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Rückerstattung Bearbeitungsgebühr bei Krediten/Darlehen

Erstellt von Grisu69, 06.11.2012, 13:39 Uhr · 46 Antworten · 6.037 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Hätte dann noch mal eine Frage an die Spezialisten.

    Hatte im September 2008 einen Privatkredit (Allzweckkredit lt. Wortlaut) bei einer Sparkasse abgeschlossen. Laufzeit 1 Jahr. Musste der Tochter ein wenig das Studium erleichtern...

    Hier mal ein Auszug der Daten (Wortlaut im Vertrag):

    Nettodarlehensbetrag 7.000 Euro
    Bearbeitungsprovision 3,00 % = 210 Euro
    Zinsen nominal 0,001 % p. M. = 0,90 Euro
    Gesamtbetrag aller Zahlungen = 7210,90 Euro
    Aufgeteilt auf 12 Monatsraten

    Effektiver Jahreszins also gem. PAngV 5,650 %

    Kann ich die Bank da irgendwie wg. einem Formfehler drankriegen. Wäre zwar unmoralisch, aber die haben es verdient...
    Frage deshalb, weil ja eigentlich die Bearbeitungsprovision die "Zinslast" darstellte...

    Hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken...

    Danke für Eure Hilfe

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    #42
    Die Bearbeitungsprovision von 3 % ist rechtswidrig weil mit den Zinsen die Bearbeitung eines Darlehen/Kredit/Hypothek abgegolten ist. Im Tread 19 habe ich einen Anhang zum ausdrucken, da findest du das passende Aktenzeichen (AZ) dazu.
    Ansonsten ruf doch einfach hier an:
    Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
    Graurheindorfer Straße 108, 57117 Bonn, Tel: 0228/4108-0 oder
    Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt zurückgreifen

  3. Registriert seit
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    #43
    Aber wenn ich die 210 Euro zurück bekäme, hätte mich der Kredit nur 0,90 Euro gekostet... Das kann doch fast nicht wahr sein... Oder?

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    #44
    Zitat Zitat von lucky58 Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich die 210 Euro zurück bekäme, hätte mich der Kredit nur 0,90 Euro gekostet... Das kann doch fast nicht wahr sein... Oder?

    Na und, würde das dein Gewissen belasten? (Du hat den Vertrag doch nicht formuliert, bzw. die Konditionen festgelegt, oder?)

  5. Registriert seit
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    #45
    Gilt das auch für Gewerbedarlehen ?
    Denke da an Verbraucher, die PV-Anlagen finanziert haben und die gelten ja als Gewerbe, oder ?

  6. Registriert seit
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    #46
    Guten Morgen, das gilt nur für Privatdarlehen, gewerbliche sind davon ausgenommen. Begründung umfangreiche erforderliche Aufwendungen Bonitätsprüfungen, Expertisen lesen etc.

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von clipper Beitrag anzeigen
    Guten Morgen, das gilt nur für Privatdarlehen, gewerbliche sind davon ausgenommen. Begründung umfangreiche erforderliche Aufwendungen Bonitätsprüfungen, Expertisen lesen etc.
    Vielen Dank ! Habe ich mir fast gedacht. Der normale Endverbraucher, wird bei PV-Darlehen zum Gewerbetreibenen.


 
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