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Sardinien

Erstellt von Equalizer, 17.05.2019, 07:12 Uhr · 45 Antworten · 3.840 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Wie zB diese hier...
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    #32
    Zitat Zitat von BigJay Beitrag anzeigen
    Wie zB diese hier...
    die sogenannten Murales. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es dort in der Nähe eine große Kolonie von Geiern, die man toll beobachten kann. Wir jedenfalls haben das gemacht

  3. Registriert seit
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    #33
    In den letzten Jahren wurde Sardinien (leider) von immer mehr Bekloppten entdeckt, die meinen, Sardinien sei eine zweite Isle of Man ...

    Am Schlimmsten ist die SS125, und alle größeren (aber auch kurvenreiche) Strassen, auf Nebenstrecken findet man diese Kamikazepiloten zum Glück so gut wie gar nicht.

    Und geführte Touren gibt es ebenfalls deutlich mehr, mit 20 und mehr Mopeds.
    Wenn man in den Bergen solch einen Pulk vor sich hat, macht man am Besten Mittagspause.

    Der Abschuss dieses Jahr war eine dreitägige Ausfahrt (italienische Kennzeichen), ich schätze es haben an die 1000 Motorräder teilgenommen.
    An denen vorbeizukommen war unmöglich, wir durften die geplante Route zur Fähre ändern.

    Gruß
    Othello

  4. sk1
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    #34
    Das mit den Bekloppten kann ich bestätigen ………..

    Auch die Gruppen sind größer geworden, wobei 20 und mehr kann ich nicht bestätigen. Ich selber hatte gerade 9 Mopeds hinter mir. Das hat gut geklappt. Mehr sollten es nicht werden. Überholt wurden wir nur einmal. Überholen mussten wir nicht oft. Es verläuft sich zum Glück im Landesinneren. Was stört, sind die Gruppen, die einem entgegen kommen. Das ist deutlich mehr geworden. Der letzte der Gruppe ist meistens komplett auf meiner Seite

    Gruß

  5. Registriert seit
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    #35
    Zitat Zitat von Othello Beitrag anzeigen
    In den letzten Jahren wurde Sardinien (leider) von immer mehr Bekloppten entdeckt, die meinen, Sardinien sei eine zweite Isle of Man ...

    Am Schlimmsten ist die SS125, und alle größeren (aber auch kurvenreiche) Strassen, auf Nebenstrecken findet man diese Kamikazepiloten zum Glück so gut wie gar nicht.

    Und geführte Touren gibt es ebenfalls deutlich mehr, mit 20 und mehr Mopeds.
    Wenn man in den Bergen solch einen Pulk vor sich hat, macht man am Besten Mittagspause.

    Der Abschuss dieses Jahr war eine dreitägige Ausfahrt (italienische Kennzeichen), ich schätze es haben an die 1000 Motorräder teilgenommen.
    An denen vorbeizukommen war unmöglich, wir durften die geplante Route zur Fähre ändern.

    Gruß
    Othello
    gut, dass immer nur die anderen die Insel bevölkern und alles verkehrt machen. Du bist ja klugerweise ferngeblieben, oder?

  6. Registriert seit
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    #36
    Du bist ja klugerweise ferngeblieben, oder?
    ---

    Nein, natürlich nicht.
    Ich freue mich immer über Motorradreisende, die ich in anderen Ländern antreffe.

    Wenn ich da am Tag 50 Zweiergruppen treffe, ist das nicht halb so störend, als wenn ein Pulk vom zig Motorrädern, die dicht hintereinander fahren, ein Überholen zur Tortour werden lassen.


    Und wenn die Spinner, die hierzulande maßgeblich für Streckensperrungen verantwortlich sind, jetzt meinen, sie müssten auf Sardinien die Sau rauslassen, dann kannst auch du das nicht gutheißen (oder doch?).

    Das Reisen mit dem Motorrad ist leider etwas aus der Mode gekommen, heute nimmt man das Motorrad mit auf die Reise, Land und Leute kennenlernen ist weniger interessant, und das geht wohl auch schlecht, wenn man im Pulk anreist, am Besten mit dem Flieger, dann den ganzen Tag in der Gruppe unterwegs ist und am Abend im Hotel mit der gleichen Gruppe zusammen ist.

    Eigentlich könnte es mir ja egal sein, aber wenn ich in den Dörfern die alten Herren am Strassenrand grüße, und statt ein freudiges Erwidern eher auf Ablehnung treffe, dann ist es mir eben nicht egal.

    Und ich glaube schon, dass ich in der Lage bin, die Veränderung zu beurteilen:

    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...ien-Mai-1991-/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...nien-Mai-2001/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...eptember-2001/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...-im-September/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...s/2004-im-Mai/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...tagne-e-delle/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...eptember-2014/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...eptember-2016/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...nien-Mai-2017/
    https://waschbaer.smugmug.com/Travel...nien-Mai-2019/

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von Othello Beitrag anzeigen
    Das Reisen mit dem Motorrad ist leider etwas aus der Mode gekommen, heute nimmt man das Motorrad mit auf die Reise, Land und Leute kennenlernen ist weniger interessant, und das geht wohl auch schlecht, wenn man im Pulk anreist, am Besten mit dem Flieger, dann den ganzen Tag in der Gruppe unterwegs ist und am Abend im Hotel mit der gleichen Gruppe zusammen ist.

    Eigentlich könnte es mir ja egal sein, aber wenn ich in den Dörfern die alten Herren am Strassenrand grüße, und statt ein freudiges Erwidern eher auf Ablehnung treffe, dann ist es mir eben nicht egal.
    Hallo,
    Dieser Ausschnitt aus deinem Beitrag ist mir ein extradickes Danke wert.

    Ich kann mich da eine eine extreme Situation erinnern.
    Ich war im September 2013 in Süden Frankreichs unterwegs. Das Zelt stand aus hier nun nicht interessierenden Gründen schon Nachmittags. Dann sind wir noch zu einer kleinen Runde los und haben in einem Dorf einen Cafe getrunken. Mein Motorrad parkte in der Nähe einer Bushaltestelle, wo dann kurze Zeit später eine Gruppe französischer Pensionisten eingesammelt wurden, ich glaube, das war hier:



    Die betagte Gesellschaft stand gar munter um das Motorrad herum, haben sich ausgetauscht und a bisserl Flaggenrätsel gespielt

    Es gab da in der Nähe dann ein angesagtes Motorradhotel, vom dem man mir schon mal erzählt hat, also schauten wir da vorbei.
    Da wir niemand kannten und wir auch nicht gleich hineinstürmen wollten, da wir nur 20 Minuten vorher einen Cafe getrunken hatten sind erst mal in der Nähe vom Motorrad geblieben. Normaler Weise ergibt sich ja schnell ein Gespräch mit einem Gleichgesinnten (Motorradmarke, Motorradtyp usw.)

    Das war nicht der Fall, es kamen alle von Ihrer zumeist geführten Tagestour zurück, waren mit sich oder untereinander in der Gruppe beschäftigt usw. Im Laufe des Abends kamen wir dann doch noch mit ein paar anderen ins Gespräch, da zufällig jemand, den ich kannte, mit einer Gruppe dort war. Gegessen haben wir übrigens sehr gut...

    Dann wurde alles klar. Irgendeine Zeitschrift hatte zu einem Test ausgerufen, man konnte wohl viele Motorräder in der Woche durchprobieren. Der Rest mit eigenen Motorrädern war überwiegend mit Anhänger da, man will ja schließlich schön im Zielgebiet herumfahren usw. Der Guide war super, denn er hat die schönsten Strecken gekannt (wobei ich mich frage, wie man das beurteilen kann, da man ja die anderen Strecken nicht kennt usw.).

    Jeder hatte seinen Spaß, keine Frage, und es ist auch nicht jedermanns (oder Frau) Sache, alleine rumzustöbern und sich unterwegs von spontanen Entscheidungen beeinflussen zu lassen.

    Mein Fazit war bzw. ist, dass man das selbe Hobby auf so deutlich unterschiedliche Arten betreiben kann, dass irgendwann nur noch sehr wenige Gemeinsamkeiten feststellbar sind. Sogar die Gesprächsthemen sind nicht kompatibel.

    Die einen reden über die Qualität des Anhängers, die Mietkosten, den Spritverbrauch des Zugfahrzeuges, die richtige Art und Weise des Verzurrens, die besten Wege des Vorbuchens und der Art und Weise des Programms, mit der daheim die Tagestouren perfekt geplant wurden, über die vielen Einstellmöglichkeiten am Motorrad (Dämpfung, Leistung usw.), das koppeln zwischen Handy, Navi und Motorradassistenssystem usw.

    Die anderen haben andere Themen, mehr so die Details, die man unterwegs auf den spontan ausgewählten Strecken entdeckt hat.

    Man ist überall auf der Welt willkommen... sofern man nicht in Massen auftritt, sich Zeit nimmt und natürlich die Gegenden etwas meidet, wo Menschenmassen abgefertigt werden müssen. Dort kann keine Zeit oder Lust für individuelle Gastlichkeit sein... aber man kann es auch als außerordentliche Gastfreundlichkeit empfinden, in einem 4 Sterne Motorradhotel freundlich bedient zu werden...

  8. Registriert seit
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    #38
    Salü Christian

    Sehr schön auf den Punkt gebracht.

    Josef

  9. Registriert seit
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    #39
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Dieser Ausschnitt aus deinem Beitrag ist mir ein extradickes Danke wert.
    ...
    Mein Fazit war bzw. ist, dass man das selbe Hobby auf so deutlich unterschiedliche Arten betreiben kann, dass irgendwann nur noch sehr wenige Gemeinsamkeiten feststellbar sind. Sogar die Gesprächsthemen sind nicht kompatibel.
    ...
    Danke Christian,
    da sind wir ziemlich einer Meinung.

    Ich möchte nur noch anmerken, dass es mich nicht so besonders stört, dass ich zu manchen Gruppen von Motorradfahrern keinen richtigen Zugang finde.
    Was mich nachdenklich stimmt ist mehr der Umstand, dass ich als Motorradfahrer Grenzen zu den Anwohnern feststelle, die es vor einigen Jahren so nicht gab.
    (Als Beispiel dafür, was ich meine, könnte die Einstellung der Mallorquiner gegenüber Touristen sein).

    Bände spricht für mich auch folgende Wandmalerei in Orgosolo:




    Wenn damit sicher auch nicht nur Motorradtouristen gemeint sein dürften, besonders alt ist dieses Bild nicht.
    Sardinien ist ein wunderschönes und interessantes Reiseland, keine Rennstrecke.

    Gruß
    Günther

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von Othello Beitrag anzeigen
    (Als Beispiel dafür, was ich meine, könnte die Einstellung der Mallorquiner gegenüber Touristen sein).

    Das ist so ein zweischneidiges Schwert finde ich. Auf der einen Seite gibt es natürlich ganze Flieger voller Touris, die sich "auf Malle" aufführen wie die offene Hose.

    Auf der anderen Seite haben die Spanier mit ihrer Fremdenverkehrspolitik dieses Monster (besser diese Monster, siehe Llorett, Benidorm und und und...) selber geschaffen. Und sie leben davon. Insofern kann ich die Einstellung der Spanier nur teilweise nachvollziehen.

    Was natürlich in keinster Weise bedeuten soll, dass ich das Verhalten o.g. der Touris auch nur ansatzweise entschuldigen oder gutheißen möchte....

    Wolfgang


 
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