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Reiche Sparer sollen für Banken haften - Meinung?

Erstellt von ta-rider, 13.04.2013, 11:53 Uhr · 93 Antworten · 4.513 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Mal zurück zum Thema.

    Es kann doch nicht im Interesse des Staates oder der Banken sein, wenn jetzt die Zahl der dicken Kopfkissen steigt. Wer zwingt denn auch die Banken mit meinen Einlagen höchstes Risiko (so das der Fortbestand der Bank gefährdet ist) geht?

    Ist doch bei allen Geschäften gleich. Ich guck mich in jeweils angemessener Zeit (Aufwand) um. Und nehm dann das für mich beste Angebot. Und geh davon aus, das für den Banker oder Bäcker genug dabei überbleibt. . .

    Das derjenige selber darauf achtet nicht in eine Abwärtsspirale zu geraten. Das ist doch dem Bäcker/Dachdecker sein Problem.


    Und wer 100.000Euro hat, ist vielleicht Wohlhabend, aber in meinen Augen in der BRD nicht reich. . .

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    #42
    vielleicht lassen die ja solche "Meldungen" als gezielte Desinformation durchsickern und an einer sehr kleinen Volkswirtschaft mit Zypern wurde einfach ein Exempel statuiert, das den Sparer veranlasst, relativ unverzüglich seine Bunker aufzulösen und Cash in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen. Ich würde sagen, das hat die letzten 2, 3 Jahre schon ganz gut funktioniert, zumindest die Deutschen haben doch gekauft, als gäbe es kein Morgen mehr

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    #43
    gehen wir mal davon aus, dass ein Sparer sein gespartes Geld nicht illegal verdient hat.
    Gehen wir weiter davon aus, dass es sich um bereits versteuertes Geld handelt.

    Warum in aller Welt sollte dann jemand (egal ab welcher Grenze der Höhe) davon zwangsweise etwas an eine Bank zu deren Rettung oder an den Staat zur Hilfe der Rettung maroder Bankinstitute abgeben MÜSSEN...
    Sparbücher haben in der Regel eher zu vernachlässigende Zinsen.
    Andere Anlageformen haben evtl höhere Zinsen aber sicjher nicht im zweistelligen Bereich.
    Jemand der Kapital auf der Bank hat und das nicht hochspekulativ anlegt, will ja gerade kein Risiko eingehen und legt deshalb niedrigzinsig an.

    So jemandem sein Geld schlicht wegzunehmen ohne dass er sich irgendetwas vorzuwerfen hat oder irgendeine Verpflichtung dem Staat gegenüber einzulösen hätte ist Enteignung.

    Ob es nun 1000, 100.000 oder sogar 1.000.000 sind ist für mich einerlei. Enteignung ist und bleibt Enteignung. So etwas ist nur unter engen rechtlichen Voraussetzungen möglich und die sind in dem Fall der Banken- oder besser Eurorettung schlicht und einfach nicht gegeben.

    Ein wichtiger Aspekt der Rücklagenbildung und deren Nützlichkeit für jede Wirtschaft wird bei all den die Enteignung rechtfertigenden Argumenten völlig vernachlässigt. Kapital ist nötig um Wirtschaft am Laufen zu halten. Wenn das Kapital flüchtet (weil es weggenommen werden soll ohne Gegenleistung) dann ist sehr schnell nichts mehr da um etwas zu erwirtschaften.


    P.S.: einige Posts erinnern mich an Winston Churchills Zitat : "Kommunismus ist das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis des Neides."
    Margret Thatcher sagte mal : "Sozialismus ist nur so lange praktikabel bis einem das Geld der anderen ausgeht."

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    #44
    Warum Enteignung? Niemand ist gezwungen, sein Geld bei einer Bank anzulegen. Tut er es doch, macht er es auf eigenes Risiko, begrenzt bisher durch die Einlagensicherung. Vielleicht führt das Risiko, nächstens bei einer Bankpleite ein Teil seins angelegten Vermögens zu verlieren, ja auch endlich mal dazu, dass die Leute nicht nach den höchsten und teilweise unrealistisch hohen Zinsen gieren.
    Lege ich mein Geld in anderen Anlageformen an, habe ich bisher auch schon das Risiko eines Verlusts meiner Anlage.

    Grüße
    Steffen

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    #45
    wenn Enteignung einer Bank, dann müssen nicht die Sparer, sondern die Anteilseigner der Bank "enteignet" werden. So haften sie für die Verluste. sie haben sich in Gewinnzeiten ja auch die Dividenden einstecken dürfen. So wird ein Schuh draus.
    Je nach Höhe der Milliarden Steuerrgelder die der Staat zuschießen muß, muß auch eine Anteilsübereignung stattfinden 30, 60 oder eben auch 100%

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    #46
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Warum Enteignung? Niemand ist gezwungen, sein Geld bei einer Bank anzulegen. Tut er es doch, macht er es auf eigenes Risiko, begrenzt bisher durch die Einlagensicherung. Vielleicht führt das Risiko, nächstens bei einer Bankpleite ein Teil seins angelegten Vermögens zu verlieren, ja auch endlich mal dazu, dass die Leute nicht nach den höchsten und teilweise unrealistisch hohen Zinsen gieren.
    Lege ich mein Geld in anderen Anlageformen an, habe ich bisher auch schon das Risiko eines Verlusts meiner Anlage.

    Grüße
    Steffen
    Hohe Zinsen auf Spareinlagen ? Wo?
    Hohe Zinsen bei irgendeiner Bank für Festgelder ?

    Hochspekulative Geschäfte machen Sparer sicher nicht. Spekulative Geschäfte machen allenfalls Banken mit dem Geld Ihrer Kunden, warum sollen die Kunden oder auch wir als Steuerzahler für solche Geschäfte und die dann im Rahmen der Sanierung auch noch gezahlten Boni gerade stehen?

    Wenn ich einem anderen freiwillig helfe aus der Patsche zu kommen, dann will ich wenigstens mein Geld zurück, welches ich geliehen habe.

    Bei dem augenblicklichen Szenario kommt nicht nur das Geld nicht zurück, sondern die Banken machen munter weiter im Wett- und Glücksspiel mit unserem Geld.
    Wenn ich so etwas ZWANGSWEISE finanzieren soll über Steuern auf bereits versteuertes Geld, ist das für mich Enteignung der übelsten Art.

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    #47
    @Dirk

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    #48
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Hohe Zinsen auf Spareinlagen ? Wo?
    Hohe Zinsen bei irgendeiner Bank für Festgelder ?

    Hochspekulative Geschäfte machen Sparer sicher nicht. Spekulative Geschäfte machen allenfalls Banken mit dem Geld Ihrer Kunden, warum sollen die Kunden oder auch wir als Steuerzahler für solche Geschäfte und die dann im Rahmen der Sanierung auch noch gezahlten Boni gerade stehen?

    Wenn ich einem anderen freiwillig helfe aus der Patsche zu kommen, dann will ich wenigstens mein Geld zurück, welches ich geliehen habe.

    Bei dem augenblicklichen Szenario kommt nicht nur das Geld nicht zurück, sondern die Banken machen munter weiter im Wett- und Glücksspiel mit unserem Geld.
    Wenn ich so etwas ZWANGSWEISE finanzieren soll über Steuern auf bereits versteuertes Geld, ist das für mich Enteignung der übelsten Art.

  9. Registriert seit
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    #49
    Ja, wo sollen die armen Menschen denn noch jetzt und heute ihr Geld anlegen?

    Banken können untergehen - selbst die Sparkassen haben eine miese Rating - der Staat kann auf das Geld zugreifen oder....es ganz abschaffen, was er ja turnusmässig alle paar Jahrzehnte sowieso macht. Gold und Silber rutschen kräftig ab. Immobilien können ebenso abgegriffen werden oder schnell an Wert verlieren, Aktien sind Spekulationen. Rentenansprüche...ob die je bezahlt werden können?

  10. Registriert seit
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    #50
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    wenn Enteignung einer Bank, dann müssen nicht die Sparer, sondern die Anteilseigner der Bank "enteignet" werden. So haften sie für die Verluste. sie haben sich in Gewinnzeiten ja auch die Dividenden einstecken dürfen. So wird ein Schuh draus.
    Je nach Höhe der Milliarden Steuerrgelder die der Staat zuschießen muß, muß auch eine Anteilsübereignung stattfinden 30, 60 oder eben auch 100%
    Genau so ist es!

    Ist eigentlich mal aufgefallen das bis vor wenigen Wochen in Zypern bis zu 10% Zinsen gezahlt wurden während in Deutschland und dem restlichen Europa schon seit langem 1,5 schon viel waren. Das das dann irgend wann platzt ich ja wohl logisch.
    Es war immer so und wird immer so sein je höher der Gewinn desto höher das Risiko, also gibt es keinen Grund zu jammern wenn die Kohle weck ist.


 
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