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Sie können es nicht lassen........

Erstellt von Riesling san, 23.03.2010, 01:14 Uhr · 13 Antworten · 1.267 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Sie können es nicht lassen........

    #1
    Köhler macht jetzt auf Lübcke

    Wer ihn nicht kannte...Lübcke war auch mal unser Bundespräsident und an hirnlosen Sprüchen nicht zu toppen....bis heute

    Jetzt fängt der aktuelle Präsident auch an und verfällt unisono ins Labern und will es den derzeitigen politischen "Supermännern und Frauen" gleichtun.

    Mit Erfolg, wenig nachgedacht aber Hauptsache in den Medien.

    Bravo Herr Köhler, bis dato genossen sie meinen Respekt, das hat sich jetzt geändert.


    Der Spritpreis....da wäre ja keiner draufgekommen, aber gut dass wir Sie haben...das kommt dann dabei raus.... Sie müssen Monate lang nachgedacht haben.... sonst kann man komplizierte Wirtschaftsabläufe ja nicht so gut analysieren...... um zu der komplexesten aller Lösungen zu gelangen.....höhere Spritsteuer

    Wenn ich ganz viel Zeit gehabt hätte und die Unterstützung von bundesdeutschen Politikern......wäre meine Lösung....Tabaksteuer.

    Ganz alleine.....wäre ich maximal auf...Hundesteuer gekommen.

    Ja, gute Leute muss man haben, gute Leute !

    Ein schöneres Statement zum "Yes we can" für Spekulanten an den Rohöl-Spotmärkten hätte Herr Köhler nicht geben können.


    Wir sind selber schuld.... schlecht bezahlte Volksvertreter... schlechte Leistung.

    Wir sind selber Schuld..... gut bezahlte Banker...... gute Leistung.
    (Witzchen zum Abschluss)

    Grüße Jürgen

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hai Jürgen,

    jetzt hab Dich mal net so. Hätten wir am Monatsende alle so viel aufm Konto wie die Politiker, würden wir doch alle freiwillig und ohne Aufforderung mehr bezahlen und es würden uns nochn paar dumme Sprüche einfallen, weil wir mehr Zeit zum Nixtun hätten

  3. fls
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    1.687

    Standard

    #3
    Meistens wäre es mir lieber unsere Politiker/innen würden nichts tun.
    Denn was sie zur Zeit produzieren, haut ihnen das Bundesverfassungsgericht nach ein paar Monaten doch wieder um die Ohren.

    Gruß
    Barney

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Wie würden wir den denken und handeln, wenn wie auf ein solches Amt gehoben werden würden?

  5. Registriert seit
    01.08.2007
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    Standard

    #5
    Wie ich das die Tage bei t-online gelesen habe, ist mir auch der Hals geschwollen.

    Wie viele Pendler und Berufstätige sind auf das Auto angewiesen. Statt darüber nachzudenken, wie die in Zukunft auf uns zu kommenden Verkehrsprobleme gelöst werden können, kommt dieser Mensch mit Benzinpreiserhöhungen daher. Es gibt eine vom Bundesministerium für Verkehr in Auftrag gegebene Studie, die im Ergebnis sagt, dass auf unseren Autobahnen in 20 bis 30 Jahren nichts mehr gehen wird. Statt den ÖPNV voranzutreiben und Druck auf die Industrie hinsichtlich der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien auszuüben, wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

    Wir sollten unsere Politiker zum Teufel jagen.

  6. LGW Gast

    Standard

    #6
    Das liegt ja auch daran, dass die "Probleme der Zukunft" eben nicht von Politikern gelöst werden können, sondern nur von uns. Wenn in 20 Jahren jede Familie 4 SUVs in der Garage hat, klappts halt nimmer auf den Straßen.

    Und man sieht ja, sobald der Sprit "nur" 20 Cent teurer wird und die Wirtschaft "angeblich" am Boden liegt, kaufen die Leute viel mehr kleine, verbrauchsarme Autos.

    Ich fand immer schon, Sprit sollte 5 Mark der Liter kosten, da sind wir dann ja bald

    Vielleicht könnte man aber mal über Steuerbefreiung für Motorräder nachdenken, immerhin beugen wir sowohl dem Klimawandel als auch dem Verkehrsinfarkt ziemlich effektiv vor

    Neee, keine Ahnung. Aber theoretisch hat er schon Recht: wenn man die Gesamtschäden, die der Liter Sprit in der Natur verursacht, von Produktion bis zum CO2, auf den "Verbraucher" des Liters umlegen will, muss man noch mal saftig "draufzahlen".

    Aber die andere Frage ist, ob es Gesellschaftlich Sinn macht, alle Individualkosten auch voll auf das Individuum abzuwälzen, oder ob einige Dinge nicht eben von der Gemeinschaft gleichmässig getragen werden müssen.

    Beispiele z.B. Kosten für Krankenwagen oder Feuerwehr. Den zahlt ja auch nicht der Benutzer (ausser es war ein Scherzanruf... )

    "Ist doch Pech. Hätte ja kein Haus bauen müssen, dann wärs auch nicht abgebrannt. Mietwohnungen sind auch gut."

    Hier hat also der Neoliberalist mal wieder einen Schritt zu kurz gedacht, bei seinem Steuerungsinstrument. Wobei Köhler da ja noch einer der sympathischeren ist aus der Bande.

  7. Registriert seit
    26.06.2009
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    349

    Standard

    #7
    Dabei ist der Straßenverkehr nur zu ca 20% am CO2 Ausstoß beteiligt.
    Es ist jedoch am einfachsten die Auto-, LKW- , Motorradfahrer usw
    zur Kasse zu bitten. Die wenigsten können oder wollen darauf verzichten und so haben sie halt zu zahlen. Und würden diese zu erwartenden Mehreinnahmen tatsächlich für den Umweltschutz verwendet werden? Eher nicht.
    Außerdem was ist mit den größten Verursachern, wie USA, China etc ,
    die sich einen nassen ....... um das alles scheren ?
    Mit denen sollten unsere oberen Damen und Herren auch so umspringen wie mit uns. Aber da wird fleissig gebauchpinselt, weil man sonst auf der Exportseite mit Einbußen zu rechnen hat.
    Und solange osteuropäische Stinklaster sich auf unseren Straßen tummeln können, ist das sowieso alles unglaubwürdig.
    Auch ist es egal, welche Partei am Ruder ist, denn für die Politer gilt doch:
    Der Trog ist der Gleiche, nur die Schweine wechseln...

    http://www.bildungscent.de/fileadmin...erursacher.pdf

  8. Registriert seit
    02.10.2007
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    10.725

    Standard und

    #8
    Spekulanten verdienen am Handel mit Emissionshandel.
    Die Idustrie kauft sich von teueren Filteranlagen frei.
    Und wir sind die Blöden.

    Wie einer der Vorschreiber schon schrub : Bisher hielt ich Köhler für einen Menschen der nachdenkt, aber nu hat er Stammtischniveau erreicht.

  9. Registriert seit
    28.03.2009
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von flodur Beitrag anzeigen
    Wie ich das die Tage bei t-online gelesen habe, ist mir auch der Hals geschwollen.

    Wie viele Pendler und Berufstätige sind auf das Auto angewiesen. Statt darüber nachzudenken, wie die in Zukunft auf uns zu kommenden Verkehrsprobleme gelöst werden können, kommt dieser Mensch mit Benzinpreiserhöhungen daher. Es gibt eine vom Bundesministerium für Verkehr in Auftrag gegebene Studie, die im Ergebnis sagt, dass auf unseren Autobahnen in 20 bis 30 Jahren nichts mehr gehen wird. Statt den ÖPNV voranzutreiben und Druck auf die Industrie hinsichtlich der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien auszuüben, wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

    Wir sollten unsere Politiker zum Teufel jagen.
    Nunja,
    die "Pendler" (u. gleichzeitig Berufstätigen?) sind die, die vor mehreren Jahrzehnten entschieden haben, daß es angesichts der günstigen Baupreise o. Mieten und ebenso angesichts der geringen Spritkosten günstiger sei, auf dem Land zu wohnen und lange Arbeitswege in Kauf zu nehmen. Gleichzeitig wurden Einkaufszentren außerhalb der Gemeindegrenzen (der "Wohngrenzen", nicht der politischen Grenzen der Gemeinden) popularisiert, mit dem Erfolg, daß selbst der Stadtmensch, der damals im Tante Emma Laden um die nächste Straßenecke einkaufen konnte (zu Fuß!!!), jetzt kilometerweite Fahrten zu den ach so billigen Einkaufszentren zu absolvieren hat (der dafür notwendige Zeitaufwand, Zeit ist etwas wertvolles, wird leider bei solchen Betrachtungen immer gern sehr weit außen vor gelassen. Die "Tante Emma"-Läden sind drüber gestorben).
    Und jetzt soll's mal andersrum gehen, und besagte Billigheimer (mal ganz lax ausgedrückt ) fangen das Heulen an.


    Grüße
    Uli
    p.s.
    Ich versteh die Jammerei um Spritpreise nicht. 1969 habe ich noch für 56 Pfennig/28Cent den Liter tanken können. Ein Brötchen kostete 5-6 Pfennig/2.5-3Cent.
    Heute zahle ich für den Liter Sprit (Super, weil's der Motor mag) 1.42€ (Hannover) oder 2.82DM, macht ca. das 5-fache des damaligen Preises. Das Brötchen kostet hier inzwischen 35Cent/70Pfennig, also das 12-14-fache des damaligen Preises.
    Warum regt sich niemand darüber auf?
    Btw:
    damals brauchte mein 30PS-Käfer seine 10-12l/100km bei den maximalen 120-130km/h, heute braucht jedes genauso schnell gefahrene Auto allenfalls die Hälfte dessen (Tuaregs, Cayenne, X7, Hummer etc. mal außen vor, obwohl sich gerade die großvolumigen Trieblinge bei moderaten Geschwindigkeiten häufig sparsamer fahren lassen, als die "Zwerge" mit ihren ausgequetschten Motoren).
    Über was wird hier also gejammert, wenn da von weiter höheren Spritpreisen gesprochen wird?
    Und der Heizölpreis war bei 50-60Pfennig/l, heuer bei 2.40DM/1.20€, auch kein Beinbruch (oder Grund zum Jammern), oder?

  10. Registriert seit
    16.05.2009
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    1.127

    Standard

    #10
    Moin,
    wir müssen uns langsam von der Abhängigkeit vom Öl (Gas/ Kohle) lösen. Alternativen können sich nicht entwickeln, solange Öl so billig zu haben ist. Und die langwierige Loslösung muss endlich eingeleitet werden, denn wenn der Markt in naher Zukunft die knapper werdende Ressource "Öl" widerspiegelt, ist das Umsteuern um Welten teurer und mit höheren Komforteinbussen verbunden!!!
    Das wird noch eine ganz fiese Angelegenheit, die Sache mit dem Öl...

    Auf der anderen Seite ergeben sich auch gigantische Möglichkeiten den Energiehunger der Menschheit zu befriedigen. Alternative Energien sind ein wachsender Jobmotor in Deutschland...

    Viele Grüße,
    Grafenwalder
    (Nichtpolitiker)


 
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