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Neuer Papst

Erstellt von mupfel, 13.03.2013, 21:48 Uhr · 132 Antworten · 6.668 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Na, jetzt aber! Ich zahle die Steuer nicht in madagaskar, sondern im schweinereichen Deutschland. Und da war die Summe popelig.
    Ich rette die Welt nicht auf Madagaskar, sondern in Tansania. Aber das ist offtopic.
    Und Zwangsreligion ist für meinen Geschmack viel zu polemisch für dieses Thema.
    Ich rette weder Madagaskar, noch Tansania, und Kirchensteuer zahle ich auch keine. Im schweinereichen Deutschland sind auch nicht alle (Schweine) reich. Die Hälfte der Bevölkerung hat nämlich überhaupt nichts, keinerlei Vermögenswerte. Dafür aber mies bezahlte Jobs, schlechtes Wetter und ein verblödendes Fernsehprogramm. Aus der Kirche kann man austreten, aus der GEZ nicht. Das fällt mir jetzt zum Thema Zwangsreligion ein. Dem Pastor kann man glauben, dem Nachrichtensprecher soll man glauben. Aber das ist jetzt auch OT.

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    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Aus der Kirche kann man austreten, aus der GEZ nicht. Das fällt mir jetzt zum Thema Zwangsreligion ein. Dem Pastor kann man glauben, dem Nachrichtensprecher soll man glauben. Aber das ist jetzt auch OT.
    Du kannst aus der GEZ austreten, indem Du Radio und Fernseher aus dem Fenster schmeisst. Auch hier besteht kein Zwang.

  3. Baumbart Gast

    Standard Neuer Papst

    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    Du kannst aus der GEZ austreten, indem Du Radio und Fernseher aus dem Fenster schmeisst. Auch hier besteht kein Zwang.
    Dies Wissen ist veraltet. Jeder Haushalt zahlt, egal ob mit oder ohne Fernseher.

  4. Registriert seit
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    Wenn wir das mal zusammenfassen, besteht eigentlich überhaupt kein Zwang. Die Zwangsjacke legt sich jeder selber an!

    Wenn man Religion nötig hat, kann man sie in Anspruch nehmen, den Nachrichten sollte man wenig Glauben schenken (ich schalte sie immer ab und informiere mich morgens über 4 Tageszeitungen aus 4 Ländern), denn das ist die reinste Gehirnwäsche. Diese gesteuerten Informationen führen zwangsweise zu einem falschen Weltbild und zu Ängsten.

    Jeder ist seines Glückes Schmied und trotz aller Armutsberichte aus Deutschland, beschweren sich doch die meisten darüber, dass sie sich keine Adidas und auch keine GS leisten können! Wirklich Arme, wie Leute aus Rumänien, empfinden arme deutsche Verhältnisse (zum Beispiel 12 Männer in einer 2 Zi-Wohnung) als absoluten Luxus. Vorgestern in einer Reportage über Romas in Düsseldorf gesehen. Wenn man mit dem TV-Programm und miesen Löhnen unzufrieden ist, gibt es tausend Möglichkeiten, das zu ändern! Viele Länder warten auf Einwanderer (RTL auch...), Firmen in der ganzen Welt rekrutieren, man kann Hunde züchten, Mopeds reparieren, als Fitnesstrainer, Altenbetreuer oder Hausmeisterdienst arbeiten. Notfalls 80 Std. die Woche.

    Bei uns in Starnberg werden händeringend Haushälterinnen für 2500 E netto gesucht, Gärtner und Schreiner verlangen 50 E/Stunde. Ich kenne in Deutschland ärmliche Verhältnisse, aber wirklich arm ist hier niemand, wenn man das mit anderen Gegenden der Welt vergleicht. Und hier fühle ich eben, dass es wichtig ist, seinen MitMenschen zu helfen, aus reiner Nächstenliebe und weil es der ANDERE auch tun würde, wenn es uns schlecht gehen würde. Ich kann nicht mit ansehen, wie kleine Kinder in meinen Armen sterben, mich mit ihrem letzten Blick ansehen, weil sie, hungergeschüttelt, die kleinsten Infektionen nicht überleben. Man kann darüber die Augen verschließen, aber wenn man damit konfrontiert ist, sagt man sich eben, dass die 3000 Euro Kirchensteuer vielen Kindern wirklich das Leben retten, sie leben lassen! Kinder, Menschen, die nichts von dieser Welt wollen, so in das Leben gesetzt wurden und sich fragen, warum gerade sie verhungern. Ich hätte Antworten darauf, aber die Gerechtigkeit ist eben nicht von dieser Welt. Man kann sich auch fragen, ob wir wirklich an alles ein Preisschild hängen müssen und jeder Handgriff bezahlt werden muss. Das gefällt mir so an der Motorradszene, dass es hier noch gegenseitige Hilfe gibt. Gerade hatten mir 2 Biker aus Würzburg geholfen, meine neue 1200 GS bei BMW Motorrad auf meinen Hänger zu verladen. Im dichten Schneetreiben bei -6°. Da wird einfach Menschlichkeit kultiviert.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Wenn wir das mal zusammenfassen, besteht eigentlich überhaupt kein Zwang. Die Zwangsjacke legt sich jeder selber an!

    Wenn man Religion nötig hat, kann man sie in Anspruch nehmen, den Nachrichten sollte man wenig Glauben schenken (ich schalte sie immer ab und informiere mich morgens über 4 Tageszeitungen aus 4 Ländern), denn das ist die reinste Gehirnwäsche. Diese gesteuerten Informationen führen zwangsweise zu einem falschen Weltbild und zu Ängsten.

    Jeder ist seines Glückes Schmied und trotz aller Armutsberichte aus Deutschland, beschweren sich doch die meisten darüber, dass sie sich keine Adidas und auch keine GS leisten können! Wirklich Arme, wie Leute aus Rumänien, empfinden arme deutsche Verhältnisse (zum Beispiel 12 Männer in einer 2 Zi-Wohnung) als absoluten Luxus. Vorgestern in einer Reportage über Romas in Düsseldorf gesehen. Wenn man mit dem TV-Programm und miesen Löhnen unzufrieden ist, gibt es tausend Möglichkeiten, das zu ändern! Viele Länder warten auf Einwanderer (RTL auch...), Firmen in der ganzen Welt rekrutieren, man kann Hunde züchten, Mopeds reparieren, als Fitnesstrainer, Altenbetreuer oder Hausmeisterdienst arbeiten. Notfalls 80 Std. die Woche.

    Bei uns in Starnberg werden händeringend Haushälterinnen für 2500 E netto gesucht, Gärtner und Schreiner verlangen 50 E/Stunde. Ich kenne in Deutschland ärmliche Verhältnisse, aber wirklich arm ist hier niemand, wenn man das mit anderen Gegenden der Welt vergleicht. Und hier fühle ich eben, dass es wichtig ist, seinen MitMenschen zu helfen, aus reiner Nächstenliebe und weil es der ANDERE auch tun würde, wenn es uns schlecht gehen würde. Ich kann nicht mit ansehen, wie kleine Kinder in meinen Armen sterben, mich mit ihrem letzten Blick ansehen, weil sie, hungergeschüttelt, die kleinsten Infektionen nicht überleben. Man kann darüber die Augen verschließen, aber wenn man damit konfrontiert ist, sagt man sich eben, dass die 3000 Euro Kirchensteuer vielen Kindern wirklich das Leben retten, sie leben lassen! Kinder, Menschen, die nichts von dieser Welt wollen, so in das Leben gesetzt wurden und sich fragen, warum gerade sie verhungern. Ich hätte Antworten darauf, aber die Gerechtigkeit ist eben nicht von dieser Welt. Man kann sich auch fragen, ob wir wirklich an alles ein Preisschild hängen müssen und jeder Handgriff bezahlt werden muss. Das gefällt mir so an der Motorradszene, dass es hier noch gegenseitige Hilfe gibt. Gerade hatten mir 2 Biker aus Würzburg geholfen, meine neue 1200 GS bei BMW Motorrad auf meinen Hänger zu verladen. Im dichten Schneetreiben bei -6°. Da wird einfach Menschlichkeit kultiviert.

    ... sehe ich auch so!!

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    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Wenn wir das mal zusammenfassen, besteht eigentlich überhaupt kein Zwang [...]
    Warum fällt mir hier spontan Jean-Jacques Rousseau ein, der angeblich Marie-Antoinette folgendermaßen zitiert:"S'ils n'nont pas de pain, qu'ils mangent de la Brioche."
    Dem Frankophilen muss man das weder übersetzen, noch muss man es erläutern. In Starnberg ist die Welt eben noch in Ordnung, in Düsseldorf auch. Aber da auch nur auf der Kö und in Oberkassel. Gut hat mir gefallen, dass die Gerechtigkeit eben nicht von (oder auf) dieser Welt sein soll. Da ist was dran. Für zweieinhalb Netto müsste sich aber ein Haushälterin finden lassen, selbst in Starnberg. Zur Not könnte man ja eine polnische (oder rumänische oder bulgarische) Agentur einschalten, die vermieten 24-Stunden-Kräfte für 'nen Tausender im Monat. Da muss man aber aufpassen, die sind so arm, die klauen nachher noch das Silberbesteck.

  7. Registriert seit
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    Warum? Weil Du Deine Klassiker sehr gut beherrscht! :-)))

    J'avais un grand plaisir de m'échanger avec toi, cojote, mais mon devoir m'appelle et je dois faire un voyage de deux jours ce que je regrette infiniment vu la qualité de nos paroles...saintes!

    Bis bald

    Gérard

  8. Registriert seit
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    bon voyage ...

  9. Registriert seit
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    13

    Standard

    Ohne jemanden anzugreifen, finde ich folgendes komisch:

    3000,-€ Kirchensteuer bedeutet deutlich über 100.000,-€ zu versteuerndes Einkommen pro Jahr!
    Sich dann über die "dicken Gehälter" der Priester, etc. zu echauffieren, hmm, naja.

    Trotzdem finde ich es löblich, sich zu engagieren und Menschen in anderen Ländern zu helfen, denn viele reden nur davon, machen aber selber nichts. Also großer Respekt an alle, die Taten sprechen lassen.

    Des Weiteren bekommen Priester kein so absonderlich hohes Gehalt, ganz im Gegenteil. Sie müssen vor allem in den ersten Jahren mit verdammt wenig auskommen und werden meistens von Eltern oder Großeltern unterstützt. Außerdem gehört es, zumindest in den Priesterseminaren, die ich kenne, zur Ausbildung, dass die künftigen Priester in ein fernes Land reisen und dort für einige Monate die Leute/dortige Kirchengemeinde unterstützen, also haben sie sehr wohl Ahnung, wie es in anderen Ländern vor sich geht.

    Aber das hat ja eigentlich nichts, zumindest nicht direkt, mit dem Thema "Neuer Papst" zu tun.

    Ach ja, da dies ja ein deutsches Forum ist, würde ich mich doch freuen, wenn jemand in einer anderen Sprache etwas kundtun möchte, zumindest bitte eine freie Übersetzung mitzuliefern, da es sicher einige gibt, die eine bestimmte Sprache nicht sprechen, Danke.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sama1601 Beitrag anzeigen
    Ohne jemanden anzugreifen, finde ich folgendes komisch:

    3000,-€ Kirchensteuer bedeutet deutlich über 100.000,-€ zu versteuerndes Einkommen pro Jahr!
    Sich dann über die "dicken Gehälter" der Priester, etc. zu chauffieren, hmm, naja...[...]
    Genau DARUM ging es (mir), das ist der Hintergrund des Rousseau-Zitats in #106: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen". Damit sollte die leicht "elitäre" Grundhaltung; das überhaupt nicht böse gemeinte Unverständnis gegenüber dem "gewöhnlichen Volk" und seinen Problemen verdeutlicht werden. Ein mehr oder weniger nett verpackter Hinweis an den "kleinen Prinz", der außerdem auch einmal darüber nachdenken könnte (finde ich), ob seine Idee vom "akademischen Motorradklub" nicht vielleicht doch ein klein wenig elitär daherkommt. "Tue Gutes und sprich darüber" klingt auf französisch auch ganz nett, das wäre eventuell auch noch eine Alternative gewesen (wenn auch ebenso unverständlich für Außenstehende). Womit wir dann endlich wieder beim neuen Papst wären, der sich ja so überhaupt nicht elitär verhält, sagt man.


 
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