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Schälk nu auch in der Woche gesperrt

Erstellt von moeli, 31.12.2010, 14:43 Uhr · 16 Antworten · 1.666 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Schälk nu auch in der Woche gesperrt

    #1
    guggst du?

    http://www.mug-s.de/

    ich find Streckensperrungen soooooo scheisse.......

    Interessiert zwar nur die ausm Pott die nach Moischeid oder ins Sauerland wollen, aber ich unterstelle hier einen ganz klaren fiskalpolitischen Hintergrund!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    wie ... was ...fiskalpolitischen Hintergrund ?
    Die Merkel wieder ??

  3. HvG
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    Standard

    #3
    in erster Linie sind wir Motorradfahrer selber Schuld, weil wir uns untereinander nicht einig sind und denjenigen die für solche Streckensperrungen zum Größtenteil verantwortlich sind nicht entgegentreten... immer schön wegschauen, ja keinen Stress mitn "Kumpel", dafür nachher um so mehr sich darüber aufregen.

  4. Registriert seit
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    Standard individueller lokaler fiskalpolitischer Hintergrund:

    #4
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    wie ... was ...fiskalpolitischen Hintergrund ?
    Die Merkel wieder ??
    .....man bemerkt, das der Stadtsäckel in der jeweiligen Kommune mal wieder leerer und leerer wird. Ergo: Geld muß ran. Wie? Man beschliesst in der Stadtratssitzung bereits im November, wie hoch der erwirtschaftete Bußgeldetat des darauffolgenden Jahres auszusehen hat. Das ist dann wohlgemerkt festverplante Kohle. Falls dieses Ziel nicht erreicht wird (es gibt genug Beispiele dafür) werden dann kurz vor Jahresende entsprechende Maßnahmen von der Kommune getroffen. Unabhängig von irgendwelchen Unfallschwerpunkten wohlgemerkt. Damit dann im nächsten Jahr die Kohle abkassiert werden kann die im Kommunensäckel fehlt. Egal obs dann Streckensperrungen oder meistenteils unnötige Geschwindigkeitsbegrenzungen sind. Hauptsache Kohle kommt rein. Aber glaubt man bloß nicht, daß dann die Fahrbahndecke erneuert wird. Deren maroder Zustand dann oft für ne Geschwindigkeitsbegrenzung angeführt wird. Weit gefehlt! Darum geht es überhaupt nicht!

    1 Beispiel:

    Strecke von Entenhausen zu Glörtalsperre. Super Kurvenstrecke. Kleine Straße ohne Strich inne Mitte. 1987 noch ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Also 100 erlaubt und das war verdammt schwierig zu halten. Ohne nenneswerte Unfälle meines Wissens. Wurde damals auch neu gemacht. Hatte vorher aber auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung. außer bei den 15 Häusern in 12 Km zwischdurch, da war meines Wissens immer 30 und auch gerechtfertigt.

    Was ist seitdem passiert?

    erst Tempo 70 durch den Wald, und nachdem einige Streckenabschnitte ihrer schweren Schlaglöcher durch den Winter und auch einiger Kurven begradigt wurden dann Tempo 50????

    Wo is da die Logik? Papperlapapp, für mich steht der fiskal-lokalpolitische Hintergrund aus Sicht der Kommune im Vordergrund.

    Und ebensolches passiert grad auf der schönen Kurvenstrecke Richtung Schälk auf der B236.

    Weitergehnde B-trachtung:

    Prognose: Was wird passieren?

    Einige werden weiterhin die geilen Kurven durchjagen. Und die werden auch gelegentlich erwischt und bessern den kommunalen Säckel auf.

    Andere wollen weiterhin nach Moischeid oder ins Sauerland. Aber legal. Und wo fahren die her? Natürlich die Nebenstrecken. Die bis dato ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen auskommen konnten ohne die Motorradfahrer.

    Weitere Prognose: was wird passieren?

    Es wird immer weitere Streckensperrungen bzw. unnötige aus fiskalpolitischem Grund andere Beschränkungen geben.

    Und das wohlgemerkt obwohl die meisten vorschriftsmässig fahren!!!!

    Es geht eben nicht darum den Strassenverkehr sicherer zu gestalten. Es geht darum eine gewisse Gruppe STV-Teilnehmer abzumelken. Weil die Kohle in den Kommunen ebend alle ist. Fertig. Punkt. Ende. Aus.

    Wer anderer Meinung ist möge mich zu überzeugen versuchen. Vielleicht gelingt es ihm ja, aber ich habe bewußt beim 1. Beispiel aufgehört, sonst muss ich im alten Jahr noch pausenlos brüllen weil ich mich aufrege. Es fallen mir auf Anhieb mehrere im hohen 10stelligen Bereich ein. Es geht wie immer nur um unserer Kohle. Mehr nicht. Mir ist aber auch nicht eingefallen, wie man dagegen vorgehen könnte. Vielleicht hat jemand anderes ne Idee?

    Petitionsauschuß des deutschen Bundestages vielleicht? Hab ich auch schon überlegt. Würde aber wahrscheinlich bedeuten, das sich immer ne lokale Gemeinschaft findet, diein ausreichender Anzahl wegen der Verletzung grundgesetzlicher Zusagen in der jeweiligen Kommune beeinträchtigt fühlt. Ich bin kein Jurist. Vielleicht weiss der Di@k ja nen Rat.......

    P.S.: ich hab echt nen ziemlichen Hals deswegen.......




  5. HvG
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von moeli Beitrag anzeigen
    .....man bemerkt, das der Stadtsäckel in der jeweiligen Kommune mal wieder leerer und leerer wird. Ergo: Geld muß ran. Wie? Man beschliesst in der Stadtratssitzung bereits im November, wie hoch der erwirtschaftete Bußgeldetat des darauffolgenden Jahres auszusehen hat. Das ist dann wohlgemerkt festverplante Kohle. Falls dieses Ziel nicht erreicht wird (es gibt genug Beispiele dafür) werden dann kurz vor Jahresende entsprechende Maßnahmen von der Kommune getroffen. Unabhängig von irgendwelchen Unfallschwerpunkten wohlgemerkt. Damit dann im nächsten Jahr die Kohle abkassiert werden kann die im Kommunensäckel fehlt. Egal obs dann Streckensperrungen oder meistenteils unnötige Geschwindigkeitsbegrenzungen sind. Hauptsache Kohle kommt rein. Aber glaubt man bloß nicht, daß dann die Fahrbahndecke erneuert wird. Deren maroder Zustand dann oft für ne Geschwindigkeitsbegrenzung angeführt wird. Weit gefehlt! Darum geht es überhaupt nicht!

    1 Beispiel:

    Strecke von Entenhausen zu Glörtalsperre. Super Kurvenstrecke. Kleine Straße ohne Strich inne Mitte. 1987 noch ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Also 100 erlaubt und das war verdammt schwierig zu halten. Ohne nenneswerte Unfälle meines Wissens. Wurde damals auch neu gemacht. Hatte vorher aber auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung. außer bei den 15 Häusern in 12 Km zwischdurch, da war meines Wissens immer 30 und auch gerechtfertigt.

    Was ist seitdem passiert?

    erst Tempo 70 durch den Wald, und nachdem einige Streckenabschnitte ihrer schweren Schlaglöcher durch den Winter und auch einiger Kurven begradigt wurden dann Tempo 50????

    Wo is da die Logik? Papperlapapp, für mich steht der fiskal-lokalpolitische Hintergrund aus Sicht der Kommune im Vordergrund.

    Und ebensolches passiert grad auf der schönen Kurvenstrecke Richtung Schälk auf der B236.

    Weitergehnde B-trachtung:

    Prognose: Was wird passieren?

    Einige werden weiterhin die geilen Kurven durchjagen. Und die werden auch gelegentlich erwischt und bessern den kommunalen Säckel auf.

    Andere wollen weiterhin nach Moischeid oder ins Sauerland. Aber legal. Und wo fahren die her? Natürlich die Nebenstrecken. Die bis dato ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen auskommen konnten ohne die Motorradfahrer.

    Weitere Prognose: was wird passieren?

    Es wird immer weitere Streckensperrungen bzw. unnötige aus fiskalpolitischem Grund andere Beschränkungen geben.

    Und das wohlgemerkt obwohl die meisten vorschriftsmässig fahren!!!!

    Es geht eben nicht darum den Strassenverkehr sicherer zu gestalten. Es geht darum eine gewisse Gruppe STV-Teilnehmer abzumelken. Weil die Kohle in den Kommunen ebend alle ist. Fertig. Punkt. Ende. Aus.

    Wer anderer Meinung ist möge mich zu überzeugen versuchen. Vielleicht gelingt es ihm ja, aber ich habe bewußt beim 1. Beispiel aufgehört, sonst muss ich im alten Jahr noch pausenlos brüllen weil ich mich aufrege. Es fallen mir auf Anhieb mehrere im hohen 10stelligen Bereich ein. Es geht wie immer nur um unserer Kohle. Mehr nicht. Mir ist aber auch nicht eingefallen, wie man dagegen vorgehen könnte. Vielleicht hat jemand anderes ne Idee?

    Petitionsauschuß des deutschen Bundestages vielleicht? Hab ich auch schon überlegt. Würde aber wahrscheinlich bedeuten, das sich immer ne lokale Gemeinschaft findet, diein ausreichender Anzahl wegen der Verletzung grundgesetzlicher Zusagen in der jeweiligen Kommune beeinträchtigt fühlt. Ich bin kein Jurist. Vielleicht weiss der Di@k ja nen Rat.......

    P.S.: ich hab echt nen ziemlichen Hals deswegen.......



    das ist natürlich auch ein Argument

  6. Registriert seit
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    Standard ist es nich auch

    #6
    Zitat Zitat von HvG Beitrag anzeigen
    das ist natürlich auch ein Argument
    in deiner Gegend genauso?

  7. Registriert seit
    28.03.2009
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    Standard

    #7
    Sorry,
    aber dem Stadtsäckel wär ohne Streckensperrung sicher besser gedient. Bei gesperrter Strecke fahren allenfalls geschätzte 1-2 v.H. überhaupt noch da lang, während bei offener Strecke 20-30 v.H. (gering geschätzt) die erlaubten Geschwindigkeiten überschreiten usf.
    Würden die letzteren auch nur teilweise abgegriffen werden (und die Trefferqoute ist deutlich höher, als bei den sehr wenigen, gegen die Sperrung verstoßenden), wäre dem Säckel wohl getan. Andersrum nicht.
    Insofern vermag ich Deiner Argumentation nicht wirklich zu folgen.

    Grüße
    Uli

  8. Geronimo Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von HvG Beitrag anzeigen
    in erster Linie sind wir Motorradfahrer selber Schuld, weil wir uns untereinander nicht einig sind und denjenigen die für solche Streckensperrungen zum Größtenteil verantwortlich sind nicht entgegentreten... immer schön wegschauen, ja keinen Stress mitn "Kumpel", dafür nachher um so mehr sich darüber aufregen.
    Erst wenn mal eine Strasse wegen erhöhten Unfallzahlen nur für PKWs gesperrt wird, könnte ich eine, wie auch immer geartete, Streckensperrung vielleicht tolerieren. So wie es bisher läuft ist eine Frage der Willkür und sonst nichts.

    grüße,
    Jürgen

  9. Registriert seit
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    1.127

    Standard

    #9
    Moin,

    man kann sich ggf. auch erfolgreich dagegen wehren.

    http://www.noz.de/lokales/46375751/s...r-willkuerlich

    Das Gericht hat hier das Urteil glasklar und verständlich zu gunsten der Moppedfahrer begründet. Das es so was noch gibt

    Angesprochen sind in so einem Fall dann die lokal ansässigen biker dagegen vorzugehen.

    Viele Grüße, Grafenwalder

  10. Registriert seit
    13.02.2009
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    4.360

    Standard komisch ist aber nur

    #10
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Sorry,
    aber dem Stadtsäckel wär ohne Streckensperrung sicher besser gedient. Bei gesperrter Strecke fahren allenfalls geschätzte 1-2 v.H. überhaupt noch da lang, während bei offener Strecke 20-30 v.H. (gering geschätzt) die erlaubten Geschwindigkeiten überschreiten usf.
    Würden die letzteren auch nur teilweise abgegriffen werden (und die Trefferqoute ist deutlich höher, als bei den sehr wenigen, gegen die Sperrung verstoßenden), wäre dem Säckel wohl getan. Andersrum nicht.
    Insofern vermag ich Deiner Argumentation nicht wirklich zu folgen.

    Grüße
    Uli
    daß die Strecken vor 20 Jahren ohne Beschränkungen auskamen und nun z.B. zur Glörtalsperre durch den Wald vor ca 10 Jahren erst 70 und nun nach erneuern der Fahrbahn nur noch 50 erlaubt sind, obwohl die Fahrbahn und die Streckenführung physikalisch 140 erlauben, weswegen es auch ja dazu kommt das in deinen Prozentzahlen genannte "Schnellfahrer" auf jeden Fall erwischt werden sollen, sonst hätte man ja kein Schild hinhängen brauchen......

    Entschuldige Uli, aber es riecht mir sehr danach, das die Kommunen erstmal Schilder aufstellen, um anschliessend abzukassieren.


 
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