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Schwein gehabt!

Erstellt von Nordlicht, 31.03.2014, 09:27 Uhr · 30 Antworten · 2.688 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Glück gehabt, na ich denke sowas in der Art wird Dir nie wieder passieren.

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    #12
    Das mit dem Werkstattzettel ist für gestalten wie mich ein genialer Tip!
    Ich werd mal in der Werkstatt Bescheid geben, dass sie den alten Sattel aufbewahren sollen. Auf den ersten Blick ist die Scheibe sogar ok, aber genau sieht man das erst, wenn sie am Prüfstand ist. Mit Bordmitteln (zweiglein beim Drehen an den Rand gehalten) war keine Unwucht erkennbar.
    Konkret verbogen ist (achtung, Laienbeschreibung!!) die Stange (?) links von dem Schriftzug BREMBO. Auf dem Bild sieht man davon nur die Gummikappe. Über der linken Inbusschraube. Und natürlich das rechte gegenstück dazu. Ob die auf dem Bild silberfarbige Platte auch etwas abbekommen hat, konnte ich nicht erkennen. Glaube aber nein. Natürlich war ein bremsbelag hinüber.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken bremssattel.jpg  

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    #13
    Kabelbinder, knallgelb, um den Lenker - erinnert dich, dass du noch was erledigen wolltest...

    Ein Glück, dass du dir nix getan hast

  4. X-Moderator
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    #14
    sind die Bolzen abgerissen oder waren die nicht angezogen ....

    ok .... hinten ist's ein schwimmender Sattel und die Bolzen sind wohl krumm gegangen .... denke die kann man ersetzen wenn man denn will ...

    stimmt .... wichtige Arbeiten sollen nicht unterbrochen werden .... und immer 2x kontrollen ... auch wenn es umsonst erscheint kann es doch so manche Überraschung vermeiden ...

    Schwein gehabt .... wohl war ..

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    #15
    Ja, tief durchatmen.
    In der Hektik (Umzug) passieren Fehler. Zum Glück war es nur! teuer und nicht tödlich.

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    #16
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Jungs, Mädels,
    ich muss einfach mal loswerden, was ich letzte Woche für ein Riesendusel gehabt habe!

    Vor meinem Umzug hatte ich meiner 1100GS das federbein ausgebaut und dieses zur revision gebracht.
    Am Umzugstag gab es dann schnell noch den Einbau und dann kam die Schneekuh auf den Anhänger.

    Letzte Woche dann die Jungfernfahrt bei mir in der gegend. Zuerst toll, dann etwas wackelig fuhr ich herum. Beim Tanken kontrollierte ich den Luftdruck und nebenbei auch die Radmuttern - per Hand. Alles fest. Auch das federbein sass.

    3 Kilometer später, ich hatte ein illegales Tempo, kam das Wackeln wieder. Währnd des sanften bremsens - ruckartige bewegungen wollte ich vermeiden - wurde das Wackeln zum Schlingern wie bei einem Reifenplatzer. Ich versetzte hinten locker um 10 cm!
    Bei ca. 3 km/h, also während ich schon den Fuss zum Absteigen auf den Boden setzte, kippte dann das Hinterrad weg. Durch irgendeinen Zufall gelang es mir aber, das nun auf der Bremsscheibe ruhgende Motorrad in einer Art Balance zu halten, so dass es nicht auf die Strasse kippte. Im nachhinein ein dämlicher Ehrgeiz meinerseits!
    Nach einiger zeit hielt ein Passant, welcher mir half, das Motorrad ersteinmal auf den Hauptständer zu hieven, damit ich loslassen konnte. Alle Radbolzen waren ausgerissen, das Rad lag quer im "Radkasten", die Bremsscheibe hatte den Bremssattel verbogen...
    Ein weiterer Passant hielt dann an. Er ist KFZ-mech, hat im Nachbardorf eine Werkstat. Er hat dann meine Radbolzen in die Werkstatt genommen, ein neues gewinde geschnitten (nicht ganz passend, weil Spezialgrösse...), so dass ich ohne fremde Hilfe nach Hause fahren konnte. Jetzt allmählich kam das, was man wohl "Schock" nennen könnte. Der Töff kam mir fremd vor, ich war zittrig, alles irgendwie komisch.
    Jetzt ist dann der Töff in der Fachwerkstatt. Seit Jahren einmal wieder, aber ich hab gefunden, dass ein Austausch des bremssattels mit ABS und all dem zeug für mich zu viel ist. Das wird wohl teuer werden, fürchte ich...

    So, und nun kommt immer mal wieder das Gedankenspiel, was wohl gewesen wäre, wenn sich das Hinterrad bei voller Fahrt OHNE Ankündigung gelöst hätte. Und bei diesem gedanken kome ich immer wieder zu 2 Ergebnissen:
    1.: Ich bin dankbar, dass ich zwar finanzielle Schmerzen erleiden muss, aber körperlich unversehrt geblieben bin.
    2.: Ich bin vermutlich an der Schadensmaximierung aktiv beteiligt. Schadensverursacher sowieso, weil ich mit 100%iger Sicherheit vergessen habe, die Radmuttern korrekt anzuziehen. Ich habe sie beim Radwechsel auf dem hauptständer lose angezogen und dann nicht gleich vom HS genommen, um zu fahren, sondern hab sie zum Umzug verladen. Schuldfrage also geklärt - ich selbst. Und dann hätte ich idi.ot doch einfach die Maschine umkippen lassen sollen!! Dann wäre halt etwas Sprit ausgelaufen. Dann wäre vielleicht wieder mal ein Blinker abgebrochen. Die Beule im tank grösser geworden. na und? Vermutlich wäre dann aber der Bremssattel nicht verbogen gewesen... Ja nu, jetzt ist er es.
    3.: Ich bin noch froh, dass ich mir angewöhnt habe, bei irgendwelchen Unklarheiten immer erst einmal anzuhalten, um meine paar Hirnzellen zu sortieren. Das hat mir hier möglicherweise das leben, auf jeden Fall aber die gesundheit gerettet. Wenn auch die Hirnzellensortierung insgesamt sehr spät passierte.

    So, nun lacht euch kaputt oder nicht - ich bins los
    Los!

    Mach ein paar Flaschen Champagner auf!

    aber nur den teuren.....


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    #17
    Hallo,

    ist mir auch schon passiert . Ich habe es nur etwas früher als du bemerkt und es war nix hin .

    Ich hatte aber einen Vorteil! Die Radmuttern waren schon mal nach vor vielen Jahren los (obwohl zuvor 2500 km niemand an dem Rad rumgefummelt hatte und die Radmuttern per Drehmoment angezogen waren). Somit wußte ich in etwa, wie es sich ankündigt, wenn da was nicht passt, ist in etwa so wie mit einem schleichenden Platten hinten.

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    #18
    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    sind die Bolzen abgerissen oder waren die nicht angezogen ....

    ok .... hinten ist's ein schwimmender Sattel und die Bolzen sind wohl krumm gegangen .... denke die kann man ersetzen wenn man denn will ...

    stimmt .... wichtige Arbeiten sollen nicht unterbrochen werden .... und immer 2x kontrollen ... auch wenn es umsonst erscheint kann es doch so manche Überraschung vermeiden ...

    Schwein gehabt .... wohl war ..
    Denke auch dass die Bolzen ersetzt werden können. Das is nich sooo teuer !
    Scheibe würd ich Messung abwarten und Risskontrolle !

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ist mir auch schon passiert . Ich habe es nur etwas früher als du bemerkt und es war nix hin .

    Ich hatte aber einen Vorteil! Die Radmuttern waren schon mal nach vor vielen Jahren los (obwohl zuvor 2500 km niemand an dem Rad rumgefummelt hatte und die Radmuttern per Drehmoment angezogen waren). Somit wußte ich in etwa, wie es sich ankündigt, wenn da was nicht passt, ist in etwa so wie mit einem schleichenden Platten hinten.
    Bei meiner 2005er GS war das Lager am HAG ausgeschlagen (viel Gelände) und das Axial-Spiel war 'nur' ca 0,5 cm (am äußeren Reifenrand) Hab es irgendwann gemerkt weil indifferenten Kippeln Hinten…. das weder Luftdruck noch Federbein zuzuordnen war.

    Jedes Poppometer ist eben anders …

    Der TÖ hat ja was gemerkt, konnte es nur nicht zuordnen !!

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    #20
    Jepp, ich hab es gemerkt und dann vielleicht 1 Sekunde zu lang gewartet, um den Schaden zu verhindern. Aber eben noch grade rechtzeitig, um einen Unfall ebenfalls zu verhindern!
    Die Radbolzen sind hin, da gibts neue. Die sind schon gekauft.
    Sie haben sich ganz offensichtlich knapp zur Hälfte rausgedreht und sind dann auf Kosten des Gewindes rausgerissen.


 
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