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Sorry for all

Erstellt von Wogenwolf, 04.12.2009, 12:21 Uhr · 168 Antworten · 32.741 Aufrufe

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    Standard Weihnachts-Stress

    #51

    Erster Dezember
    Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

    Zweiter Dezember
    Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.

    Dritter Dezember
    Kollege Meier erzählt mir von seinem tollen Adventskalender mit Pralinen und kleinen Geschenkchen. Ich freue mich für ihn. Ich hatte ein Schokoauto.

    Vierter Dezember
    Ein Schokokopf. Nichts nennenswertes passiert.

    Fünfter Dezember
    Kollege Niederkopf erzählt in der Kantine schmutzige Adventswitze. Habe aus Höflichkeit mitgelacht. Frl. Blasewetter sah pikiert zu Boden.
    Schokotannenzweig.

    Sechster Dezember
    Nikolaustag. Meier kommt mit einem Nikolauskostüm und verteilt Schokolade und Kondome. Lustiger Scherz. Ich mache mich über die Schoki her und schiebe die Kondome unserer jungen, allerdings auch sehr hübschen Azubine zu. Schutz ist heute so was von wichtig. Vor allem für die Jugend.
    Demnächst muss ich mich wegen 5exueller Belästigung am Arbeitsplatz äußern.

    Siebter Dezember
    Meine Liebste scheint sich über den Wischmop, den ich ihr zum Nikolaus schenkte, irgendwie nicht zu freuen. Ist äußerst muffig heute. Schokoschlitten im Kalender. Kolleginnen gehen mir aus dem Weg. Menschenskind, ich wollte doch wirklich nur das Beste für die Kleine. Frl. Blasewetter murmelte was von "Ja, ja" und "... sein bestes Stück".

    Achter Dezember
    Zweiter Advent. Meine Liebste war wieder versöhnlich. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ich mein Sturmfeuerzeug zum Entzünden der zwei Kerzen auf dem Adventskranz zückte. Bei den anderen brannten nur zwei mickrige Kerzen, bei uns der ganze Kranz. Warum war das Holz auch nur so trocken?

    Neunter Dezember
    Anschiss wegen Nikolaustag. Die Frauenbeauftragte unserer Firma grinste hämisch. Eintragung in der Personalakte. Als ich wieder an meinen Schreibtisch zurück kam, fand ich zwei Kondome auf meinem Platz liegen. Schnell steckte ich sie ein.
    Schokoflugzeug.

    Zehnter Dezember
    Hatte einen Schokohasen im Kalender und einen eiskalten Hasen mir gegenüber am Frühstückstisch sitzen. Sie hatte die Gummis in meiner Tasche gefunden. Meine Beteuerungen, dass ich ihr ewig treu bin, prallten an ihr ab wie ein Zwerg an Santas Bauch.
    Frostiger Empfang im Büro und auch am Abend zu Hause. Habe Angst vor Frostbeulen.

    Elfter Dezember
    Azubine kam im Minirock. Das macht sie extra. Ignoriere sie geflissentlich. Meier pfeift ihr nach. Blöd, dass er das auf der Türschwelle in sein Büro machte und ich allein auf dem Gang stand, als sie sich umdrehte. Termin beim Boss für morgen in Outlook eingetragen.
    Mausi ist immer noch sauer.

    Zwölfter Dezember
    Meier schwärmt wieder davon, was er heute in seinem Kalender fand. Er geht mir auf den Nerv. Der Boss glaubt mir meine Schilderung des Vorfalls am Vortag nicht. Zweite Eintragung und eine dringende Empfehlung, einen Bogen um Auszubildende und Minderjährige zu machen.

    Dreizehnter Dezember
    Schatzi spricht wieder mit mir. Ich wünschte nur, es wäre was freundlicheres als "Bring den Müll raus". Hatte das Büro für mich allein. Zumindest gingen alle, als ich es betrat. Als ich mich in der Kantine zu meinen Kollegen setzte, standen diese auf. Mir fiel auch auf, dass sie mich heute nicht fragten, ob ich zum essen gehe. Komisch.

    Vierzehnter Dezember
    Die Nachbarkinder machten eine Schneeballschlacht. In einem Anfall eines jugendlichen Gefühls machte ich mit. Blöd, dass sich ein Stein in meinem Schneeball versteckte. Ich überschlug im Geiste, wie viel eine Katze kosten könnte. Was muss das Vieh auch in die Wurfbahn springen!

    Fünfzehnter Dezember
    Dritter Advent. Behutsam entferne ich den "Katzenmörder"-Zettel von meiner Haustür. Mein Mäuschen war am Kofferpacken. Sie hatte mit einer Freundin telefoniert, die lustigerweise mit einem meiner Kollegen verheiratet ist. Meine Erklärungsversuche scheiterten.

    Sechzehnter Dezember
    Hatte einen Schokotannenbaum im Kalender. Ich fand Schokolade nicht mehr so spannend.
    Mausi fehlt mir.

    Siebzehnter Dezember
    Hab mit Mausi telefoniert. Konnte sie nach stundenlangem Betteln und Überreden dazu bringen, wieder zurück zu kommen. Wir lagen uns weinend in den Armen. Als wir später ins Bett gingen, kreuzte ein neues Problem auf. Stress erzeugt tatsächlich Impotenz. Ich war immer stolz darauf, dass er stand wie ein Weihnachtsbaum. In dieser Nacht war"s eher eine Trauerweide.

    Achtzehnter Dezember
    In der Arbeit reißt Meier Pädophilenwitze. Werde dabei von Kollegen lachend angesehen. Gedanken an einen Axtmord durchschleichen meine Hirnwindungen.

    Neunzehnter Dezember
    Schokoschlitten.
    Bin frustriert. 5ex hat letzte Nacht wieder nicht geklappt. Mausi seufzt jedes Mal bei meinem Anblick.

    Zwanzigster Dezember
    Kleiner Umtrunk. Meier gibt einen aus. Meier will auf kameradschaftlich machen und haut mir auf die Schulter, so dass ich mein Glas verschütte. Laufe panisch aufs Klo. Solche Flecken bekommt man später nicht mehr raus. Verdammt. Falsche Tür. Stehe nur in Unterhosen vor der Azubine. Sie hat 'nen Mini an. Das Gute daran: die Impotenz ist augenscheinlich vorbei.

    Einundzwanzigster Dezember
    Ich lese zum dritten Mal die Kündigung, während Mausi weinend ihre Sachen packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon.
    Hatte eine Schokoweihnachtskugel.

    Zweiundzwanzigster Dezember
    Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge. Habe kurz darauf selber eines. Der Freund der Azubine freute sich nicht so sehr über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen Schwellkörperproblem.

    Dreiundzwanzigster Dezember
    Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke, sie sind wegen des kleinen Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier. Egal, was mit mir passiert - ER würde keinen Nachwuchs mehr zeugen. Sie drohen die Tür einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden Weihnachtsbaum, den ich aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock fallen lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im Wohnzimmer anzünden sollen. Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes Bedürfnis, meine Wohnung von innen zu besichtigen. Ich sitze auf dem Dach und singe Weihnachtslieder, die nicht unbedingt für Kinderohren gedacht sind.

    Vierundzwanzigster Dezember
    Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle. Bob ist sehr nett. Er mag mich. Er sagt, er habe ein Geschenk für mich. Ich freue mich schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt, es ist etwas für jeden Tag. Aber warum kommt der Weihnachtsmann mit dickem Sack und strammer Rute...?

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    Standard Hier noch etwas lästerliches!

    #52
    Worüber reden drei Männer auf einer einsamen Insel?
    Frauen, Fußball, Autos.

    Worüber reden drei Frauen auf einer einsamen Insel?
    Zwei tun sich zusammen und reden über die Dritte.



    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: :::::::



    Forscher haben in geheimen Labors die Spezies Mann bis zur Perfektion entwickelt.
    Heraus kam eine Kreditkarte, die den Müll runterträgt.
    Wobei mal ehrlich über das letzte kann ich nicht wirklich lachen, es ist nur der letzte!

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    Standard Weihnachtsgeschenke!

    #53
    Steht ein kleines Mädchen mit seinem neuen Mountainbike an der Ampel.

    Da kommt ein Polizist zu Pferd an geritten und fragt: "Na, mein
    Mädchen, hast du das Fahrrad vom Christkind bekommen?"

    Das Mädchen antwortet: "Ja, habe ich!"

    Darauf der Polizist: "Entschuldige, aber ich muss Dir leider 20 Euro
    abnehmen. Sag dem Christkind nächstes Jahr, es soll dir ein Bike mit
    Reflektoren schenken, okay?"

    Da Fragt das Mädchen: "Haben Sie das Pferd auch vom Christkind
    bekommen?"

    Der Polizist überlegt kurz und nickt dann.

    Darauf das Mädchen: "Na, dann sagen Sie dem Christkind nächstes Jahr,
    das ......... kommt hinten hin, und nicht oben drauf!"

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    Standard Bedienungsanleitung PC

    #54
    Bedienungsanleitung PC
    Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb ihres neuen Heimcomputers!

    Vorgehensweisen:

    A. Männlicher Anwender

    01. Kartons öffnen

    02. Geräte entnehmen und aufstellen

    03. Nach dem Verkabeln der Einzelkomponenten starten

    04. Windows und Internetsoftware installieren

    05. Rechner neu booten

    06. Neu starten und im Internet unter "heimcomputer.de" einen account anlegen

    07. Herzlich willkommen



    B. Weibliche Anwender

    01. Die Kartons öffnen

    02 Die Hotline anrufen

    03. In die Küche gehen

    04. Klebeband holen

    05. Die Kartons wieder zukleben

    06. Die Kartons umdrehen, bis man die Schrift "hier oben" lesen kann

    07. Die Kartons wieder öffnen

    08. Alle Geräte auspacken

    09. Kartons in den Keller bringen

    10. Mehrfach den An-Aus-Schalter des Rechners betätigen

    11. Die Hotline anrufen

    12. In den Keller gehen, Kabel aus den Kartons holen

    13. Die Kabel nach Grösse, Farbe und modischen Gesichtspunkten ordnen

    14. Die Kabel nach Geschmack in die diversen Öffnungen des Rechners einführen

    15. Die Stecker in die Dreiersteckdose stecken

    16. Nach dem Abklingen der grossen Flammen auch die kleinen Flammen mit einem Handtuch ersticken.

    17. Die Hotline anrufen

    18. Alle Stecker neu einstecken

    19. Die Geräte geschmackvoll im Wohnzimmer arrangieren

    20. Den An-Aus-Schalter betätigen

    21. Den Kopf um 180 Grad drehen, um in den Monitor schauen zu können

    22. Die Hotline anrufen

    23. Den Monitor in Sichtweite der Tastatur neu aufstellen

    24. Die CD mit dem Betriebssystem in die CD-Schublade einlegen

    25. Noch einmal die CD einlegen und versuchen zu starten

    26. CD reinigen

    27. Handbuch rausholen

    28. CD erneut einlegen

    29. Handbuch lesen

    30. Die Hotline anrufen

    31. Das Kapitel "Herzlich Willkommen" in Taiwanesisch durchblättern bis deutscher Text erscheint

    32. CD erneut einlegen

    33. Die Hotline anrufen

    34. Die CD so einlegen, das die Schrift nach oben zeigt

    35. Das Handbuch lesen

    36. Die CD erneut reinigen

    37. Die CD erneut einlegen

    38. Die Hotline anrufen

    39. Den Monitor einschalten

    40. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen

    41. Den Rechner nach der Installation ausmachen

    42. Den Rechner wieder anmachen

    43. Die Hotline anrufen

    44. Den Monitor anmachen

    45. Die zweite CD mit der Internetsoftware in das CD-Fach legen

    46. CD wieder rausholen

    47. CD mit der Schrift nach oben wieder einlegen

    48. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen

    49. Den Rechner nach der Installation ausmachen

    50. Den Rechner wieder anmachen

    51. Die Hotline anrufen

    52. Den Monitor anmachen

    53. Ins Internet gehen

    54. Die Hotline anrufen

    55. Die Telefondose im Wohnzimmer suchen

    56. Telefon ausstöpseln

    57. In den Keller gehen, das letzte Kabel aus dem Karton holen

    58. Kabel zwischen Telefondose und Rechner befestigen

    59. Rechner neu starten

    60. Die Hotline anrufen - besetzt

    61. Nachdenken

    62. Monitor einschalten

    63. Ins Internet gehen

    64. Die Hotline anrufen - besetzt

    65. Einfach auf alle Buttons klicken die man sehen kann

    66. Irgendein Fenster aussuchen und den eigenen Namen eingeben

    67. Frustriert den Rechner ausmachen

    68. Die beste Freundin anrufen - besetzt

    69. Alles wieder einpacken

    70. Warten bis der Mann kommt
    Nichts für ungut Mädels!

  5. Registriert seit
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    Standard TOP MANAGER

    #55
    Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute auf ein teures Seminar geschickt.

    Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen Lösungen zu erarbeiten.

    Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt,
    die Höhe einer Fahnenstange zu messen.
    Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandmaß.
    Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen.
    Es reicht immer noch nicht.
    Sie stellen einen Stuhl auf den Tisch, aber immer wieder fällt der Aufbau um.
    Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des Problems.

    Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an.
    Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde, nimmt das Bandmaß, misst die Stange vom einem Ende zum anderen, schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmaß einem der Männer in die Hand.
    Dann geht sie weiter.

    Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager:
    „Das war wieder typisch Frau!
    Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie misst die Länge!
    Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den Vorstand."


    Sende dieses E-Mail einer intelligenten Frau,
    damit sie mal wieder was zu lachen hat
    und den Männern, von denen du glaubst,
    dass sie diese Wahrheit verkraften
    ….. oder auch nicht!
    Gut ich setze es mal hier ins Forum das alle was davon haben!

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    Standard

    #56
    Schöön - schon weiter geleitet

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    Reden

    #57

    ...zwischedurch ma bisken Werbung....,..so zur Auflockerung....

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    Standard

    #58
    i
    Zitat Zitat von Komagleiter Beitrag anzeigen

    ...zwischedurch ma bisken Werbung....,..so zur Auflockerung....
    is abba lütt datt Bild, geht dat nich größer, kannst ja gar nix drauf erkennen

  9. Registriert seit
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    Ausrufezeichen

    #59
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    i

    is abba lütt datt Bild, geht dat nich größer, kannst ja gar nix drauf erkennen
    High Andreas!
    ...wenn ich erstma so drauf bin...-..mach ich erstma in klein...sonst wird´s eh wieder gelöscht...(wegen grenzwertich und so..)

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    Standard Physikprüfung

    #60

    An alle mißverstandenen Genies........denn die Hoffnung bleibt !

    Es war einmal in Kopenhagen.

    Das nun folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung,
    an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:

    Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem
    Barometer feststellt.

    Ein Kursteilnehmer antwortete, Sie binden ein langes Stück Schnur an
    den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des
    Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des
    Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.

    Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermassen,
    daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde.

    Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort
    unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter,
    um den Fall zu entscheiden. Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat
    korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige..
    Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten
    und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die
    mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik
    zeigte.

    Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in
    Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief,
    worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten
    hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte. Als
    ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:

    Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g xt im Quadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin!

    Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschliessend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

    Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

    Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

    Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

    Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.

    Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste
    Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann....
    Einen Guten Rutsch und so!


 
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