen 80er da habe ich ein Karnickel halb tot gefahren. Bin dann nochmal drüber mit dem Wagen, um es zu erlösen. Deshalb hatte ich den Gedanken.

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    #87
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Mir gefällt die ursprüngliche Überschrift nicht, hab das mal entschärft.

    monochrom
    Hast du gut gemacht... Besonders Michael wird dir danken

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    #88
    Zitat Zitat von Karima Beitrag anzeigen
    Viele wollen uns Reiter aussperren. Versuch mal einen Stall für die Tiere zu finden. Die Gemeinden sind komplett gegen die Großtierhalter eingestellt und reglementieren wo es nur geht.
    Komm nach Brandenburg. Hier gibt es mehr Pferde als Spatzen. Das wohlhabende hauptstädtische Kleinbürgertum hält sich massenhaft Reitgetier im Umland. Bewegen darfst du es jedoch nur auf ausgewiesenen Wegen.

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    #89
    Zitat Zitat von Karima Beitrag anzeigen
    Crosser die mit illegalen Maschinen verbotene Wege fahren
    Spaziergänger mit nicht angeleinten unerzogenen Hunden
    Mountainbiker die verbotenerweise durch Naturschutzgebiete querfeldein fahren
    Kletterer die trotz Verbots mit Akkuschraubern ihre Haken in die Wand schrauben
    Rettungshundestaffeln deren Hunde das an der Hand geführte Tier angreifen
    Menschenmassen die ihren Dreck im Wald abladen
    Mutwillig verletzte oder getötete Wildtiere

    Unter den Reitern gibt es auch genug Schweine, ...

    [...]

    Das überfahrene und zum sterben liegen gelassene Reh ist nur eines der vielen Symptome unserer kranken Gesellschaft.

    [...]

    Mich gibt es nicht mehr wenn alles den Bach herunter geht
    Wie Andreas schon andeutete - DU hast ein Problem. Von einem Bayern habe ich folgenden Satz gelernt: Wenn sich die Anzahl der A*s*hlöcher um sich herum erhöht, dann ist man vermutlich selbst ein ...

    Keine Sorge: Ich gebe mich keineswegs der Illusion hin, dass du das jetzt einsiehst oder verstehst.

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    #90
    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Wie Andreas schon andeutete - DU hast ein Problem. Von einem Bayern habe ich folgenden Satz gelernt: Wenn sich die Anzahl der A*s*hlöcher um sich herum erhöht, dann ist man vermutlich selbst ein ...

    Keine Sorge: Ich gebe mich keineswegs der Illusion hin, dass du das jetzt einsiehst oder verstehst.
    Dafür dass du ihn nicht kennst, ist das auch ne gewagte These


 
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