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Motorradfahrer 50+ und Campen?

Erstellt von rmaurer22, 04.03.2014, 14:18 Uhr · 261 Antworten · 30.645 Aufrufe

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    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Wott?

    Was hab ich schon wieder angestellt?
    Wenn Du schon mal so eine Frage stellst......wer war das nochmal mit den Kreuzzügen?

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    Zitat Zitat von brummel Beitrag anzeigen
    Achtung, das könnte einen Shitstorm verursachen, sowas darf man doch nicht öffentlich äußern
    Wieso? Darf doch jeder selber entscheiden Beamter zu werden oder was anderes zu machen?

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    Standard Motorradfahrer 50+ und Campen?

    Zitat Zitat von Rainer Bracht Beitrag anzeigen
    Viel Spaß dabei. Mit vernünftiger Isomatte und gutem Schlafsack gibt es auch keinen Grund schlecht im Zelt zu schlafen. Wer das behauptet, hat entweder eine miserable Ausrüstung oder Vorurteile.
    .
    Oder er hat andere Erfahrungen gemacht als du. Das ist kein guter Diskussionsstil.

    Mich haben tatsächlich die BMW Days in Garmisch wieder zum Zelten gebracht. Wer sich dort für das Zelten entscheidet, hat ein paar deutliche logistische Vorteile, denn er ist dicht am Geschehen, hat den ganzen Tag über ein kleines Rückzugsreich in der Nähe (Man kann sich mal eben umziehen, wenn man eine Probefahrt machen will), es ist deutlich billiger als eine Pension, und ein Platz auf dem Zeltplatz ist viel leichter zu bekommen als ein Pensions- oder Hotelzimmer. Ich habe mir damals ein billiges Zweimannzelt gekauft (Aldi, 29,95 Euro, macht einen überraschend guten Job), einen Schlafsack hatte ich noch, die 5 cm-Selbstaufblasematte vom Louis erwies sich als zu dünn, weswegen ich jetzt noch eine zweite mitnehme.

    Was ebenfalls für das Zelten spricht, das ist der Adventure-Charakter, keine Frage.

    Dennoch: Meine anfängliche Begeisterung nach dem ersten Zelt-Einsatz vor drei Jahren ist schnell wieder verflogen. Eigentlich, so dachte ich, müsste ein Zelt gerade bei Motorradtouren ideal sein, denn was brauche ich noch groß, wenn ich an einem Tag 500 bis 600 Kilometer durch die Gegend gefahren bin? Ich muss duschen, was essen, mir Bettschwere ansaufen und dann ab ins Bett. So ein, zweimal im Jahr gönne ich mir kleine zwei- bis dreitägige Fluchten von zuhause, da wäre doch ein Zelt ideal, oder?

    Ist es dann doch nicht. Das geht schon beim Gepäck los: Mein Zeltequipment, also das Zelt, Zubehör wie Lampe, Gummihammer für die Heringe etc, Matten, Schlafsack, füllt allein eine 50-Liter-Gepäckrolle. Das ist zwei Drittel meines Gepäcks. Sprich: Fahre ich ohne Zelt, fahre ich mit einem viel leichteren, wendigeren Motorrad. Dann der Ort: Campingplätze sind meistens far out. Essen gibt es entweder am Campingplatz oder überhaupt nicht. Wenn ich abends kaputt am Ziel ankomme, will ich nicht noch erst mein Haus aufbauen und mich dann noch mal aufs Mopped schwingen und in den nächsten Ort fahren müssen, um was zu Essen zu bekommen.

    Heikel sind die Kosten: Vor zwei Jahren habe ich einmal in Heiligenblut am Großglockner gezeltet. Das Frühstück am nächsten Morgen war reichhaltig und lecker - und kostete 13 Euro. Das war mehr, als ich für den Campingplatz bezahlt hatte (8€ für mich, 3€ für mein Mopped), aber für 25 Euro hätte ich dort auch ein Pensionszimmer haben können - inklusive Frühstück! Und für Wildcampen bin ich glaube ich zu alt, außerdem hat ein wilder Zeltplatz erst recht keine Infrastruktur.

    Die sanitären Einrichtungen, die ich an Campingplätzen gesehen habe, sind keineswegs immer top. Oft sind sie auch einfach nur Murks. Und sein 300-Euro-Smartphone kann man auch nur sehr begrenzt in einer Gemeinschaftsdusche wieder aufladen.

    Es bleibt der Gedanke des Abenteuers und der Unabhängigkeit, aber leider ist eine Campingausrüstung viel zu groß und schwer, um sie einfach so für den Fall der Fälle dabeizuhaben, ähnlich wie ich immer eine Regenkombi dabei habe, egal ob Regen angesagt ist oder nicht.

    Übrigens: Tolle Leute und lustige Erlebnisse hat man nicht nur auf Campingplätzen. Letztes Jahr bin ich spontan über den 1. Mai von München nach Tolmezzo in Friaul/Italien gefahren. In Brixen habe ich bei der Mittagspause im Gasthof mein Smartphone gezückt und per Booking.com in Tolmezzo ein Hotelzimmer gebucht, in der Albergo Roma, direkt am zentralen Marktplatz. Als ich dort ankam, traute ich meinen Augen nicht: In Tolmezzo feiern sie am 1. Mai immer ein Blumenfest, die ganze Stadt ist auf den Beinen, trinkt, isst, feiert - und "mein" Hotel mittendrin. Es war ein bisschen eine Challenge, mein Mopped durch die Menschenmassen bis zum Hotel zu kriegen, um es dort im Hof parken zu können, aber danach ab unter die Dusche, stadtfein gemacht, vor die Tür gegangen - und mitten dabei gewesen.

    Was ich mittlerweile an Hotels sehr zu schätzen weiß, das ist der Platz, um seine Sachen zu verstauen, die Möglichkeit, schon abends alles in Ruhe für den Morgen vorzubereiten - und morgens muss ich dann nur noch die gepackten Innentaschen in die Koffer tun, die Rüstung anlegen und kann losfahren. Und die Rüstung kann ich in Ruhe auf dem Zimmer anlegen, und nicht auf einem Bein hüpfend im Freien. Und man kann nicht nur sein Smartphone aufladen, sondern das Bluetooth-Headset fürs Navi gleich mit;-)

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    @ sampleman

    Da hast Du zu 100 % recht - aber es gibt immer 2 Seiten einer Medaille.

    Mein Zelt, mein Schlafsack, mein Kissen ............ und der Zeltplatz ist oft direkt am Meer, am See, in den Bergen ........

    ..... und wenn man am Morgen losfährt, und nach Stunden der Suche noch immer kein Cafe/Bäckerei zum Frühstücken gefunden hat, ......... dann ist das mir immer noch lieber, als diese billigen Massenfrühstücksbuffets!

    Ich fahre immer mit Zelt, und wenn es nur 1 Nacht ist bei einer 10-Tagestour, aber ich genieße es. Und der Schlafsack hat mir schon oft gute Dienste auch im Hotel ..... oder Bruchbude ..... geleistet. Egal, ob das bisschen Leintuch zu kalt für die Nacht war, oder diese Teile zu unappetitlich aussahen.

    Aber Deine Ansicht entspricht den Tatsachen, denen man sich nicht verschließen kann. Zelten ist ein enormer Aufwand!

    .......... nur, wieso fahren wir Motorrad, wo ein Auto mit Klimaanlage und Schiebedach so viele mehr Vorteile hat

    Gruß Kardanfan

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    @sampleman:
    Volle Zustimmung....genau meine Sichtweise!

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    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    .......... nur, wieso fahren wir Motorrad, wo ein Auto mit Klimaanlage und Schiebedach so viele mehr Vorteile hat

    Gruß Kardanfan
    Ich fahre unter anderem Motorrad, weil es sehr viel leichter ist und agiler und dynamischer vorwärts geht, als mit dem Auto.
    Mit Zelt und Gerödel würde ich einen Teil diese Vorteils wieder verlieren.

    Gruß Thomas

  7. Registriert seit
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    Also verallgemeinern kann man das auch nicht unbedingt. Abhängig von den Ansprüchen nimmt die "kleine Zelt-Ausrüstung" auch nicht mehr Gewicht in Anspruch als eine drittel Tankfüllung der ADV. Ich denke, wegen der 10+ kg muss niemand auf einer GS rummachen.

    Ich bin "bis unter die Zähne" aufgerödelt mit großem Zelt, Footprint, Schlafzimmer-Gedöns sowie Stuhl, Hängematte und Campingküche mit allem, was so braucht mit max. 16 kg - verteilt auf 1 Koffer und eine Packtasche - unterwegs. Und frag nicht, wie agil...

    Aber das soll ja jeder selbst entscheiden. Ich mag z.B. auch nicht mehr in diese Dackelgarage rein krabbeln. Zelt aufbauen, Isomatte & Schlafsack rein werfen, Noch ein, zwei Gepäckstücke und die Rüstung hinterher und dann? Das ist das Zelt voll und ich kuschel mich Nachts zwischen mein Equipment an Helm, Kulturtasche und schmutziger Enduro-Hose...?!

    Also entweder ein etwas größeres Zelt, in dem man auch mal etwas Platz hat oder eben eine Pension/Hotel was auch immer.

    Gruss
    Jan

  8. Registriert seit
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    Mit 50-3 meine ersten Nächte im Zelt verbracht. Bei schönem Wetter und toller Umgebung unschlagbar. Den Verzicht auf Comfort - oder besser auf Angenehmlichkeiten, besser Luxus der Zivilisation musst Du allerdings wollen. Dusche und Toilette teilen, auf dem Boden mit Thermarest Luftmatratze, der Nachbar der Abends noch redet statt zu schlafen und morgens schnarcht, die Alte die lacht wie ein Huhn und das alle paar Minuten, quängelnde Kinder usw. bringen einen wieder zurück zur Einfachheit. Man braucht Sozialkompetenz, muss mitmachen, statt motzen, lachen statt wütend werden usw.
    Kann sehr sehr entspannt werden wenn man sich geistig darauf einstellt.
    Wild campen steht als Nächstes im Programm. Dürfte noch Naturnäher sein. Dann aber eher zu zweit als alleine, sonst kriegt man ja den Koller. Ok wenn Du wirklich abschalten möchtest ist alleine und wild Campen das Richtige.

  9. Registriert seit
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    Binne auch weit über fuffig.
    Hier meine gestrigen Vorbereitungen, für meinen morgigen Abflug mit meinem Flink, nebst Zelt.












    Die Halterungen habe ich mir selbst gebaut. ST 37 teils kunstoff-überzogen.
    Normal, fahre ich eine kl. Lenkertasche v. Wunderlich.
    Die rechte kl. Seitentasche, ist immer dabei.
    Habe sie innen mit Alu-Winkelblech verstärkt.
    Außen wieder mit ST 37 Winkeleisen-Rahmen, am Motorrad verschraubt.
    Mit der schwarzen Haube/Abdeckung, gede es durch denke ich.
    Ferner wenn's gebraucht wird, läßt sich meine Hecktasche (ohne die jetzige Heckhalterung) auch schnell montieren/einrasten.
    Werde noch'n Bild von meinem Flink im aufgerödelten Zustand, wie ich abreisen werde , hier reingeben.

    Bis denne vorerst.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von alex37 Beitrag anzeigen
    Mit 50-3 meine ersten Nächte im Zelt verbracht. Bei schönem Wetter und toller Umgebung unschlagbar. Den Verzicht auf Comfort - oder besser auf Angenehmlichkeiten, besser Luxus der Zivilisation musst Du allerdings wollen. Dusche und Toilette teilen, auf dem Boden mit Thermarest Luftmatratze, der Nachbar der Abends noch redet statt zu schlafen und morgens schnarcht, die Alte die lacht wie ein Huhn und das alle paar Minuten, quängelnde Kinder usw. bringen einen wieder zurück zur Einfachheit. Man braucht Sozialkompetenz, muss mitmachen, statt motzen, lachen statt wütend werden usw.
    Kann sehr sehr entspannt werden wenn man sich geistig darauf einstellt.
    So sieht das aus.

    Zitat Zitat von alex37 Beitrag anzeigen
    Wild campen steht als Nächstes im Programm. Dürfte noch Naturnäher sein. Dann aber eher zu zweit als alleine, sonst kriegt man ja den Koller. Ok wenn Du wirklich abschalten möchtest ist alleine und wild Campen das Richtige.
    Das muss man ja nicht jeden Tag machen. Ich suche mir auf meinen Reisen immer mal wieder ein einsames Plätzchen, wo man dann in Ruhe und alleine unter dem Sternenhimmel so richtig runterfahren kann. Hat auch mal was!

    Gruss
    Jan


 
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