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rechtliche Frage betr. Befahren von Feldwegen

Erstellt von Ham-ger, 22.05.2014, 10:44 Uhr · 79 Antworten · 8.160 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Ser's,

    ein freundliches Gespräch mit dem Vorschlag entsprechende Behauptungen durch passende Gestzes- und/oder Verordnungsunterlagen vorzulegen, könnte eventuell ein Umdenken/Einlenken des "Dorfpolizisten" bewirken.

    Wenn man Menschen drauf anspricht, Behauptungen auch zu belegen ist oft "Schluss mit lustig".

    Weil er "meint" heisst das noch laneg nicht, dass es auch so ist. (Zb gemeinsam in die STVO schauen was dort zum Thema "rot-weisser Pfosten" steht)

    Liebe Grüße
    Wolfgang

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    #32
    Zitat Zitat von Ham-ger Beitrag anzeigen
    Die Pfeife meint, der Pfosten sei gleichzustellen mit einem Verkehrsschild welches die Weiterfahrt unterbindet.
    Sollte es zur polizeilichen Aufnahme kommen seien es drei Punkte und irgendwas mit 300 EUR.

    Er meckert wahrscheinlich aber auch nur deswegen, weil der Weg (der mit dem Pfosten) genau an seinem Garten vorbei führt und er sich halt irgendwie durch das befahren gestört fühlt.
    Da wäre ich ja dickköpfig genug, es drauf ankommen zu lassen.

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    #33
    Wenn es Punkte gäbe und 300€ kosten würde (was ich hier mal ganz frech bestreite) dann frag ihn doch, an welcher Stelle im Bußgeldkatalog du nach der Verwarnungshöhe suchen mußt. Ich wette 3 Bier, dass er die nicht findet.
    Der rotweiße Pfosten ist KEIN Verkehrszeichen und hat deshalb auch keine Bindung, sowas würde ich mir in die private Einfahrt stellen,wenn dort widerrechtlich geparkt werden würde.
    M.E. ist das ein Privatweg als Zufahrt zum Acker gedacht, viell sogar als Rettungsweg wenn auf der B 471 mal wieder Crash gespielt wurde.
    Sag deinem Nachbarn, dass du den Bauern gefragt hast, dem der Weg gehört und der hat er erlaubt ich wette nochmal 3 Bier er zieht den Schwanz ein.

    @steffen
    ich auch

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    #34
    Die Wette gewinnst Du klar, weil der grüne Nachbar den Pfosten eh selber hingebaut hat.....

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    #35
    Hallo Zusammen

    Vorab schon mal dieser Auszug aus der StVO:

    STRASSENVERKEHRS-ORDNUNG (STVO)

    (Stand 1. April 2013, alle Angaben ohne Gewähr)

    zurück I Inhaltverzeichnis StVO I vor
    § 43 - Verkehrseinrichtungen

    (1) Verkehrseinrichtungen sind Schranken, Sperrpfosten, Absperrgeräte sowie Leiteinrichtungen, die bis auf Leitpfosten, Leitschwellen und Leitborde rotweiß gestreift sind. Leitschwellen und Leitborde haben die Funktion einer vorübergehend gültigen Markierung und sind gelb. Verkehrseinrichtungen sind außerdem Absperrgeländer, Parkuhren, Parkscheinautomaten, Blinklicht- und Lichtzeichenanlagen sowie Verkehrsbeeinflussungsanlagen. § 39 Absatz 1 gilt entsprechend.(2) Regelungen durch Verkehrseinrichtungen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor.(3) Verkehrseinrichtungen nach Absatz 1 Satz 1 ergeben sich aus Anlage 4. Die durch Verkehrseinrichtungen (Anlage 4Nummer 1 bis 7) gekennzeichneten Straßenflächen darf der Verkehrsteilnehmer nicht befahren.(4) Zur Kennzeichnung nach § 17 Abs. 4 Satz 2 und 3 von Fahrzeugen und Anhängern, die innerhalb geschlossener Ortschaften auf der Fahrbahn halten, können amtlich geprüfte Park-Warntafeln verwendet werden.



    Ausführlich später

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    #36
    Wenn ich mir die oben genannten Verkehrseinrichtungen ansehe, dann ist dieser gezeigte Metallpfosten rotweiß NICHT aufgeführt. siehe -> Verkehrszeichenkatalog

    ich hab grad mal die aktuellen BKat durchgesehen...hihihi. ein Verstoß gegen eine der gezeigten Verkehrseinrichtungen kostet genau 5€ Verwarnung. hier der Tatbestand, sollte der gezeigte Pfosten tatsächlich unter Verkehrseinrichtung fallen.

    § 43 Absatz 3 Satz 2 i. V. m. Anlage 4 lfd. Nr. 1 bis 7 (Zeichen 600, 605, 628, 629, 610, 615, 616) Spalte 3
    § 49 Absatz 3 Nummer 6; § 24 STVG
    https://dejure.org/gesetze/StVO/49.html

    wers nicht glaubt -> Nr 163 BKatV - Einzelnorm

  7. Registriert seit
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    #37
    Ich hab's heute erst wieder mit dem Gespann getan. Kein Schild zu sehen, also den Weg befahren. Hab den Spaziergängern nett zugelächelt und hab sie sehr langsam passiert. Irgendwann fall ich sicher auf die Fresse. Denn nicht immer nehm ich vorhandene Schilder ernst. Werde dann berichten. Aber nur informationshalber.

  8. TomTom-Biker Gast

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    #38
    Wenn ein Uniformierter -ich geh mal davon aus, daß es keine Uniform der Bahn ist- schon den Hinweis gibt es sein zu lassen, dann würde ich dieser Bitte durchaus auch Folge leisten. Egal wie die Rechtslage nun ist. Sie ist aber wohl eher in Richtung Verbot als in Richtung erlaubt oder Duldung gehen. Das zeigt mir die übliche Praxis bei vergleichbaren Wegen.
    Alternative:
    man sucht den Streit und hat dann evtl seien Ärger -sogar mit Ansage- und wir ggf. unseren Spaß. Dieses ganze Theorie was Recht ist und welcher Tatbestand hier evtl. anzusetzen wäre und ob das in der STVO oder wo auch immer geregelt ist, ist reine Theorie. Diese Vorschläge können auch nur von Nichtbetroffenen kommen. Den Ärger, in welcher Form auch immer, hat derjenige vor Ort um den es geht. Um einen Streit mit meinen Nachbarn vom Zaun zu brechen, bin ich zu alt. Ich seh's halt realistisch. Mir persönlich reicht der Streß den ich tagüber im Büro habe. Dann möchte ich Zuhause nicht auch noch eine Baustelle aufmachen.

    Wenn jemand anders sieht, na gut. Dann vielleicht mal ein Seminar Kommunikation und Streßbewältigung belegen. Oder ein Yoga-Kurs. das beruhigt auch.

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
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    #39
    Wenn der Pfosten erst am Ende der Strecke steht, aber nicht da wo Du einfährst?

    Ich weiß nicht wie es in Bayern ist, aber in Norddeutschland sind Feldwege oft Privatgrund auf denen ein allgemeines Wegerecht besteht. Bei uns hier in der Siedlung gibt es sogenannte Wirtschaftswege, die sind offiziel Niemandland. Da gibt es überhaupt keine Regeln.

    Also, ich würde den Streckenpfosten meckern lassen und es drauf anlegen.

    So lange das Grundstück (der Weg i.d.F9 nicht befriedet ist (Zaun drum rum), ne Schranke oder ein Durchfahrtsverbot rum steht, würde ich fahren.

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir die oben genannten Verkehrseinrichtungen ansehe, dann ist dieser gezeigte Metallpfosten rotweiß NICHT aufgeführt. siehe -> Verkehrszeichenkatalog

    ich hab grad mal die aktuellen BKat durchgesehen...hihihi. ein Verstoß gegen eine der gezeigten Verkehrseinrichtungen kostet genau 5€ Verwarnung. hier der Tatbestand, sollte der gezeigte Pfosten tatsächlich unter Verkehrseinrichtung fallen.

    § 43 Absatz 3 Satz 2 i. V. m. Anlage 4 lfd. Nr. 1 bis 7 (Zeichen 600, 605, 628, 629, 610, 615, 616) Spalte 3
    § 49 Absatz 3 Nummer 6; § 24 STVG
    https://dejure.org/gesetze/StVO/49.html

    wers nicht glaubt -> Nr 163 BKatV - Einzelnorm

    So weit so gut. Der Bußgeldkatalog (bzw. die Preise) gehen von der fahrlässigen Begehung eines Verstoßes aus. Wird/wurde der Betroffene jedoch bereits (wiederholt) auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht, geht man von einem vorsätzlich begangenem Verstoß aus. Das zieht ganz andere Tarife und z,B, bei Unbelehrbarkeit auch drastischere Maßnahmen nach sich, bis hin zum Fahrverbot oder gar Entzug der Fahrerlaubnis.
    Ob das Durchsetzen des eigenen Dickkopfes das wert ist......
    besonders wenn ein Weltverbesserer gleich vor Ort ist.....

    Na ja, muss jeder für sich entscheiden.

    Ich stimme da doch eher Tom Tom.Biker zu.


 
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