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Schöne neue BMWelt

Erstellt von Kuhjote, 22.07.2011, 19:17 Uhr · 44 Antworten · 2.860 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad

    Scroll da mal etwas runter, unter Anlagen und Gesamtwirkungsgrad findest du was ich beschrieben haben. Und ja ich weiß Wikipedia hat auch falsche Angaben, bei so einem großen Thema wird das aber oft genug gecheckt.

    http://www.innovations-report.de/htm...ht-112084.html

    Da ein Bericht was geplant wird, von Siemens, die streben 50% Wirkungsgrad an.

    Und jetzt kommen wir zum Blockheizkraftwerk:
    Erster Abschnitt...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk

    Hier noch mal nett beschrieben:
    http://www.heizungsfinder.de/bhkw/ra...l-wirkungsgrad

    Und hier ein Link wegen der Transportverlustes:
    http://www.rothaarwind.de/windenergi...tromtransport/

    So und hier ein abschließender Link:
    http://www.energie-fakten.de/html/energieverluste.html

    Ich hoffe damit ein wenig belegen zu können, dass meine Äußerungen nicht einfach nur meine Meinung sind.

    Was die Akkus angeht sehe ich mich von aktuellen Ergebnissen korrigiert, aber umsomehr bestärkt effizinientere Energieerzeuger und Regenerativeenergieformen zu unterstützen...
    http://www.greengear.de/oekobilanz-l...tromobilitaet/

    Ach ja, und was den Heimarbeitsplatz angeht, überleg mal einfach logisch wieviel Sprit durch das Pendeln von sagen wir mal 10.000.000 Leuten jeden Tag eingespaart wird. Nicht zu vergessen was die weiterhin zur Arbeit fahrenden Leute einspaaren weil sie NICHT im Stau stehen. Dazu brauche ich jetzt keine Belege nur gesunden Menschenverstand und einen Taschenrechner:

    Ich gehe mal von 18km pro Person am Tag für den Arbeits und Heimweg aus ( http://www.transit-kueffner.de/mobil...m03a/m03a.html )
    18x10Mio= 180Mio km
    180Mio km / 100km x 5Liter = 9Mio Liter Kraftstoff

    Recht einfache Milchmädchenrechnung, und dabei habe ich Staustehen nicht mal berücksichtigt!

  2. Baumbart Gast

    Standard

    #32
    BHKW ist nur dann gut wenn Strom und Wärme gleichzeitig (innerhalb 24 h) gebraucht werden. Das ist nur in bestimmten Fällen so. Eine normale Heizung kommt, je nach Auslegung, auf 1.500 bis 2.500 Jahresstunden (das sind übrigens auch etwa die Benutzungsstunden der netzgeführten 'Schwarmstrom-BHKW' von Lichtblick). Strom braucht's 8.760 Stunden im Jahr. Außerhalb der Heizperiode laufen viele BHKW als reiner Stromerzeuger. Und da haben sie ca. 30 % WG. Zudem liefern wärmegeführte BHKW weitgehend bedarfsunabhängi ihren Strom.
    PV-Module kann man so wirkungsvoll machen wie man will, die Sonne scheint bei uns nun mal sehr unregelmäßig (bzw. regelmäßig) im Winter nicht mal halb so lange wie im Sommer. Aktuell erreichen die PV-Anlagen in D im Schnitt ca. 950 Benutzungsstunden. Immer zu wenig Strom pro investiertem Euro. Also immer zu teuer.

    Da ein Bericht was geplant wird, von Siemens, die streben 50% Wirkungsgrad an.
    Die Meldung ist von 2008, 2011 ist eine Siemens-Turbine mit 60 % WG ans Netz gegangen.
    ups, noch ein Fossil
    So und hier ein abschließender Link:
    Veröffentlicht: 27. August 2002.

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    Standard

    #33
    Muss mich doch auch mal melden.
    Ich hatte vor nicht all zu langer Zeit, das Vergnügen einen E-Roller (45km/h) fahren zu dürfen.
    Zur Auswahl hatte ich zwei, der eine mit Blei Gel Akku und der andere mit LiIon Akku. Der Blei-Gel Akku war in der Beschleunigung deutlich lahmer als der LiIon gespeiste. Der hat richtig Spass gemacht. Wenn ich mir aber die Ladezeiten ansehe, dann sehe ich zur Zeit schwarz für E-Roller. Man kann ja noch nicht mal zuverlässig an der "Ladezustandleuchte" den tatsächlichen Energievorrat ablesen. Man fährt mit, laut Anzeige, halb vollem Akku los und 5km weiter Ende. So passiert! Dann kommt das eigentliche Problem, nix mal eben 5L Sprit rein und weiter. 6-8 Stunden Steckdose, danach weiter. Auch wenn im Bereich Akku-Technik viel geforscht wird, bis das alltagstauglich ist ......

    Gruß
    Martin

  4. Baumbart Gast

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    #34
    Aber wir wissen doch das BMW in Sachen Batterie an 2rädern eine hohe KompetenzKompetenz hat

  5. Registriert seit
    22.05.2011
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    387

    Standard

    #35
    Die Antwort bei Energie-Fakten gilt heute nach wie vor. Da geht es um Prinzipien und die gelten weiterhin. Eben nicht nur ein Teil der Kette herauspicken spondern komplette Optimierung.

    Und die Link-Sammlung habe ich mit 10min Googlesuche zusammen getragen, wenn man sich da intensiever reinhängt bekommt man aktuellere Ergebnisse, die aber in etwa das selbe Aussagen.

    Unterm Strich muss man doch sagen, wir müssen in jeder Richtung umdenken, Energie einspaaren mit allen bezahlbaren Mitteln (ich nutze z.B. LED Lampen in Fluer und WC, die Fressen nur 3 Watt bei 240V).
    Bestehende Technik weiter verbessern, dabei aber Inovationen nicht künstlich ausbremsen sondern Fördern!

  6. Baumbart Gast

    Standard

    #36
    Zitat Zitat von ShadowtheCrow Beitrag anzeigen
    aber Inovationen nicht künstlich ausbremsen sondern Fördern!
    Aber nicht jeden Murx wie Photovoltaik oder Elektroautos.

  7. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #37
    Zitat Zitat von ShadowtheCrow Beitrag anzeigen

    Links auf verschiedene Belege
    Nix für ungut. Icdh habe den ganzen Kram mal studiert und beschäftige mich seit 25 jahren (durchaus so erfolgreich, daß mir bislang nie die Arbeit ausgegangen ist) mit dem Thema Energieversorgung und Planung von Energieversorgungsnetzen.

    Vom Anschluß Kernkraftwerk, der Industriestromversorgung bis hinab zum Hausanschluß von PV-Anlagen.

    Von daher verstehe ich die zusammenhänge ganz gut und habe auch so einige Zahlenwerte was Verluste, Auslastung von Leitungstrassen, Wirkungsgrade von wärme- und stromgeführten Kraftwerken anbelangt im Kopf. Und wenn nicht, so weiß ich zumindest wo ich nachzulesen habe oder wen ich für eine richtige Antwort fragen kann.

    Nicht alles glauben was im I-Net irgendwo steht und wenn selbst wenn die Aussagen richtig sind, dann bitte auch richtig interpretieren.

    Es liegt mir fern Dich persönlich anzugreifen, nur die Aussagen, teilweise sogar richtig, stehen in etwas seltsamen Zusammenhang und können bei denen die das nicht nachprüfen können eben zu falschen Schlüssen führen. Das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.

    Was die von Dir angesprochenen Heimarbeitsplätze anbelangt, in Neudeutsch "Home-Office", haben sich aus anderen Gründen vor vielen Jahren Leute schon sehr schwer getan und haben zwischenzeitlich auch wieder zurückgerudert. Die Arbeit besteht eben aus mehr als nur etwas in den Rechner einzutippen. Das kann jede Sekretärin (Bürokommunikationsfachfrau oder heute besser noch Office-Managerin) besser. Um es mal ganz einfach zu machen: ein Auto produzierst Du nicht in der heimischen Garage. Selbst die Entwicklung desselben geschieht nicht zuhause am heimischen PC. Dein Verkaufsbüro kannst Du zuhause haben. Abgewickelt wird der Deal dann allerdings dort wo auch genügend man-Power ist und die zur Abwicklung erforderliche Infrastruktur bereitsteht.

    Zum Thema Elektromobilität = Sackgasse: (nicht von Dir)
    Die Anwendung elektrischer Antriebstechnik in mobilen fahrzegen ist genial.

    Wenig und zudem einfache und erprobte Bauteile, kaum Verschleiß und damit kaum warung, lange Lebensdauer des Antriebsmotors, hohe und einfache Regelungsmöglichkeiten, ideale Drehzahl-/Dremomentcharakteristik, hohe erzielbare Einzelwirkungsgrade.

    Deswegen bei Bahnen und Fahrzeugen mit eingeschränktem Bewegungsprofil (z. B. Braunkohlebagger) auch bei höchsten Leistungen ideal.

    Nachteil:
    Ganz klar die Energiebereitstellung über Akkus (derzeit) und das hohe Gewicht bei leistungsstarken Antrieben (mehrere 100 kW bis mehreren MW) aufgrund des immer erforderlichen hohen Eisenanteils (Magnetfeld).

    Bei Automobilen und bei 2rädrigen Fahrzeugen reden wir über mehrere kW
    bis wenige 100 kW. Hier läßt sich über neue Motorenentwicklungen, eigentlich gibt es die schon lange nur halt nicht für den geplanten Zweck, Gewicht einsparen, bei gleichzeitiger Leistungserhöhung. Es geht nicht darum den Verbrennungsmotor 1:1 durch einen Elektromotor zu ersetzen, das wird bei den Sehr-Schnell-Methoden heute halt so gemacht. Ich denke in Richtung kompakte Einzradantriebe. Damit bieten sich enorme Möglichkeiten, die derzeit nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren sind.

    Beispiele: Anti-Schlupfregelungen, Anti-Schleuder-Systeme, Differentialausgleich, kein getriebe und noch vieles mehr was mir jetzt gerade nicht einfällt.

    Auf Dauer beim Verbrennungsmotor zu bleiben, ist meines Erachtens der Weg in die falsche Richtung. Ich glaube an die Innovationskraft der deutschen Industrie, nur sie machen mir den Glauben mit ihrer Zurückhaltung oder dem Bestehen an alten Lösungen etwas schwer. Hinter dem Thema Elektromobilität steckt ein ganzer Rattenschwanz an Zulieferen, die auch umdenken und ihre Produkte umstellen müssen. Wer es nicht schafft rechtzeitig die Weichen zu stellen hat verloren oder hat es zumindest schwer die Kurve wieder zu kriegen. Die notwendige Technik ist verhältnismäßig einfach. Das können auch Länder, die bezüglich Fahrzeugbau bislang keine große Rolle in der Welt gespielt haben.

    Meine Anmerkungen zum Wasserstoffkonzept habe ich hier wieder rausgeschmissen. Der Beitrag ist eh schon wieder viel zu lang.

    Aber nur ganz kurz: schon wegen des hohen Energieeinsatzes m. E. das falsche Konzept

    Gruß Thomas

  8. Baumbart Gast

    Standard

    #38
    Nachteil:
    Ganz klar die Energiebereitstellung über Akkus (derzeit) und das hohe Gewicht bei leistungsstarken Antrieben (mehrere 100 kW bis mehreren MW) aufgrund des immer erforderlichen hohen Eisenanteils (Magnetfeld).
    Es geht nicht um die Umwandlung im Fahrzeug, dass mag noch so genial sein, es geht um die Bereitstellung von Strom an der Steckdose. Die Energiewende wird am Ende schon kaum genug Strom für die bisherigen Anwendungen, geschweige denn für zusätzliche Verbraucher im Verkehrssektor liefern.

    zu Thema Wasserstoff: Goggel mal Carbazol.

  9. Registriert seit
    13.08.2010
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    Standard

    #39
    Zitat Zitat von ShadowtheCrow Beitrag anzeigen
    Unterm Strich muss man doch sagen, wir müssen in jeder Richtung umdenken, Energie einspaaren mit allen bezahlbaren Mitteln (ich nutze z.B. LED Lampen in Fluer und WC, die Fressen nur 3 Watt bei 240V).
    Man mag darüber streiten, ob die oben angeführte Aussage so kategorisch getroffen werden muss oder nicht, aber ich hab's ja schon mal geschrieben: Wer bei einem Elektrozweirad glaubt, es ginge vor allem um die eingesparte Energie, der irrt.

  10. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    zu Thema Wasserstoff: Goggel mal Carbazol.
    Soweit ich das verstehe ändert das allerdings nichts an der Erzeugung und an dem schlechten Gesamtwirkungsgrad der Wasserstoffherstellung. Das Carbazol ist ja nur ein Speicher für den Wasserstoff.

    Die Energie, die im Wasserstoff steckt, besser gesagt, die bei der Oxidation mit Sauerstoff frei wird, muß ich durch Elektrolyse doch erst einmal reinstecken. Oder gibt es noch andere Verfahren großtechnisch Wasserstoff zu erzeugen?

    Gruß Thomas


 
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