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ROBERT ENKE GESTORBEN

Erstellt von Rattenfänger, 10.11.2009, 20:24 Uhr · 30 Antworten · 3.167 Aufrufe

  1. Registriert seit
    26.06.2008
    Beiträge
    1.123

    Standard RIP

    #21
    Jetzt ist er bei seiner Tochter.

    Möge er in Frieden ruhen.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken robert-enke.jpg  

  2. mind Gast

    Standard Einfach...

    #22
    Zitat Zitat von Komagleiter Beitrag anzeigen
    [/B]

    ...klingt irgendwie depressiv....,..-solltest ´ne Lexo einwerfen....und das Licht anmachen...

    zum Nachdenken!

    http://f3.webmart.de/f.cfm?id=100478...5&r=threadview

  3. Oldtimer Gast

    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Lewellyn
    Bei aller Anteilnahme, dafür habe ich keinerlei Verständnis.
    Die meisten können es nicht nachvollziehen. Selbst die Betroffenen tun sich damit sehr schwer, das Ganze zu verstehen.
    Wie soll "man" da auch auf Verständnis seiner Umwelt hoffen, wenn man das selbst nicht kann.

  4. beak Gast

    Standard

    #24
    Ich hab mir heute - obwohl ich kein Fußball-Fan bin und mich da überhaupt nicht auskenn - die Trauerfeier zum Teil angesehen. Anfangs hab ich nicht verstanden, was da für ein Aufwand betrieben wird, einen Menschen in einem Fußballstadion aufzubahren (ist schon sehr ungewohnt), aber ich denke, die Anzahl der Menschen, die da anwesend war, spricht alleine schon Bände!
    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen, die zurück geblieben sind und mit dem Suizid ihres Familienmitglieds fertig werden müssen. Ich kann mir vorstellen, dass dies eines der schlimmsten Erlebnisse sein muss, die z. B. eine Ehefrau (Eltern, Kinder...) erleben kann. Jeder Abschied ist traurig, aber das Schlimmste was ich mir vorstellen kann, dieses Gefühl zu haben, etwas verpaßt, ein Zeichen, irgendwas übersehen zu haben, um noch einzugreifen, muss einfach nur furchtbar sein.

  5. Registriert seit
    16.11.2009
    Beiträge
    5

    Standard

    #25
    Ein wirklich sehr trauriger Fall. Ich muss sagen, dass ich, obwohl ich kein Fußballfan bin schon etwas geschockt von seinem Ableben war.

    Die Teilnehmermengen bei der Trauerfeier waren unglaublich, aber doch wohl zu erwarten. MIttlerweile ist der Profi Sport, ganz besonders aber der Profi-Fußball ins Zentrum der allgemeinen Kritik gerückt. Völlig zu Recht - Depressionen und andere psychische Probleme werden nämlich einfach tod geschwiegen.

    Die mehrwöchige Pause Enkes, in der er sich einer Therapie unterzogen hat, wurde der Öffentlichkeit ja auch als bakterielle Darminfektion verkauft. Fragt sich nur wieviele Sportler noch unter dem gleichen Schicksal wie Enke leiden.

    Nicht vergessen darf man allerdings, wieviele Menschen an schwersten Depressionen leiden, für die sich allerdings niemand interessiert weil sie nicht in der Öffentlichkeit stehen.

  6. beak Gast

    Standard

    #26
    Zitat Zitat von Gogool Beitrag anzeigen
    Ein wirklich sehr trauriger Fall. Ich muss sagen, dass ich, obwohl ich kein Fußballfan bin schon etwas geschockt von seinem Ableben war.

    Die Teilnehmermengen bei der Trauerfeier waren unglaublich, aber doch wohl zu erwarten. MIttlerweile ist der Profi Sport, ganz besonders aber der Profi-Fußball ins Zentrum der allgemeinen Kritik gerückt. Völlig zu Recht - Depressionen und andere psychische Probleme werden nämlich einfach tod geschwiegen.

    Die mehrwöchige Pause Enkes, in der er sich einer Therapie unterzogen hat, wurde der Öffentlichkeit ja auch als bakterielle Darminfektion verkauft. Fragt sich nur wieviele Sportler noch unter dem gleichen Schicksal wie Enke leiden.

    Nicht vergessen darf man allerdings, wieviele Menschen an schwersten Depressionen leiden, für die sich allerdings niemand interessiert weil sie nicht in der Öffentlichkeit stehen.
    Guten Morgen,
    das kann ich nur unterstreichen. Hier ein Auszug aus einem Bericht:
    Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.
    Leider scheint eine Depression als Makel angesehen zu werden. Und ich denke, dass auch viele Prominente drunter leiden. Die Auslöser können ja vielfältig sein.

  7. Oldtimer Gast

    Standard

    #27
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,
    das kann ich nur unterstreichen. Hier ein Auszug aus einem Bericht:
    Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.
    Leider scheint eine Depression als Makel angesehen zu werden. Und ich denke, dass auch viele Prominente drunter leiden. Die Auslöser können ja vielfältig sein.
    Egal, wie Du das Kind nennst, ob Burn out, Depressionen oder Anpassungsstörungen. Nachvollziehen kann das bestenfalls ein Betroffener.

    Zum Thema allgemein:
    Zitat Zitat von Focus Nr.45, v. 2.11.09 Seite 60 rechts unten ff.
    Was der seelischen Gesundheit von Beschäftigten zusetzt, haben Forscher zuletzt intensiv untersucht. Sie stellten fest, dass das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um bis zu 70% steigt, wenn Arbeitnehmer

    • chronisch überfordert sind, aber nur wenig Kontrolle über ihre Arbeitsaufgaben haben.
    • wenn sie sich stark verausgaben und dafür zu wenig Gehalt oder Wertschätzung erhalten;
    • wenn sie unfair behandelt werden
    • oder bie schwierigen Arbeitsaufgaben keine Unterstützung erhalten.

    Als besonders gefährdet gelten leistungsbereite Menschen, die zum Perfektionismus neigen.

  8. beak Gast

    Standard

    #28
    Gestern Abend war ein sehr interessanter Bericht bei "Kerner" zu sehen, in dem es um einen Lok-Führer ging, vor dessen Zug sich jemand geworfen hatte und wie schlecht es ihm dabei ging und dabei wurde erwähnt, dass dies statistisch jeden Lok-Führer 3 mal in seinem Leben widerfahren würde.
    Ich denke, dass es oft außer Acht gelassen wird, welchen Rattenschwanz so ein Suizid hinter sich ziehen kann.

  9. Registriert seit
    26.06.2008
    Beiträge
    1.123

    Standard

    #29
    Hallo Gabi,

    in den Trauerreden, die am Sonntag gehalten wurden, wurde aber auch an die Leute erinnert, die unbeteiligt beteiligt waren. Es wurden die Lokführer, Sanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und Seelsorger gedacht.
    Das kam in der Presse nur nicht so rüber.

  10. beak Gast

    Standard

    #30
    Zitat Zitat von Rattenfänger Beitrag anzeigen
    Hallo Gabi,

    in den Trauerreden, die am Sonntag gehalten wurden, wurde aber auch an die Leute erinnert, die unbeteiligt beteiligt waren. Es wurden die Lokführer, Sanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und Seelsorger gedacht.
    Das kam in der Presse nur nicht so rüber.
    Ich hab auch nicht die ganze Trauerfeier gesehen, muss ich gestehen.


 
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