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€ - Sfr. Kurs wieder frei

Erstellt von soaringguy, 15.01.2015, 16:01 Uhr · 212 Antworten · 13.424 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Mir egal ob meine Bank Fremdwährung vorhält oder nicht. Ich krieg überall meine Euros. Ohne Gebühren.

    Was mich mehr verwirrt, daß ich gerade für eine Zahlung über knapp 30,-€ (DVD über Britten) an jemanden auf der Isle Of Mann, drei Seiten eines "Zahlungsauftrag im Aussenwirtschaftsverkehr" Formulars, ausfüllen musste. . .

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Ich denke die SNB sowie die Politik wird sich Massnahmen überlegen müssen, wie sie die nationale Währung zum Rest der Welt stabilisiert und ob sie das überhaupt eigenständig irgendwie stemmen kann.
    Auch die Banken werden die neue Situation spüren. Der Zufluss von Geldern von außerhalb wird zum einen sicherlich spürbar weniger und zum anderen fördert der erstarkte Franken wiederum den Abzug von Geldern aus der Schweiz in andere Länder.

  3. Registriert seit
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    Der Zufluss an Geldern aus aller Welt hat die Situation heraufbeschworen. Je instabiler die Welt, desto mehr Geld fliesst in die Eidgenossenschaft.

    Oh je, was passiert erst, wenn eines Tages die Chinesen ihre Devisen in die Schweiz schaffen?

    Die Schweiz bräuchte vielleicht zwei Währungen. Den Sfr. als Anlagevehikel und etwas anderes für die Realwirtschaft.

  4. Registriert seit
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    Es ist halt einfach doooof, wenn man dem Mann sein Lieblingsspielzeug wegnimmt, verbietet oder einfach nicht mehr mitspielt....."Krieg und Frieden".

    Da muss man ständig woanders zocken ......

    In diesem Punkt habe ich Verständnis, wenn mehr Frauen an die Macht kommen würden, .... weiß aber auch nicht, was da dann auf einmal für tiefgründige Bedürfnisse befriedigt werden müssen....

    Der Spruch stimmt einfach immer: "Nichts ist unmöglich".

    Aber jetzt haben die Medien wenigstens wieder eine neue interessante Aufgabe (PEGIDA ist jetzt langsam ausgeleiert), die ganzen Professoren können wieder auf Staatskosten Studien machen, wie der Finanzmarkt reagiert, um die Geschichts- und Lehrbücher zu füllen.

    Weil Griechenland nicht mitspielt und einfach nicht aus dem EURO austritt, wo doch jetzt so viele Finanzexperten endlich einmal wissen wollen - so richtig in der Praxis - was dann passiert ........

    ...... und wer hat´s erfunden: ......... ein kleines Gallisches Dorf ..... ach nee, ist ja nur die SCHWEIZ

    So wird es einem wenigsten in der tristen Winterzeit nicht langweilig, zumal gerade überall der Schnee fehlt, und wir uns jetzt intensiv auf die Verbrüderung mit den Moslems konzentrieren müssen.....

    Weil, wenn wir diese Menschen nicht im Land halten können, unser Wohlstand in Gefahr ist ........ wenn juckt da das Fränkli wirklich, bei solchen Szenarien .

    Nur jetzt tauchen auf einmal all die Kommunen auf, die die Finanzierung ihrer Schulden in die Hände der Schweizer Banken gelegt haben......... dumm gelaufen.

    Ein billiger EURO ist jedoch für die Schwarzen Nullen optimal, jetzt brummt unsere Wirtschaft, man wird sich vor Aufträgen nicht retten können, die Lokomotive bekommt wieder richtig Dampf........ nur die Staus in unseren grenznahen Städten passen so gar nicht in die Welt der Umweltplaketten und Feinstaubdiskussionen.

    Nur, wie sich die Schweiz jetzt da behaupten will, dass finde ich allerdings auch spannend, genauso wie der Pfund in England wohl reagieren wird. Und der Rubel ..... ach so, der rollt gerade nicht mehr .

    .... zumindest könnten die Schweizer jetzt bei uns billig Waffen oder Panzer kaufen um aufzurüsten ......

    Mal sehen, was zuerst lehrgekauft wird, der Aldi- bzw. DM-Markt oder die Immobilien oder die Autos ......

    Gruß Kardanfan

  5. Registriert seit
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    @Kardanfan: Sehe es doch einmal so: Irgendeiner muss der Teuerste sein, warum also nicht die Schweiz?

    Jetzt wird wieder massiv an der Produktivität geschraubt. Die Unternehmen sind rank und schlank. Interessant ist, dass niemand staatliche Hilfen, Subventionen und Konjunkturprogramme fordert. Alle winken ab.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    analog zum britischen ₤ ?

    Der € ist längst nicht so stabil, wie er gerne wäre und der €uroraum mehr als bröckelig..

    nicht nur die Griechen, auch die Italiener, Franzosen, Spanier und Portugal sind am rotieren, von den östlichen Zuwanderern mal abgesehen....
    Ein kurzfristger Finanzaufschwung in Deutschland, rettet nicht die ganze EU.....

    Und nicht zu vergessen, es betrifft ja im Moment nur den SFr - € Raum, Deutschland hat ja auch `ne Menge $ Partner.....

    Der schwache € wird die deutschen Sozialsysteme nicht retten, dass müssen die schon selber packen...

    Beim einfachen deutschen Verbraucher wird da nicht viel ankommen - oder wird es für euch billiger beim Urlaub im Ausland' - erhöht sich das Gehalt? oder gar mehr Rente ?

    Die Gewinne durch Währungsschwankungen fahren Andere ein - zumindest wurden deutsche Aktien wieder attraktiv - 20% Nachlass sind nicht zu verachten in Zeiten der knappen Margen.....




    Das Pfund ist in etwa genauso bedeutungsvoll, wie der Schweizer Franken. Es spielt keine Rolle, ob eine der beiden Währungen existiert oder nicht. Im Gegenteil, ihre Abschaffung würde sich auf die jeweiligen Volkswirtschaften nur positiv auswirken.

    Der bröckelige Euro ist seit seiner Einführung bröckelig und öfter totgesagt worden als jede andere Währung, ausser der türkischen vielleicht. D geht es gut und die Reallöhne sind erstmals wieder gestiegen.

    Der Dollar hat Konkurrenz, nicht nur den Euro, sondern auch den Renminbi (besser bekannt als Yuan).

    Nee, das deutsche Sozialsystem retten (und das bereits seit 20Jahren) die von der Pegida so geschmähten Migranten, ist ähnlich wie bei den Schweizern. Der schwache Euro ist ein Segen für die südeuropäischen Staaten, wobei man sagen muss, ausser Griechenland, sind die nur ob der internationalen Credit-Risk-Mafia ins Trudeln gekommen. (Glaub mir, ich weiß wovon ich rede).

    Was soll denn beim Deutschen Verbraucher ankommen. Der deutsche Verbraucher hat die Regierung gewählt und nun bekommt er die Quittung. Das Merkel-sedierte Volk hat es nur noch nicht begriffen. Was wiederum eine Paralelle zur Schweiz ist.

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    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen
    In Spandau gibt es eine Bankfiliale, die armen Mitarbeiter.

    Josef
    Eine? Mehrere!! Wieso?

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    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Naja, so schnell wird das nicht gehen. Der Schweizer Franken ist eine heilige Kuh.

    Ich denke die SNB sowie die Politik wird sich Massnahmen überlegen müssen, wie sie die nationale Währung zum Rest der Welt stabilisiert und ob sie das überhaupt eigenständig irgendwie stemmen kann.

    Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Monaten Kurse deutlich unter der Parität (0.85) sehen werden.
    Naja, die Frage ist halt, welchen Zeitraum man betrachtet.

    Mir ist schon klar, dass die Widerstände in der Schweiz enorm sind, die heiligen Kühe Franken und Wehrpflicht werden vom konservativen Teil der Bevölkerung auch gegen jede Vernunft hochgehalten. Aber das ist natürlich auch eine Frage des Preises und ob die Mehrheit in der Schweiz bereit ist, diesen zu zahlen.

    Der "politische" Druck der Allgemeinheit hat schon ein Mal zu einer teuren und volkswirtschaftlich unsinnigen Aktion geführt, nämlich der den Wechselkurs auf jeden Fall bei 1:1,20 zu halten. Womit sich die Frage stellt, wann ist der Leidensdruck hoch genug um die heilige Kuh zu schlachten.

    Kurzfristig (die nächsten Monate) hast Du mit Deiner Wechselkurseinschätzung wahrscheinlich recht, wenn es nicht noch darunter geht. Aber das sind IMHO nur psychologische Effekte, die letztendlich eine Abfluß der Kaufkraft und der Liquidität aus der Schweiz ins benachbarte Ausland befeuern.

    Mittelfristig wird der schwache Euro aber die Volkswirtschaften in Südeuropa stabilisieren und innerhalb der Eurozone ist das Aussenverhältnis irrelevant, nur für die Schweiz nicht.

    Vergleicht man die Wirtschaftskraft der großen, bzw. wichtigen Euroländern mit der Wirtschaftskraft der Schweiz, ergibt sich ein inflations- und wechslekursbereinigtes Ergebnis von 1:1. Genau dort wird sich der Tauschkurs einpendeln. Wer sich die Mühe macht die Wirtschaftsstatistiken und die Währungskurse über einen längeren Zeitraum zu betrachten, wird feststellen, der Umtauschkurs folgt langfristig der Wirtschaftskraft.

    Bei Parität sorgen unterschiedliche Währungen aber nur für sinnlose Zusatzkosten für Tausch, Umrechnung, Führung von Fremdwährungskonten, Bewertung, etc. Dann machts irgendwann die Masse, über 400Mio gegen 8 Mio. Im Endeffekt entscheidet früher oder später der Leidensdruck wann der Franken verschwindet, es ist nicht die Frage ob, sondern wann.

    Wenn man sich z.B. Griechenland nimmt, ob Griechenland Mitglied im Euro ist oder nicht, hat keine besondere Relevanz. 11 Mio Griechen samt ihrer Wirtschaftskraft sind nicht ausreichend, um den Euro scheitern zu lassen. Die ganze Panikmache um Griechenland ist nur Psychologie. Nimmt man die reinen Fakten, relativiert sich das Problem Griechenlands auf die Größe einer Fußnote.

    Damit ist der Franken obsolet. Ob das den Schweizern gefällt oder nicht.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    @Kardanfan: Sehe es doch einmal so: Irgendeiner muss der Teuerste sein, warum also nicht die Schweiz?

    Jetzt wird wieder massiv an der Produktivität geschraubt. Die Unternehmen sind rank und schlank. Interessant ist, dass niemand staatliche Hilfen, Subventionen und Konjunkturprogramme fordert. Alle winken ab.
    In meinen Augen, ist der einzige Weg der der SNB bleibt, wenn man den Franken nicht aufgeben will, Geld drucken und in Umlauf bringen.

    3 strtegische Fehler der Schweiz
    1. Dem Euro nicht vor 2000 beigetreten zu sein
    2. Den Umtauschkurs von 1:1,20 zu stützen, (was nur über Euro-Aufkäufe ging) als die Probleme anfingen
    3. Die Stützung des Umtauschkurses aufzugeben, als es anfing teuer zu werden.

    Während 1. keine massiven Folgen für die VW der Schweiz hatte, haben 2. und 3. Milliarden Volksvermögen vernichtet und ein Ende der Vernichtung ist nicht abzusehen.

  10. Registriert seit
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    @ C-Treiber

    In Bern-Bundeshaus ist für dich ein Platz reserviert.


 
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