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Sachen die von selbst kaputtgehen

Erstellt von juekl, 16.02.2011, 07:29 Uhr · 65 Antworten · 4.089 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Zitat Zitat von moeli Beitrag anzeigen
    warum ist eigentlich noch niemand früher auf die Idee gekommen?
    Ab und an bin ich noch in nem Messerforum zugange. Da gibt es ne Rubrik "Waldläufertechniken" und das ist wirklich interessant. In der Regel hab ich ja ein Feuerzeug einstecken, aber mal ohne Hilfsmittel ein Feuer machen...sollte man(n) mal probieren. Spaß machts zudem.

    @Monopod
    Danke fürs Jungelchen....alter Sack
    Ich musste in der Lehre noch die Würfel rund und die Kugeln eckig feilen. Wahrscheinlich ist das der Grund für den Einsatz der Flex

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    #62
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Hallo,
    gestern lief im Fernseher eine Sendung.
    - Da ging es um Glühbirnen die nach 1000 Std einfach den Geist aufgeben
    - Strumpfhosen die durch Sonnenstrahlen nach kurze Zeit doch wieder Laufmaschen bekommen
    - Drucker die nach einigen 1000 Blatt per Eprom Fehler melden und es nicht mehr tuen

    Alles extra gemacht, damit die Sachen nicht ewig halten.
    Bei den Glühbirne´n wurde es per Gesetz verboten hat aber nichts gebracht....
    Das Zitat nur, weil der Fred inzwischen weit ins OT abgerutscht ist...

    Einfach mal ein paar Fakten:
    Für etliche Produktgruppen gibt es weltweit anerkannte Lebenszyklen. D.h. innerhalb dieser Zeit sollten 80% der Geräte störungsfrei überleben (80/20 Regel. Für sogenannte "weiße Ware" (Küchengroßgeräte) sind das 10 Jahre, für PKW meines Wissens 8 Jahre. Kein ernstzunehmender Massenproduzent baut auf "ewig leben". Wenn Produkte länger halten, als von den Mitbewerbern, ist das eindeutig Absicht und wird entsprechend vermarktet - zu entsprechendem Preis (z.B. Miele).
    Ein PC, der 10 Jahre und länger hält (gibts übrigens in der Industrie für Sonderanwendungen) ist entsprechend teuer und "Otto Normalo" wird über die Preistreiberidioten schimpfen und im Internet bestellen.
    Man kann davon ausgehen, das die Produkte genauso lange halten, wie sie sollen. Den Ingenieuren wird schon im Studium beigebracht, dass die Lebensdauervorgabe neben dem Preis die wichtigsten Kriterien in der Entwicklung sind, oder anders formuliert: wenn heute eine Waschmaschine älter als 12 Jahre wird, hat der Ingenieur seinen Job nicht beherrscht, sondern zu teure Teile vorgesehen.
    Das gilt übrigens auch für "Nylons", die durch Sonnenlicht (eigentlich UV-Stahlung) zerfallen - die sollen einfach nur ein bestimmte Lebensdauer haben, und sich dann "von selbst" zersetzen -tatsächlich aus Umweltschutzgründen. Für "Plastikikaufstüten" ist das sogar gesetzlich vorgeschrieben.
    Soweit ist alles ganz ok, mann muss sich einfach nur mal um die "übliche Lebensdauer" von Geräten kümmern (da hilft auch das Internet), dann weiß man, worauf man sich einläßt.
    Schlimm - und in meinen Augen betrügerisch - wird es erst, wenn die Lebensdauer vom Hersteller aktiv beendet wird, d.h. wenn extra Komponenten eingebaut werden, die die normale Lebensdauer nach Erreichen einer fest vorgebenen Betriebszeit aktiv beenden, um Neukäufe zu erzwingen - dass kann man mit Betriebsstundenzähler in Mikrobauweise und kleinen "Zusatzprogrämmchen" in elektronischen Geräten sehr unauffällig machen. Ich habe "gerüchteweise gehört", dass so etwas bei Handy und Druckerherstellern nicht unbedingt auf Ablehnung stößt.

    Dagegen hilft nur: Öffentlich machen und konsequent nicht mehr kaufen
    Funktioniert nur nicht - die waren ja so schön billig - viel billiger, als andere...

    Jeder bekommt die Umwelt, die er selbst mitgestaltet

    Gruß
    Berndt

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    #63
    Der PC ist ein gutes Beispiel, es macht gar keinen Sinn dass der lange hält(außer Industrie natürlich). Ich habe einen IBM Notebook von 2001, war damals super teuer, hab ihn 2 mal aufgeklappt vom Tisch geworfen und er läuft heute noch, trotzdem kann ich ihn für nichts mehr gebrauchen weil mittlerweile schon bei gmx Video-Werbung eingespielt wird. Da wäre es doch sinnvoller er ist beim Kauf günstiger und hält dafür 5-6 Jahre.
    Das Gleiche mit Autos, alle schwärmen von den alten Benz Diesel, die 600000km halten, aber dass die Dinger 3 Liter Hubraum hatten, 82PS leisten und 12 Liter Diesel verbrauchen vergisst man gerne. Aber egal wie brilliant die Erbauer waren, heute ist niemand mehr bereit sich für 82ps dumm und dämlich zu bezahlen. Es macht also auch aus Verbraucher-Sicht keinen Sinn dann alles ewig hält. Die Kehrseite ist natürlich dass Mercedes heute schon früher rostet als Opel, das war sicher so nicht gewollt. Und so ist es mit vielem, es gibt nur noch Schrott. Ein Mittelmaß zu finden ist schwierig, gibt es aber auch.
    Meine Daytona-Stiefel z.B. sind nach 4 Jahren und 65000km allwetterbetrieb so hässlich, dass ich sie fast nicht mehr anziehen mag, und genau in dem Moment ist auch die Sohle durchgelaufen, das passt.

    Das absichtliche beenden der Lebensdauer finde ich auch eine Sauerei, aber wie will man das bei einem Handy beweisen. Mein Samsung z.B. zeigte nach ziemlich genau 2 Jahren das ganze Display Spiegelverkehrt und in Negativfarben. Bei sowas könnte ich ausrasten, entweder ist das Display Schrott, dann zeigt es bis zu einer bestimmten Zeile normal an und danach nichts mehr, oder komplett gar nichts. Negativfarben sind mir als "Defekt" unerklärlich.

  4. Registriert seit
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    #64
    Zitat Zitat von Presi7XL Beitrag anzeigen
    Schlimm - und in meinen Augen betrügerisch - wird es erst, wenn die Lebensdauer vom Hersteller aktiv beendet wird, d.h. wenn extra Komponenten eingebaut werden, die die normale Lebensdauer nach Erreichen einer fest vorgebenen Betriebszeit aktiv beenden, um Neukäufe zu erzwingen - dass kann man mit Betriebsstundenzähler in Mikrobauweise und kleinen "Zusatzprogrämmchen" in elektronischen Geräten sehr unauffällig machen. Ich habe "gerüchteweise gehört", dass so etwas bei Handy und Druckerherstellern nicht unbedingt auf Ablehnung stößt.
    Motorrädern werden allgemein auf eine Großreparatur-freie Laufleistung von 80.000 km ausgelegt.

    Dennoch werden einzelne Bauteile so berechnet, dass nach einer gewissen Zeit ein Austausch nötig ist. Das scheint insbesondere bei augenscheinlich preiswerten Modellen der Fall zu sein.

    Bei meiner Suki waren es das Lenklager und der Kupplungsnehmerzylinder. Die Ventile wurden ab Fabrik so eingestellt, dass nach einer gewissen (natürlich kurzen) Laufzeit eine Einstellung erfolgen MUSS, obwohl andere Hersteller (Honda, Yamaha) locker mit der doppelten KM-Leistung "auskommen". Das es keineswegs am Material liegt zeigte, dass das zweite Ventile einstellen auch erst bei ähnlich hohen KM-Leistungen nötig ist.

    Bevorzugt wedren Dinge die man nicht so genau nachhalten kann, welche die Werkstatt ganz einfach als normaler Verschleiß deklarieren kann. Wenn z.B. das Lenklager nach nur 40,000 km aufgibt spricht die Werkstatt Antwortmaschine einfach und logisch für den Kunden: Ja ist früh aber hast halt Pech gehabt. Oder auch: Ist sicher mal falsch eingestellt gewesen. Oder auch: Hast Du die Maschine mit dem Dampfstrahler gewaschen? Na ja kostet ja nicht die Welt ...

    Wer ein dauerhaft haltbares Produkt ohne Probleme sucht:
    - Honda Deauville, Transalp, Pan Euro, Gold Wing, Vara.
    - Yamaha FJR1300

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    #65
    Oh oh, jetzt hast du dir Feinde gemacht weil du BMW nicht erwähnt hast
    Ne ersthaft, das wäre auch meine Liste gewesen. Hatte die NTV 650, also die Deauville ohne Plastik. Bestens. Dort ist z.B. seit 80000km die erste Tachowelle verbaut, bei meiner BMW durfte ich nach 38000km tauschen, genauso Tachobeleuchtung, NTV hat noch alle Werks-Lampen , BMW musste ich schon dran. Und so setzt sich die Mängelloste fort. Alles keine schlimmen Sachen, sie wird sicher auch ihre 200Tkm laufen aber Kleinteile sind bei BMW scheinbar öfter mal fällig.

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    #66
    Zitat Zitat von Harry_mhm Beitrag anzeigen
    Ab und an bin ich noch in nem Messerforum zugange. Da gibt es ne Rubrik "Waldläufertechniken" und das ist wirklich interessant. In der Regel hab ich ja ein Feuerzeug einstecken, aber mal ohne Hilfsmittel ein Feuer machen...sollte man(n) mal probieren. Spaß machts zudem.

    @Monopod
    Danke fürs Jungelchen....alter Sack
    Ich musste in der Lehre noch die Würfel rund und die Kugeln eckig feilen. Wahrscheinlich ist das der Grund für den Einsatz der Flex
    Bitte!
    gerne geschehen!


 
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