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rechtliche Frage betr. Befahren von Feldwegen

Erstellt von Ham-ger, 22.05.2014, 10:44 Uhr · 79 Antworten · 8.134 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Angsthase Beitrag anzeigen
    @IamI
    ich will wahrlich nicht klugscheis.en, aber gesetze werden in A im wiener amtsblatt kundgetan. darin befindet sich ein kundmachungsdatum ab diesem der gesetzetext wirksam ist - fuer ALLE. egal ob gelesen oder nicht. und nichtwissen schuetzt auch bei uns (A) nicht vor strafe..welchen rechtsweg du dann dagegen ergreifst sagt dir ein anwalt.
    Ser's,

    genau das schrub ich: "genau das muss ich eben nicht machen, es gibt vorgeschriebene Veröffentlichungswege, wie Gesetze und Verordnungen publik gemacht werden müssen"

    und dann hilft auch Nichtwissen nicht - stimmt.

    Aber andere Veröffentlichungswege, zB Lokalzeitungen oder Anschläge, nützen genau nix - auch wenn's dem Bürgermeister nicht passt.

    liebe Grüße

    Wolfgang

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    #22
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Das gute am gesunden Menschenverstand ist ja, dass man ihn situationsbezogen anwenden kann…
    Stimmt - auch wenn man eben auf dem Feldweg fahren will, weil ich genau am anderen Ende wohne und keinen Umweg fahren will - also ich will nicht dorthiin, wo die Straße hinführt, sondern eben woanders hin.

    liebe Grüße

    Wolfgang

  3. Registriert seit
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    #23
    In der StVO (Anlagen 1 - 3) ist der rot-weiße Pfosten nicht als Verkehrsschild mit regelndem Charakter
    aufgeführt.
    Der ist ist wohl rot-weiß angestrichen, damit man ihn als Nutzer des Weges so gut wie möglich erkennen
    kann.
    Da der Pfosten mittig gesetzt ist, soll er wohl mehrspurige Fahrzeuge davon abhalten, den Weg zu nutzen.
    Sicherlich sind deshalb Fußgänger, aber auch Fahrradfahrer erlaubt.

    Fahrzeuge müssen indes die Fahrbahn benutzen, bei zweien, die rechte, siehe § 2 I 1 StVO. Für mich gehört
    der Weg nicht zur Straße, da er an anderer Stelle mündet, als die nur anfänglich parallel laufende Bundesstraße.

    Seitenstreifen, sagt das Gesetz weiter, seien in diesem Sinne keine Fahrbahn, siehe § 2 I 2 StVO. Wäre der
    Weg also ein Seitenstreifen, dürfte man dort nicht fahren. Der Weg ist aber aber kein Seitenstreifen zur
    Bundesstraße, Begründung siehe oben, also kann die Vorschrift auf den Weg ebenfalls nicht angewendet
    werden.
    Weitere Regelungen in der StVO kann ich nicht erkennen und auch nicht an anderer Stelle, vielleicht in einer
    Wegesatzung der Gemeinde. Das müsstest Du herausfinden.
    Also halte ich unter diesem Vorbehalt eine Fahrt auf dem Weg mit dem Motorrad unter gebührlicher Rücksicht-
    nahme auf andere Verkehrsteilnehmer für zulässig.

    Gott, bin ich heute wieder mutig

  4. Registriert seit
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    #24
    irgendwie doppelt gemopppelt

    liebe Grüße

    Wolfgang

  5. Registriert seit
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    #25
    einfach ausprobieren. und bei error eine sammlung veranstalten :-)

  6. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #26
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    @ TomTom-Biker

    Das ist bestimmt alles richtig, was du schreibst, aber es wird wohl auch Zeit, sich selbst gegenüber wieder einige Dinge vom Kopf auf die Füße zu stellen. Und dazu gehört, dass ich nicht erst mit zweitem Staat5examen Jura durchs Leben gehen bzw. fahren kann. Wenn die öffentliche Hand oder eine Privatperson mir zurecht die Durchfahrt durch eine Straße oder Weg verwehren kann, dann soll sie das gefälligst entsprechend beschildern.

    Grüße
    Steffen
    Siehste Steffen, genau aus dem Grund gibt es in Deutschland den Schilderwald. Damit erst gar keiner auf die Idee kommt sich sein vermeintliches Recht rauszunehmen oder erst gar nicht im Ungewissen läßt bezüglich dessen was nicht erlaubt ist. Und dann gibt es halt auch die, die deren Hobby es scheinbar ist daruf zu achten, daß die Gesetze und das Recht auch eingehalten werden. Das sind dann die, die im günstigsten Fall nur rummaulen, im ungünstigsten Fall dann anzeigen. Oder auch ggf. die Gemeinde dazu veranlassen eine Sperrpfosten einzusetzen. Ich vermute nämlich, daß die Benutzung dieser Straße einigen im Wohngebiet zuviel wurde. Vielleicht ist diese Straße auch als Radweg gedacht. Wir wissen es nicht. Deswegen können wir hierzu auch nichts genaues sagen.

    Da lob ich mir doch beispielsweise die Franzosen, am Samstag fahr ich wieder hin. Bei denen ist grundsätzlich auch nicht alles erlaubt, auch wenn keine Schilder dastehen. Bei denen sagt allerdings auch kaum jemand was, weil viele von denen diese Strecken selbst benutzen. Zum Beispiel an ihrem Nationalfeiertag, an dem es dann mit Kind und Kegel und Auto und Quads in den Wald geht.

    Kritisch wird es wenn die deutschen Weltverbesserer mal wieder Urlaub dort machen und sich von den Krawallmachern in ihrer Erholung gestört fühlen. Dann gibts halt eine Beschwerde bei der Kommune. Und das sitzt, bringen die doch auch Geld mit. Im Elsaß haben die Proteste scheinbar schon Wirkung gezeigt. Nicht nur, daß dort nun deutlich mehr Strecken abseits der regulären Straße mit Verbotsschildern bestückt sind, nein es wird auch kontrolliert. Motorisierte Streifen, die nichts anderes machen als zu schauen wer im Wald rumfährt. Und auch richtig abkassieren.

    Es ist letztlich dann auch nur eine Frage der Zeit bis wir auch dort bundesdeutsche Verhältnisse haben, was das Befahren abseits der Straßen anbelangt. Aber gut, wenn's soweit ist legt ich mir einen Hund zu und geh wandern. Und schimpf dann auch auf die Krawalltüten.

    Gruß Thomas

  7. Registriert seit
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    #27
    Ganz einfach. Der Feldweg führt entgegengesetzt und zwar genau zu mir nach Hause. Und zum zweiten macht es halt ein wenig mehr Spaß und drittens dachte ich bis gestern dass alles OK ist wenn der Feldweg gefahren wird.

    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnte man aber auch anders an die Sache rangehen und sich fragen, warum denn unbedingt ein Feldweg befahren werden muss, wenn direkt daneben eine geteerte und gut ausgebaute Straße verläuft, die ja offensichtlich genau für den Zweck des Befahrens gebaut wurde.

    frank

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    #28
    Das ist doch alles "Kagge" Es könnte sein dass der Weg sogar ein Privatweg ist weil der Oberbauer aus unserer Stadt (gerade eine Stadt geworden) dort seine Felder bestellt.
    Kein Schild, kein gar nichts nur ein Uniformierter Nachbar der mich ziemlich deutlich gebeten hat nicht mehr dort zu fahren.
    Hmmm, da muss ich wohl nach einer Leiche im Keller meines Nachbarn suchen welche ich Ihm an die Stirn nagel, damit er mich in Ruhe läßt :-)

  9. Registriert seit
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    #29
    Kann der uniformierte Nachbar auch begründen, warum du dort nicht mehr fahren solltest? Weil dort dieser Pfosten steht? Weil dein Nachbar eine Uniform trägt?

  10. Registriert seit
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    #30
    Die Pfeife meint, der Pfosten sei gleichzustellen mit einem Verkehrsschild welches die Weiterfahrt unterbindet.
    Sollte es zur polizeilichen Aufnahme kommen seien es drei Punkte und irgendwas mit 300 EUR.

    Er meckert wahrscheinlich aber auch nur deswegen, weil der Weg (der mit dem Pfosten) genau an seinem Garten vorbei führt und er sich halt irgendwie durch das befahren gestört fühlt.


 
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