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Neues von der Schweiz

Erstellt von pässefahrer, 09.02.2014, 22:16 Uhr · 279 Antworten · 15.458 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Vereinfacht, die Basisdemokratie besteht auis 56% der Schweizer Wahlberechtigten, davon haben 50+x dafür gestimmt, macht 28% aller Schweizer Wahlberechtigten. Mehrheit sieht anders aus.
    rechnerisch richtig, faktisch nicht. Jemand der von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch macht, zählt nur wenn es um die Wahlbeteiligung geht. Mit dem Ergebnis hat er nix zu tun, nur die, die tatsächlich gewählt haben, zählen zur Mehrheit (oder nicht) der Rest ist schweigendes Fußvolk und selbst schuld.

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    #62
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Aha, du bist also Erstwähler gewesen und niemand hat dir vorher erklärt, dass hierzulande Alleinregierungen doch eher selten sind, Koalitionen aber die Regel? Und aufgefallen ist es dir auf anderen Wegen auch nicht?

    Grüße
    Steffen
    Nein, aber genau das zeigt ganz klar das wir
    - keine direkte Demokratie haben
    - keine Partei wirklich überzeugend ist
    - das Schmierlappengehabe inzwischen Duldung findet

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    #63
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    rechnerisch richtig, faktisch nicht. Jemand der von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch macht, zählt nur wenn es um die Wahlbeteiligung geht. Mit dem Ergebnis hat er nix zu tun, nur die, die tatsächlich gewählt haben, zählen zur Mehrheit (oder nicht) der Rest ist schweigendes Fußvolk und selbst schuld.
    Naja, ich will den 44% Nicht-Wählern zu gute halten, dass sie nicht zur Wahl gegangen sind, weil sie dem Dummfug nach den Umfragen keine Chance eingeräumt haben.
    56% Wahlbeteiligung ist schon aussergewöhnlich hoch für einen Volksentscheid in der Schweiz. Meist dümpelt das so bei 40% rum. Wer nicht wählen geht sagt nicht automatisch "ja" oder "nein", bestenfalls sagt er "ist mir egal".

    Das Wahlergebnis läßt sich halt ganz schwer mit dem Bild in Einklang bringen, das ich von meinen Kollegen habe. Der "Ausländer"-Anteil auf meinen Projekten dort, lag meist über 50% und weder Eidgenossen, noch Schweizer hatten je ein Thema damit. Zustimmung zu den Thesen der SVP, Fehlanzeige.

    Naja, 28% Gesamtwahlberechtigte entspricht auch in etwa dem Anteil SVP-Wähler bei Wahlen (30%) Der SVP ist es sicher gelungen praktische allle Anhänger zu mobilisieren, denn es war ja auch nicht der erste Versuch der SVP, alle anderen sind bisher gescheitert.

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    #64
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    rechnerisch richtig, faktisch nicht. Jemand der von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch macht, zählt nur wenn es um die Wahlbeteiligung geht. Mit dem Ergebnis hat er nix zu tun, nur die, die tatsächlich gewählt haben, zählen zur Mehrheit (oder nicht) der Rest ist schweigendes Fußvolk und selbst schuld.
    Ja, Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Aber C-Treiber wollte hier vllt. auf die Argumente der Abstimmungsbefürworter hinaus, dass ja dort endlich mal Volkes Stimme und seine wahren Mehrheiten zur Sprache kommen würden.

    Grüße
    Steffen

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    #65
    Zitat Zitat von AT86 Beitrag anzeigen
    Nein, aber genau das zeigt ganz klar das wir
    - keine direkte Demokratie haben
    - keine Partei wirklich überzeugend ist
    - das Schmierlappengehabe inzwischen Duldung findet
    Wie direkt soll "deine" Demokratie denn sein? Möchtest du über jedes Gesetz selbst abstimmen? Jeden Tag Volksabstimmung?

    Ich fand zuletzt auch keine Partei zu 100% überzeugend. Da kommt es auf die größten Schnittmengen und Übereinstimmungen an. Aber das ist doch auch mein Problem und kann ich nicht allein den Parteien anlasten.

    Und was ist Schmierlappengehabe? Wer oder was hindert Leute wie dich, selbst in die Politik zu gehen, wenn sie es doch angeblich besser können?

    Grüße
    Steffen

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    #66
    Zitat Zitat von AT86 Beitrag anzeigen
    Nein, aber genau das zeigt ganz klar das wir
    - keine direkte Demokratie haben
    - keine Partei wirklich überzeugend ist
    - das Schmierlappengehabe inzwischen Duldung findet
    - Wir auch keine direkte Demokratie brauchen (wie es nicht funktioniert haben die Piraten gerade vorgemacht oder die Schweizer)
    - Keine Partei kann wirklich überzeugend sein (alles ist immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduziert)
    - Das Schmierlappengehabe gibt es seit Adenauers Zeiten, mal mehr, mal weniger.

    Sicher ist ne GroKo nur die zweitbeste Lösung, aber hästtes Du es lieber wie in den USA, die Wahl zwischen Pest und Cholera, je nach dem welche mehr Opfer einsammelt gewinnt. Oder wie in Israel, 12 Parteien im Parlament (aktuell nur noch 8)?

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    #67
    ob nun viele gewählt haben, ob es von der Sichtweise der EU gut oder schlecht ist, ob es gar wirklich richtig oder falsch ist...ist eigentlich mir selber erstmal egal.

    Das was ich wirklich gut daran sehe ist die Macht des Volkes.... ob es nun nur 56 % waren ganz egal...die Eidgenossen haben zu mindestens die Möglichkeit, klar zu sagen wo die Reise hingeht...und die Politik muss sich daran halten.

    Wäre das bei gewissen dingen bei uns nicht auch schön..... hätte man unser Volk zu den Hilfen für Griechenland gefragt..?? zu Ehrensold..??? gibt noch 1000 Themen... Wo ich gerne meine Stimme abgegebene hätte.

    Unsere Politik traut sich das gar nicht.. weil wir keine Volksvertreter haben sondern Verwalter...

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    #68
    Zitat Zitat von gütsch Beitrag anzeigen
    Wäre das bei gewissen dingen bei uns nicht auch schön..... hätte man unser Volk zu den Hilfen für Griechenland gefragt..?? zu Ehrensold..??? gibt noch 1000 Themen... Wo ich gerne meine Stimme abgegebene hätte.
    Wenn du dich in den Bundestag wählen lässt, kannst du über all die interessanten und über die noch viel mehr langweiligen Dinge jedes Mal deine Stimme abgeben. Glaubt hier jemand im Ernst, dass wir selbst bei "spannenden" Themen eine Wahlbeteiligung schaffen, die auch nur annähernd eine Mehrheit des Volkes im Ergebnis widerspiegelt. Ich lese hier immer "die Macht des Volkes" - lächerlich. 47% der Schweizer ging selbst dieses politisch brisante Thema am Arsch vorbei.

    Grüße
    Steffen

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    #69
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Hm. Wo sind denn die übervollen Trams? In welchen Bereichen arbeiten denn zuviele Ausländer in der Schweiz? Laut der Karte mit den Stimmen der Wahl, sind die meisten Ausländer offensichtlich in der Landwirtschaft beschäftigt und nehmen dort der Bevölkerung in der Straßenbahn die Sitzplätze weg. Wenigsten scheinen demnach die Schweizer in den Großstädten unter sich zu sein. . .
    Moin Stefan
    Ich bin beim Nachlesen, mit einigem Vergnügen, aber auch Stirnrunzeln.
    In den letzten Jahren hatten wir dank Einwanderung aus der EU ein Bevölkerungswachstum von etwas über 1% (80'000 pro Jahr). Ich kann mir vorstellen, dass in D einiges los wäre, kämen 1 Mio Ausländer jedes Jahr (auch etwas über 1%). Zu den Sitzplätzen: Steig mal morgens zwischen 7-9Uhr in Bern in die Bahn nach ZH, da kannste wählen ob du erster oder zweiter Klasse stehen willst, und natürlich, einige der Reisenden sprechen berndeutsch...

  10. J2O
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    #70
    Es besteht sowieso eine "Übergangsfrist" von 3 Jahren. Da fliesst noch viel Wasser den Rhein runter. Man vergisst schnell, die (künstlichen) Aufregungen legen sich, man hat andere, wichtigere Probleme zu lösen. Und die Welt sieht eventuell ganz anders aus. Auch die EU!

    Ich denke, es ist nicht grundsätzlich eine Ausländerfeindlichkeit, die wir CH haben. So wie ich das beurteilen und spühren kann, dulden wir einfach keine "Ausländer" mehr, die sich nicht integrieren wollen, ganz bewusst. Und unser Sozialwesen gnadenlos ausnützen. Wir dulden einfach keine Leute hier, die sich aufführen, als wäre das "ihr" Land. Viele vergessen einfach, dass sie zuerst einmal als Gast hier sind. Dementsprechend sollte sie sich auch geben. Wenn ich mich im Restaurant vermehrt Hochdeutsch, italienisch oder Englisch mit dem Servierpersonal verständigen muss, so ist doch etwas im Argen. Das macht uns Sorgen. Auch haben wir nicht den Platz, den ihr in D haben. Der meiste Teil bei euch ist bwohnbar, bei uns eher nicht (Berge). Da sind 80'000 Leute mehr schon happig. Vergesst das bitte nicht, in eure Beurteilungen mit einzubeziehen.

    Eine Unsitte ist es ebenfalls, dass es keine Sachdebatte mehr ist, es geht fast nur noch um die diversen Parteien. Ich bin aber überzeugt, dass diese Abstimmung eine gewisse Signalwirkung für Europa haben könnte. Ich bin "Parteilos" und losgelöst von irgendeinem Partei denken.

    Zum lesen


 
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