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Qualitätsmanager Jobbörse

Erstellt von Nolimit, 28.11.2012, 13:28 Uhr · 74 Antworten · 4.924 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    Standard

    #21
    solange wir alle darüber reden und uns nicht verbal die Schädel spalten,


    bin ich gerne dabei





    wir hier, in der CH, haben teilweise sehr kurze Kündigungsfristen, bei uns etwa drei Monate.....

    ich kenne Kollegen, die bei *Joker*, einer ZA Firma arbeiten....

    die bekommen wesentlich mehr, als Reguläre Arbeiter....

    - zahlen ihre Lohnnebenkosten komplett selbst
    - kein 13. Gehalt
    - kein Urlaubsgeld, - Urlaubs Anspruch

    Das sind i.d.R junge Kollegen, die dann drei bis vier Monate arbeiten und anschliessend
    nach Australien verschwinden, auf Malle annimieren etc.

    sobald eine Familiengründung ansteht, braucht man etwas Festes...


    Unterschätzen darf man keineswegs das etwaige pendeln, das ist Belastung für Familie & Körper

    Ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse....

    Meine Bekannte in Iowa hat zwei Jobs, wie ihr Mann auch.
    12 - 14 Stunden, 6 Tage Woche.
    Das da die Kinder zu kurz kommen ist klar, dafür kann man sich eine "einfache" Krankenversicherung leisten


    the american dream


  2. Registriert seit
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    Standard

    #22
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen

    .....
    Aus dem Ausland betrachtet, ist Deutschland ein "Billig Lohn Land"
    ......



    Klasse Statement,

    das solltest Du den Konzernen erzählen,
    die hier in D tausende Arbeitsplätze vernichten
    und mittels EU Subventionen in den "billigen Osten" gehen.

    Ich schreib zu dem Thema lieber nix mehr,
    mein Blutdruck .....

  3. X-Moderator
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    Standard

    #23
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Klasse Statement,

    das solltest Du den Konzernen erzählen,
    die hier in D tausende Arbeitsplätze vernichten
    und mittels EU Subventionen in den "billigen Osten" gehen.

    Ich schreib zu dem Thema lieber nix mehr,
    mein Blutdruck .....
    welche Firmen sind das?

    solche pauschalen Aussagen würde ich gerne mit harten Zahlen unterlegt haben.

    Es gibt durchaus Wirtschaftszweige die zweistellige Zuwächse haben, dies aber nicht mit den Arbeitern teilen.....

    Es betrifft nur i.d.R nicht den Mittelstand, der die grössten Lasten zu tragen hat,
    oder gar der "Kleinunternehmer"

    Die Grossen wandern nicht ab, die sind bereits in "den Märkten" vertreten.

    Selbst wenn der "Golf" in China billiger gefertigt werden kann, glaube ich kaum, dass VW in Wolfsburg
    dichtgemacht wird....

    Oder der nächste 911 èr aus Indien kommt


    Aber Gute Argumente, wenn man mit Angela an einem Tisch sitzt


    Wirtschaft ist ein fliessender Strom wie Lava....

    Man hält ihn nicht auf, kann aber Auswüchse durchaus regulieren.
    Die Richtung bestimmt meist die Regierung und die Verbände
    der Lobbyisten,

    Darum sind die Vertreter für die Arbeitnehmer gefragt....






  4. Registriert seit
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    Standard

    #24
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    Hier stellt jemand eine ganz simple Frage,


    schon entsteht eine Grundsatzdiskussion,



    und es dauert nicht lange, da kommt es zu persönlichen Anfeindungen....



    schade eigentlich, da dieses Thema garnicht so uninteressant ist.

    Zeitarbeit an sich finde ich nicht so problematisch, es sollte am Ende der Kette für den
    Arbeitnehmer allerdings mehr herausspringen, als für den Arbeiter, der regulär diesen Job macht.

    Soll bedeuten, Leiharbeit darf nicht preiswerter sein als der reguläre Arbeitnemer.
    Arbeitgeber sollen ZA nicht als reguläre Kräfte betrachten, mehr als Notnagel für
    Auftragsspitzen.

    Generell muss es sich für beide Seiten lohnen und es darf keine Verdrängung des ersten Arbeitsmarktes
    geben.....

    Ich bin seit 13 Jahren nicht mehr in D habe aber viele Freunde in Berlin und Umgebung,
    einer von ihnen leitet eine eigene kleine Hauswartfirma mit 8 Angestellten.
    Alles H4 Empfänger....


    Im Schnitt bleibt ihm oft weniger als seinen Angestellten, der Bürokratische Aufwand ist riesieg und das
    Damoklesschwert der Behörden, die ihm ständig den Laden dichtmachen könnten ist allgegenwörtig.

    Ich verkneife mir mal zu nennen, was seine Angestellten in der Branche verdienen, es gibt dort keine
    Mindestlöhne.....

    Jedoch kommen alle regelmässig arbeiten, obwohl sie ihren Lohn bei H4 wieder abgezogen, öööh, angerechnet,

    bekommen.

    Sie hätten also in etwa das gleiche im Portemonaie, als wenn sie nicht arbeiten würden....

    Von mangelnder Bereitschaft kann da also keine Rede sein.

    Aus dem Ausland betrachtet, ist Deutschland ein "Billig Lohn Land"
    nicht abwertent gemeint, die Auftragsbücher vieler Export Unternehmen sind randvoll.

    Bestes Beispiel sind Volkswagen und BMW Automotive.

    Beide beschäftigen Leiharbeiter im grossen Stil, hebeln durch Sub Unternehmer den Betriebsrat aus und zahlen
    lausig....
    Bekommen diese Leiharbeit zum Teil noch durchden Staat subventioniert.

    Und in der Statistik sind die Zahlen somit geschönt....

    Die Zeche zahlt dann wieder der Steuerzahler....

    Evtl. geht es hier ja interessant weiter, ohne persöhnliche Vorhaltungen....
    Das Thema betrifft doch alle, irgendwie....

    Nein die Grundsatzdiskussion entsteht wegen einer merkwürdigen Auffassung von dem, was ein AN verdient und das alle Unternehmer ganz schlimme Ausbeuter sein. Sie entseht dadurch, das Personen völlig unreflektiert ihre persönlichen Lebensumstände auf andere übertragen.

    Hier verdient ne Küchenaushilfe keine 10,00€ in der Stunde, wie im schönen Würzburg. Dafür zahlt sie aber auch nicht 600€ Miete.

    Für den Angestellten zählt nur, was am Ende des Monats auf dem Konto landet, ein Unternehmer (und ich meine hier nicht die Konzerne) muß aber anders rechnen.

    Ich nehme mal mich als Beispiel:

    Bevor ich aus einem Auftrag Geld sehe, bin ich in der Regel 3 Monate in der Vorfinanzierung (Reisekosten, Anschaffungen etc.) Das wird Ruckzuck 5-stellig, bevor ich auch nur einen Cent sehe.
    Ich habe nen Haufen Verwaltungskram zu erledigen oder muß Leute dafür bezahlen. Nee 60-70-Stunden Arbeits-Woche ist eher normal, mit zusätzlichen Kosten im 3- oder 4-stelligen Bereich.

    Ich nehme heute ein Projekt an, das im Dezember beginnt, so sehe ich frühestens End Februar Geld. Die aufgelaufenen Kosten bis dahin liegen im Durchschnitt bei 13000€. Da habe ich aber noch nichts gegessen oder getrunken und noch keine Zigarette geraucht.

    Bei rund 180h/Monat und 35€/h bekomme ich dann 6300€. Habe aber tatsächlich mehr als 240h/gearbeitet. Also liegt mein Stundensatz nicht bei 35€ sondern nur bei 26,25€ davon gehen dann, wie bei einem Arbeitnehmer, noch Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Altersvorsorge und Steuern ab. Achja und die Rücklagen für die auftragslosen Zeiten (Arbeitslosigkeit).

    Nun, das muß ich mir zum Glück nicht geben, also gehe ich dahin, wo ich mehr bekomme. Die Freiheiten, die F-Treiber und ich haben, hat nicht jeder und das wissen wir sehr wohl.


    Aber grundsätzlich, ist es volkswirtschaftlich sinnvoller Arbeit zu bezahlen, als Arbeitslosigkeit.

    Ich bin Befürworter von Mindestlöhnen und ein Gegener davon, Zeitarbeitskräfte dauerhaft einzusetzen oder dieser Kettenverträge mit befristeten Arbeitsverhältnissen. Hier ist ganz klar der Gesetzgeber gefordert, aber bei dieser Regierung steht in der Hinsicht nichts zu befürchten, das sich daran was zum Positiven ändert (nein, ich habe die nicht gewählt).

    Das Problem von Unternehmen wie Sysco ist, sie können nur existieren, wenn ihre Preise dem Markt entsprechen und die Preise auf dem Markt machen die Konzerne die abnehmen. Wer über dem Marktpreisliegt fällt bei der Ausschreibung gleich raus.

    Aus Konzernsicht werden Zeitarbeiter und Subunternehmer anders verrechnet, sprich hier liegen Rechnungen vor, es gibt keine Rückstellungen für Urlaub und Krankheit, etc. Das heißt für den Konzern ist Leiharbeit ein dickes Plus, da es die Bilanzen nicht belastet und keine langfristigen Bindungen erzeugt, keine Rückstellung gebildet werden müssen und das Geld im Umlauf bleibt.

    Da es seit Anfang der 80ger deutsche Politik ist, Gewinne privatisieren, Risiken sozialisieren, wie das funktioniert haben wir gerade wieder beim EEG gesehen wird sich unter dieser Regiuerung nichts ändern.

    Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied und das sind ganz klar normale Arbeitnehmer und Kleinunternehmer. Für die heißt es nämlich wirklich, wie Kohl einst sagte.

    Bis gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.

    Sprich, zwischen einem gesichertem Einkommen und HartzIV liegt genau ein Schritt. Ich glaube jedenfalls nicht, das der Eigentümer von Sysco auf Kosten der Arbeitnehmer Reichtümer anhäuft. Eher seine Auftraggeber.

  5. X-Moderator
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    #25
    @C

    unterschreibe ich
    .

    Da wir uns bei ST / OT finde ich die Diskussion aber ganz OK

    Es gibt nie nur die "eine Seite", so wie füher eben nicht alles besser war....

    Grundkonsens für mich ist, jeder sollte menschenwürdig von seiner Arbeit leben können,
    das definiert sich sicherlich etwas unterschiedlich in der Quantität.

    Ist für mich aber anwendbar auf Deutschland, Schweiz oder China etc.


    *** ich warte noch auf die Döner Adresse***

    gerne per PN

  6. Registriert seit
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    #26
    @Topas

    Nokia von D nach Rumanien und jetzt weiter nach Asien.

    Nokia-Werksschließung in Rumänien: "Das klingt wie 2008 in Bochum" - SPIEGEL ONLINE

    Und was Porsche angeht:

    Eine Fertigungstiefe von 0 % bedeutet, dass das Unternehmen weder eine eigene Produktion noch die Veredelung von Produkten durchführt, sich also allein auf den Handel beschränkt.
    Eine Fertigungstiefe von 100 % würde bedeuten, dass das Unternehmen ohne jeglichen Zukauf von Komponenten oder Rohstoffen in vollständiger Unabhängigkeit Produkte herstellt, z. B. wenn in einem einzigen Unternehmen eine gesamte Wertschöpfungskette, vom Erz über mehrere Fertigungsstufen bis zu einer Nockenwelle oder einem Kochtopf, abgebildet ist.
    Porsche beispielsweise hat eine Fertigungstiefe, die bei den Sportwagenmodellen 911 und Boxster etwa 20 %, beim Cayenne 10 % und bei dem 2009 erschienenen Modell Panamera etwa 15 % beträgt.

    Quelle: Wikipedia

    aus der Welt:

    Hatte Porsche 1993 noch 36 Prozent seiner Kosten für Personal ausgegeben, sind es heute nur noch rund 15 Prozent.
    Neben dem Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen, ist ein weiteres Erfolgsgeheimnis des Systems Wiedeking das Verlagern von Kapazitätsrisiken ins Ausland und die niedrige Fertigungstiefe von unter 20 Prozent im Inland. Branchendurchschnitt ist eine Fertigungstiefe von 25 bis 30 Prozent. Für Porsche bedeutet dieser niedrige Wert eine geringe Kapitalbindung und eine hohe Liquidität. So erreicht etwa der sportliche Geländewagen Cayenne eine Fertigungstiefe von zehn Prozent. Die Karosserie des Cayenne kommt aus dem VW-Werk im slowakischen Bratislava. Im Porsche-Werk Leipzig wird nur der Motor eingebaut.
    Den kleinen Porsche Boxster läßt Wiedeking zum Großteil beim finnischen Zulieferer Valmet bauen. So wurden zwischen 2000 und 2004 nur 13 Prozent aller hergestellten Boxster in Deutschland gebaut.

    Soviel auch zu dem Thema "Export Weltmeister"!

  7. X-Moderator
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    #27
    Ok, Nokia ist eh nicht deutsch
    und Porsche eher ein "kleiner Fisch"


    aber interessanter finde ich Deine Meinung, glaub Du hockst an der Quelle....



  8. Registriert seit
    18.04.2008
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    #28
    Eigentlich hat hier jemand Mitarbeiter gesucht, 98% der Beiträge sind 100% ot.

    Wenn jemand etwas sucht sollte es dessen Sache sein was er dafür geben will, es muß sich ja keiner bewerben oder kaufen. Sind alle erwachsen hier und sollten wissen was sie machen.

    Diese Stammtischdiskussionen sind auf Dauer nicht einmal mehr lustig, sondern noch dämlicher als der blödeste Ölfred hier im Forum

  9. H-D
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    15.03.2012
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    #29
    Kann ich nur unterschreiben!

  10. X-Moderator
    Registriert seit
    04.01.2009
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    #30
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Eigentlich hat hier jemand Mitarbeiter gesucht, 98% der Beiträge sind 100% ot.

    Wenn jemand etwas sucht sollte es dessen Sache sein was er dafür geben will, es muß sich ja keiner bewerben oder kaufen. Sind alle erwachsen hier und sollten wissen was sie machen.

    Diese Stammtischdiskussionen sind auf Dauer nicht einmal mehr lustig, sondern noch dämlicher als der blödeste Ölfred hier im Forum
    der Bereich hier heisst doch "Smalltalk & Offtoppic

    also immer schön gelassen bleiben...

    wo ist das Problem?...




 
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