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Standard Notarzt erhält nach Einsatzfahrt Strafbefehl über 4500,-€...

Erstellt von fralind, 08.02.2015, 16:40 Uhr · 90 Antworten · 6.689 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #31
    Hallo HaJü,

    ob sich deine Meinung wohl dann ändert, wenn Du von eienm rasenden Notarzt ohne eine Chance auszuweichen von der straße gefegt oder auf die Motorhaube genommen wirst ???

    ... um genau diese Frage geht es wohl im vorliegenden Fall .. Vorwurf ist wohl nicht, dass der Notarzt von den Sonderrechten gebrauch ´gemacht hat .. sondern wie er es gemacht... ich bin übrigens Anwalt und habe ehrenamtlich Rettungsdienst gefahren ...

    mein Vorschlag wäre doch einfach mal das Verfahren abzuwarten ... spätestens dei Beweisaufnahme und die Anhörung von Zeugen wird wohl mer Klarheit in die Sache bringen ...

    Danach können wir ja weiterdiskutieren .. dann vielleicht ... mit mehr Fakten im Hintergrund ...

    Grüße

    Michael

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    #32
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Sechs Monate und 4500€ für ein Vorkommnis, bei dem nichts weiter passiert ist?
    Harter Stoff ...
    wird sich in der Verhandlung herausstellen, was wirklich davon übrig bleibt. abwarten !

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    #33
    Zitat Zitat von michel110 Beitrag anzeigen
    Hallo HaJü,

    ob sich deine Meinung wohl dann ändert, wenn Du von eienm rasenden Notarzt ohne eine Chance auszuweichen von der straße gefegt oder auf die Motorhaube genommen wirst ???
    .....
    (Leider) Grad eben etwas weiter oben gelsen:

    Zitat Zitat von fralind Beitrag anzeigen
    .....
    Es gibt durch die ermitteden Beamten keine Spurenlage auf der vom, laut Berichte 72 jährigen, Anzeigenerstatter ge-/benannten Strecke. Dort wurd auf 700 m mehrmals innerhalb zwei Wochen nach Spuren im Bankett gesucht und nichts festgestellt.

    Laut Aussagen waren aber zu dieser Zeit, auf dieser Strasse hunderte Fahrzeugführer unterwegs......

    Da kann man sich mal Gedanken drüber machen


    Desweiteren bin ich schon öfter auf Landstraßen und Innerorts Rettungsfahrzeugen begegnet - keine Probleme. Die können aber z.B. entstehen wenn man mit dem Smartphone spielt, die Anlage zu laut aufdreht oder oder oder.......
    Davon gibts Beispiele genug

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    #34
    Im dichten Verkehrsgewimmel ist es oftmals gar nicht so einfach, Einsatzfahrzeugen "schnell" Platz zu machen.

    In Münster bin ich in der Rush-Hour auch schon über Außenlautsprecher von einem Polizeibeamten geduzt worden "Nun fahr endlich zur Seite!" Ich erlaube mir in solchen Situationen, zuerst an meine eigene Sicherheit und an die meines unmittelbaren Umfeldes zu denken und die Ruhe zu bewahren. Bin mir aber nicht sicher, ob man auf diese Weise nicht irgendwann einmal ein Bußgeld kassiert, weil man den Anordnungen der Polizei nicht Folge geleistet hat.

    Fahrer von RT- und Polizeifahrzeugen im Einsatz müssen immer abwägen, welches Risiko ihr konkreter Einsatzzweck rechtfertigt. Dabei können sie auch falsch entscheiden.

    Während meiner BW-Zeit beobachtete ich mal abends einen RTW, der mit Blaulicht und Martinshorn vor dem innerstädtischen MC-Donald in Koblenz anhielt, der Beifahrer ausstige und Essen holte. Überall gibt es schwarze Schafe.

    Grenzfälle werden halt vor Gericht entschieden. Problematisch wird es, wenn ein Unbeteiligter nervös wird, ausweicht und sich verletzt oder gar stirbt. Habe mich außerdem schon oft gefragt, was eigentlich wäre, wenn ich durch das laute Martinshorn eines vorbeirasenden RTW einen Hörschaden erleide. Die Dinger sind manchmal so dermaßen laut, dass einem die Ohren abfallen.

    In jeder Hinsicht kann man in Noteinsatzfällen immer nur hoffen, dass nichts passiert. Dass ein Schaden - mehr oder weniger "zufällig" - ausbleibt, ist aber ganz sicher kein Indikator dafür, dass der Fahrer des Einsatzfahrzeugs alles richtig gemacht hat.

  5. ChristianS Gast

    Standard

    #35
    Zitat Zitat von AndreasMS Beitrag anzeigen
    Während meiner BW-Zeit beobachtete ich mal abends einen RTW, der mit Blaulicht und Martinshorn vor dem innerstädtischen MC-Donald in Koblenz anhielt, der Beifahrer ausstige und Essen holte. Überall gibt es schwarze Schafe.
    Schonmal daran gedacht, dass der Patient, der hinten drin lag an einer Hypoglykämie litt, der Glukosevorrat im RTW aufgebraucht war und nun der letzte Ausweg darin bestand, dem armen Kerl eine Cola (=Zucker) zu besorgen?

    Zitat Zitat von AndreasMS Beitrag anzeigen
    Habe mich außerdem schon oft gefragt, was eigentlich wäre, wenn ich durch das laute Martinshorn eines vorbeirasenden RTW einen Hörschaden erleide. Die Dinger sind manchmal so dermaßen laut, dass einem die Ohren abfallen.
    Persönliches Pech.
    Es ist kein Zufall, dass ein Gehörgang den gleichen Durchmesser hat wie eine Fingerspitze.

  6. Registriert seit
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    269

    Standard

    #36
    Glücklicherweise gibt es ja hier im Forum die "Teilnehmer ignorieren Funktion" - dadurch brauche ich mir zukünftig die hirnlosen Beiträge einiger Forumsteilnehmer nicht immer wieder antun ;-)

  7. Registriert seit
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    #37
    Wie ernst sind Deine Antworten gemeint, "ChristianS"?

    Nein, die Einkaufstüte zum Mitnehmen enthielt derzeit - erkennbar - nicht nur ein kaltes Getränk für den "Fahrgast".
    Ich halte es schon für einen Zufall, wenn das Martinshorn eines nah vorbeifahrenden RTW mein Gehör nicht dauerhaft destabilisiert. Das ist dann nicht Pech, sondern imho "reines Glück"!

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    Standard

    #38
    Aus Erfahrung in "Lärmbereichen" würde ich sagen, ein kurzzeitiges Geräusch von über 100dba sollte dir keine Probleme machen. Ich denke es ist eine größere Gefährdung mal eben das Lenkrad loszulassen, um die Fingerspitzen in die Ohren zu stecken. Bis das passiert ist, sollte der Einsatzwagen schon vorbei sein. . .

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    Standard

    #39
    Zitat Zitat von AndreasMS Beitrag anzeigen
    Im dichten Verkehrsgewimmel ist es oftmals gar nicht so einfach, Einsatzfahrzeugen "schnell" Platz zu machen.

    In Münster bin ich in der Rush-Hour auch schon über Außenlautsprecher von einem Polizeibeamten geduzt worden "Nun fahr endlich zur Seite!" Ich erlaube mir in solchen Situationen, zuerst an meine eigene Sicherheit und an die meines unmittelbaren Umfeldes zu denken und die Ruhe zu bewahren. Bin mir aber nicht sicher, ob man auf diese Weise nicht irgendwann einmal ein Bußgeld kassiert, weil man den Anordnungen der Polizei nicht Folge geleistet hat.

    Fahrer von RT- und Polizeifahrzeugen im Einsatz müssen immer abwägen, welches Risiko ihr konkreter Einsatzzweck rechtfertigt. Dabei können sie auch falsch entscheiden.

    Während meiner BW-Zeit beobachtete ich mal abends einen RTW, der mit Blaulicht und Martinshorn vor dem innerstädtischen MC-Donald in Koblenz anhielt, der Beifahrer ausstige und Essen holte. Überall gibt es schwarze Schafe.

    Grenzfälle werden halt vor Gericht entschieden. Problematisch wird es, wenn ein Unbeteiligter nervös wird, ausweicht und sich verletzt oder gar stirbt. Habe mich außerdem schon oft gefragt, was eigentlich wäre, wenn ich durch das laute Martinshorn eines vorbeirasenden RTW einen Hörschaden erleide. Die Dinger sind manchmal so dermaßen laut, dass einem die Ohren abfallen.

    In jeder Hinsicht kann man in Noteinsatzfällen immer nur hoffen, dass nichts passiert. Dass ein Schaden - mehr oder weniger "zufällig" - ausbleibt, ist aber ganz sicher kein Indikator dafür, dass der Fahrer des Einsatzfahrzeugs alles richtig gemacht hat.
    Schrecklich, duzen geht garnicht. Warscheinlich hast du auch noch lange warten müssen, bis der Verbrecher mit der MC-Tüte herauskam. Ich hoffe für dich das der RTW zügig durchkommt falls du mal selbst im Graben liegst. Mir wären dann jedenfalls so paar ignorante 72 jährige egal.

    Saludos

  10. Registriert seit
    14.08.2013
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    Standard

    #40
    Zitat Zitat von gsulirt Beitrag anzeigen
    moin,

    vielleicht sollte man sich auch mal über die/den aufnehmenden polizisten gedanken machen!
    er/sie hätten vielleicht mal nachdenken und einfluß auf die anzeigen nehmen können und nicht
    nur stur seinen/ihren job zu machen-ok,reine vermutung,aber ich könnte mir das gut vorstellen!

    gruß
    uli

    WENN es sich denn um ein angebliches Verhalten gehandelt hat welches NUR eine Ordnungwidrigkeit ist, DANN können sich die Polizeibeamten tatsächlich im Rahmen ihres pflichtgemässen Ermessens darüber Gedanken machen, ob sie das Ganze "verfolgen" oder nicht.
    Wenn es denn aber einen Verdacht gibt dass es sich um eine Straftat handeln könnte, wie z.B. Nötigung, dann hat es sich damit.

    Dann gilt nur noch das Legalitätsprinzip.(Polizei erhält Kenntnis von einer Straftat und MUSS diese verfolgen - andernfalls begehen die Beamten selber eine Straftat.Das heisst dann Strafvereitlung im Amt.)

    Da ist nichts mehr mit " Auge zudrücken".


    Gruss,

    Christoph


 
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