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Peinliche und lustige Erlebnisse

Erstellt von bikeandsail, 23.01.2009, 10:09 Uhr · 157 Antworten · 23.038 Aufrufe

  1. beak Gast

    Standard

    #21
    Hi,
    da gäbs mehrere peinliche Erlebnisse...
    Mein Erstes, war für mich das Unvergeßlichste:
    Von einer Tour zurück (ich war alleine unterwegs und hatte damals eine Kawasaki). Garagentor auf, mit Moped hineingefahren, es war recht eng, paßte nur noch das Moped rein.
    Ich dachte daran, dass ich Mordshunger hatte und total verschwitzt war und freute mich auf was zu Essen und aufs Duschen und ließ mein Krad nach links auf den Seitenständer "sinken"...
    An diesem Tag ging die aber sehr weit nach links... oh oh und in dem Moment merkte ich, Seitenständer vergessen... Plumps... Da lag ich nun, so abgeknickt eingeklemmt zwischen einem Holzstapel und dem Moped. Ich weiß bis heute noch nicht, wie ich mich da alleine raus gepopelt habe. Und in meinem Zorn über mich selber, hab ich ohne nachzudenken, das Moped gepackt und wieder aufgestellt. Erst hinterher ist mir aufgefallen, dass ich vorher noch nie ein Moped aufgehoben hatte.
    Und das Peinlichste überhaupt: Mir ist das nochmal passiert mit der Africa Twin aus "voller Höhe", voll mit der Gott sei Dank behelmten Rübe auf den Asphahlt geschlagen. Boing!!!!

    Und die Moral von der Geschicht: Vergeßt bloß den Seitenständer nicht!
    LG
    Gabi

  2. Registriert seit
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    Standard Ein Tag auf dem Campingplatz...

    #22
    Hallo zusammen,

    dann leg ich auch mal los...

    Vor etwa 2 1/2 Jahren auf einem Campingplatz irgendwo in Holland.
    Ich war allein unterwegs... Ein Paar Tage Auszeit...
    Den ganzen Tag umhergefahren... Abends Zelt aufgeschlagen...Mopped schön ca. 1 Meter daneben auf dem Hauptständer geparkt und gepennt.

    Nachts dann Starkregen... Es hat solange und so stark geregnet, dass mein Möppi oder besser der Hauptständer dann auf dem weich gewordenen Rasen morgens um sieben Uhr schlagartig eingasackt ist und mit einem riesigen Krach umkippte...

    Der Campingplatz war komplett wach... alle kamen aus Zelten und Wohnmobilen hervor und sahen mich nur in Boxershorts vor meinem umgekippten Mopped stehen... -Peinlich-

    Die einzigen, die mir übrigens geholfen haben, die 650er Dakar aufzurichten, waren die älteren Italiener vom Wohnmobil gegenüber. "Alberto" und "Mama Miracoli" kamen sofort in Schlafanzug und Nachthemd raus und halfen mir...

    Bedankt und dann schnell wieder ab ins Zelt...

    Wenige Stunden später wollten die beiden dann zusammenpacken und weiter fahren... Als Alberto versuchte, seinen Roller von den nassen Wiese über die Riffelblechrampe hinten quer in seine Rheuma-Laube zu fahren, klappte das natürlich mangels Grip nicht. "Mama" kommentierte dies mit temperamentvollem, italienischem Geschimpfe wie im besten Film.... Ich hab mich totgelacht...

    Ich bot meine Hilfe an und "Mama" und ich schoben den in Fahrstellung auf dem Roller sitzenden "Alberto" mit Schwung die Rampe hinauf, sodass er (als er dann plötzlich Grip hatte) inklusive Roller in aerodynamisch perfekter, geduckter Stellung, krachend in dem 1,20 mal 0,80 m kleinen Loch verschwand und eingekeilt war...

    Die Schimpforgie von "Mama" war jetzt perfekt... Aber irgendwie ist "Alberto" dann doch wieder herausgekommen... Wie ein Schlangenmensch.... Gut... Er war nur 1,60 groß...

    Sachen gibt´s... Ich werds nie vergessen...
    Ich dachte nur schnell weg hier....

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    Standard

    #23
    Irgendwann habe ich an meiner GS 1150 zum schnelleren Befüllen 2 kleine zusätzliche Löcher in den Tankstutzen gebohrt. Dazu mußte natürlich wegen den anfallenden Bohrspänen der Stutzen entfernt werden. Alles war erledigt und als ich die letzte Schraube des Tankdeckels festziehe kommt mein Nachbar an der Garage vorbei, grüßt nett, ich schau hoch und dabei fällt die Stecknuss in den Tank. *grrr*
    Mittels Greifer war der Nuss wegen diverser Einbauten wie Benzinpumpe und Schwallblechen nicht beizukommen. Also Tank runter. Dazu erstmal Benzin abpumpen. Kanister auf den Boden gestellt und Benzin mit dem Mund durch einen Schlauch angesaugt und in den Kanister laufen gelassen. (Benzin schmeckt ekelig!!) *grrr*
    Benzinfluss reisst ab, Tank ist aber immer noch halb voll. Ansaugen - Spucken! Schmeckt immer noch nicht besser!! *grrr*
    Tank läuft nicht leer, aber den nächsten Abpumpversuch und Schluck spare ich mir.
    Um den Tank abnehmen zu können müssen die Benzinschläuche ab, -einen Benzinhahn gibt es natürlich nicht! Also Schläuche so runter gezogen und da der Tank ja nicht leer war, erst einmal 0,5 Liter Sprit in die Garage laufen lassen bis ich über der Auffangwanne stand. Nun den Tank umdrehen und über den Tankdeckel leer laufen lassen, wobei wieder so rund 0,5 Liter in die Garage liefen. An die Werkzeugnuss kam ich aber leider immer noch nicht. Naja, schließlich lies sich ja die im Tank liegende Benzinpumpe auch noch ausbauen und vielleicht konnte ich von dort an die Nuss kommen. Als ein Mann der Tat legte ich sofort los und rettete endlich Tank und Nuss. *Hurra*
    Vor dem Zusammenbau stört mich nun die mit Sprit gefüllte Auffangwanne. Also überführte ich den Sprit -größtenteils- in den Kanister, wobei mir aber nun rund 1 Liter des teuren Safts in die Garage floss.

    Was soll ich weiter schreiben, ich weiß von nichts mehr, denn nachdem nun rund 2 Liter Benzin auf meinem Garagenboden verteilt waren, ich zuvor noch ein wenig davon in den Mund bekommen hatte, lief der Zusammenbau irgendwie fast wie von selbst ab, -glaube ich zumindest. Die schlechte Laune war verflogen und nun ist alles wieder gut. *immernochlächel*

    Dirk

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    Standard

    #24
    Zitat Zitat von Brezel Beitrag anzeigen
    Schon mal daran gedacht Hilfe anzubieten.
    Wir leben ja in einer Welt wo einer den anderen nicht respektiert.
    Buuuh... Spielverderber.
    Ich dachte in diesem Thread geht es nicht um Gutmenschentum sondern um peinliche/lustige Erlebnisse. Vllt. einfach mal kurz entspannen.

    Zitat Zitat von GS-Angie Beitrag anzeigen
    Und nun lache ich über meine damalige Blödheit
    Das ist das wichtigste daran. Ich bin in der fahrschule auf ganz ähnliche Weise hingeklatscht und konnte erst viel später drüber lachen, weil ich erstmal für die nächsten 2 Jahre verängstigt war.

  5. Registriert seit
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    Standard Mopedimstandumschubser..

    #25
    heiße ich jetzt.

    Hatte vor ein paar Jahren wegen Hauskauf und überraschendem "Masse-Mangel" meine 1150 GS verkauft.

    Meine Schwester (mit 1150 GS und ohne einen Ansatz von Gebrauchsspuren) gab mir den Schlüssel und meinte, ich solle mal Brötchen holen und sollte mir Zeit lassen .

    Perfekt, stehe vor der Einfahrt und will, warum auch immer, das Einfahrtstor wieder schliessen. In diesem Moment höre ein tiefes metallisches "Gromp" und Ihre GS lag auf dem Seitendeckel.

    Die Einfahrt ist leicht abschüssig und sie hat ein Gummipolster unter dem Seitenständer, sodaß die Maschine etwas gerader als meine alte GS stand und das hat zum Rollen und Umfallen gereicht.

    Das T-Shirt trage ich an manchen "Bikertagen" auch ganz tapfer - Weihnachstgeschenk meiner Schwester.

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    Standard Junge...

    #26
    Zitat Zitat von adschi99 Beitrag anzeigen
    ...schöner Herbsttag und ein Kumpel und ich fuhren durch ein bewaldetes, ebenes Tal in der Steiermark. Die Straße war einspurig, super kurvig und wies einen herrlichen Asphalt auf. Es war einfach toll.

    Irgendwann überholten wir nach einander einen Kleinwagen. Aus meiner Sicht nicht rücksichtslos oder gewagt,... aber flott. Auf alle Fälle sah ich im Rückspiegel noch, dass die Lenkerin wütend gestikulierte und die Lichthupe betätigte.

    Kurz darauf mussten wir mitten im Tal an einer ampelgeregelten Baustelle anhalten. Ich rechts, mein Kumpel links von mir und hinter uns kam die Lenkerin mit dem Kleinwagen dazu. Ich stellte mein Moped ab, klappte das Visier hoch und unterhielt mich mit meinem Kumpel. Dabei übersahen wir, dass die Ampel auf grün schaltete. Auf alle Fälle hupte die PKW-Lenkerin hinter uns ungeduldig.

    Und jetzt kam der Moment (man stelle sich das bildlich vor) an dem ich eilig das Visier schloss, die Kupplung betätigte, den ersten Gang einlegte, gleichzeitig die Beine auf die Rasten stellte und die Kupplung kommen ließ. Das Moped rollte auf Grund einer Unebenheit leicht nach vor, fuhr aber nicht an (ich hatte sie ja zuvor abgestellt).

    Im nächsten Moment und noch immer in "Anfahrhaltung" kippte ich samt dem Moped ganz normal nach rechts und mit dem Kopf voran in den Straßengraben. Als ich dann mir Kopf, ich glaube mein schwarzer Helm hatte auch meine Gesichtsröte angenommen, wieder aus dem Graben gestiegen war, stand dort mein Kumpel und schüttelte sich vor Lachen. Aber noch schlimmer war, dass die PKW-Lenkerin auch noch da stand und sich in ihrer Kiste vor Lachen krümmte.

    Naja, es war ein peinlicher Moment.

    Geile Story!!!! Ein Bild für die Götter - Respekt zum outing.

  7. Registriert seit
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    5.056

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    #27
    Respekt haben hier alle verdient, die schreiben, wie dämlich sie hier umgefallen sind, ich eingeschlossen!!

    Kann das nicht mal einer verfilmen, ich glaube, ich hätte Lachkrämpfe und verheulte Augen. Einfach genial. Ich glaube bei "Alberto" hätte ich unterm Tisch gelegen.

  8. Registriert seit
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    #28
    Na gut, dann fasse ich mir jetzt mal ein Herz und erzähle euch so ziemlich das peinlichste, was ich in meiner Motorradzeit erlebt habe. Ich muss aber etwas ausholen...

    Eine Kollegin, die ich noch aus Studienzeiten kenne, wollte seit gut 10 Jahren endlich auch Motorrad fahren. Ich war seit dem 18. Lebensjahr immer zweirädrig motorisiert, viele Winter durchgefahren, einige Trainings absolviert und mit etwas Motorsporterfahrung gesegnet... kurzum: für sie war ich vermutlich ein talentierter, erfahrener und kompetenter Motorradfahrer.

    Es kam der Moment, als sie eine F650GS suchte und kaufte. Ich war dabei, hab die Probefahrt gemacht, weil sie sich nicht traute (seit Lappen 12 Jahre nicht gefahren). Dabei hatte ich auch großmütig angeboten, dass ich mal sonntags auf einem leeren Parkplatz ein wenig Grundlagentraining mit ihr machen könne.

    Gesagt getan, es war Sonntag im Mai 2006, der Parkplatz war leer, die F650GS stand wie aus dem Ei gepellt neben uns Zweien in der Sonne. Ich begann mit Aufbocken, abbocken. Anfahren und Anhalten, rechter Fuß, linker Fuß. Abbremsen, anfahren, Schalten in den 2. Gang. Großen Bogen fahren, engeren Bogen fahren, wenden links und rechts herum, eben das volle "wieder rein kommen"-Programm. Sie machte sie auch recht gut, kam innerhalb der ersten 2 Stunden ganz gut wieder zurecht.

    Nun wollte ich ihr zum Abschluss, bevor wir noch eine Runde übers Land zusammen drehen wollten, noch den Lenkimpuls zeigen. Theoretisch hatte ich ihr erklärt, wie das geht... Lenker hier ziehen, oder da drücken und schwupps... alles ganz einfach. Sie fuhr und versuchte es, bekam es aber irgendwie nicht so hin. Sie spürte den Effekt nicht so recht, wusste auch nicht, was daran jetzt so besonders sein sollte... naja, klarer Fall dachte ich mir. Dann zeige ich es ihr halt mal. Gesagt getan, ich vorne drauf, sie hinten und ich wollte ihr mal eben zeigen, wie das geht. Wie schon gesagt... Lenker hier ziehen, da drücken und schwupps... plötzlich rutschte mir das Vorderrad der F bei ca. 20 km/h ansatzlos weg, ich konnte gar nicht so schnell denken, wie ich dieses fiese Geräusch von auf Asphalt aufschlagendem Mopped hörte... noch kurz ein Schmerz des in meine Brust stoßenden Handprotektors und Stille.

    Während meine Beifahrerin ohne eine Schramme wieder aufstand, tat mir sofort jeder Knochen weh. Ich befreite mein rechtes Bein unter dem Motorschutz des Einzylinders und versuchte aufzustehen. Ging soweit ganz gut... aber da waren üble Schmerzen beim Gehen. Die F hatte deutliche Kampfspuren auf der rechten Seite abbekommen.
    Trotzdem sind wir noch eine gute Stunde übers Land gefahren, ich hab mein Versprechen gehalten! Und das obwohl ich meine dicke Adventure zum Tanken mit dem Fuß, der unter der F lag, kaum aufgebockt bekam und später sogar nicht mal an der Ampel das Gewicht auf dem rechten Bein halten konnte.

    Abends ging es dann noch ins Krankenhaus, am nächsten Morgen um 7.10 dann in den OP, das Wadenbein war sauber durchgebrochen und wurde wieder zusammen geschraubt. Danach noch 10 Tage Krankenhaus inkl. wieder Laufen lernen... und ich weiß bis heute nicht, wie mir das passieren konnte.

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    #29
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Gesagt getan, ich vorne drauf, sie hinten und ich wollte ihr mal eben zeigen, wie das geht. Wie schon gesagt... Lenker hier ziehen, da drücken und schwupps... plötzlich rutschte mir das ........ wieder Laufen lernen... und ich weiß bis heute nicht, wie mir das passieren konnte.
    sag uns wo du Gedanken, Augen und Hände hattest, dann sag ich dir warum

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von GS-Angie Beitrag anzeigen
    Respekt haben hier alle verdient, die schreiben, wie dämlich sie hier umgefallen sind, ich eingeschlossen!!

    Kann das nicht mal einer verfilmen, ich glaube, ich hätte Lachkrämpfe und verheulte Augen. Einfach genial. Ich glaube bei "Alberto" hätte ich unterm Tisch gelegen.
    Hi,

    *brüll*

    Ich hab den ganzen Weg nach Hause trääääänen gelacht....und immer an "Mama Miracoli" gedacht... Wie sie geschrien hat:

    Alberrrrrrrrrrrrrto ! ! ! Stupidoooooo ! ! ! Maaama Mia ! ! !

    Klingt mir jetzt noch in den Ohren....


 
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