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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.687 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck ist aber, dass sich das Unternehmertum der türkischen und arabischen Migranten überwiegend auf den Lebensmitteleinzelhandel und die Kleingastronomie beschränkt und die dort entstandenen Arbeitsplätze mies bezahlte Minijobs sind.
    Soso, hmm Ögertours hat also nur mies bezahlte Minijobs?

    Die von denen Du redest sind Familienunternehmen, auch da gibt es praktisch keine mies bezahlten Minijobs. Was hast Du dagegen, die zahlen Steuern und Sozialabgaben und liegen niemandem auf der Tasche?

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    #42
    "Für mich ist das ein deutliches Zeichen dafür, wie Minderheiten sehr wohl in der Lage sind auf Mehrheiten massiv Einfluß zu nehmen..."

    Das ist doch nichts Neues, das haben die Grünen in den letzten Jahrzehnten mit Genuss praktiziert und die etablierten Parteien aus Gründen des Machterhalts akzeptiert.

  3. maggelman Gast

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    #43
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    C-Treiber, manchmal kann ich dir folgen und oft nicht. Warum jetzt gut ausgebildete Migranten keinen wirtschaftlichen Sinn ergeben sollen, zum Beispiel nicht.

    Dass Asylbewerber nicht arbeiten dürfen oder durften, hatte ja den Hintergrund, dass sie sich vor Abschluss des Asylverfahrens nicht integrieren sollten, auch um eine eventuelle Abschiebung nicht zu erschweren. Mittlerweile dauern die Asylverfahren aus verschiedenen Gründen so lange, dass man wohl aus finanziellen Gründen eine Erwerbstätigkeit der Asylbewerber gestatten wird.

    Ich hoffe, das Asylbewerber bald ganz legal, wenn auch befristet, arbeiten dürfen!
    Wer Arbeit hat, kann sich etwas leisten,
    wer keine Arbeit hat sucht Möglichkeiten sich was leisten zu können!!(u.U. nicht legal)

  4. Registriert seit
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    #44
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    C-Treiber, manchmal kann ich dir folgen und oft nicht. Warum jetzt gut ausgebildete Migranten keinen wirtschaftlichen Sinn ergeben sollen, zum Beispiel nicht.

    Dass Asylbewerber nicht arbeiten dürfen oder durften, hatte ja den Hintergrund, dass sie sich vor Abschluss des Asylverfahrens nicht integrieren sollten, auch um eine eventuelle Abschiebung nicht zu erschweren. Mittlerweile dauern die Asylverfahren aus verschiedenen Gründen so lange, dass man wohl aus finanziellen Gründen eine Erwerbstätigkeit der Asylbewerber gestatten wird.
    Hmm, das ist komplex, das Thema.

    Gut ausgebildete Migranten machen keinen wirtschaftlichen Sinn, weil

    1. Immer nur dann nach ihnen gerufen wird, wenn der Schweinezyklus mal wieder einen Fachkräftemangel produziert
    2. Es hier wirklich ein Lohndumping gibt (glaub mir ich bin seit 25 Jahren in der IT)
    3. Gut ausgebildete Leute extrem mobil sind, sprich das Land wieder verlassen und somit keinen langfristigen Nutzen produzieren

    Ich kene die Milchmädchenrechnung die dahinter steckt. Lass andere Länder die Kosten für die Ausbildung tragen, wir ziehen dann den Nutzen draus. Das ist aber in zweierlei Hinsicht fatal, erstens die 3 Punkte oben und zweitens wird dann weniger im eigenen Land in die Bildung investiert.

    Kurzfristig mag der SAP-Spezialist aus Indien, der 20.000Euro im Monat verdient ,ein Geschäft sein. Der ist aber morgen weg, wenn ihm einer 40.000US-Dollar bietet. Wirtschaftlich viel interessanter, weil langfristig, ist der nur mittelmäßig gebildete Türke, der hier nen Lebensmitteleinzelhandel aufmacht.

    Die sogenannten High-Potentials sind allenfalls für die Großkonzerne und die Forschung interessant und da haben wir sie in Deutschland auch. Für den langfristigen Erfolg unserer Wirtschaft sind aufgrund der Infrastruktur unserer Wirtschaft, eher durchschnittlich gebildete, aber unternehmerisch Tätige wichtig. Eben der Lebensmittelhändler um die Ecke bei dem 3 Generationen seiner Familie arbeiten.

    Man kann sicher anderer Meinung sein, aber das oben gesagte ist ein Lehre die man aus der Dot-Com-Blase ziehen muss.

    Damals wurden auf Gedeih und Verderb ausländische ITler angeworben (es gab wirklich nicht genug in Deutschland), die weder die Kultur (damit meine ich den Umgang mit Kunden, Reklamationen, Anforderungen) verstanden haben, noch in der Lage waren in deutschen Unternehmen zu arbeiten (die meisten Länder sind wesentlich hierarchischer als Deutschland, sprich, ohne Arbeitsanweisung passiert genau nichts).

    Ich habe es live erlebt, mehr als ein Mal und mit mehr als einem hochqualifizierten Migranten. Und der Markt, nicht nur der Aktienmarkt, wurde so lange befeuert, bis es Peng gemacht hat. Nun sind es die Ingenieure, in 5 Jahren die Mediziner, usw.

    In der Wirtschaft gilt, das Mittelmass, ist das Mass der Dinge.

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    #45
    Wenn ich mir so die Herkunftsländer der Asylbewerber anschaue, zumindest 2013, sehe ich da wenig Platz für Hoffnung durch die Aufhebung des Arbeitsverbots für diesen Personenkreis. Den höchsten Bildungsstand dürften noch die Flüchtlinge aus dem arabischen Raum haben. Aber bei Tschetschenen, Südosteuropäern und Nordafrikanern sehe ich da eher schwarz.

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Übrings Immigranten sind immer ein wirtschaftlicher Gewinn.


    Welche meinst du? Die, die keinen Brocken Deutsch, aber fehlerfrei den Asylantrag stellen können?
    Die, die nicht gewillt sind einer geregelten Arbeit nachzugehen, dafür aber auf den Baustellen schwarz arbeiten?
    Die, die kaum einen € versteuern aber trotzdem einen 5er BMW fahren?
    Die, die den durchschnittsdeutschen Arbeitnehmer welcher 40 Stunden und mehr pro Woche arbeitet aber kaum mehr verdient als ein Sozialhilfeempfänger auslacht, stattdessen 7 Kinder in die Welt setzt um das Erziehungs- und Kindergeld zu kassieren?
    ......

    Die Liste lässt sich nach Belieben fortsetzen. Der Punkt ist, es regt sich Unmut, auch in der normalen Mittelschicht.
    Seit der vermehrten Einwanderung von Flüchtlingen auch draußen auf dem Land. Dort wird naturgemäß weniger auf die Straße gegangen und demonstriert sondern eher gehandelt.
    Man kann es kleinreden aber mit steigender Immigration steigt zwangsläufig immer die Kriminalitätsrate. In gewisser Weise ist dies auch verständlich, jedoch stößt auch ein Land wie D hier irgendwann an seine Grenzen.

    Mit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung hatte das Land schwer zu kämpfen, das ist heute noch nicht ausgestanden, zumindest nicht finanziell.
    Momentan geht es aber nicht nur ums Geld sondern einen kulturellen Wandel, nicht nur in Ballungszentren. Viele tangiert das (noch) nicht, mich eingeschlossen. Mir persönlich ist es egal welcher Ethnie jemand entspringt und welchen Glauben derjenige hat, auch weiß ich dass der Großteil der Einwanderer keine bösen Absichten hegt.
    Von mir aus können sie sich zusammenrotten und eine Moschee oder andere Gotteshäuser bauen, auch auf der Straße ihre Muttersprache sprechen oder gemeinsam mit mir in der selben Firma arbeiten.
    Wo es aber definitiv aufhört, ist wenn jemand versucht meinen Glauben (egal welchen auch immer) infrage zu stellen, mich als "ungläubig" bezeichnet, mich in seiner Landessprache beschimpft, mich beklaut oder irgendwelche anderen kriminellen Dinge veranstaltet.
    Solche Leute habe ich gefressen und das sage ich auch bzw. würde mir dies nie von irgendwelchen Gutmenschen oder Politikern verbieten lassen.

    Aus meiner Sicht gehören auch all diejenigen welche zum Dschihad aufrufen oder andersweitig glaubenstechnisch allzu radikal eingestellt sofort ausgewiesen oder sofern dies nicht möglich ist auf unbestimmte Zeit weg gesperrt.
    Natürlich werden nahezu alle Länder dieser Welt früher oder später "multikulti", das lässt sich kaum vermeiden. Geht der kulturelle Wandel aber so schnell dass sich die jeweilige Politik nicht darauf einstellen entsprechend handeln kann, dann wird dies zur Gefahr weil Chaos droht.
    Besonders die radikalen Islamisten scheren sich einen Dreck um demokratische Strukturen. Sie stellen ihren Glauben über den des geltenden Rechts. Das kann es nicht sein!
    Sie wollen sich gar nicht integrieren, sie interessiert die vorherrschende Kultur samt deren Gepflogenheiten nicht.
    Sie fordern zwar Respekt für sich, respektieren aber Andersgläubige nicht.
    Ich persönlich habe ein Problem damit im eigenen Land, mit meiner Kultur, mit meinen weil allgemein gültigen Sitten und Gebräuchen von einer zugewanderten Minderheit nicht respektiert zu werden.
    Tue ich dies kund, dann werde ich automatisch in die rechtsradikale Ecke gedrängt und mundtot gemacht, nur weil sich hier die Allgemeinheit immer noch mit dem Dogma des 3. Reichs konfrontiert sieht. Langsam aber sicher sollte man sich von dieser Denkweise doch auch entfernen und die Augen für das öffnen was in D in Zukunft blüht wenn so weitergemacht wird wie bisher.

    Man kann nicht einfach so 20 Mio. oder mehr Ausländer integrieren, besonders dann nicht wenn sie das deutsche Gesetz nicht als das allgemein geltende anerkennen. D hat das Glück rein geographisch in einer der tollsten Region der Erde zu liegen, daraus ergeben sich sehr viele Vorteile. Viele wollen aber nicht erkennen dass es auch hier nichts geschenkt gibt sondern dass es erarbeitet werden muss. "Ich habe mein Tagesziel bereits Mittags erreicht, deswegen lehne ich mich zurück." gibt es hier nicht - das wollen viele nicht akzeptieren. Von mir aus, das ist ihr gutes Recht, das können sie wahrnehmen, aber nicht in meinem direkten Umfeld. Diese Denke ist nicht meine und die der meisten Deutschen auch nicht.
    Integrieren kann man nur jemanden der auch integriert werden will, dazu gehören gewisse Spielregeln. Wer nicht gewillt ist diese im gewissen Maße zu befolgen, der soll sich trollen.

    A.H.´s Zeiten sind vorbei, es geht längst nicht mehr um (gewaltsamen) Landgewinn oder einen Schuldigen für irgendwelche (wirtschaftlichen) Miseren zu finden. Zudem geht es D gut, viel besser als vielen, vielen anderen Ländern auf der Welt. Wir gewinnen momentan mehr dadurch viele Freunde zu haben als Feinde. Bis auf weniger, völlig zurückgebliebene Dumpfbacken will keiner mehr ernsthaft Krieg. Nicht im eigenen Land und schon gar nicht außerhalb. Für Angie würde ich auch nie meinen Kopf hinhalten wollen.
    Bevor aber ein paar komplett Verblödete, egal ob aus dem rechten, linken, fanatisch religiösen oder kriminellen Lager hier unsere demokratischen Strukturen gänzlich zerschlagen, stehe auch ich auf und werde versuchen mich zu wehren.
    Vorrangig mit Worten (diese sollten aber eigentlich von den Politikern in Form von entsprechenden Gesetzen kommen), zur Not auch mit Taten.

    Ganz sicher lasse ich mich nicht Zwangsislamisieren, meiner Frau vorschreiben sie müsse ein Kopftuch tragen oder irgendwelch andere primitive Dinge aufzwingen die mit (althergebrachter) deutscher Kultur nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun hat.
    Irgendwo hat Multikulti auch seine Grenzen!
    Wenn sich die Politik damit ernsthaft beschäftigen muss (oder zumindest sollte) dann befinden wir uns bereits an einem Scheideweg der unmöglich ohne Reibereien ablaufen kann.



  7. Registriert seit
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    #47
    Hallo,
    Pegida hat wahrscheinlich alle überrascht, die Parteien und womöglich auch die Initiatoren.
    Mit wem hat man hier eigentlich zu tun? Was treibt die Demonstranten, Angst, Hass, Vorurteile,
    die Medien sind voll davon. Ich denke wenn sich das Ganze weiter so in der Form ergießt, kann das
    keinem egal sein. In so einem Moment, hat es kein Sinn zu lamentieren, man muss herausfinden
    was die Demonstranten treibt, es muss geredet werden.
    Argumente gegen Verfremdung gibt es in einer großen Zahl, oft in populistischer Form, Argumente dafür gibt es eher weniger, dafür eben komplexer.
    Gruß B.

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    #48
    @ vierventilboxer, da ist gar nichts hinzu zu fügen, nochmals danke

  9. Registriert seit
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    #49
    @Bergler, 4VB

    ich frage mich, wo ihr Eure Informationen her habt. Bild, 20minuten?

    Noch längst nich alle muslimischen Frauen tragen Kopftuch, aber bis in die 60ger des vorherigen Jahrhunderts war das Kopftuch der Frau, deutsche Kultur.

    Meine beiden nigereanischen und schwarzen Kollegen sind sicher besser ausgebildet als 90% dieses Forums Anders herum, weiviele von Euch beherrschen 4 Sprachen in Wort und Schrift. Also, ich nur 2.

    Es regt sich Unmut. Hört,hört.

    Das hatten wir in den 30gern des vorherigen Jahrhundert auch schon. Es waren nicht die Fanatiker die A.H an die Macht gebracht haben, sondern die Mittelschicht, in der sich der Unmut geregt hat. Welcome to the show.

    Ich für meinen Teil, kenne wesentlich mehr asoziale Deutsche, als Ausländer. Das fängt bei Uli Hoeneß an, die polnischen Handwerker haben mir noch nie Schwarzarbeit angeboten, Deutsche schon.

    Fangt mal an zu differenzieren.

  10. Registriert seit
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    #50
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Das hatten wir in den 30gern des vorherigen Jahrhundert auch schon. Es waren nicht die Fanatiker die A.H an die Macht gebracht haben, sondern die Mittelschicht, in der sich der Unmut geregt hat. Welcome to the show.
    -> Godwin?s law ? Wikipedia

    nicht schon wieder. Der gute Godwin hat doch nun wirklich versucht mit seiner einfachen Formel eines zu aufzuzeigen.....
    "Daher handelt es sich bei Godwin’s law um ein rhetorisches Mittel, das man in Diskussionen einsetzen kann, um auf die Unangemessenheit von Naz.i- oder Hit(l)er-Vergleichen hinzuweisen."

    diese Diskussion, wie auch Pegida selbst, ist nicht geeignet für einen Vergleich mit der Na.zidiktatur. Es erschreckt mich immer wieder, wie normale demokratische Vorgänge (Demonstrationen [ob sie einem gefallen oder nicht]) in der heutigen Zeit für so einen unsäglichen Vergleich herhalten müssen.
    Die heutigen Vorgänge sind weder der Anfang, noch ein Zeichen von irgendetwas was mit der Na.zidiktatur vergleichbar wäre.


 
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