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Schmerzensgeld

Erstellt von bahnweg, 04.02.2013, 11:15 Uhr · 25 Antworten · 2.031 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

    Standard Schmerzensgeld

    #11
    Ein unverschuldeter Unfall im Ausland und weit mehr als Deine gesparten 2 kE können weg sein. Aber das Risiko muss jeder selbst kalkulieren.

  2. Registriert seit
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    #12
    @vierventielboxer

    für die Sachschäden am Mop und an den Klamotten hat sich der Rechtsanwalt gekümmert und alles eingeforderte auch erhalten. Es geht z.zt. um schmerzensgeldvorschuss welches gefordert wurde aber nur zum teil gezahlt wurde aber die volle Summe wird als Grundlage der Forderung angesetzt.

    Es geht hier nicht darum das ich Leistung nicht zahlen möchte, sonder ob das gerechtfertigt ist.
    Wenn die Ausführung von Wolfgang stimmen und es zu einem Gerichtsprozess kommt, wird mein Anwalt seine kosten wohl mit einfordern.

    Markus

  3. Registriert seit
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    #13
    Dieser Sachlage nach kommt es eh zum Prozess. Somit kannst du dann auch die Rechnung des RA's einklagen.

  4. Registriert seit
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    Standard Anwaltskosten

    #14
    sind grundsätzlich auf jeden Fall zu ersetzen, da sie einen Teil des entstandenen Schadens darstellen.


    Natürlich nur dann völlig , wenn der Gegner den Schaden allenschuldhaft verursacht hat. Ansonsten anteilig

    Ach ja !! Wenn Du im Haushalt gemäß der gemeinsamen Planung mithilfst und wegen der Verletzung ausgefallen bist, dann hast Du auch noch Anspruch auf Ersatz des sog. Haushaltsführungsschadens.

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Dieser Sachlage nach kommt es eh zum Prozess. Somit kannst du dann auch die Rechnung des RA's einklagen.
    So sehe ich das auch.

    Markus

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von bahnweg Beitrag anzeigen
    @vierventielboxer

    für die Sachschäden am Mop und an den Klamotten hat sich der Rechtsanwalt gekümmert und alles eingeforderte auch erhalten. Es geht z.zt. um schmerzensgeldvorschuss welches gefordert wurde aber nur zum teil gezahlt wurde aber die volle Summe wird als Grundlage der Forderung angesetzt.

    Es geht hier nicht darum das ich Leistung nicht zahlen möchte, sonder ob das gerechtfertigt ist.
    Wenn die Ausführung von Wolfgang stimmen und es zu einem Gerichtsprozess kommt, wird mein Anwalt seine kosten wohl mit einfordern.

    Markus
    Wenn das Schmerzensgeld übersetzt war und der RA das nun so für Dich einklagt, dann hast Du in der Tat ein Kostenrisiko.
    Im Maße des Obsiegens und Unterliegens bist Du nämlich an den Kosten des Verfahrens beteiligt.

    Willst Du also 10000 haben und kriegst nur 2000, dann hast Du 80% der Kosten am Knie.

    Sieh Dir genau die einschlägigen Schmerzensgeldtabellen an und schätze das Risiko eher konservativ ab.
    Alles hängt sehr von dem Ausmaß der Verletzung , Dauer der AU etc ab.

    Wert der Klage auf SG sollte der noch offenen Teil sein und nicht das bereits regulierte plus offenem Teil !

    Honorar des Anwaltes ist Natürlich auch Gegenstand der Klage, aber Nebenforderung.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    sind grundsätzlich auf jeden Fall zu ersetzen, da sie einen Teil des entstandenen Schadens darstellen.


    Natürlich nur dann völlig , wenn der Gegner den Schaden allenschuldhaft verursacht hat. Ansonsten anteilig

    Ach ja !! Wenn Du im Haushalt gemäß der gemeinsamen Planung mithilfst und wegen der Verletzung ausgefallen bist, dann hast Du auch noch Anspruch auf Ersatz des sog. Haushaltsführungsschadens.
    Haushaltsführungsschaden werden wir erst nach der letzten OP ansetzen. Aber danke für den Hinweis. Wie sieht es denn mit Ehrenamtlicher Tätigkeit aus, die ich lange zeit nicht ausüben konnte und kann.?

    Markus

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von bahnweg Beitrag anzeigen
    Haushaltsführungsschaden werden wir erst nach der letzten OP ansetzen. Aber danke für den Hinweis. Wie sieht es denn mit Ehrenamtlicher Tätigkeit aus, die ich lange zeit nicht ausüben konnte und kann.?

    Markus
    Das sollte sich auf das Schmerzensgeld auswirken, da Du als Ehrenamtlicher ja keinen wirtschaftlichen Nachteil hast. Verlust der Lebensqualität ist das Stichwort insofern.
    Muss aber sehr ausführlich und detailiert dargelegt werden !

  9. Registriert seit
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    #19
    Ich hatte vor knapp einem Jahr einen Unfall. Nachweislich war ich schuldlos. Um meine Ansprüche durchzusetzten war ein Rechtsanwalt unumgänglich. Mir wurde von meiner Versicherung - LVM- nahegelegt unbedingt einen Rechtsanwalt zu beauftragen um meine Ansprüche gegen die gegnerische Versicherung - auch LVM- geltend zu machen. Ohne diesen Tip hätte ich einen enormen finanziellen Nachteil gehabt.
    Aber mir wurde auch sofort bestätigt, das man bei einem unverschuldeten Unfall keine Kosten tragen muß - sowohl vom RA als auch von der Versicherung.
    Nichtsdestotrotz habe ich eine Verkehrsrechtsschutz ( gibts ab 40€ mit z.b Selbstbeteiligung). Es gibt ja auch Unfälle,wo die Sachlage nicht so klar ist.

    MfG
    boxerdriver

    - - - Aktualisiert - - -

  10. joe.s Gast

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    #20
    Ich bin kein Jurist, aber m. E. setzt eine Schmerzensgeldforderung, wie in diesem Fall geschildert mit OP und Krankenhausaufenthalt, eine Körperverletzung im strafrechtlichen Sinne voraus, womit ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung gegeben ist, und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird, ermittelt und es zu einem Verfahren kommt. Hieraus lässt sich dann sehr leicht ein Schmerzensgeldanspruch durchsetzen. So jedenfalls ging es mir als Verletzter vor etwa 30 Jahren. Es reichte eine Arbeitsunfähigkeit von 1 Woche aus, um eiinen Schmerzensgeldanspruch zu begründen. Ich hab das damals garnicht beabsichtigt, aber das nahm so seinen Lauf.

    Im Nachhinein ists immer schwer, Ansprüche durchzusetzen, daher von mir viel Glück und eine gute Genesung.


 
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