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Reiche Sparer sollen für Banken haften - Meinung?

Erstellt von ta-rider, 13.04.2013, 11:53 Uhr · 93 Antworten · 4.514 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #71
    Zitat Zitat von Mad Mex Beitrag anzeigen
    Danke!
    Richtig!

    Neid muss man sich erarbeiten, das Mitleid bekommt man geschenkt...

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    #72
    ...ich verstehe nicht, das ihr euch so aufregt. Schonmal was von Fiatgeld gehört?

    Lest euch das genau durch.

    Fiatgeld

    ....genau dafür habe Sparer gearbeitet, richtig für nichts!
    Den "Oberen" kann genausogut morgen einfallen das Kronkorken Zahlungsmittel sind, und es zum alleinigen gesetzlichen Zahlungsmittel erklären.

    ...und falls es wirklich zum "Haircut" der Konten kommt, ist das, glaube ich, unser kleinstes wirtschaftliches Problem.
    Also immer ganz locker bleiben. Immerhin wurden die Politiker, die entscheiden von euch (von mir auch) gewählt.

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    #73
    Zitat:
    Niemand -absolut niemand- der vom Zinsertrag seines Vermögens leben kann hat dies ganz ehrlich verdient

    Naja, wer ist denn schon immer ganz ehrlich? So darf man das nicht sehen. Ein bisschen Glück, die richtigen Beziehungen, reiche Vorfahren ... das gehört natürlich auch dazu. Um vom Zinsertrag des eigenen Vermögens leben zu können (mal kurz rechnen: Ehrliche und aktuelle 2% von der Sparkasse ... da braucht man dann schon ... sagen wir mal ...na, ungefähr ... 2-3 Millionen?...aber Minimum (wegen der Steuern). Dafür muss eine fleißige Altenpflegerin aber eine Menge Windeln wechseln ... oder der fleißige Rechtsanwalt eine Menge schlimmer Finger vor der Gerechtigkeit bewahren (O.K, zugegeben, das war jetzt ein blödes Beispiel).
    Aber trotzdem, möglich ist es. Oder etwa nicht?

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    #74
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Niemand -absolut niemand- der vom Zinsertrag seines Vermögens leben kann hat dies ganz ehrlich verdient

    Naja, wer ist denn schon immer ganz ehrlich? So darf man das nicht sehen. Ein bisschen Glück, die richtigen Beziehungen, reiche Vorfahren ... das gehört natürlich auch dazu. Um vom Zinsertrag des eigenen Vermögens leben zu können (mal kurz rechnen: Ehrliche und aktuelle 2% von der Sparkasse ... da braucht man dann schon ... sagen wir mal ...na, ungefähr ... 2-3 Millionen?...aber Minimum (wegen der Steuern). Dafür muss eine fleißige Altenpflegerin aber eine Menge Windeln wechseln ... oder der fleißige Rechtsanwalt eine Menge schlimmer Finger vor der Gerechtigkeit bewahren (O.K, zugegeben, das war jetzt ein blödes Beispiel).
    Aber trotzdem, möglich ist es. Oder etwa nicht?
    Dazu sagt man landläufig Populismus...

    Na dann will ich auch mal :

    Ich weiß daß es Menschen gibt, die unternehmerische Risiken eingegangen sind und damit viel Geld verdient haben. Diese Menschen haben dafür hart gearbeitet und Arbeitszeiten absolviert die einen Gewerkschaftsfunktionär in den Wahnsinn getrieben hätten. Diese Menschen haben sogar - obschon es nicht mehr Mode ist - ihre Steuern gezahlt.
    Nun haben sie ein breit gefächertes Portfolio und dazu gehört auch Kapital auf Banken (neben Aktien und Immobilien).
    Diese Menschen stammen aus einfachen Verhältnissen und waren nur fleißig und hatten eine Geschäftsidee die auch in die Hose hätte gehen können, isse aber nicht.
    Nu sind die teilweise im Rentenalter und leben vom Ertrag ihres Porfolios oder noch jünger und leben teilweise davon und teilweise von Erträgen ihres Kapitals, welches auch ihre Altersvorsoge ist.
    Und ja ! Mein Bester es ist möglich mit viel Arbeit und Engagement so viel Geld zu verdienen dass das möglich ist. Und das auch ohne jede Kriminelle Ader. Nur Mut und eine Idee samt den dazu notigen Fähigkeiten sind natürlich nötig. Unternehmerische Risiken eingehen nennt man das.
    Aber wir schweifen ab.

    Thema war ob es eine Haftung der Sparer für die Banken geben soll un dazu habe ich meinen Standpunkt - glaube ich - klar gemacht !?
    zum besseren Verständnis --> NEIN !! weil Unrecht und nur eine populistische Maßnahme, womit sich der Kreis schließt

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    #75
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Niemand -absolut niemand- der vom Zinsertrag seines Vermögens leben kann hat dies ganz ehrlich verdient

    ...: Ehrliche und aktuelle 2% von der Sparkasse ...
    Wer sagt denn, dass dieses "Vermögen" erst heute, aktuell zur Verfügung steht und nicht bereits z. B. vor acht Jahren, zumindest zu großen Teilen, mit ~6% 'sicher' angelegt wurden?


    Es liegt noch sehr viel hochverzinsliches Geld in D rum. Sicher - bis jetzt (mind. 100.000 Euro).

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    #76
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen

    [...]
    Thema war ob es eine Haftung der Sparer für die Banken geben soll und dazu habe ich meinen Standpunkt - glaube ich - klar gemacht !?
    zum besseren Verständnis --> NEIN !! weil Unrecht und nur eine populistische Maßnahme, womit sich der Kreis schließt
    Populismus hin oder her. Nicht alles was mehrheitsfähig ist, ist auch automatisch populistisch (oder doch?...das müsste man jetzt noch mal genau durchdenken) ...aber egal, würde die Frage lauten: Müssen der brave Privatier und der ehrliche Kleinsparer für die Unfähigkeit ihrer Hausbank bluten? Dann wäre die Antwort wohl eindeutig.
    Die Frage ist aber doch eine ganz andere. Die Frage ist doch: Wenn (richtig) reiche Anleger mit Hilfe ihrer Bank (und von dieser Bank vermittelten riskanten Spekulationsgeschäften) riesige Profite "erwirtschaften", kann und muss man sie dann auch für etwaige Verluste in die Haftung nehmen dürfen?
    Gibt es einen Unterschied zwischen legaler Enteignung und (leider) ebenfalls legaler Aneignung? Es kann doch nicht sein, dass mysteriöse und dubiose Spekulationen und der Handel mit diversen Derivaten, Rohstoffen und ähnliche (ich sag' jetzt mal: nicht menschheitsdienliche Aktivitäten) die lediglich der Stillung der Profitgier dienen, dass dies alles legal ist, auch wenn dadurch Millionen unschuldiger Drittweltbewohner (und nicht nur die) ins Unglück gestürzt werden. Das dann aber plötzlich von Enteignung gesprochen wird, wenn diese üblen Spekulanten für die Folgen eventuell missglückter "Geschäfte" die Mitverantwortung übernehmen sollen.
    Aber jetzt wird plötzlich der harmlose Kleinanleger und Rentenfondsparer ins Scheinwerferlicht gezerrt und vor die Kamera gehalten. Hier ... seht mal ... denen wollen sie die Spargroschen wegnehmen! Nö, das will doch niemand. Die fetten Schweine sollen bluten, die, -die mit welchem Geld auch immer- asoziale Geschäfte finanzieren und ganze Volkswirtschaften ins Trudeln bringen. Aber die sind scheinbar unantastbar, die verschieben blitzschnell ihre Milliarden auf andere Konten und klopfen sich lachend gegenseitig auf die Schultern (siehe Zypern und demnächst auch ...) Übrig bleiben dann die "Dummen" (wie sie dann auch noch unverschämterweise genannt werden).
    Klingt das jetzt auch zu populistisch ... oder vielleicht sogar sozialistisch?


    Ich könnte mich aufregen, angesichts dieser weltweiten Volksverdummung, echt aufregen ... wäre aber ungesund und würde nichts ändern, deshalb lass ich's einfach.

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    #77
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Populismus hin oder her.


    Aber jetzt wird plötzlich der harmlose Kleinanleger und Rentenfondsparer ins Scheinwerferlicht gezerrt und vor die Kamera gehalten. Hier ... seht mal ... denen wollen sie die Spargroschen wegnehmen! Nö, das will doch niemand. Die fetten Schweine sollen bluten, die, -die mit welchem Geld auch immer- asoziale Geschäfte finanzieren und ganze Volkswirtschaften ins Trudeln bringen. Aber die sind scheinbar unantastbar, die verschieben blitzschnell ihre Milliarden auf andere Konten und klopfen sich lachend gegenseitig auf die Schultern (siehe Zypern und demnächst auch ...) Übrig bleiben dann die "Dummen" (wie sie dann auch noch unverschämterweise genannt werden).
    Klingt das jetzt auch zu populistisch ... oder vielleicht sogar sozialistisch?


    Ich könnte mich aufregen, angesichts dieser weltweiten Volksverdummung, echt aufregen ... wäre aber ungesund und würde nichts ändern, deshalb lass ich's einfach.
    DA bin ich populistisch oder nicht, voll bei Dir. Genau deshalb sollten eben die Sparer oder Kleinanleger ( per definitionem allerdings sind das solche die bisweilen so 2-3 Mio haben) nicht bluten müssen, sondern Hedgefonds Makler und andere Hassardeure. Meinetwegen auch überbezahlte, obszön verdienende (bisweilen auch noch unfähige) Manager. Gibt sicher auch noch die eine oder andere Gruppierung die wenig sozialorientiert und zu Unrecht obszön verdient.

    Da ist dann auch Verschulden gegeben ( im Gegensatz zum Anleger) und deshalb Haftung od. Mithaftung gerechtfertigt.

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    #78
    ..jetzt mal ne frage, wer soll den die Spareinlagen zurückzahlen wenn die Bank pleite gegangen ist, der Steuerzahler??

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    #79
    @ Di@k
    Ich habe überhaupt nichts gegen ganz gewöhnliche Millionäre, echt nicht. Aber mir geht es da ähnlich wie dem Wolfgang N. aus K. (mit dem ich inzwischen aber nicht mehr viel anfangen kann, leider ... wahrscheinlich das Alter).

    ...
    Se erklärt, wat reine Schönheit wöör, dat sie et Schwesterlein vum Söhnlein wöör, un jeder möht ene Rolls-Royce hann. Nur ein Saach möht se mir jestonn, künnt vum Prolet se nit verstonn: Woröm die ärm Säu kein Jeduld hann. Denn Schritt für Schritt sei aus den Traditionen der deutschen Dichter-Denker-Genrationen ein Staat herangereift, den zu bewahren lohnt. Un se verzällt noch stundenlang, bess ich et nit mieh maache kann, un nur noch hackevoll römmlalle....

    Auszug aus einem Text von B.A.P

    Jeder möht ene Rolls-Royce han, jeder ...!

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    #80
    Zitat Zitat von QuickMick Beitrag anzeigen
    Niemand -absolut niemand- der vom Zinsertrag seines Vermögens leben kann hat dies ganz ehrlich verdient, hab da genug Beispiel in meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft. Ergo kann man auch da ruhig schröpfen, es trifft keine Unschuldigen. Und wenn das scheue Reh Kapital damit droht abzuwandern muss man das eben durch gesetzliche Massnahmen verhindern oder sogar nachhelfen (Beschlagnahme und Enteignung), es muss mit aller Gewalt Schluss gemacht werden mir dem Sozialisieren der Verluste und privatisieren der Gewinne. Aber leider schlägt sich heute jeder mittlere Angestellte auf die Seite der Millionäre/Milliardäre weil er den Prolos ihr Harz IV nicht gönnt.
    Bullshit....


 
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