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Qualität Straßeninstandhaltung

Erstellt von AndiP, 30.03.2011, 09:36 Uhr · 8 Antworten · 919 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Unglücklich Qualität Straßeninstandhaltung

    #1
    Hallo,
    die Spuren, die der letzte Winter und die davor auf unseren Straßen hinterlassen haben sind ja unübersehbar und die klammen Kassen der Kreise und Kommunen sind auch bekannt. Wenn ich das sehe, wie Frostausbrüche „instandgesetzt“ werden, frage ich mich: Geht das nicht besser?


    Ist es so schwer, die Löcher mit einer genaueren Teermischung zu füllen, damit nach dem Walzen eine nahezu übergangsfreie Fläche herauskommt? Mit der Q ist mir das egal, die hat genug Federweg.


    Mit der Dose gehen mir die Überstände (gefühlt 0,5-1cm) der Flickstellen zu der vorhandenen Asphaltdecke tierisch auf die Nerven. Haben wir hier im Sauerland so schludrige Straßeninstandsetzer oder bekommen die pro Flickstelle einen Festpreis und reparieren (besser flicken) im Akkord?
    Vielleicht sind ja hier welche aktiv, die in der Branche arbeiten und Licht in die Angelegenheit bringen können.

  2. Registriert seit
    28.03.2009
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von AndiP Beitrag anzeigen
    Hallo,
    die Spuren, die der letzte Winter und die davor auf unseren Straßen hinterlassen haben sind ja unübersehbar und die klammen Kassen der Kreise und Kommunen sind auch bekannt. Wenn ich das sehe, wie Frostausbrüche „instandgesetzt“ werden, frage ich mich: Geht das nicht besser?


    Ist es so schwer, die Löcher mit einer genaueren Teermischung zu füllen, damit nach dem Walzen eine nahezu übergangsfreie Fläche herauskommt? Mit der Q ist mir das egal, die hat genug Federweg.


    Mit der Dose gehen mir die Überstände (gefühlt 0,5-1cm) der Flickstellen zu der vorhandenen Asphaltdecke tierisch auf die Nerven. Haben wir hier im Sauerland so schludrige Straßeninstandsetzer oder bekommen die pro Flickstelle einen Festpreis und reparieren (besser flicken) im Akkord?
    Vielleicht sind ja hier welche aktiv, die in der Branche arbeiten und Licht in die Angelegenheit bringen können.
    Wie kommst Du überhaupt auf die Idee, daß da irendwas repariert wird? Hier in Niedersachsen schafft man's seit Jahren nicht, hucklige, löcherige Straßen auszubessern (Sorry: zu reparieren, weil "ausbessern" das ganze nicht besser macht ).
    Arbeiten an auch nur Schäden des vorletzten Winters?
    Fehlanzeige!
    Auch scheint man nicht in der Lage, sich mal die erfolgreichen Reparaturen skandinavischer Länder zu eigen zu machen, wo Löcher im Asphalt mit Teeröl ausgespritzt werden und erst dann frischer Teer zum Verfüllen der Löcher eingebracht wird. Mit dem Teeröl wird eine gute Verbindung des alten mit dem neuen Material erreicht, etwas, was wohl bei hiesigen Rep-Methoden nicht gegeben ist. Es sei denn, man giesst Bitumen in die Löcher. Hab' ich hier im Norden von H, großflächig mit Bitumen "verbesserter" Straßenbelag. Um den maroden Unterbau (eine Hügellandschaft sonder gleichen ) hat man sich vor Jahren schon nicht gekümmert. Hauptsache, der flexible Straßenbelag (spiegelblankes Bitumen) täuscht eine intakte Straßenoberfläche vor.
    So manchmal versuche ich ernsthaft drüber nachzudenken, wohin meine KFZ-Steuer, der Steueranteil im Benzinpreis etc. verschwindet. In Straßenbau sicher nicht.

    Grüße
    Uli (durch schlechte Straßenzustände genervter, beruflicher Vielfahrer)

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    So manchmal versuche ich ernsthaft drüber nachzudenken, wohin meine KFZ-Steuer, der Steueranteil im Benzinpreis etc. verschwindet. In Straßenbau sicher nicht.

    Grüße
    Uli (durch schlechte Straßenzustände genervter, beruflicher Vielfahrer)
    Uli - nicht darüber nachdenken. Sonst fallen uns die grauen Haare auch noch aus.
    Wenn die früher frischen Bitumen in die Ritzen und Löcher gedrückt haben, wurde danach Split in den Pfludi gedrückt und Besenrein gemacht.
    Heute musst du schauen, dass du nicht bei jeder Kurve auf den Sack fällst, wenn das Moped ein bisschen schräger daherkommt.

  4. Registriert seit
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    #4
    Genau die Löcher sind mit ein Grund, warum ich jetzt von der Superblackbird auf die GS wechsle!

    Gruß
    Chris

  5. Registriert seit
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    #5
    ich denke bereits über die anschaffung eines Geländewagens nach

  6. Registriert seit
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    #6
    wie hat mein beim Kauf der 1200er gesagt
    "die Strassen werden immer GS-freundlicher"
    da hat er leider Recht behalten...

    Bei meinem "smarten Autole" zeigen sich nach dem ersten Jahr und ca. 20.000 km die ersten gravierenden Schäden durch unsere desolaten und maroden Landstrassen hier im Nordschwarzwald ... Achsschenkel, Lenkungsdämpfer ... sind bereits ausgeschlagen Ich überleg echt dem Landratsamt die Rechnungen zu schicken (wenn auch nur zur Kenntnis) !

    Je nach Strassenbaulastträger (Bund-Land-Kreis-Kommune) ist entweder zu wenig oder viel zu wenig Geld für eine ordentliche und fachgerechte Instandhaltung vorhanden oder eingestellt. Weiterhin werden bislang schlicht und einfach falsche Maßnahmen ergriffen und "nur sehr oberflächlich geflickt". Häufig werden die durch inzwischen aggresiveren Flüssigtausalze entstandene Löcher bei zu niedrigen Temperaturen mit zu kalten und falsch ausgelegten Asphaltmischungen zugeschmiert. Ohne ordentlichen Verbund und Einbaustärke ist es nur ne Frage der Zeit bis das meiste davon wieder ausbricht. Ähnlich ist es bei den immer öfter auftretenden Schachtsetzungen... Salzwasser läuft "mit kleinem Kopf" durch jede Ritze und Fuge, zersetzen Mörtelschichten zwischen den Schachtringen, oder selbige werden nach dem Bau oft zu schnell dem Verkehr freigegeben ohne aushärten zu können ! Dehnungsfugen oder Temperaturrisse werden nicht ordentlich und dauerhaft verschlossen.

    Man müsste sich Selbständig machen ... mit Asphaltschneider, Fräse, Haftsprüher, Heissasphalt, Bitumenklebeband und Walze auf den Holper-Weg machen und die Schadstellen im Akkord mit Fachleuten für einen fairen Preis und Stück für Stück beseitigen ... bis das letzte Loch geschlossen ist! Es wäre günstiger als wenn es die staateigenen orangen Vesper-Trupps weiterhin versuchen ...

    Mal sehen wie lang es vom "Wutbürger" noch akzeptiert wird oder "von oben" flächige Tempobeschränkungen erlassen werden müssen um grössere Schäden oder gar Unfälle zu vermeiden !?




    Volker

  7. Registriert seit
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    #7
    Geländewagen hilft auch nicht wirklich - auch da gehen die kurzen Stöße durch die, sagen wir mal, unebenen Straßen sehr auf Radlager, Lenkungs- und Radaufhängungsteile - vor allem, weil ja noch eine größere Fahrzeugmasse zu tragen ist.

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Q...rious Beitrag anzeigen
    wie hat mein beim Kauf der 1200er gesagt
    "die Strassen werden immer GS-freundlicher"
    da hat er leider Recht behalten...

    Bei meinem "smarten Autole" zeigen sich nach dem ersten Jahr und ca. 20.000 km die ersten gravierenden Schäden durch unsere desolaten und maroden Landstrassen hier im Nordschwarzwald ... Achsschenkel, Lenkungsdämpfer ... sind bereits ausgeschlagen Ich überleg echt dem Landratsamt die Rechnungen zu schicken (wenn auch nur zur Kenntnis) !

    Je nach Strassenbaulastträger (Bund-Land-Kreis-Kommune) ist entweder zu wenig oder viel zu wenig Geld für eine ordentliche und fachgerechte Instandhaltung vorhanden oder eingestellt. Weiterhin werden bislang schlicht und einfach falsche Maßnahmen ergriffen und "nur sehr oberflächlich geflickt". Häufig werden die durch inzwischen aggresiveren Flüssigtausalze entstandene Löcher bei zu niedrigen Temperaturen mit zu kalten und falsch ausgelegten Asphaltmischungen zugeschmiert. Ohne ordentlichen Verbund und Einbaustärke ist es nur ne Frage der Zeit bis das meiste davon wieder ausbricht. Ähnlich ist es bei den immer öfter auftretenden Schachtsetzungen... Salzwasser läuft "mit kleinem Kopf" durch jede Ritze und Fuge, zersetzen Mörtelschichten zwischen den Schachtringen, oder selbige werden nach dem Bau oft zu schnell dem Verkehr freigegeben ohne aushärten zu können ! Dehnungsfugen oder Temperaturrisse werden nicht ordentlich und dauerhaft verschlossen.

    Man müsste sich Selbständig machen ... mit Asphaltschneider, Fräse, Haftsprüher, Heissasphalt, Bitumenklebeband und Walze auf den Holper-Weg machen und die Schadstellen im Akkord mit Fachleuten für einen fairen Preis und Stück für Stück beseitigen ... bis das letzte Loch geschlossen ist! Es wäre günstiger als wenn es die staateigenen orangen Vesper-Trupps weiterhin versuchen ...

    Mal sehen wie lang es vom "Wutbürger" noch akzeptiert wird oder "von oben" flächige Tempobeschränkungen erlassen werden müssen um grössere Schäden oder gar Unfälle zu vermeiden !?




    Volker
    Hallo zusammen
    Zuerst zu Uli: Das Ausbesserungsverfahren hatten wir früher (zumindest im wilden Süden der Republik) ,aber da gab es auch noch "Straßenwarte"!
    Und heute werden nur noch .......ach lassen wir das!
    Und zu Q...rious
    Bin derselben Meinung,und was noch schlimmer ist,die zuständigen Behörden Verwalten ja nur noch die misserablen Straßen,unser abgewählter FDP Abgeordneter vom LK. RW stellte 3 Wochen vor der Wahl
    plötzlich fest,daß die Straßen bei uns sehr Verschlissen bzw. Kapput sind und er würde sich des Problems annehmen und sich dafür einsetzen!Ja und jetzt ist er beleidigt! Gut so!
    Gott sei Dank fahre ich hauptsächlich eine Enduro und brauche immer weniger Feldwege suchen .............
    in diesem Sinne
    Grüße Eugen

  9. Registriert seit
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    1.494

    Standard

    #9
    Soviel Scheiben, wie in diesem Frühjahr im Kollegenkreis ausgetauscht wurden - zum Teil schon zum zweiten Mal in diesem Winter - geht auf keine Qhaut.

    Da wir alle so etwa 1000 km in der Woche fahrfen, sollte sich unser Betrieb vielleicht einmal um einen Rabattpreis bei K-Glas kümmern

    Übrigens, bei meiner Dose ist seit Januar auch die zweite Windschutzscheibe fällig


 

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