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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.589 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Vatta Beitrag anzeigen
    Ehrlich: Dann würde ich mich einer Europäischen Résistance anschließen!
    Kann ich gut nachvollziehen. Umso mehr bewundere ich meine arabischstämmigen Mitbewohner, wie gelassen sie sich zum Grossteil uns (Christen) gegenüber verhalten.

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    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    Kann ich gut nachvollziehen. Umso mehr bewundere ich meine arabischstämmigen Mitbewohner, wie gelassen sie sich zum Grossteil uns (Christen) gegenüber verhalten.
    Wir Christen sind ja schließlich auch (noch) gelassen trotz der Probleme in den täglichen Nachrichen.

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Nenne mir bitte 1 Land auf dieser Welt dessen Politik konfessionell 100% neutral ist?!

    Das ist doch ein Witz.
    Ich fordere ja auch nicht in der Türkei eine Moschee bauen zu dürfen oder die Ungarn dazu auf nur noch Englisch zu reden.
    to be continued......

    Der Kultur eines Landes muss ich mich anpassen, je öffentlicher ich am Leben teil nehme umso mehr.
    Die konfessionelle Neutralität ist eine Vision, an der sich der Staat orienterien soll (wie die Gleichberechtigung der Geschlechter auch). Einen Schritt nach dem anderen.

    Ich habe von der Türkei gar nichts zu fordern, weil ich dort nicht lebe (obwohl soeben der Bau einer neuen Kirche glaub in Istanbul bewilligt wurde). Der Vergleich von unseren mit den Regeln in den Herkunftsländern ist gerade falsch: es geht um die Organisation des Lebens HIER, nicht um das ennet dem Bosporus. Und hier gelten bestimmte Regeln, auf die sich auch diejenigen berufen können, die sich voerst nicht daran halten wollen/können. Rechtsstaat. Und weil dies der einzige Weg ist, sie oder ihre Kinder letztlich dann doch dazu zu bringen, sich an diese Regeln zu halten.

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    Zitat Zitat von Vatta Beitrag anzeigen
    Wir Christen sind ja schließlich auch (noch) gelassen trotz der Probleme in den täglichen Nachrichen.
    Du siehst den qualitativen und quantitativen Unterschied zwischen dem, was die westliche Welt in der islamischen insb. arabischen Welt anrichtet und dem, was die Muslime/Araber uns dafür zurückgeben aber schon? Überwiegend fallen nach wie vor die versch. Araber- udn Turkstämme übereinander her (Geld- und Machtgier sei Dank...).

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    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    Du siehst den qualitativen und quantitativen Unterschied zwischen dem, was die westliche Welt in der islamischen insb. arabischen Welt anrichtet und dem, was die Muslime/Araber uns dafür zurückgeben aber schon? Überwiegend fallen nach wie vor die versch. Araber- udn Turkstämme übereinander her (Geld- und Machtgier sei Dank...).
    Jetzt wird es politisch und das ist die Krux! Das insbesondere die USA eine unrühmliche Rolle spielen ist mir schon klar. Frei nach Rammstein: "Amerika ist wunderbar"
    Jedoch rühmen sich die Amis nicht damit einen Kreuzzug im Namen des wahren Christentums zu führen.
    Wenn ich mich zudem recht erinnere, waren die hunderten von Boko Haram entführten, vergewaltigten und verkauften Mädchen keine Moslems und die in Syrien verfolgten Jesiden ja nun ebenfalls nicht.
    Mir ist es auch eigentlich wurscht zu welcher Glaubensrichtung die Opfer gehören, denn es werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt im Namen des Islam und unter Bezug auf den Koran. Die Welt schaut zu und niemand schreitet ein. Es ist beschämend.

  6. Registriert seit
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    Aber eigentlich geht es doch hier um die mehr oder weniger berechtigten Ängste bezüglich der befürchteten Islamisierung des Abendlands. Was die Amerikaner und ihre Hilfstruppen in verschiedenen islamischen Staaten angerichtet und ausgelöst haben, und ob es da vielleicht einen Zusammenhang geben könnte ... ist doch wieder (zwar kein ganz anderes Thema) aber nicht das Anliegen der PEGIDA. Warum eigentlich nicht, könnte man natürlich auch fragen?

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    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    Die konfessionelle Neutralität ist eine Vision, an der sich der Staat orienterien soll (wie die Gleichberechtigung der Geschlechter auch). Einen Schritt nach dem anderen.

    Ich habe von der Türkei gar nichts zu fordern, weil ich dort nicht lebe (obwohl soeben der Bau einer neuen Kirche glaub in Istanbul bewilligt wurde). Der Vergleich von unseren mit den Regeln in den Herkunftsländern ist gerade falsch: es geht um die Organisation des Lebens HIER, nicht um das ennet dem Bosporus. Und hier gelten bestimmte Regeln, auf die sich auch diejenigen berufen können, die sich voerst nicht daran halten wollen/können. Rechtsstaat. Und weil dies der einzige Weg ist, sie oder ihre Kinder letztlich dann doch dazu zu bringen, sich an diese Regeln zu halten.
    Genau um das geht es mir ja.
    Ich muss meine Herkunft nicht verleugnen, ganz davon abgesehen dass dies oft gar nicht möglich ist. Ich falle in Marokko mit einer GS mindestens genauso auf wie eine Muslima mit Kopftuch hier in D.
    Ich verlange dort aber auch kein Bier in der Öffentlichkeit trinken zu dürfen, eben weil es die dortigen Sitten verbieten.
    Im interkontinental angehauchten Hotel sieht es anders aus.
    Mit welcher Begründung wird hier also verlangt koscheres Essen in einer Mensa auszugeben?
    Bin ich die Minderheit, befinde mich zudem in einem anderen Land, dann muss ich mich so gut es geht anpassen.
    Je konservativer dies Land ist umso mehr.
    Mit Rassismus oder Intoleranz hat das nichts oder nur sehr wenig zu tun, der Anstand gebührt eine gewisse Anpassungsfähigkeit.
    Hier wird niemand wegen seiner Andersartigkeit gesetzlich bestraft, aber wenn sich gewisse Leute so überhaupt gar nicht anpassen wollen dann brauchen sie sich nicht zu wundern mit Vorurteilen konfrontiert zu werden.

  8. Registriert seit
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    Zitat von bernyman:
    Es ist schon komisch das die Kruzifixe in Schulen verdammt werden , aber gleichzeitig Gebetsräume angeschafft und Schweinefleisch von der Mittagkarte gestrichen wird.

    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    Das finde ich richtig, ich bin froh, dass mein Staat sich konfessionell neutral verhalten muss. Die Schaffung von Gebetsräumen und das Anbieten eines schweinefleischfreien Menus bspw in der Mensa verhindert Ausgrenzung sprich hilft der Integration. Wie in unserem Land gut zu beobachten ist, muss die Mehrheit (Deutschprachige) auf die Minderheit (Romanischsprachige) im Alltag grössere Rücksicht nehmen als umgekehrt, sonst funktioniert ein Miteinander längerfristig nicht.
    deshalb ist es ja nur konseqent, dass türkischstämmigen Lehrerinnen das Tragen eines Kopftuches im Unterricht (Zeichen ihrer Religion) ebenfalls untersagt wird.
    und zuallererst erwarte ich von jemandem, der hier leben möchte, egal wo er herkommt, dass er die deutsche Sprache so erlernt, dass er sich in Wort und Schrift verständlich machen kann. Dann erwarte ich von ihm, dass er sich an Recht und Gesetz hält und sich in die deutsche Gesellschaft integriert. Dafür biete ich im ein angstfreies Leben in D, wo er ohne Furcht vor Repressalien seiner Relion oder was auch immer nachgehen kann.

    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    Umso mehr bewundere ich meine arabischstämmigen Mitbewohner, wie gelassen sie sich zum Grossteil uns (Christen) gegenüber verhalten.
    dafür bewundern? genau das erwarte ich auch von ihm.

  9. Registriert seit
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    Es hat nichts mit Toleranz zu tun, wenn man Intoleranz toleriert.

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    zur Entspannung,

    bei passender Einstellung auch gerne die Aufforderung, mich zu enthaupten
    (vulgo mir profan die Gurgel durchzuschneiden, Schande über die Presse und deren Schreiberlinge, sowas als Enthauptung darzustellen, )

    jungfrauen.jpg