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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.554 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    ..ist in der Politik und den Medien ähnlich, hier werden die Befürworter auch nur beschimpft und in die rechte Ecke geschoben , Argumente sind hier auch Fehlanzeige!!

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    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Super. Der Peter (hoeferl) hat in Post Nummer 196 die Sache auf den Punkt gebracht. Ein paar Extremvideos belegen, dass der gesamte Islam eine Gewalttätige und Menschenverachtende Religion ist und damit ist PEGIDA gerechtfertigt.

    Alle, die anderer Meinung sind werden gleich mal als Gutmenschen, Linksversifft (was immer das bedeutet) und Mainstream- Medienverseucht abqualifiziert, der ÖR Rundfunk als Volksverdummung bezeichnet und zu guter Letzt wird gleich mal kundgetan dass man auf irgendwelche Kommentare die eigene Meinung betreffend keinen Wert legt.

    Wenn das die Einstellung des durchschnittlichen PEGIDA- Demonstranten widerspiegelt dann ist für mich die Sache klar…

    Gruß

    frank
    Frank, was Du beschreibst ist imho eher Stilmittel des Mainstreams. Von allen Seiten wird uns erzählt, wie bunt, friedlich und bereichernd für die Gesellschaft der Islam doch ist. Spricht man jedoch mal über die "Unwuchten" der Integration wird man umgehend in die rechtsradikale Ecke gestellt und mit der ....keule mundtot gemacht.

    So gesehen ist für viele Menschen die Sache auch klar. Nur halt andersherum......

    Der Mainstream ist imho sowieso eines der größten Übel in der Deutschen Gesellschaft, weil es den Leuten viel zu einfach gemacht wird, sich keine eigenen Gedanken mehr machen zu müssen. Beim Thema Zuwanderung kannst Du heute als Politiker, Journalist, oder Arbeitgeber nichts mehr falsch machen, wenn Du positiv über Muslime schwadronierst. Alles ist toll, bunt und eine Bereicherung - und schon bist Du ein toleranter, weltoffener und moderner Vertreter unserer Zeit und erntest Beifall von allen Seiten. Du hast zwar nichts weiter gemacht als vorgekaute Meinungen nach zu quatschen. Das interessiert aber niemanden weil es ja für ALLE Beteiligten erstmal schön bequem ist, auch wenn es letztendlich niemanden weiterbringt.

    Als Beispiel: Mich hat es z.B. schon als Schüler schwer gewundert, dass die Lehrer ständig auf der katholischen Kirche rumhackten wegen der dort quasi nicht vorhandenen Frauenrolle und der Greultaten im Mittelalter. An sich kann man da ja seine kritische Meinung zu äußern, aber warum die selben Typen dann den Neubau einer Moschee feierten konnte ich nicht nachvollziehen. Schließlich haben Frauen da noch weniger Rechte und ich konnte als Kind immer schwer bepackte und verschleierte Frauen bewundern die 5 Meter hinter ihren Männern die Einkaufstüten schleppen mussten. Derartige Meinungen oder Fragen im Politikunterricht haben mir einen radikalen Ruf bei den Lehrern verschafft, obwohl ich da meilenweit von entfernt war.

    Wenn man mal genau hinschaut, erkennt man schnell wie die Presse tagtäglich die Gesellschaftlichen Themen in gut und böse einteilt und damit krampfhaft versucht die Leute wieder in die gewünschte Spur zu bringen. Wie schwierig das im Moment ist, zeigt sich an den Sympathisanten der Pegida - Bewegung. Zu diesem Thema ist es auch immer wieder interessant die Leserkommentare zu den Artikeln in den Online-Zeitungen zu lesen. Da wird zensiert bis zum gehtnichtmehr, selbst bei Kommentaren die vollkommen frei von jeglicher Hetze oder ähnlichem sind. Warum ist das so?

    Um es mal mit den Worten der Kanzlerin zu sagen: Eine offene Diskussion und Meinungstoleranz in (fast) alle Richtungen ist alternativlos.

    Ich persönlich finde die Pegida Bewegung allein deshalb gut, weil sie eine Diskussion anstößt die sich immer mehr von Meinungsmache loslöst. Das sowas möglich ist sehen wir ja schon hier - in einem Motorradforum.

    Grüße

    Burkhard

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    Hallo zusammen
    Auch ich begrüsse eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik in breiten Bevölkerungsschichten, das ist überfällig und notwendig. Jeder hat ja sowieso seine Meinung dazu und es scheint tatsächlich zurzeit in die Richtung zu gehen, dass diese Meinung nur in recht engem Rahmen geäussert werden darf, ansonsten man sich sofort dem Vorwurf aussetzt, rechtsradikal verblendet, fremdenfeindlich, vorgestrig oder zumindest stockkonservativ zu sein. Will man möglichst viele in die Diskussion einbinden, darf dies nicht sein; es ist nicht jedem gegeben, sich gewählt, überlegt und in erster Linie sachlich äussern zu können.

    Mit vielen Votanten der Pegida-Anhänger stimme ich nicht überein. Die Problematik dürfte wohl vielschichtiger und komplexer sein, als dass sie sich auf einfache Nenner bringen liesse. Trotzdem soll jeder seine Ängste ausdrücken können, sonst werden diese bloss grösser.

    Das Abendland sehe ich also keineswegs gefährdet. Die moslemischen Mitbürger und Mitbewohner erachte ich als gesellschaftliche Tatsache, mit der wir auf eine möglichst konstruktive Art und Weise umgehen sollten. Es ist kontraproduktiv, die überwiegende Mehrzahl von gemässigten Muslimen mit Generalverdächtigungen oder pauschaler Ablehnung vor den Kopf zu stossen; das macht diese nicht offener für unsere Auffassungen über das gesellschaftliche Leben. Ich habe hier regelmässig mit Muslimen zu tun und bin schon etliche Male in einigen Herkunftsländern privat unterwegs gewesen; ich hätte weder dort, noch hier einen islamischen Radikalismus auf breiter Front erlebt. Aber eine deutlich andere Kultur als die Unsrige hingegen schon. Der Glaube bzw. dessen Interpretation ist letztlich Ausdrucksform dieser anderen Kultur. Wir haben bekanntlich auch lange gebraucht, um dorthin zu kommen, wo wir heute zu sein glauben (Thema Aufklärung). Ob die islamische Welt einen ähnlichen Weg gehen wird, wird sich zeigen. Wollen sich unsere muslimischen Mitbürger dauerhaft hier aufhalten, wird für die hier Ansässigen daran wohl kein Weg vorbeiführen. Damit dies auch geschieht, gehören von unserer Seite klare Anforderungen an das Verhalten definiert und wer sich nicht daran hält, soll sanktioniert werden.

    Dies ist jedoch keine Einbahnstrasse, sondern wir sollten über das Stellen von klaren Forderungen gegenüber Anderen hinweg nicht vergessen, dass auch wir uns weiterhin an die Regeln von Toleranz und Akzeptanz zu halten haben. Dazu gehört auch, dass wir Fehlverhalten nicht übermässig, sondern verhältnismässig ahnden und dass wir den aus anderen Kulturkreisen stammenden Menschen genügend Zeit geben, sich an unsere Regeln zu gewöhnen.

    Ciao

  4. Registriert seit
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    Eine offene Diskussion in alle Richtungen ist sicherlich erstrebenswert und ich stimme völlig zu, dass gerade die katholische Kirche bzw. die Christlichen Religionen im Allgemeinen genau so kritisch betrachtet werden sollten wie der Islam.

    Ich habe mich nicht genug mit PEGIDA beschäftigt um mir hier eine eigene Meinung bilden zu können doch erscheint es mir schon von der Namensgebung her dass eine kritische Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche nicht auf der Tagesordnung steht. Auch denke ich nicht, dass Aussagen wie im Beitrag #196 von Peter getätigt eine offene Diskussion in alle Richtungen ermöglicht.

    Gruß

    Frank

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    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Eine offene Diskussion in alle Richtungen ist sicherlich erstrebenswert und ich stimme völlig zu, dass gerade die katholische Kirche bzw. die Christlichen Religionen im Allgemeinen genau so kritisch betrachtet werden sollten wie der Islam.
    genau andersrum wird ein Schuh daraus. Der Islam sollte hier genauso kritisch betrachtet werden (dürfen) wie die kathol. Kirche. Während es nämlich durchaus schick und aktzeptiert ist über die Kirche zu schimpfen (auch hier immer wieder in Diskussionen gerne genommen) wird mit Seitenblick auf die "Toleranz" und "politische Korrektheit" oft eine kritische Äußerung zum Islam als unschicklich empfunden.
    Warum sollte denn bei Pegida eine kritische Auseinandersetzung mit der christlichen Kirche auf der Tagesordnung stehen? die ist mittlerweile so unwichtig geworden, dass ich daraus austreten kann, mich kritisch dazu äußern kann, sie keinerlei Einfluß auf mein tägliches und politisches Leben nimmt usw.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ...die [christliche Kirche] ist mittlerweile so unwichtig geworden, dass ich daraus austreten kann, mich kritisch dazu äußern kann, sie keinerlei Einfluß auf mein tägliches und politisches Leben nimmt usw.
    ...und das ist beim Islam anders?

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    die ist mittlerweile so unwichtig geworden, dass ich daraus austreten kann, mich kritisch dazu äußern kann, sie keinerlei Einfluß auf mein tägliches und politisches Leben nimmt usw.
    in einigen Gegenden wirst Du für solch ketzerisches Gerede gevierteilt, geteert, gefedert, aufgehängt und verbrannt, in freier und wechselnder Reihenfolge.

    Wurscht, wie der jeweilige Gott grad heißt und auch unabhängig vom Erdteil.........


    o.k. Antarktis mal ausgenommen

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    ...und das ist beim Islam anders?
    im Gegensatz zum Islam gehört die christliche Religion zu Deutschland (ab man daran teilhaben möchte, ist eine ganz andere Sache)

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    ...und das ist beim Islam anders?
    nicht bei den Moslems, die ich persönlich kenne,

    Es ist um die christlichen Radikalen etwas ruhig geworden, da gibt's den selben Schrott wie bei den Islamisten

  10. Registriert seit
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    Es ist immer die Frage, welche Laus man sich "freiwillig" in den Pelz setzt ....... oder setzen lässt!

    Und in unser Land sollten Zuwanderer kommen, die unserer Kultur zugeneigt sind, verständig, offen dieser entgegen treten, und unser Grundgesetz anerkennen. Die hier bei uns demokratisch leben wollen und nicht einen Staat im Staat gründen wollen!

    Wir brauchen keine verkappten Muslime, die nur aus wirtschaftlicher Not und Angst um die eigene Haut - während deren Landsleute im Kampf sterben - sich hier retten wollen ( ...... wirtschaftliche Not, klar 6-7000 Euro steckt man den Schleppern in den Rachen)........... Und dann, wenn man sich auskennt, eingelebt hat, sich auf einmal für den muslimischen Glauben stark machen.

    Das ist genauso schädlich und deplatziert, wie früher die christlichen Missionare, die auch meinten, jeden bekehren zu müssen.

    Hier ist Weitsicht gefragt, politisches Feingefühl, was aber so nicht nach Außen für viele Deutsch erkennbar ist.

    Unsere Politik ist jetzt wieder ganz verwundert, dass die Asylanten plötzlich in alten Schiffen "massenweise" an die europäischen Küsten getrieben werden ...... und stehen planlos da .....

    So verwundert, wie über Griechenland, die Bankenkrise, den Umweltproblemen ..............

    Gestern kam ein Bericht über die Flüchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien, Pommern nach dem 2. Weltkrieg ..... alles Deutsche, arme Vertriebene ..... aber die hier lebenden Deutschen, die Glück hatten nicht zu denen zu gehören, deren Land abgetreten werden musste, die hatten alle kein Interessen ihren Deutschen Nachbarn zu helfen .... .

    .... aber jetzt helfen wir Deutschen all den Kriegsflüchtlingen aus der ganzen Welt .......

    Und weil unsere Politik und die Wirtschaft die demokraphischen Entwicklungen verpennt, negiert (es wird immer nur gequatscht), die Aus-, Fort- und Weiterbildung der bestehenden und jungen Generation als Stiefkind behandelt ....... brauchen wir jetzt massenweise Zuwanderer, um unsere Sozialsysteme zu füttern .......oder waren es die Diäten ?

    Doch, eine tolle politische Leistung der etablierten Parteien. Immerhin wird vorgesorgt - der Soli bleibt und die Autobahnmaut wird auch bald für neue Finanzierungsmaßnahmen herhalten müssen (ist meine Meinung)..........

    Ich danke allen PEGIDA-Teilnehmern, die für mich den Kopf hinhalten .... ich bin zu feige ( ... muss ich ehrlich zugegeben), bzw. einfach nicht im Klaren darüber, was da wirklich abgeht. Aber es bringt Bewegung in die eingeschlafene, selbstverliebte, faule Parteienlandschaft - und schade, wie die AFD sich leider gerade etwas zerfleischt.

    Gruß Kardanfan