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rechte Spur???

Erstellt von Q4me, 12.02.2016, 17:15 Uhr · 153 Antworten · 9.067 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Hallo Thomas,
    Da hast du recht ich habe das betätigen des Blinkers vergessen und das macht der Fahrschüler eben dann wenn ausgeschlossen ist das sich ein Auto von hinten nähert.
    Und nicht vor dem absichern mit Spiegel und umschauen.

    Grüße
    Uwe

  2. SLK
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    #52
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Nee, das vergiss mal. Wenn du bei 85 mit einem vollbeladenen 40-Tonner vom Gas gehst, dann ist der ruckzuck auf 75 runter. Und dann brauchst du ewig, bis die Mühle wieder auf Touren kommt, und mit Ansaugen ist da nix. Zudem fahren die meisten Trucker mit Tempomat, und es ist denen einfach wurscht, wie lange der andere zum Überholen braucht.
    'n Abend,

    da habe ich ja gar nicht dran gedacht, dass neben telefonieren, fernsehgucken, kaffeekochen und Ladungspapiere sortieren keine Zeit ist, den Tempomaten zu bedienen.

    Es reicht doch aus, von 90 auf 85 runterzugehen, und mit 380 PS ist das wohl auch kein Problem.

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    #53
    Zitat Zitat von Grazyman Beitrag anzeigen
    @Sampleman
    Also ich bringe meinen Fahrschülern bei erst in den Spiegel zu schauen, wenn die linke Spur frei, ist sich umzuschauen nach hinten links (um den toten Winkel des Spiegels zu umgehen),
    Um dann nochmal in den Spiegel zu schauen (doppelte Sorgfaltspflicht)
    und dann den Fahrstreifen zu wechseln.
    Und wann beginnen sie mit dem Blinken? Darauf kam's an.

    Ich weiß ja nicht ob und wann du schon mal LKW gefahren bist, aber die heutigen LKW's mit einer Leistung selten unter 380 PS haben kein Problem sehr zügig von 75 Km/h wieder auf 85 Km/h zu beschleunigen.
    Wahrscheinlich zügiger wie dein Citroën von 130km/h auf 150km/h.
    Ich war von 1997 bis 1999 Mitglied der Zentralredaktion Test & Technik der Verkehrs-Rundschau und in dieser Position unter anderem zuständig für Bau-Fahrzeuge. Wir haben jedes Fahrzeug auf einer Teststrecke von (in meinem Fall) 108 km gehabt, davon rund 65 km (anspruchsvolle) Landstraße, der Rest leicht hügelige Autobahn (A9 von Holledau bis Kreuz Neufahrn, dann A92 bis Lohhof). "Meine" Testfahrzeuge habe ich auf Zeit und Verbrauch gefahren, und zwar einmal leer und einmal bis zum gesetzlichen Limit beladen. Leer deshalb, weil Bau-Lkw einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Leerfahrten haben.

    Ich bin in der Position selbst haufenweise Tests gefahren, mit Fahrzeugen vom schwindeligen 7,5-Tonner mit Ladekran bis zum 40-Tonner Sattelzug mit 6x4-Zugmaschine. Damals hatte ein Fullsize-Zug in der Regel zwischen 380 und 480 PS und bis zu 1700 Nm Drehmoment. Das macht bei Vollbeladung zwischen zehn und zwölf PS und rund 42,5 Nm pro Tonne. Zum Vergleich: Mein Citroen hat 109 PS und 147 Nm. Er hat ein Maximalgewicht von 1,5 Tonnen. Macht 72,6 PS pro Tonne (das Siebenfache) bzw. 98 Nm pro Tonne (das Doppelte). Außerdem hat mein Citroen maximal ein Fünftel des Luftwiderstandes eines großen Lkw.

    Ungefähr so verhalten sich dann auch Dinge wie Durchzug und Beschleunigung;-) Bei Steigungen, die man mit einem Pkw nicht wahr nimmt, muss man mit einem Lkw schon zurückschalten. Bei uns galt bei den Testfahrten immer: "Lieber tot als Schwung verloren."

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    #54
    Nee, vergiss das mal. Der "schnelle" Überholer könnte ja, nach erfolgreichem "Überholvorgang" 5min früher am Entladepunkt ankommen, seine Nacht wär gerettet (die Dinger schließen manchmal, völlig realitätsfern, schon um 22:00, gar früher ... (Die "Kapitäne der Straße" sind leider von Zeit-/Sachzwängen gebeutelt, die, in der Hauptsache, sie zu vertreten, bzw. daraus entstehenden Übertretungen der STVO bezahlen haben, nicht aber die eigentlichen Verursacher, die Disponenten der Speditionen, die Zeitpläne erstellen).

    In §5 Absatz 2 steht eindeutig:

    (2) Überholen darf nur, wer übersehen kann, dass während des ganzen Überholvorgangs jede Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.

    Das schließt LKW "Überholvorgänge" (wenn mann sie den überhaupt so nennen mag) per se aus.

    Weiterhin schließt es, von 130km/h Schnarchnasen auf der linken Fahrspur absolvierte (vermeintliche) "Überholvorgänge" aus, wenn in der Mitte nur 110-120km/h gefahren wird (nur wenig schneller als die LKW, nach Tacho, also allenfalls echte 106-116km/h, eher weniger, der zulässigen Abweichung der Tachos nach unten geschuldet. Immer nach unten!, niemals nach oben).

    Weiterhin gilt:

    §5
    (4) Wer zum Überholen ausscheren will, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu den zu Fuß Gehenden und zu den Rad Fahrenden, eingehalten werden. Wer überholt, muss sich so bald wie möglich wieder nach rechts einordnen. Wer überholt, darf dabei denjenigen, der überholt wird, nicht behindern. (4a) Das Ausscheren zum Überholen und das Wiedereinordnen sind rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.

    Da gab's, früher (ich hab den Lappen 1969 erworben) die ganz klare Aussage: "Wer die Spur wechseln will, hat seine Geschwindigkeit an die anzupassen, die in der Spur gefahren wird, in die er wechseln will!"

    Ergo, ganz simpel: Nicht hinter dem LKW her daddeln und dann irgendwann nach links rüber ziehen, weil "mir war grad so" (etwas, was ich häufig erlebe: Da zockelt ein Fzg meilenweit hinter dem LKW rechts her - Nein, kein Prob der Perspektive- um dann kurz vor mir nach link auszuscheren, nat.ohne Blinker, ohne die Geschwindigkeit zu erhöhen ...), der Abstand grad nicht gefällt, ...
    Abstand halten, den rückwärtigen Verkehr beobachten (den auf der linken Spur, wo eigentlich nur die Raser mit 200++++km/h unterwegs sind, und ev. Sampleman, mit etwas mehr als 130km/h ). Wenn Lücke groß genug!, links blinken, nach links ausscheren und!!! -ganz wichtig- den rechten Fuß mal heftig absenken (ggfs. auch noch vorher die Kupplung treten, einen Gang runter schalten, Kupplung sanft kommen lassen, den rechten Fuß absenken!!!, um die Beschlunigungsmöglichkeiten des Fzgs auszunutzen -eine, m.E. häufig dem Nutzer des Fzgs unbekannte Fähigkeit desselben ).

    Die bittere Realirät ist:
    Ich schere aus, weil mir grad so ist.
    Ohne zu blinken (Sonderzubehör "Blinker" -in Paket Sicherheitszubehör ohne einen einzigen € Aufpreis vorhanden-), ohne auf ev.vorhandenen, schenelleren Verkehr in der linkeren Fahrspur zu achten -was gehen mich die Raser an ...-
    Oder:
    Ich träum hier grad so nett vor mich hin (als schlechtes Sample dienend)-Man was gehen mich andere an, die vllt shneller sein wollen? Am Horizont ist noch ein LKW zu sehen, an dem muß ich auch noch vorbei, so in der nächsten Viertelstunde, ...

    Grüße
    Uli

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    #55
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Interessanter Punkt. Meine Frau, sie hat 1992 Führerschein gemacht, schwört Stein auf Bein, sie habe es genau so gelernt: Warten, bis eine Lücke da ist, erst dann Blinker setzen und rüber.

    Ich mache das anders: Wenn ich die Spur wechseln will, setze ich den Blinker und vergewissere mich dann erst, ob frei ist. Das bereitet andere Fahrer darauf vor, dass ich jetzt bald mal die Spur wechseln könnte - und lädt sie ein, mir das zu ermöglichen. Ich hasse Überraschungen im Straßenverkehr.

    Wie hast du es gelernt?
    Ich war zwar nicht gefragt, aber kann mich auch erinnern, es damals (1983) so gelernt zu haben: Lücke suchen, blinken, rüber.

    Heute mache ich es so wie Du: erst blinken, dann Lücke abwarten und dann rüber. Überholen kommt auf der BAB für mich allerdings eher selten in Frage. Meist schwimme ich meinem Smart zwischen den LKW mit. Die fahren eh alle knapp 95.

  6. Registriert seit
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    #56
    Zitat Zitat von SLK Beitrag anzeigen
    (...) Es reicht doch aus, von 90 auf 85 runterzugehen, und mit 380 PS ist das wohl auch kein Problem.
    So sieht das eben ein jeder nur aus seiner eigenen Warte. LKW-Kutscher sind da etwas Stur in der Hinsicht, die scheren sich nach meiner Erfahrung einen Dreck um die Meinung der Dosenfahrer, denen darüber hinaus Abbremsen und neu Beschleunigen viel leichter fällt (was objektiv betrachtet auch stimmt).

    Ich bin aber auch sowieso für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen.

  7. SLK
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    #57
    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    So sieht das eben ein jeder nur aus seiner eigenen Warte. LKW-Kutscher sind da etwas stur in der Hinsicht, die scheren sich nach meiner Erfahrung einen Dreck um die Meinung der Dosenfahrer, denen darüber hinaus Abbremsen und neu Beschleunigen viel leichter fällt (was objektiv betrachtet auch stimmt).
    Moin,

    wenn rechts mehrere LKWs fahren und ich in der linken Kolonne, fahre ich mittlerweile so dicht auf, dass gerade eben kein LKW mehr rauskann, weil mir die Elefantenrennen zu lange dauern. Ich werde wieder Laster überholen lassen, wenn die LKW-Fahrer sich rücksichtsvoller verhalten und die Überholvorgänge untereinander nicht fünf Minuten, sondern dreißig Sekunden dauern.

  8. Registriert seit
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    #58
    Ser's,

    was mir in der Diskusssion auffällt ist, dass das Wort "ich" sehr häufig vorkommt.

    Wie wäre es einmal so zu fahren, dass der "andere" ------- aber was soll's, das ist heutzutage nicht mehr üblich.


    Wenn die Autos Ellbogen als Zubehör hätten, dann würden alle dieselebn auch noch im Straßenverkehr anwenden.

    Liebe Grüße

    Wiolfgang

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    #59
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    Wie wäre es einmal so zu fahren, dass der "andere" ------- aber was soll's, das ist heutzutage nicht mehr üblich.
    Ja, das wäre natürlich schön. Ist aber fernab von jeder Realität. Natürlich weiß ich, dass zum Beispiel mein Linksfahren nach den Buchstaben des Gesetzes verboten ist, aber rund um mich rum ist die Autobahn von Leuten bevölkert, die sich nicht an das Gesetz halten. Was aus meiner Sicht dazu führt, dass für mich das Fahren auf der Autobahn schwieriger, langsamer und teurer würde, wenn ich mich an alle Gesetze halten würde. Also lass' ich es sein.

    Ist natürlich ebenso lustig wie vorhersehbar, dass ein solches "Geständnis" immer wieder denselben verbalen Aufruhr verursacht, und das bei Motorradfahrern, die eigentlich im Ruf sehen, sich nicht gerade allzu sklavisch an die StVO zu halten;-)

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    #60
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ja, das wäre natürlich schön.
    "Alle sagten, das geht nicht. Da kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht."

    Wär mal ein Ansatz!!!

    Liebe Grüße

    Wolfgang


 
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