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S21 - YES we can !!!

Erstellt von Kramer, 27.11.2011, 21:27 Uhr · 200 Antworten · 10.165 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Und wieder ist eine vormals sachliche Diskussion entglitten.
    Warum? Weil es persönlich wurde.
    Genau DAS ist das Problem bei sämtlichen Demos und der Grund warum sie entgleisen (wie passend).
    Solche Diskussionen sind frei von jedweder Wertung des Gegenüber zu führen, sonst sind sie fürn A*sch.

  2. ArmerIrrer Gast

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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Und wieder ist eine vormals sachliche Diskussion entglitten.
    Warum? Weil es persönlich wurde.
    Genau DAS ist das Problem bei sämtlichen Demos und der Grund warum sie entgleisen (wie passend).
    Solche Diskussionen sind frei von jedweder Wertung des Gegenüber zu führen, sonst sind sie fürn A*sch.
    also ich sehe die Diskussion noch lange nicht als entgleist an.
    Es wurden Meinungen ausgetauscht zwischen Gelbfüßlern und Württemberger. Es wurden geographische Aspekte einbezogen die kommentiert wurden, das gehört doch alles dazu, oder täusch ich mich
    Die einzelnen OT-Beiträge und "Neckereien" kann man getrost überlesen.

    Der einzige Beitrag der nun wirklich nichts mit der Diskussion an sich zu tun hat war Deiner mit der falschen Feststellung die Diskussion sei vorüber...

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    also ich sehe die Diskussion noch lange nicht als entgleist an.
    Es wurden Meinungen ausgetauscht zwischen Gelbfüßlern und Württemberger. Es wurden geographische Aspekte einbezogen die kommentiert wurden, das gehört doch alles dazu, oder täusch ich mich
    Die einzelnen OT-Beiträge und "Neckereien" kann man getrost überlesen.

    Der einzige Beitrag der nun wirklich nichts mit der Diskussion an sich zu tun hat war Deiner mit der falschen Feststellung die Diskussion sei vorüber...
    Dann möchte ich mich selbstverständlich entschuldigen.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Sorry das ich in deinen Mikrokosmos eingedrungen bin, aber ich senfe überall dazu
    Ich esse gerne Senf, besonders gerne scharfen Senf, der reinigt die Schleimhäute und schützt vor Verschnupfungen...

    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Mann Du, wenn ich getz deiner Meinung wäre und würde die ganze Abstimmung für manipuliert halten, die Masse ist einfach stumpf und sieht nicht das Elend was da auf sie zukommt..........dann wäre ich doch dein Kumpel, odeeerrr
    So knackst du mich nicht, Ehrlichkeit ist Trumpf, Speichellecker und Hofschranzen sortiere ich aus.
    Die 12er GS ist ja auch für viele die eierlegende Wollmilchsau, vielfacher Testsieger, ein rundum gelungenes Motorrad.
    Trotzdem gefällt sie nicht jedem, weil er möglicherweise andere Wertigkeiten hat.
    So sehe ich das auch mit dem Stuttgarter Prestigebau. Ich mag nun mal Kopfbahnhöfe, schaue mir die gerne an, genieße den besonderen Flair eines Kopfbahnhofes.
    Und das ändert sich auch nicht, nur weil eine Mehrheit in Baden Württemberg einen Durchgangsbahnhof bevorzugt.

  5. ArmerIrrer Gast

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    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    .... weil er möglicherweise andere Wertigkeiten hat.
    So sehe ich das auch mit dem Stuttgarter Prestigebau. Ich mag nun mal Kopfbahnhöfe, schaue mir die gerne an, genieße den besonderen Flair eines Kopfbahnhofes.
    Und das ändert sich auch nicht, nur weil eine Mehrheit in Baden Württemberg einen Durchgangsbahnhof bevorzugt.
    Naja, das ist jetzt aber wirklich fern jeglicher Argumentation, sondern das sind Deine persönlichen Empfindungen, die aber nichts mit dem Sinn und/oder Unsinn des Baus zu tun haben...

  6. Registriert seit
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    Noch ein Wort zum vielen Geld, was das alles kosten soll. Wie ich ja bereits geschrieben habe, ist es eigentlich irrelevant, ob wir funf oder acht Milliarden Euro für einen Bahnhof ausgeben, so lange wir in einem Land leben, wo sich eine Bank im Staatsbesitz um 24 Milliarden verrechnen kann, ohne dass es zu spontanen standrechtlichen Erschießungen kommt.

    Aber ich sehe da ein Muster in der Stategie der Bekämpfung eines jeden Großprojektes durch Menschen, die mit unserer Industriegesellschaft nichts anfangen können: Ein Großprojekt wird durch immer weitere Klagen und Forderungen gleichzeitig verzögert und verteuert - und diejenigen, die vermutete Kostenerhöhungen am lautesten beklagen, sind selbst zum Teil verantwortlich dafür.

    Allerdings: Die Sache hat auch eine andere Seite. Wenn man die Großindustrie immer machen lassen würde, was sie will, dann würden Lösungen realisiert, die am Ende niemand haben will, denn die Kapitalseite spielt ja auch andauernd mit gezinkten Karten. Ein Beispiel ist der Münchner Hauptbahnhof, der ebenfalls zum Umbau ansteht. Das Ding ist wirklich nicht mehr schön, und ich wundere mich, dass sie nicht schon längst mit den Bauarbeiten begonnen haben - lang genug angekündigt war es ja schon.

    Die Bahn hat einen Architekturwettbewerb in Abstimmung mit dem Münchner Stadtrat angesetzt, und der Sieger-Entwurf ist auf allgemeine Zustimmung der Stadtratsmehrheit gestoßen. Doch dann, im weiteren Genehmigungsprozess, änderte die Bahn plötzlich ihre Strategie und favorisierte einen ganz anderen Entwurf, der gegenüber dem mit dem Stadtrat abgestimmten Entwurf keine Vorteile bietet. Einziges Argument, das die Bahn für den anderen Entwurf vorbrachte: Eine große Uhr an der Fassade des jetzigen Bahnhofes bliebe bei dem neuen Gebäude erhalten (als ob das irgendwen kratzt). Ich verstehe nicht, warum die Bahn - nach Stuttgart 21 - so handelt.

    Ich weiß nicht wie, aber wir müssen einen Weg finden, wie man Industrie-Auswüchse verhindert, aber solche Nadelstich-Proteste, die genehmigte Projekte auf Jahrzehnte lahmlegen ebenso.

  7. Registriert seit
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    Sampleman:
    zu Absatz 1: Absolute Zustimmung. Auch wenn ich -und wahrscheinlich niemand hier- bei der aktuellen Finanz-Problematik nicht mehr so ganz ( ) durchblicke, ist es dem Volk nur noch schwer zu vermitteln, warum hier und da gespart wird, anderorts aber das teilweise 10.000fache "zum Fenster rausgeworfen" wird.

    zu Absatz 2: nicht nur bei Großprojekten läuft das so ab. Ein banaler Straßenausbau, wo ein Anlieger keinen halben Meter seines Feldes abgeben möchte (selbstverständlich gegen gutes Geld!) reicht vollkommen aus, um deine These zu bestätigen.

    zu Absatz 4: was der Gschmarri mit den Architektenwettbewerben soll, ist mir sowieso ein Rätzel. Dann heißts immer "Architekt XY HAT DAS GEBAUT". In Wirklichkeit schmieren die Burschen ihre Ideen zu Papier, was auch gut ist, blockieren aber dann die eigentliche Ausführung durch ihre Vorstellungen, die sie bis aufs Blut verteidigen. Das kostet ebenfalls Millionen. Von "der Architekt hat das gebaut" ist man gaaaanz weit weg.

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Sampleman:
    zu Absatz 1: Absolute Zustimmung. Auch wenn ich -und wahrscheinlich niemand hier- bei der aktuellen Finanz-Problematik nicht mehr so ganz ( ) durchblicke, ist es dem Volk nur noch schwer zu vermitteln, warum hier und da gespart wird, anderorts aber das teilweise 10.000fache "zum Fenster rausgeworfen" wird.

    zu Absatz 2: nicht nur bei Großprojekten läuft das so ab. Ein banaler Straßenausbau, wo ein Anlieger keinen halben Meter seines Feldes abgeben möchte (selbstverständlich gegen gutes Geld!) reicht vollkommen aus, um deine These zu bestätigen.

    zu Absatz 4: was der Gschmarri mit den Architektenwettbewerben soll, ist mir sowieso ein Rätzel. Dann heißts immer "Architekt XY HAT DAS GEBAUT". In Wirklichkeit schmieren die Burschen ihre Ideen zu Papier, was auch gut ist, blockieren aber dann die eigentliche Ausführung durch ihre Vorstellungen, die sie bis aufs Blut verteidigen. Das kostet ebenfalls Millionen. Von "der Architekt hat das gebaut" ist man gaaaanz weit weg.



    und diese pauschalen verunglimpfungen eines ganzen berufsstandes nimmst du bitte und sofort umgehend vollinhaltlich zurück.




    .

  9. Registriert seit
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    Ok, nehme ich zurück. War nicht richtig , sorry.

    Was selbst im kommunalen Bereich (Tiefbau) hierfür ausgegeben wird und was das letztendlich kostet, ist phänomenal. Inzwischen braucht man für jede kleine Ortdurchfahrts-Neugestaltung einen Architektenwettbewerb, um an die Fördergelder für dieses Unterfangen zu kommen.
    Der Architekt wird ja dafür bezahlt, dass es gut ausschaut. Das macht er meist super, allerdings mit Vorstellungen, die zuweilen beim AN sowie AG Fragezeichen ins Gesicht zaubern.
    Nebensache: nur kleine Grabenkämpfe

    Edit:was nicht heißen muss, das das grundsätzlich so ist. Wie gesagt. War falsch.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Ok, nehme ich zurück. War nicht richtig , sorry.

    Was selbst im kommunalen Bereich (Tiefbau) hierfür ausgegeben wird und was das letztendlich kostet, ist phänomenal. Inzwischen braucht man für jede kleine Ortdurchfahrts-Neugestaltung einen Architektenwettbewerb, um an die Fördergelder für dieses Unterfangen zu kommen.
    Der Architekt wird ja dafür bezahlt, dass es gut ausschaut. Das macht er meist super, allerdings mit Vorstellungen, die zuweilen beim AN sowie AG Fragezeichen ins Gesicht zaubern.
    Nebensache: nur kleine Grabenkämpfe
    OK. ist aus der welt

    (auch wenn der architekt sein honorar nicht nur dafür erhält, dass "es gut ausschaut". a weng komplexer ist dessen rolle bei der abwicklung eines auftrages schon )

    (und wer weis, dass Benisch aus S den entwurf für den umbau/erweiterungsbau des Deutschen Bundestages in Bonn 19mal um-
    geworfen und komplett neu erarbeitet hat mit allen dazugehörigen Kostenaufstellungen (ich sage nur: HU-Bau), weil der auftraggeber
    (eben der Deutsche Bundestag ) sich nicht einigen konnte auf das ursprünglich beschlossene konzept, der weis dann auch, aus welcher
    ecke die kostensteigerungen zu kommen.

    allerdings habe ich noch NIE erlebt, dass politiker für ihre fehlent-
    scheidungen in regress genommen wurden. (und das ist keine pauschale
    aussage, sondern der erfahrung aus lebenslanger beobachtung geschuldet)
    das ist das wahre ärgernis. und das wird den bau von S21 auch radikal verteuern.


 
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