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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.821 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Die Gesellschaft in der Schweiz sperrt gar niemanden ein, das machen die Gerichte. Zudem funktionieren unsere Gerichte nicht so wie in den USA.



    Sicher hilft Bildung, bin ich ja einverstanden. Aber ich Frage nochmal, wo willst du mit der Bildung ansetzten?
    Also, als erstes mal bei dem überflüssigen "t"....



    Das die Schweitzer Gerichte nicht so funktionieren wie die amerikanischen, sei dahingestellt. Die Gerichte sind ja auch nicht massgeblich schuld daran "Schwarze" oder "Muslime" vor den Richter zu bringen, das macht die Polizei. Und meine frage war jetzt nur, ob da genauso eine Färbung existiert wie in USA. War rein Interesse halber, ich folge der Schweizer Innenpolitik nicht sonderlich, ist nicht relevant für mich.

    Wenn ich für die Bildung eine Universallösung hätte, wäre ich ne Ecke reicher als ich eh schon bin. Wir haben ja, gerade in Deutschland, genug Zugriffsmöglichkeiten auf Bildung, warum wir trotzdem so viele Idioten in der Gesellschaft haben, ist mir schleierhaft. Warum Jugendliche nach Syrien ausreisen um die 99 Jungfrauen kennenzulernen kann ich zwar verstehen und erklären, aber was ich dagegen machen kann, ist mir nicht klar.

    In der dritten Welt gibt es da klare Ansatzmöglichkeiten dem Radikalismus Leute zu entziehen. Aber wie Du einem TV-Total und "Holt mich hier raus, ich blöd" Konsumenten das kritische Denken, nicht nur anderen sondern auch gegenüber seinen eigenen Überzeugungen beibringen kannst, ist ein Problem das keine Lösungen zu haben scheint.

    Es gibt genug gute, interessante Beiträge (nicht hier, sondern im Allgemeinen) über die Problematik "Islam, radikaler Islam, was unsere Gesellschaft dazu beigetragen hat das er existiert, was wir tuen können". (Lies z.B. dies hier: On Charlie Hebdo: A letter to my British friends, ich lese fast nur englisch, sorry).

    Das Problem ist viel zu komplex als das es kurzfristig lösbar wäre. Und darin liegt ja eines der grossen Probleme unserer Politik der Gegenwart. Langfristige Lösungen sind dem Konsument/Wähler weder zu vermitteln, noch zu verkaufen. Das ist doch, ganz brutal formuliert, der Grund warum wir Milliarden in die Verkehrssicherheit stecken - eines der wenigen Felder, wo man sagen kann, "Hier, ich habe was gemacht, und es gibt weniger Tote. Seid stolz".

    Ansonsten ist fast alles, was man an Gesellschaftlichen Problemen heute hat, weit über dem intellektuellen Niveau der Nahles, und weit über dem was der Durchschnitts Politiker versteht und/oder verkaufen kann. Wer will denn heute einen 10 oder 20 Jahres Plan? Wer kann es sich leisten zu sagen: das dauert so lange? Wer glaubt ernsthaft, das die Parteien zu einem Konsens fähig wären um solch langfristige Änderungen durchzuziehen. Wir schaffen es ja noch nicht mal Stromtrassen oder Flughäfen zu bauen....

    Frank

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    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Die Gesellschaft in der Schweiz sperrt gar niemanden ein, das machen die Gerichte. Zudem funktionieren unsere Gerichte nicht so wie in den USA.

    ...
    Ah, die Schweizer Gerichte sind nicht Bestandteil der Schweizer Gesellschaft. Hmm? Über die Funktionsweise der Schweizer Gerichte würde ich jetzt aber schon gerne etwas mehr wissen.

    Das erklärt dann vielleicht im Nachhinein zu manches Urteil, für das sich ein deutscher Richter aber sehr schnell auf der anderen Seite des Richtertisches wiedergefunden hätte.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    die Zahl stimmt nicht (ich hab da ne bessere Quelle) ist aber immerhin so hoch, dass man auch in Bayern dazu übergegangen ist, die Nationalität oder die Herkunft nicht mehr zu nennen. das allein sagt alles darüber aus. leider traut man dem Volk nicht zu, sich selbst darüber eine Meinung zu bilden.
    Das halte ich für ein Gerücht.

    Ein Straftäter ist ein Straftäter, ist völlig egal, welche Nationalität er hat. Da fängt der Rassismus an. Was interessiert mich ob ein Pole, ein Türke oder ein Deutscher mein Mopped geklaut hat?
    Ein A.r.s.c.h.l.o.c.h halt, Nationalität ist mir egal, es wird auch nicht besser oder schlimmer wenn es ein Bayer oder Sachse war.

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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Das halte ich für ein Gerücht.

    Ein Straftäter ist ein Straftäter, ist völlig egal, welche Nationalität er hat. Da fängt der Rassismus an. Was interessiert mich ob ein Pole, ein Türke oder ein Deutscher mein Mopped geklaut hat?
    Ein A.r.s.c.h.l.o.c.h halt, Nationalität ist mir egal, es wird auch nicht besser oder schlimmer wenn es ein Bayer oder Sachse war.
    Es trifft aber zu, was der Tiescher sagt.
    Ausländeranteil ca. 10%; Straftäter zu ca. 50 % Ausländer (nagelt mich nicht fest, in etwa stimmen die Zahlen -kann jetzt nicht nachschauen-)... da bekommt man doch einen Hals, oder? Zumindest ich. Nicht aufgeführt in der Statistik sind die mit deutschem Pass und Migrationshintergrund.
    Es ist einfach erschreckend, wenn ich morgens in die Firma komme und nachschaue was in der letzen Nacht los war.
    Man liest fast nur von "Ali", "Mohammed" u.s.w. Dabei rede ich von Einbruch, Raub, Körperverletzung.
    Mein Standardsatz dazu: Die Brauche ich nicht. Wir haben deutsche Straftäter genug.

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    Vielleicht wäre es aber interessant zu wissen gewesen ob es 2 Stunden nach dem Klau an der polnischen Grenze war oder Richtung Hamburg geschafft wurde.
    Klar ist es egal welche Hautfarbe der Dieb hat, welcher Religion er angehört und welche Sprache er spricht, nur wie will man ihn fangen wenn nicht klar ist woher er kam und wohin er ging.

    Gut, den C-übel bezahlt die Versicherung - nur hast du alles materielle das du besitzt versichert? Wenn ja, wieviel kostet das und findest du es gut dies Geld zu berappen?

    Oder ist es dir nur egal weil du hier weiterhin deine Anti-Pegida-Einstellung vertreten musst?

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Das halte ich für ein Gerücht.
    Ein Straftäter ist ein Straftäter, ist völlig egal, welche Nationalität er hat. Da fängt der Rassismus an. Was interessiert mich ob ein Pole, ein Türke oder ein Deutscher mein Mopped geklaut hat?
    Ein A.r.s.c.h.l.o.c.h halt, Nationalität ist mir egal, es wird auch nicht besser oder schlimmer wenn es ein Bayer oder Sachse war.
    oh da springst du aber sehr kurz. So denkt Torsten, dem man die C geklaut hat und der hofft dass die Versicherung bezahlt und wenn die bezahlt hat, ist Torstens Welt wieder i.O.
    Das ist aber für die Polizei nicht so, nicht aus Sicht der kriminalistischen Analyse. Wie willst du denn Straftaten verhindern, wenn du nicht weißt, wer diese Straftaten begeht? natürlich ist es wichtig, welcher sozialen Schicht der Täter angehört, welchem Kulturkreis er angehört, welcher Ethnie. Nur so kann ich doch zukünftigen Straftaten begegnen. Wenn ich den Täter kenne, ihn beim Namen nenne, versuche gesellschaftlich den Ursachen entgegenzutreten und versuche Straftaten nicht als Nummer zu verwalten.

    einfaches Beispiel:
    Wenn ich weiß, dass bestimmte FzgTypen von Banden aus Osteuropa geklaut werden und ich in München morgens um 5 uhr erfahre, dass ein X5 weg ist, dann kann ich dafür sorgen, dass an den Grenzen zur Tschechei und nach Polen versucht wird die Täter aufzuhalten. in dem Fall ist es eben doch wichtig zu wissen, dass das "A.rschloch" ein "polnisches A.rschloch" war.

    Wenn ich weiß, das Säureanschläge auf junge türkischstämmige Frauen meist von Familienmitgliedern begangen werden, um eine (erst durch die Tat verlorene) "Ehre" herzustellen, dann suche ich eben nicht zuerst bei den Mitgliedern des örtlichen Schachclubs nach dem Täter.

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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Das halte ich für ein Gerücht.

    Ein Straftäter ist ein Straftäter, ist völlig egal, welche Nationalität er hat. Da fängt der Rassismus an. Was interessiert mich ob ein Pole, ein Türke oder ein Deutscher mein Mopped geklaut hat?
    Ein A.r.s.c.h.l.o.c.h halt, Nationalität ist mir egal, es wird auch nicht besser oder schlimmer wenn es ein Bayer oder Sachse war.
    Wenn man straffällig gewordene Ausländer rausschmeißt hat das mM. nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit Abhilfe. Die deutschen Straftäter würde ich genauso rausfeuern. Nur geht das leider nicht.

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    Zitat Zitat von 1100gs Beitrag anzeigen
    Es trifft aber zu, was der Tiescher sagt.
    Ausländeranteil ca. 10%; Straftäter zu ca. 50 % Ausländer (nagelt mich nicht fest, in etwa stimmen die Zahlen -kann jetzt nicht nachschauen-)... da bekommt man doch einen Hals, oder? Zumindest ich. Nicht aufgeführt in der Statistik sind die mit deutschem Pass und Migrationshintergrund.
    Es ist einfach erschreckend, wenn ich morgens in die Firma komme und nachschaue was in der letzen Nacht los war.
    Man liest fast nur von "Ali", "Mohammed" u.s.w. Dabei rede ich von Einbruch, Raub, Körperverletzung.
    Mein Standardsatz dazu: Die Brauche ich nicht. Wir haben deutsche Straftäter genug.
    Interessant.

    Wer die französische Kriminalitätstatistik befragt, bekommt noch ganz andere Zahlen. Wer sich dann mal anguckt wo die wohnen und welche Chancen sie haben...

    Egal, gegen Paranoia und Rassismus ist kein Kraut gewachsen und gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens.

    Aber Ihr habt Recht, der nahe Osten besteht mehrheitlich aus Verbrechern.

    Sogar Statistiken können sie nicht, berufen sich aber darauf. Nicht-Deutsche, ca. 6,3Mio, Deutsche mit Mirgartionshindergrund ,15 Mio. Macht 21,3 Mio von 80,62 Mio.

    Sprich die Personen mit Migrationshintergrund stellen mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung.

    Meine Stiefmutter hat Migrationshintergrund. Und sie ist noch nicht mal Deutsche.

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    @ c-Treiber

    Deine Art diskutieren ist nun mal hinreichend bekannt. Dass du auch beleidigend wirst auch. Auch wenn du diese Tatsache immer wieder abstreitest.
    Hier ein paar Zahlen, auf die ich mich berief. Du zweifelst sie ja an:
    Eckzahlen der aktuellen Bevölkerungsstatistik (Stichtag 31.12.2013)


    Stadt Bonn Anzahl Anteil in Prozent
    Wohnberechtigte Bevölkerung am 31.12.2013 320.128
    Männer 153.891 48,1
    Frauen 166.237 51,9
    Zuwanderer 84.380 26,4
    darunter: Ausländer 43.980 13,7
    (Anteil Ausländer an Zuwanderer: 52,1 %)
    Im Alter von ...
    unter 6 Jahren 18.170 5,7
    6 bis 17 Jahren 35.321 11,0
    18 bis 29 Jahren 55.752 17,4
    30 bis 64 Jahren 153.664 48,0
    65 Jahre und älter 57.221 17,9
    Durchschnittsalter 41,7 Jahre
    Konfession
    Römisch-katholisch 120.661 37,7
    Evangelisch 68.119 21,3
    Islamisch (Zahl geschätzt) 27.208 8,5
    Sonstige 11.952 3,7
    Ohne 92.188 28,8
    Zahl der Nationalitäten in Bonn (Zuwanderer) 178 Länder
    darunter aus ... (Prozentuierungsbasis: Anzahl der Zuwanderer)
    Türkei 8.531 10,1
    Polen 7.492 8,9
    Marokko 5.694 6,7
    Russische Förderation 3.879 4,6

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    oh da springst du aber sehr kurz. So denkt Torsten, dem man die C geklaut hat und der hofft dass die Versicherung bezahlt und wenn die bezahlt hat, ist Torstens Welt wieder i.O.
    Das ist aber für die Polizei nicht so, nicht aus Sicht der kriminalistischen Analyse. Wie willst du denn Straftaten verhindern, wenn du nicht weißt, wer diese Straftaten begeht? natürlich ist es wichtig, welcher sozialen Schicht der Täter angehört, welchem Kulturkreis er angehört, welcher Ethnie. Nur so kann ich doch zukünftigen Straftaten begegnen. Wenn ich den Täter kenne, ihn beim Namen nenne, versuche gesellschaftlich den Ursachen entgegenzutreten und versuche Straftaten nicht als Nummer zu verwalten.

    einfaches Beispiel:
    Wenn ich weiß, dass bestimmte FzgTypen von Banden aus Osteuropa geklaut werden und ich in München morgens um 5 uhr erfahre, dass ein X5 weg ist, dann kann ich dafür sorgen, dass an den Grenzen zur Tschechei und nach Polen versucht wird die Täter aufzuhalten. in dem Fall ist es eben doch wichtig zu wissen, dass das "A.rschloch" ein "polnisches A.rschloch" war.

    Wenn ich weiß, das Säureanschläge auf junge türkischstämmige Frauen meist von Familienmitgliedern begangen werden, um eine (erst durch die Tat verlorene) "Ehre" herzustellen, dann suche ich eben nicht zuerst bei den Mitgliedern des örtlichen Schachclubs nach dem Täter.
    Also, ich schätze die Ossi-Schreibweise meines Namens nicht besonders.

    Straftatenn verhindern ist der falsche Ansatz, weil Prävention einen Generalverdacht erfordert. Der ist aber nach unserem und nicht nur unserem Rechtsverständnis unzulässig, in dubio pro reo. Schon vergessen. Ich springe daher nicht zu kurz, sondern Du denkst nicht weit genug.

    Was mit Deinem X5 ist, ist mir völlig egal, hier ist die polnische Grenze keine 80km entfernt und nur weil das Mopped in Polen ist, heißt nicht, das die Täter Polen waren, viel eher waren es Deutsche mit Stützpunkt in Polen. Genau das gleich gilt für Deinen X5. Vielleicht waren es auch Ukraniner oder italiener oder Dein Nachbar.

    Wo Du einen Täter für ein bestimmtes Verbrechen suchen musst, hat aber immer noch nichts mit einem Generalverdacht zu tun. Das Paradoxon der sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

    Bayern ist dafür ein geiles Beispiel.
    Bayern ist mit Abstand der Bereich in Europa, in dem ich am häufigsten kontrolliert wurde. Von Wunsiedler Bauern in Zolluniform, die zwar genau wußten was in Berlin abgeht (eigene Aussage), mir aber vorwarfen von Berlin vietnamesische Zigaretten (das sind zwar russische, die von Vietnamesen verkauft werden) nach Tschechichen zu schmuggeln, aber die Frage nicht richtig beantworten konnten, wo man Schmuggelzigaretten in Berlin kauft.
    Oder die Knalltüten, die versuchten auf dem Parkplatz der Rastanlage Würzburg mein reichhaltiges Netzwerkwerkzeug nach Drogen oder Waffen zu durchsuchen und mir dann "Geleitschutz" bis zur hessischen Grenze gaben, nachdem ich ihnen die Durchsuchung verweigert hatte.
    Dann war da noch die besonders herausragende Dame der Polizeidirketion Nürnberg, die trotz mehrer Antieskalationsseminare nicht verstehen konnte, warum ich dezent angepisst bin, wenn man mich Nachts um 2 auf der A9 rauszieht und mich ne halbe Stunde warten läßt, wenn dann die erste Frage lautet, Sprechen sie Deutsch?

    Die Liste liesse sich für Bayern nahezu beliebig fortsetzen.

    Ach ja, ich vergass zu erwähnen, während dieser bis zu 2 Stunden andauernden Kontrollen habe ich jeweils nur Kennzeichen ausserhalb von Bayern und ausserhalb von Deutschland gesehen.

    Frage, wie kommt da wohl die Statistik zusammen?