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Reiche Sparer sollen für Banken haften - Meinung?

Erstellt von ta-rider, 13.04.2013, 11:53 Uhr · 93 Antworten · 4.522 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Auf Völker

    #61
    höret die Signale, auf zum letzten Gefecht,
    die Internationale erkämpft das Menschenrecht (nur falls jemand mit Kuhjote mitsingen möchte ..)

    Wir leben in einer kapitalistisch orientierten Gesellschaft und auch mit sozialen Erwägungen bleibt es dabei, dass Wirtschaftsinstrumente wie Kapital und Arbeit nur miteinander funktionieren und nicht alleine.
    Wenn das Kapital entzogen wird (weil es tot ist oder wegläuft um mal in Kuhjotes Bild zu bleiben) dann kann der Arbeiter sich totarbeiten und wird nix verdienen.

    Wenn jemand es durch seine Arbeit geschafft hat so viel Kapital anzusparen, dass er damit arbeiten kann (also von den Zinsen bzw Erträgen zu leben) dann ist ihm das in der Regel nicht zugeflogen (mal von Zockern, Erben, Kriminellen oder Hedgefonds Glücksspielern abgesehen). Und er hat es dann auch - wie oben schon gesagt - versteuert.

    Geht nun die Gesellschaft hin und nimmt diesem Sparer (einerlei ob 100, 1000, 10000 oder 1000000 oder 100000000 ) weg, dann ist das zum einen mindestens Doppelbesteuerung und zum anderen nicht einmal durch soziale Aspekte zu rechtfertigen.
    Hat der Sparer sich unsozial verhalten ? Nein er stellt Kapital zur Verfügung damit die Wirtschaft investieren kann.
    Hat er sich strafbar verhalten ? Nein, wenn er nicht zu Teilen der o.g. Asozialen gehört.
    Hat er das Risiko seines Kapitalverlustes einplanen müssen ? Nein bisher nicht, da Geld sich nicht totarbeiten kann und man davon ausgehen durfte das Banken nicht nur von Kriminellen geführt werden (ich weiss das ist jetzt etwas blauäugig)

    Warum also Menschen bestrafen weil sie gut und viel gearbeitet haben um sich dann durch gute weitere Kapitalarbeit weitere Verdienste zu erarbeiten und damit letztlich die Wirtschaft am Laufen halten ?

    Na klar--> Weil Winston Churchill und Margret Thatcher Hohlbirnen waren und nur zufällig den kranken Mann an der Themse am Leben erhielten und weil Sozialismus und Planwirtschaft so bombastisch erfolgreich sind ...

    Aber nochmal -< und steinigt mich dafür, aber ich sehe es so !
    Das Wegnehmen von Eigentum eines Dritten ohne rechtfertigende Gründe ist illegal. Rechtfertigende Gründe im Sinne eines Notstandes dürfen nicht dazu führen das schuldlose Dritte enteignet werden. Die Banken haben meines Erachtens ihresgleichen zu retten und nicht diejenigen haben das zu tun, die Ihnen das Kapital zur Verfügung stellen.
    Das wäre so als würde der Handwerker, der für seine Arbeit von seinen Kunden bezahlt wird und wegen Faulheit oder Falschwirtschaft seiner Finanzen Pleite zu gehen droht, von den Kunden nochmal bezahlt würde damit er im alten Stil weitermachen kann.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #62
    Geld auf der Bank zu haben hat doch heute nicht mehr zwangslaeufig was mit Sparen und Anlegen zu tun!

    Ohne Bankkonto koennen mehr als 99% heutiger Geschaefte nicht mehr abgewickelt, kein Lohn ueberwiesen, in den meisten Plaetzen in USA nicht mal getankt werden.

    In Mexico ist schon Gesetz, dass bei einer Bareinzahlung von ca 600 EUR auf ein Bankkonto automatisch 2% Steuern abgezogen werden, dass fuehrt dazu, dass fast kein Verkaeufer grosse Bargeldmengen empfangen moechte.

    Ich habe bestimmt keine Big-Brother-Is-Watching-You-Phobie aber Fakt ist, dass man gezwungen ist mit Banken zu kooperieren, ob man das mag oder nicht.

    Demzufolge ist der Zugriff eine Zwangsenteignung.

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    Standard

    #63
    @Di@k

    Du hast vollkommen recht... nur das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer!

    Viele Grüße
    Karin

  4. Registriert seit
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    #64
    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Nun, ich wundere mich tatsächlich auch. Aber in welche "Gruppe" sollte denn Deines Erachtens jemand mit einem Guthaben > 100.000 Euro eingereiht werden? Arm? Bürgerlicher Mittelstand? Wohlhabend? Auf dem Weg zum Glück? Ist "reich" erst > 500.000 €, oder gar 1.000.000 €? Wo siehst Du denn die Abgrenzung zu jemandem der reich ist?
    "Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit viel Geld." hat mal jemand gesagt.
    Aber im Ernst: das Barvermögen ist eine Möglichkeit von "reich" und "arm" auszugehen, aber keine gute.
    Wenn jemand 150.000 Euro auf der Bank hat, ein abbezahltes Haus und noch eine Rente von 3000 Euro erhält, steht er ganz anders da, wieder Selbständige mit 150.000 Euro auf der Bank, einem abbezahlten Haus und KEINER RENTE.
    Eine Abgrenzung zu ziehen, macht für mich keinen Sinn. Ich möchte nur das von mir soeben geschriebene einmal feststellen.

    Was, wenn man übermorgen schon mit 50.000 als reich gilt?

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    #65
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Wenn jemand es durch seine Arbeit geschafft hat so viel Kapital anzusparen, dass er damit arbeiten kann (also von den Zinsen bzw Erträgen zu leben) dann ist ihm das in der Regel nicht zugeflogen (mal von Zockern, Erben, Kriminellen oder Hedgefonds Glücksspielern abgesehen). Und er hat es dann auch - wie oben schon gesagt - versteuert.

    Niemand -absolut niemand- der vom Zinsertrag seines Vermögens leben kann hat dies ganz ehrlich verdient, hab da genug Beispiel in meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft. Ergo kann man auch da ruhig schröpfen, es trifft keine Unschuldigen. Und wenn das scheue Reh Kapital damit droht abzuwandern muss man das eben durch gesetzliche Massnahmen verhindern oder sogar nachhelfen (Beschlagnahme und Enteignung), es muss mit aller Gewalt Schluss gemacht werden mir dem Sozialisieren der Verluste und privatisieren der Gewinne. Aber leider schlägt sich heute jeder mittlere Angestellte auf die Seite der Millionäre/Milliardäre weil er den Prolos ihr Harz IV nicht gönnt.

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    #66
    Zitat Zitat von Mad Mex Beitrag anzeigen
    Geld auf der Bank zu haben hat doch heute nicht mehr zwangslaeufig was mit Sparen und Anlegen zu tun!

    Ohne Bankkonto koennen mehr als 99% heutiger Geschaefte nicht mehr abgewickelt, kein Lohn ueberwiesen, in den meisten Plaetzen in USA nicht mal getankt werden.

    In Mexico ist schon Gesetz, dass bei einer Bareinzahlung von ca 600 EUR auf ein Bankkonto automatisch 2% Steuern abgezogen werden, dass fuehrt dazu, dass fast kein Verkaeufer grosse Bargeldmengen empfangen moechte.

    Ich habe bestimmt keine Big-Brother-Is-Watching-You-Phobie aber Fakt ist, dass man gezwungen ist mit Banken zu kooperieren, ob man das mag oder nicht.

    Demzufolge ist der Zugriff eine Zwangsenteignung.
    DAS kommt noch hinzu, in Zypern sind bestimmt Leute in ernorme Schwierigkeiten geraten weil sie nicht mehr an ihr Geschäftskonto kamen.
    Wenn dann noch zufällig ein Mittelständler mal nen großen Auftrag bekommt und 110 000 Euro als Vorleistung kassiert, von welcher er dann Material und Arbeiter bezahlen muss, dann hat der im Moment der Enteigung auch Pech gehabt oder wie ..?

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    #67
    Zitat Zitat von fmantek Beitrag anzeigen

    [...]
    Aber in meiner Post gings um den Ton von Kuhjotes Post. Da hängt der Neid und die Soziale Misgunst, die dieses Land so wunderbar wie ein Geschwür durchzieht, so richtig raus. Da kann ich nur in die Ecke kotzen und bin froh das ich den nur als elektronische Bits kenne.

    Frank

    Ooohhh ... ich bin entsetzt, erkennt doch da jemand Neid und Missgunst in meinem Beitrag. Mit sehr viel Mühe könnte man das konstruieren, aber nur mit sehr viel Mühe. Was allerdings stimmt: Mein Mitleid mit Schwarzgeldkonteninhabern und Spekulanten ist eher gering. Was die mit Mühe hinterzogen und zusammengerafft haben, das ist plötzlich bedroht ... so ein Ärger aber auch. Soll doch weiter der Steuerzahler (der, dem kein windiger Steuerberater hilft) für fehlgeschlagene Spekulationsgeschäfte aufkommen. Die Gewinne aus diesen Geschäften sind längst umgeschichtet, übrig bleiben nur die Verluste ... so hat eben jeder was davon.
    Ach so: Wenn du meine Ansichten nicht magst ... kann ich auch nichts dafür, macht mir aber auch nichts.


    Ergänzend bleibt anzumerken: Die Regeln des Kasinokapitalismus (dem die Briten unter Margret Thatcher zu einer neuen Blüte verholfen haben), diese Regeln sind eben ziemlich undurchsichtig. Wie aber schon angemerkt: Geld verschwindet nicht einfach, es wechselt meist nur den Besitzer.

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    #68
    Zitat Zitat von QuickMick Beitrag anzeigen
    Niemand -absolut niemand- der vom Zinsertrag seines Vermögens leben kann hat dies ganz ehrlich verdient, hab da genug Beispiel in meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft.
    Das ist - mit Verlaub - übelste Demagogie und wirklich absoluter Unfug.

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    #69
    Wer ohne Fehl und Tadel ist, der werfe den ersten Stein...

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    #70
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Das ist - mit Verlaub - übelste Demagogie und wirklich absoluter Unfug.
    Danke!


 
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