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Schweiz verhängt Bußgeld gegen BMW

Erstellt von Parzival, 24.05.2012, 23:02 Uhr · 82 Antworten · 5.459 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Schweiz verhängt Bußgeld gegen BMW

    #1
    "BMW soll ein Bußgeld von 130 Millionen Euro in der Schweiz zahlen: Der bayerische Autobauer habe seinen europäischen Händlern verboten, Neuwagen der Marken BMW und Mini in die Schweiz zu verkaufen, und damit Direkt- und Parallelimporte behindert, teilte die Wettbewerbskommission der Schweiz mit. Der Wettbewerb in der Schweiz sei zumindest seit Oktober 2010 "erheblich beeinträchtigt" worden. BMW in München wies den Vorwurf zurück und kündigte Beschwerde beim Schweizer Bundesverwaltungsgericht an.

    Die Wettbewerbskommission (Weko) in Bern erklärte, sie habe in der zweiten Jahreshälfte 2010 zahlreiche Beschwerden von Endkunden aus der Schweiz erhalten, die erfolglos versucht hatten, einen neuen BMW oder Mini in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu kaufen."


    Ich halte das für absoluten Unfug. Die CH-Behörden berufen sich hierbei auf Angaben einer Schweizer TV-Sendung "Kassensturz".

    Mein Auto (BMW) wurde auch vom Vorbesitzer ursprünglich in Deutschland neu gekauft und in der CH zugelassen. Ich zB erhalte regelmässig Angebote von Deutschen BMW-Händlern, die einen all-inclusive Service für Kunden aus der Schweiz beinhalten, wonach alle Behördengänge von ihnen erledigt werden und man das Auto fix fertig zugelassen bei ihnen erhalten kann.

    BMW-Motorrad Schweiz bietet eine sogenannte "Swiss Prämie" an welche den hohen Franken exakt ausgleicht und es vollkommen egalisiert ob einer das Bike in D oder CH bestellt.

    Für mich schier unglaublich was sich da abspielt - vor allem mit welcher Logik. Nun bestraft die Schweiz also auch noch den, der (angeblich) ausserhalb der Schweiz kein Fahrzeug verkauft.
    130Mio Strafe dafür wenn Schweizer in der Schweiz ihr Auto kaufen müssen. Ich hätts ja umgekehrt noch eher verstanden, wenn das Ausland mit Dumpingpreisen den Schweizer Händlern die Kundschaft wegnimmt....

  2. Registriert seit
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    #2
    unglaublich. einfach unglaublich.

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    #3
    Parzival ich glaube, du verstehst es nicht, weil du Kartoffeln mit Bananen vergleichst. Das stimmt schon mit dem "Rundumservice" was du sagst aber darum geht es gar nicht oder zumindest nicht ganz.

    Wenn ich als Schweizer in Deutschland die Antwort bekomme (und das mehrmals), dass BMW mit kein Auto verkaufen darf, dann verstehe ich die Reaktion von der Weko schon.

    Ich möchte mal sehen, wie es euch geht, wenn man euch im nahen Ausland etwas einfach nicht verkauft, weil ihr "Deutsche" seid.
    Wo kommen wir denn da hin?

    Ich finde es richtig, dass man da eine Busse verhängt - egal an wen.
    Wo leben wir denn?

    Gruss Charly

  4. CBR Gast

    Standard

    #4
    Hat da nicht VW auch mal Strafe zahlen müssen weil man die Sogenannten Re-Importe verbieten wollte ?

    Ich geh mal davon aus das wird wohl das gleiche sein.

  5. GSATraveler Gast

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Parzival ich glaube, du verstehst es nicht
    richtig.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zumindest im EU Raum verhindert BMW keine "Fremdkäufe".

    Ich konnte im April 2010 problemlos meine BMW Dose in Augsburg statt in Wien kaufen und so eine menge Geld sparen.
    Auch hat BMW Austria das selbst importierte Fahrzeug ohne murren in der zentralen Zulassungsdatenbank eingetragen (für € 90,-- )

  7. Registriert seit
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    6.387

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    #7
    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Wenn ich als Schweizer in Deutschland die Antwort bekomme (und das mehrmals), dass BMW mit kein Auto verkaufen darf, dann verstehe ich die Reaktion von der Weko schon.
    Ich verstehe die Reaktion auch, denn offenbar ist in der Schweiz gerade Wahlkampf, und mit irgendwelchen Bußgeldern gegen deutsche Firmen und Haftbefehlen gegen deutsche Beamte lässt sich offenbar prima Stimmung machen.

    Allerdings ist die Schweiz kein EU-Mitglied. Würde BMW einem Händler innerhalb der EU den Verkauf in ein EU-Land verbieten, wäre das ein klarer Verstoß gegen den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt. Außerdem sind die Verstöße nicht auf Schweizer Gebiet geschehen - ich denke, da überschreiten ein paar Eidgenossen ganz gewaltig ihre Kompetenzen.

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  8. Pouakai Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Reaktion auch, denn offenbar ist in der Schweiz gerade Wahlkampf, und mit irgendwelchen Bußgeldern gegen deutsche Firmen und Haftbefehlen gegen deutsche Beamte lässt sich offenbar prima Stimmung machen.
    Und möchtest Du jetzt mit dieser Aussage Stimmung gegen die Schweizer machen?
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Allerdings ist die Schweiz kein EU-Mitglied. Würde BMW einem Händler innerhalb der EU den Verkauf in ein EU-Land verbieten, wäre das ein klarer Verstoß gegen den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt. Außerdem sind die Verstöße nicht auf Schweizer Gebiet geschehen - ich denke, da überschreiten ein paar Eidgenossen ganz gewaltig ihre Kompetenzen.
    Ich möchte Dich sehen was Du für ein Geschrei veranstalten würdest, wenn Du Dir in den USA (ein nicht Euroland) eine Harley kaufen wolltest und die Dir sagen "Nö, an Deutsche verkaufen wir nicht".

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Parzival ich glaube, du verstehst es nicht, weil du Kartoffeln mit Bananen vergleichst. Das stimmt schon mit dem "Rundumservice" was du sagst aber darum geht es gar nicht oder zumindest nicht ganz.

    Wenn ich als Schweizer in Deutschland die Antwort bekomme (und das mehrmals), dass BMW mit kein Auto verkaufen darf, dann verstehe ich die Reaktion von der Weko schon.

    Ich möchte mal sehen, wie es euch geht, wenn man euch im nahen Ausland etwas einfach nicht verkauft, weil ihr "Deutsche" seid.
    Wo kommen wir denn da hin?

    Ich finde es richtig, dass man da eine Busse verhängt - egal an wen.
    Wo leben wir denn?

    Gruss Charly
    Ich kann nur von dem ausgehen was ich selber erlebe.
    Und mein Auto (BMW) wurde vom Vorbesitzer in Deutschland gekauft, ich selber erhalte regelmässig von grenznahen BMW-Händlern Werbung, welche absolut eindeutig auf die Schweizer zugeschnitten sind. Zudem HAT BMW auf den Frankenkurs reagiert, indem die Schweizer Autos kostenlosen Service erhielten und die Motorräder sind mit ABS, ESA usw ausgestattet und erhalten zusätzlich eine "Swiss Prämie" die den Preis vollkommen mit dem Deutschen Angebot gleichstellt. Wenn ich in Deutschland war hätte ich jedes Auto oder Motorrad kaufen können.

    Spätestens seit dem Erscheinen von "....... Tagebüchern" sollte einem klar sein wie seriös oftmals recherchiert wird um Schlagzeilen zu bekommen. Ich habe im übrigen die eidgenössischen Behörden sowie die Redaktion angeschrieben... allzu viel fällt ihnen zu meinen Argumenten bisher nicht ein. Man beruft sich auf die Sendung und ein Schreiben von BMW, in welchem aber bei genauerer Betrachtung nur hervor geht mit welchen Massnahmen BMW sich wünscht die Kunden bei den Schweizer Händlern zu binden. Keine Rede von einem fälschlich ausgelegten "VerkaufsVERBOT", lediglich ein Hinweis darauf, dass sich Deutsche Hersteller beimHandel mit der CH nicht an die gleichen Richtlinien halten müssen wie im EU-Raum. Und das stimmt ja auch.


    Beispiel, dass irgendwas daran nicht stimmen kann - siehe homepage eines grossen Deutschen BMW-Händlers der mit 5 Filialen das halbe Grenzgebiet abdeckt und der Werbung: "Wir liefern in die Schweiz"

    http://ah-gottstein.bmw.de/de/ah_got.../de/index.html

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von CBR Beitrag anzeigen
    Hat da nicht VW auch mal Strafe zahlen müssen weil man die Sogenannten Re-Importe verbieten wollte ?

    Ich geh mal davon aus das wird wohl das gleiche sein.
    Stimmt. Haben ein Bussgeld in Mio-Höhe verhängt, wurde aber vom Bundesgericht eingestellt da die Beweise hinkten.


 
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