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Schweizer Wegelagerer sind billig dagegen

Erstellt von C-Treiber, 16.10.2013, 20:52 Uhr · 74 Antworten · 4.608 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Naja, viel erschreckender als die Summe fand ich den Hinweis "abgebucht".

    Ja, Strafen nach Einkommen sind eine witzige Sache.

    Als Selbständiger kann man dann schon mal nichts (0Euro) sagen. (Gerade kein Auftrag) was Geldstrafen auch vor deutschen Gerichten billiger macht. (Mindesttagessatz 1€)

    Ich finde es einfach nur unverhältnismäßig. Noch unverhältnismäßiger als Schweizer oder Italiener. Egal was ich verdiene, mich ärgern auch 100€ für nen Strafzettel.

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    #12
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Mit Neid hat das überhaupt nichts zu tun. Wahrscheinlich würdest Du Dich freuen, wenn Du mit 180 durch die Ortschaft rasen könntest und müsstest dafür maximal einen 5er abdrücken....
    Die Wirkung wäre gleich Null
    Ja, weil es meinem Einkommen angepasst wäre.
    Aber wieso ist eine Überschreitung bei einem Reichen um bis zu 1000fach schlimmer?
    Ob verdient, geerbt oder geklaut spielt keine Rolle, das Vergehen ist das gleiche.

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    #13
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Ob verdient, geerbt oder geklaut spielt keine Rolle, das Vergehen ist das gleiche.
    Weil man eine Strafe nicht kaufen können sollte.....
    Wenn Dir jemand aufs Gesicht haut, sagst Du auch nicht "Du Böser Du"....

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    #14
    Was hat das mit "Neid" zu tun?
    Auch im deutschen Strafrecht gibt's sowas:

    Im deutschen, österreichischen, liechtensteinischen und schweizerischen Strafrecht werden Geldstrafen nach Tagessätzen berechnet und verhängt.
    Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichem Einkommen verhältnismäßig gleich hart zu bestrafen. Dazu werden das monatliche oder jährliche Einkommen und eventuell zwingend notwendige Ausgaben eruiert und das durchschnittliche Einkommen pro Tag errechnet. Im Urteil werden dann Anzahl und Höhe der Tagessätze angegeben. Ratenzahlungen können gewährt werden. Ist die Forderung auch mittels Gerichtsvollzieher uneinbringlich, wird eine Ersatzfreiheitsstrafe verhängt. Eine Geldstrafe kann nicht freiwillig als Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt werden. Bei nachträglicher Zahlung entfällt der Rest der Freiheitsstrafe.

    Ein ganz normaler Vorgang, um "Strafe" auch solche sein zu lassen. 100€ werden jemand, der ein Jahressalär in fünf- sechstelliger Höhe einstreicht (u. andere, die weniger verdienen auch) wohl kaum als "Strafe" erscheinen. Das wird wahrsch. vom Sekretariat bereinigt, ohne daß es der Betroffene überhaupt etwas davon bemerkt (Beträge <xxxx sind nicht abzeichnungspflichtig), womit es nix mit "Strafe" (zum Behufe der Läuterung des Straffälligen) ist.

    Das hat auch absolut nichts mit "Mercedes-Fahrer" o. "VW-Fahrer" zu tun (was für'n Schwachsinn! Ich kenne Mercedesfahrer, die sich das Ding eigentlich nicht leisten können, und VW-Fahrer u. die anderer "leichter" Marken, die eine Halle voller extrem teurer Exoten haben und trotzdem alltags nur einen Wagen der Klein- o. Mittelklasse bewegen. "Mehr sein, als scheinen" ist die Devise).

    Grüße
    Uli

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    #15
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Weil man eine Strafe nicht kaufen können sollte.....
    Wenn Dir jemand aufs Gesicht haut, sagst Du auch nicht "Du Böser Du"....
    Nee, sondern "Du pöser Pursche.." und dann auf den Boden schleudern.

    Strafen sind auch in Deutschland einkommensabhängig. Allerdings werden hier nicht einfach mal 95.000€ abgebucht.

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    #16
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Nee, sondern "Du pöser Pursche.." und dann auf den Boden schleudern.

    Strafen sind auch in Deutschland einkommensabhängig. Allerdings werden hier nicht einfach mal 95.000€ abgebucht.
    Nein,hier wird es Reichen immer preiswerter gestaltet.
    Hast Du doch schon selber in vielen Beiträgen von Dir gegeben....Krankenkasse zB

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    #17
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Ein ganz normaler Vorgang, um "Strafe" auch solche sein zu lassen. 100€ werden jemand, der ein Jahressalär in fünf- sechstelliger Höhe einstreicht (u. andere, die weniger verdienen auch) wohl kaum als "Strafe" erscheinen.
    Sorry, wer kein Jahressalär in 5-stelliger Höhe hat, nimmt wahrscheinlich auch nicht motorisiert am Straßenverkehr teil. Auch bei 6-stelligen Jahreseinnahmen, ärgen mich Strafzettel über 100Eur. Sie tun nur weniger weh. Aber der Frust ist der selbe.

    Die Ersatzhaftstrafe ist allerdings die größte Lachnummer, nicht nur das die Strafe nicht gezahlt wird, jeder Tag den Du auf Kosten des Steruerzahlers drei e Mahlzeiten und ein Bett bekommst kostet mindestens 113€ (das ist jedenfalls der billigste Preis den ich kenne).

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    #18
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Aber der Frust ist der selbe.
    Das kannst Du getrost vergessen! Es gibt in Deutschland genug Armut, denen tut jederEuro richtig weh

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    #19
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Nein,hier wird es Reichen immer preiswerter gestaltet.
    Hast Du doch schon selber in vielen Beiträgen von Dir gegeben....Krankenkasse zB
    Nee, bei Strafen trifft das nicht zu. (Krankenkasse und ähnliches schon). Bei Strafen wird Dein Monatseinkommen durch 30 dividiert und das ist Dein Tagessatz.

    Bei Ordnungswidrigkeiten werden die Reichen monetär klar bevorzugt. Da gebe ich Dir recht. 100€ "Strafe" als festen OWi-Satz sind ungerecht, keine Frage. Das sollte auch nicht wie in der DDR, am Auto, sondern am Einkommen festgemacht werden. Trotzdem ist 95.000€ für ein OWi (ich weiß nicht ob es in Finnland so etwas gibt) unverhältnismäßig.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Trotzdem ist 95.000€ für ein OWi (ich weiß nicht ob es in Finnland so etwas gibt) unverhältnismäßig.
    Du arbeitest Dich doch gern in das Kleingeschriebene ein, neugieirig bist Du auch....sorry wissbegierig

    Was muss der Tünnes wohl verdienen um an diese OW-Strafe zu kommen?
    Mein Bauchgefühl sagt: "Genug dafür"


 
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