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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.771 Aufrufe

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ansonsten muss ich feststellen, dass offenbar viele Motorradfahrer "progressiv" eher für ein Fahrwerkssetup halten.
    Selbst wenn es ist, was wäre daran schlimm? Nur weil Parteien rechts der Mitte in den meisten deutschen Parlamenten nicht vertreten sind und solche Themen sofort mit einem "Igittigitt" belegt werden, bedeutet es nicht, dass Menschen so denken und sich auch darüber äußern. Zwischen Linksliberalismus und Rechtsradikalismus ist jede Menge Platz für legale Meinungen und Ansichten.

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    Standard So isses!!

    Liebedienerei und Feigheit
    (rb) Man mag es nicht mehr hören – weder, dass der Islam zu Deutschland gehört (Wulff), noch dass die Morde der Islamisten nichts mit dem Islam zu tun haben (Oppermann). Das eine war schlichte Liebedienerei, das andere zu flink, unbedacht dahergesagt und unzutreffend. Natürlich gibt es Muslime in Deutschland, genauso wie Katholiken, Protestanten und Anhänger anderer Religionen, vor allem aber auch Atheisten, die man allzu gern unterschlägt. Wir sind ein weitgehend säkularer Staat und kein Staat irgendeiner Religion. Bei diesem Punkt wird es schon schwierig mit dem Islam, der trotz mancherlei Reformbemühungen weniger aufgeklärter Muslime bislang nicht imstande ist, Staat und Kirche eindeutig zu trennen.

    Dass die Morde und der Terror der Islamisten nichts mit dem Islam zu tun haben, kann nur glauben, wer unterstellt, dass Hexenverbrennungen oder Kreuzzüge nichts mit den christlichen Kirchen zu tun haben. Der Islamismus ist eine pervertierte Form der Weltreligion Islam, begründet in einer frühmittelalterlichen Interpretation des Korans. Die große Mehrheit der Muslime lehnt das zwar ab; aber auch sie ist nicht imstande, ihre Religion einer Reform zu unterziehen, wie es andere Weltreligionen, wenn auch unter Schmerzen, geschafft haben und immer noch tun.

    Auch der friedliche Islam ist nicht in der Neuzeit angekommen. Wer die dieser Tage häufig gezeigten Bilder von Gebeten in Moscheen genau betrachtet, dem müsste mindestens das völlige Fehlen von Frauen auffallen. Sie erscheinen nicht im Islam, sind vielen Muslimen, wie es FDP-Vize Wolfgang Kubicki zutreffend ausdrückte, weniger wert als Hunde und Esel. Hier liegt die Bringschuld vor allem der Islam-Verbände, die sich jetzt eifrig distanzieren, wenn auch viel zu spät, zumal einige wie Ditib und Mili Görus brave Anhänger von Erdogans AKP sind und sich auch von dieser finanzieren lassen.

    Die in Europa lebenden Muslime müssen sich endlich laut, vernehmlich und dauerhaft distanzieren und ein glaubhaftes Bekenntnis zu unseren Demokratie- und Freiheitswerten ablegen, zu denen ätzende Satire ebenso gehört wie die Gleichberechtigung der Geschlechter. Werden in den Medien Grenzen überschritten, entscheiden Gerichte und nicht Mörder und deren Verharmloser.

    Auch deutschen Medien und Politikern muss einiges ins Stammbuch geschrieben werden. Ihnen fehlt zunehmend der Mut zum Bekenntnis. Zauderei, Feigheit, leichte Distanzierung und ein Zurückweichen vor der Gewalt sind erkennbar, etwa wenn es heißt, man dürfe religiöse Gefühle nicht verletzen – Menschen offenbar durchaus.

    Wenn sich solche Feigheit in Deutschland durchsetzt, wenn wir nicht wie Frankreich klare Grenzen ziehen, dann haben die Extremisten das erreicht, was sie wollen: Medienfreiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit, alles geht den Bach runter.
    In Deutschland haben wir das alles schon mal erlebt. Wehret den Anfängen. Bürger sind auch deshalb gut beraten, weder an einer Pegida-Demonstration noch einer der etablierten Parteien und Verbände teilzunehmen. Die eine Seite wirft Nebelkerzen, die andere verbreitet Angst und Schrecken. Beides brauchen aufgeklärte Bürger nicht.

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    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Liebedienerei und Feigheit
    (rb) Man mag es nicht mehr hören – weder, dass der Islam zu Deutschland gehört (Wulff), noch dass die Morde der Islamisten nichts mit dem Islam zu tun haben (Oppermann). Das eine war schlichte Liebedienerei, das andere zu flink, unbedacht dahergesagt und unzutreffend. Natürlich gibt es Muslime in Deutschland, genauso wie Katholiken, Protestanten und Anhänger anderer Religionen, vor allem aber auch Atheisten, die man allzu gern unterschlägt. Wir sind ein weitgehend säkularer Staat und kein Staat irgendeiner Religion. Bei diesem Punkt wird es schon schwierig mit dem Islam, der trotz mancherlei Reformbemühungen weniger aufgeklärter Muslime bislang nicht imstande ist, Staat und Kirche eindeutig zu trennen.

    Dass die Morde und der Terror der Islamisten nichts mit dem Islam zu tun haben, kann nur glauben, wer unterstellt, dass Hexenverbrennungen oder Kreuzzüge nichts mit den christlichen Kirchen zu tun haben. Der Islamismus ist eine pervertierte Form der Weltreligion Islam, begründet in einer frühmittelalterlichen Interpretation des Korans. Die große Mehrheit der Muslime lehnt das zwar ab; aber auch sie ist nicht imstande, ihre Religion einer Reform zu unterziehen, wie es andere Weltreligionen, wenn auch unter Schmerzen, geschafft haben und immer noch tun.

    Auch der friedliche Islam ist nicht in der Neuzeit angekommen. Wer die dieser Tage häufig gezeigten Bilder von Gebeten in Moscheen genau betrachtet, dem müsste mindestens das völlige Fehlen von Frauen auffallen. Sie erscheinen nicht im Islam, sind vielen Muslimen, wie es FDP-Vize Wolfgang Kubicki zutreffend ausdrückte, weniger wert als Hunde und Esel. Hier liegt die Bringschuld vor allem der Islam-Verbände, die sich jetzt eifrig distanzieren, wenn auch viel zu spät, zumal einige wie Ditib und Mili Görus brave Anhänger von Erdogans AKP sind und sich auch von dieser finanzieren lassen.

    Die in Europa lebenden Muslime müssen sich endlich laut, vernehmlich und dauerhaft distanzieren und ein glaubhaftes Bekenntnis zu unseren Demokratie- und Freiheitswerten ablegen, zu denen ätzende Satire ebenso gehört wie die Gleichberechtigung der Geschlechter. Werden in den Medien Grenzen überschritten, entscheiden Gerichte und nicht Mörder und deren Verharmloser.

    Auch deutschen Medien und Politikern muss einiges ins Stammbuch geschrieben werden. Ihnen fehlt zunehmend der Mut zum Bekenntnis. Zauderei, Feigheit, leichte Distanzierung und ein Zurückweichen vor der Gewalt sind erkennbar, etwa wenn es heißt, man dürfe religiöse Gefühle nicht verletzen – Menschen offenbar durchaus.

    Wenn sich solche Feigheit in Deutschland durchsetzt, wenn wir nicht wie Frankreich klare Grenzen ziehen, dann haben die Extremisten das erreicht, was sie wollen: Medienfreiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit, alles geht den Bach runter.
    In Deutschland haben wir das alles schon mal erlebt. Wehret den Anfängen. Bürger sind auch deshalb gut beraten, weder an einer Pegida-Demonstration noch einer der etablierten Parteien und Verbände teilzunehmen. Die eine Seite wirft Nebelkerzen, die andere verbreitet Angst und Schrecken. Beides brauchen aufgeklärte Bürger nicht.

    ..Stimme dir im großen Ganzen zu , nur hier wiedersprichst du dich: du forderst einerseits den erhalt der Meinungsfreiheit und räts anderseits nicht an Pegida - Demos teilzunehmen. Was ist Pegida denn anders als eine Meinungsbekundung ??

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    Ist in der Tat ein Dilemma.

    Unter dem Aspekt der Meinungsfreiheit ist nichts gegen eine Teilnahme an Pegida zu sagen.

    In Bezug auf die Motivation Einiger dort und das damit verbundene meist unterschwellige Transportieren von Angst und Schrecken muß man das aber schon zumindest sehr kritisch sehen.

    Der obige Text ist übrgens ein - aus meiner Sicht sehr guter - Zeitungskommentar.
    Hätte ich vielleicht deutlicher machen müssen. Sorry.

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    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    In Bezug auf die Motivation Einiger dort und das damit verbundene meist unterschwellige Transportieren von Angst und Schrecken muß man das aber schon zumindest sehr kritisch sehen.
    Werden dort Angst und Schrecken transportiert oder sind es nur ggf. Äußerungen von Ängsten, die es auch weit vor Pegida in weiten Teilen, insgesamt sogar einer knappen Mehrheit der Deutschen, schon gab?
    Pegida für die Spaltung der Gesellschaft verantwortlich zu machen ist absurd. Diese Spaltung gab es schon vorher. Pegida zieht sich den Zorn zu, weil es diese Spaltung sichtbar macht. Dumm für die Politik, die sich mit Themen konfrontiert sieht, die sie lieber verschweigt.

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    Ich vermag das nicht wirklich zu beurteilen, da ich nicht selbst da war.
    Insofern bin ich auf Berichte angewiesen.
    Inwieweit die noch objektiv sind bezweifele ich inzwischen stark.

    Zur Frage, ob dort Dinge an die Oberfläche gekommen sind, die es bisher ohnenhin schon gab, hatte ich gestern im "Je suis Charlie" Beitrag schon etwas geschrieben:

    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Ich habe heute morgen im Presseclub einen sehr interessanten Aspekt vom Chefredakteur des Cicero gehört:

    Christoph Schwennicke meinte, er sähe es unabhängig vom Inhalt positiv, dass es Pegida und entsprechende Gegenproteste gäbe.
    Zum einen würden viele Dinge, die bisher eher im anonymen Internet stattfänden, nun sichtbar, zum anderen zeigten die Deutschen nach der Sedierung durch die Merkel Politik endlich mal wieder Interesse an Politik.

    Vielleicht kann man auf diesem Weg der Angelegenheit insgesamt ja etwas Gutes abgewinnen.
    Wenn dann noch eine inhaltlich sachliche Diskussion ohne persönliche Verumglimpfungen gelänge, wären wir auf einen brauchbaren Weg.

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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Sorry Leute,

    aber mir ist zum Kotzen, ob des reaktionären, nationalen, patriotischen, zusammengefasst, N-EO-N-A-Z-I-Geschwätzes hier im Forum.

    Gut, die GS-Baureihe der Firma BMW ist eines der am meisten zugelassenen Motorräder in Europa und es ist damit auch klar, dass es in einem so großen Forum auch einen gewissen Querschnitt der Bevölkerung wiederspiegelt, der halt auch die Dumpfen vom rechten Rand beinhaltet.

    Es war auch absehbar, dass dieser rechte Bodensatz versuchen würde, die Deutungshoheit über solche menschenverachtenden Anschläge zu gewinnen, ungeachtet der Tatsache, das eben dieser rechte Bodensatz genau eines der Ziele war, die "Charlie Hebdo" bekämpft hat.

    Die Einwanderungspolitik ist schuld. Vor allem die der Linken und der Grünen. Geschichtsklitterung ist ein altbekanntes Mittel radikaler Dumpfbacken, das haben beide Seiten drauf. Ich frage mich allerdings, wann in D die Linken und die Grünen regiert haben oder erst in Frankreich?

    Von 75 fast 76 Jahren BRD
    1949-1969 = 20Jahre CDU
    1982-1998 = 16Jahre CDU
    2005-2015 = 10Jahre CDU

    Sprich, von 75 Jahren hat Stand heute, 46 Jahre die CDU regiert. Aber die Linken und die Grünen sind schuld. Die CDU ist eine linke Partei. Klar, wenn man NPD wählt vielleicht schon.

    Was mich mir hier ganz besonders wundert, Motorradfahren ist nicht billig, mit BMW-GS schon zweimal nicht. Wie schaffen es Leute mit so einer dumpfen und menschenverachtenden Einstellung in Positionen, wo sie genug Geld verdienen, um sich dieses Hobby leisten zu können?

    Wie kommt jemand dazu, das reaktionäre Gewäsch dieser Schande für Österreich hier zu posten und warum bekommt er dafür auch noch Beifall?

    Reicht die geistige Kapazität nicht aus, zu erkennen, dass der Sumpf aus SVP, FPÖ, NPD, Pegida, NSU und diesen islamistischen Schwachköpfen den selben Nährboden hat, nämlich den Glauben im Besitz der einzig seeligmachenden Wahrheit zu sein und alles was anders, und damit freiheitlich und demokratisch, denkt, niederzumachen.

    Nein, dafür reicht es wahrscheinlich nicht. Dann müßte man ja das eigene Problem erkennen.

    Nein, FPÖ, NPD, Pegida, SVP und deren Unterstützer und Sympathisanten, ihr wart nie Charlie, ihr seid nicht Charlie und ihr wedet nie Charlie sein, denn ihr wart, seid und werdet nur Ziele von Charlie sein.

    UND DAS IST EUER PROBLEM. Nicht Euer einziges..

    @ C-Treiber:

    besten Dank für Deine o.a. Zeilen! Damit hast Du sehr anschaulich bekundet, wie weltoffen und tolerant Du bist und, wie sehr Du die politische Anschauung anderer respektierst - auch, wenn diese Ansicht noch so sehr von Deiner (natürlich alleinig richtigen!) abweicht!

    Verwunderung schafft allerdings die Tatsache, dass Du wenig bis gar keine SACHLICHEN Argumente GEGEN meine Meinung vorbringen kannst. Stattdessen schwingst Du heftigst die N.azi-Keule, wirst beleidigend und maßt Dir an, über meine "geistige Kapazität" und meine Vermögensverhältnisse zu urteilen!

    Was berechtigt bzw. befähigt Dich dazu, mich als Geschichtsverfälscher und dumpfen, rechten Bodensatz zu bezeichnen?

    Ich nehme an, Du bist " im Besitz der einzig seeligmachenden Wahrheit" und machst keinesfalls "alles was anders, und damit freiheitlich und demokratisch denkt, nieder"???

    Wir haben sicherlich diametrale politische Anschauungen - aber muß man deshalb gleich persönlich beleidigend werden???

    Mit verwundertem Gruße,
    Peter

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    Salü

    Es scheint als ob es bei uns jetzt auch losgeht;

    Pegida plant Demo in der Schweiz

    Josef

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    Yuhui, hat die Juso und deren Sympathisanten wieder einen Grund alles zusammen zu schlagen. :/

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    Zitat Zitat von hoeferl Beitrag anzeigen

    Mit verwundertem Gruße,
    Peter
    Ich bin nicht verwundert. Im Gegenteil.
    Ich finde diesen mit Stigmatisierungen, Beleidigungen und Vorurteilen garnierten Post herrlich entlarvend.