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So funktioniert Demokratie

Erstellt von Bandeskunzler, 03.03.2013, 10:57 Uhr · 54 Antworten · 3.163 Aufrufe

  1. H-D
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    #11
    Ich denke unser Problem ist, dass eine große Mehrheit erwartet, dass der Staat Probleme löst und nicht bedenkt, dass die Freiheit des Einzelnen den Bach runter geht. Leider hätten wir mit der FDP und deren Grundgedanken des Liberalismus eine Partei gehabt, die das hätte als Programm durchgängig vertreten können. Die sind jedoch seit langem weit davon entfernt. Damit hätte die Möglichkeit bestanden der permanenten Reglementierung durch den Gesetzgeber Einhalt zu gebieten. Frage mich allerdings ob, das so auch von den Deutschen verstanden worden wäre. In der sogenannten DDR hat ja der Staat alles reglementiert und versucht alles gleich zu machen, bis natürlich auf die eigenen Funktionäre. Die waren etwas gleicher! Wo das geendet hat, wissen viele, viele leider nicht mehr! Bevor jetzt wieder über Neoliberalismus geschimpft wird, was mir heute zum guten Ton zu scheinen gehört hier eine Erklärung:

    Der Liberalismus ist die Philosophie der Freiheit und der politischen Institution der Freiheitsverwirklichung.

    Diese Freiheit scheint gegenwärtig nicht hoch im Kurs zu stehen, auf jeden Fall nicht in den überbürokratisierten und paternalistisch orientierten Staatswesen!
    Freiheit bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen und nicht immer gleich nach dem Gesetz zu rufen. Damit verabschieden wir uns meiner Meinung nach von der Demokratie. Die Politiker können es nicht allen recht machen. Jedoch heute, wo Politiker nur noch populistisch über die "Stammtischhoheit" verfügen wollen und keine Standfestigkeit im Beibehalten der eigenen Meinung mehr haben ( siehe Schäuble in Bezug auf Homoehe) wird auch von dieser Seite an der Demokratie gesägt.
    Gruss
    Franz

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    #12
    Zitat Zitat von H-D Beitrag anzeigen
    ... Bevor jetzt wieder über Neoliberalismus geschimpft wird, was mir heute zum guten Ton zu scheinen gehört hier eine Erklärung:

    Der Liberalismus ist die Philosophie der Freiheit und der politischen Institution der Freiheitsverwirklichung. ....

    Gruss
    Franz
    ismus hat nicht mit Wortursprung zu tun. Islamismus nicht mit dem Islam und Liberalismus nicht mit Liberal und Neolibarlismus schon zwei Mal nicht.

    Libarlismus meint Brutal-Kapitalismus. Das Recht des Stärkeren. Demokratie funktioniert aber nur dann, wenn man die Schwachen schützt. Vor Ausbeutung, Übervorteilung etc.

    Der Staat als Gemeinwesen verfügt über Macht gegenüber dem Individuum und hat deswegen auch eine Fürsorgepflicht. Mann kann sicher darüber streiten wo die anfängt und wo sie aufhört. Aber eines ist klar, die Frühere Dritte Partei steht nicht mehr für Liberal, von dem Ideal hat sie sich vor 30 Jahren verabschiedet.

    Übrings Noliberalismus ist die Abkürzung für Wirtschafts-Neoliberalismus. Ich bin sehr sicher, wir brauchen nicht weniger Regulierung der Märkte, sondern mehr, viel mehr.

    Hat aber nichts mit Demokratie zu tun. Einige, wie auch der zitierte Beitrag sind wohl eher Parteipolitik, als Demokratieverständnis.

  3. H-D
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    #13
    So ein Blödsinn, was Du da schreibst! Kann man in Berlin ja nicht anders erwarten, wo mehr als die Hälfte der Einwohner Transferempfänger sind.

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    ismus hat nicht mit Wortursprung zu tun. Islamismus nicht mit dem Islam und Liberalismus nicht mit Liberal und Neolibarlismus schon zwei Mal nicht.

    Libarlismus meint Brutal-Kapitalismus. Das Recht des Stärkeren. Demokratie funktioniert aber nur dann, wenn man die Schwachen schützt. Vor Ausbeutung, Übervorteilung etc.

    Der Staat als Gemeinwesen verfügt über Macht gegenüber dem Individuum und hat deswegen auch eine Fürsorgepflicht. Mann kann sicher darüber streiten wo die anfängt und wo sie aufhört. Aber eines ist klar, die Frühere Dritte Partei steht nicht mehr für Liberal, von dem Ideal hat sie sich vor 30 Jahren verabschiedet.

    Übrings Noliberalismus ist die Abkürzung für Wirtschafts-Neoliberalismus. Ich bin sehr sicher, wir brauchen nicht weniger Regulierung der Märkte, sondern mehr, viel mehr.

    Hat aber nichts mit Demokratie zu tun. Einige, wie auch der zitierte Beitrag sind wohl eher Parteipolitik, als Demokratieverständnis.

    ...blödsinn!!!

  5. Registriert seit
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    #15
    Da ich ja die Zitate von dem Heinz sehe, hier ein vielleicht interessanter Hinweis. Wenn man nicht weiss wovon man redet, kann man vorher auf Wikipedia mal nachlesen. Oder generell. Lesen bildet.

    Liberalismus: Liberalismus

    Frank

  6. GSATraveler Gast

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    #16
    Will man Olympia im eigenen Land durchführen oder nicht und als Voraussetzung dazu, will man sich dafür überhaupt erst bewerben?

    Zuzustimmen haben die Einwohner der beiden Austragungsorte und gleichzeitig der Austragungskanton. Wenn diese drei Gemeinwesen einverstanden sind, kann eine oiffizielle Kandidatur zusammengestellt und beim IOC eingereicht werden. Parallel zu einer solchen Kandidatur hätten dann noch die Einwohner des ganzen Landes darüber befinden müssen (evtl. auch nur können), weil das Land eine Milliardendefizitgarantie für den Anlass sprechen muss (Vorgabe des IOC).

    Am Wochenende haben die Einwohner der beiden potentiellen Austragungsorte Davos und St. Moritz einer offiziellen Kandidatur zugestimmt. Die Einwohner des betroffenen Kantons (Graubünden) haben indessen eine Kanditatur abgelehnt. Damit ist Olympia 2022 in der CH gestorben. Eher schade, wie ich persönlich finde, aber ich lebe ja auch nicht im Bündnerland und hätte deshalb nur die finanziellen Lasten tragen helfen.

    Ein solches Vorgehen (Zustimmung der direkt betroffenen Gebiete vor einer Kandidatur sowie Zustimmung der Steuerzahler) sollte in demokratischen Ländern Standard sein.

    Gruss Rolf.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von H-D Beitrag anzeigen
    So ein Blödsinn, was Du da schreibst! Kann man in Berlin ja nicht anders erwarten, wo mehr als die Hälfte der Einwohner Transferempfänger sind.
    Wo hast Du denn den Schwachsinn her? Aber egal, wer glaubt, was Du glaubst, weiß es halt nicht besser.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von fmantek Beitrag anzeigen
    Da ich ja die Zitate von dem Heinz sehe, hier ein vielleicht interessanter Hinweis. Wenn man nicht weiss wovon man redet, kann man vorher auf Wikipedia mal nachlesen. Oder generell. Lesen bildet.

    Liberalismus: Liberalismus

    Frank
    Dürfen wir uns auf das beschränken was gesagt wurde FDP = Liberalismus und Neoliberalismus. Wäre sehr nett.

    Der Liberalismus hat nichts mit liberal zu tun, auch wenn sich das Wort davon ableitet. Es stellt zwar die Freihiet des Individuums in die Mitte, aber die staatlich Gewalt endet auf jeden Fall da wo es in die Individualrechte eingreift. Und ich habe mich zu dem ganz klar auf Wirtschaftsliberalismus bezogen.

    Man muß nicht nur auf Wikipedia verlinken können, sondern man sollte auf die Texte verstehen besser erst mal lesen. Die Hinweise und Kommentare kam natürlich mal wieder von den üblichen Verdächtigen.

    Es war ja auch nichts anderes zu erwarten.





    Neo

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Will man Olympia im eigenen Land durchführen oder nicht und als Voraussetzung dazu, will man sich dafür überhaupt erst bewerben?

    Zuzustimmen haben die Einwohner der beiden Austragungsorte und gleichzeitig der Austragungskanton. Wenn diese drei Gemeinwesen einverstanden sind, kann eine oiffizielle Kandidatur zusammengestellt und beim IOC eingereicht werden. Parallel zu einer solchen Kandidatur hätten dann noch die Einwohner des ganzen Landes darüber befinden müssen (evtl. auch nur können), weil das Land eine Milliardendefizitgarantie für den Anlass sprechen muss (Vorgabe des IOC).

    Am Wochenende haben die Einwohner der beiden potentiellen Austragungsorte Davos und St. Moritz einer offiziellen Kandidatur zugestimmt. Die Einwohner des betroffenen Kantons (Graubünden) haben indessen eine Kanditatur abgelehnt. Damit ist Olympia 2022 in der CH gestorben. Eher schade, wie ich persönlich finde, aber ich lebe ja auch nicht im Bündnerland und hätte deshalb nur die finanziellen Lasten tragen helfen.

    Ein solches Vorgehen (Zustimmung der direkt betroffenen Gebiete vor einer Kandidatur sowie Zustimmung der Steuerzahler) sollte in demokratischen Ländern Standard sein.

    Gruss Rolf.
    Moin Rolf,

    glaubst Du, daß in allen Ländern in denen dass nicht so gehandhabt wird, undemokratisch sind? Wenn ja, dann ist die Schweiz die einzige Demokratie.

    Rein interesse halber, ich fand dieses Referendum ganz nett, das den Anteilseignern ein Mitspracherecht bei den Gehältern und Boni gibt. Wie hoch war da eigentlich die Wahlbeteiligung.

  8. Registriert seit
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    #18
    Hier mal ein kluger Beitrag zum (erweiterten) Thema, nicht ganz so eng gefasst ... aber vor allen Dingen nicht so sch...liberal

    Schweizer Anti-Abzock-Gesetz: Die wahren Clowns sind wir Deutschen - SPIEGEL ONLINE

  9. Registriert seit
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    #19
    Das geht automatisch wenn jemand seine Macht erhalten will und funzt seit ewigen Zeiten so

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    interessant ist auf jeden Fall, dass die politischen Kräfte, die früher für neue, frische Ideen standen, heute nicht mehr weit davon entfernt sind, anderen vorzuschreiben, wie sie zu denken und zu leben haben.

  10. Registriert seit
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    28.130

    Standard

    #20
    Der Trog bleibt immer der gleiche, nur die Schweine wechseln sich von Zeit zu Zeit ab....


 
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