Ergebnis 1 bis 3 von 3

Start Frei zum Weihnachtsmarkt

Erstellt von Wogenwolf, 18.11.2009, 07:34 Uhr · 2 Antworten · 1.009 Aufrufe

  1. Wogenwolf Gast

    Reden Start Frei zum Weihnachtsmarkt

    #1
    Start Frei zum Weihnachtsmarkt


    Montag, 3 Dezember, 15 Uhr:

    Unter dem Motto *Ein Stück Frieden spüren* eröffnet Pastoralreferent Reinhard Höllerich-Nöhrenberg den alternativen Weihnachtsmarkt rund um die St.Johannis Kathedrale, versäumt es jedoch in seiner Begrüssung neben den Anwesenden auch den Anwesendinnen den Segen der Weihnacht zu wünschen. Dies führt zu ersten Unmutsbezeugungen aus dem Menstruationskreis lesbischer Künstlerinnen, die den Rest der Ansprache mit Trillerpfeifen und Sackträger-Sprechchören übertönen.


    15 Uhr 31:

    Durch die im Meditationstanz versunkenen Mitglieder der Frauen-Selbsterfahrungsgruppe "Silber-Elster", die mit ausgebreiteten Armen im ökologisch mit Senflauge gebatikten Wickelrock über die Kirchenwiese schweben, bahnt sich bölkend und hupend der "MC Schmöllerheide" auf schweren Harleys den Weg zum Rockzelt von Jugendpastor Helge Bösch, der für 16 Uhr zum Motorradgottesdienst geladen hat.

    15 Uhr 56:

    Eine glühendheiße Pappterrine mit herzhafter Gulaschsuppe klatscht gegen das Transparent "Zucker ist Sünde" am Stand des vegetarischen Ernährungskreises "Mutter Erde" an dem das Sumpfpumpenprojekt Eritrea durch den Verkaufserlös von mit Nelkenfett gesüsster Vollkornschokolade unterstützt wird. Die Hauptverdächtige für diesen Anschlag, die Rentnerin Minna B., die am Nachbarstand für den Klön- und Strickkreis singender Seniorinnen mit dem Verkauf von kandierten Äpfeln, Rindsbratwurst und Räucherschinken für das Winterlager des Wanderzirkus Schöller sammelt, weist darauf hin, man sei im Vorfeld von besagtem Ernährungskreis lautstark als Tiermörder und Kadaverfresser verunglimpft worden.


    16 Uhr

    Die Leistungsschau der Bundeswehr auf der Holtmannwiese hinter dem alten Soldatenfriedhof wird in bedrohlicher Nähe zum Infostand der christlich-autonomen-Kriegsdienstverweigerer eröffnet. So ist es nur eine Frage der Zeit, wann die diamentralen Botschafter "Wir schaffen Frieden" auf der einen Seite mit den Thesen "Soldaten sind Mörder" sowie "Gelöbnis ist Meineid" auf der anderen Seite ins Gehege kommen. Zu tätlichen Übergriffen kommt es jedoch erst gegen 16 Uhr 7, nachdem sich Regimentspfarrer Öftering bei der Einsegnung zweier fabrikneuer BISON-FLAK-Panzer zu der Behauptung verstieg, Jesus sei eine Art Feldwebel Gottes geworden.

    16 Uhr 12:

    Erstaunlich lange hält sich der Bläserkorps vom Jagd- und Hegering 2 mit seinem adventlichen Vortrag unmittelbar neben der Punschbude militanter Tierschützer von der Initiative Waldfrieden, die mit Aufklebern "Blutige Weihnachten - mitessen heisst mitschlachten" oder auch "Christus war ein Eichelhäher" gegen Wildgerichte am Heilig Abend zu Felde ziehen.

    Zum offenen Schlagabtausch führt dann schliesslich der weihnachtliche Blechchoral "Jesus war ein Jagdgesell". Revierförster Manfred von Lausitz-Ölpen, dem im Verlaufe der Feinseligkeiten das Mundstück seiner schweren Zugposaune durch die Schneidezähne gedrückt wurde, gibt später zu Protokoll, er habe seinen Hirschfänger gegen diese Anarchisten in begründeter Notwehr einsetzen müssen.

    17 Uhr 15:

    Am gemeinsamen Stand der Stillgruppe Rumpelstilzchen und des Betkreises schwangerer Hausfrauen flackert das nächste Scharmützel auf. Das Handgemenge mit dem benachbarten Info-Tisch der HIV-Selbsthilfegruppe Heringsmoor beginnt mit dem gegenseitigen niederreissen der Transparente "Gib Aids keine Chance - Kondome schützen" und auf der Gegenseite "Verhütung ist Mord - Kondome sind Waffen".

    17 Uhr 31:

    Unter dem kleinen Zeltdach der orthodoxen Bibelgruppe "Prohabilli eterna", die unter dem Motto "Latein ist Gottes Wort" allerlei Informationsmaterial feilhält, in dem frühchristliche Liturgieformen sowie Latein als Weltsprache gefordert werden, wächst die Nervosität über den zunehmenden Geräuschpegel des benachbarten Motorrad-Gottesdienstes. Nach der Predigt unter dem Motto "Wasser zu Wein - Öl zu Benzin", "Jesus war ein Biker" und der Danksagung für das Überleben zahlreicher riskanter Überholmanöver der letzten Saison besteigt die gefürchtete Speed-Metal-Formation Rammbock die Bühne

    17 Uhr 33:

    Am Ende der christlich-lateinischen Duldsamkeit angekommen, trifft der orthodoxe Religionswissenschaftler Dr. Johannes Görtz mit dem unkontrollierten Wurf einer 15 Kilo schweren, in Schweinsleder gebundenen Hetzschrift gegen Martin Luther die vordere der 24 in Reih und Glied abgestellten Motorräder, die in einer Kettenreaktion wie Dominosteine aufeinanderfallen.
    30 Sekunden später beschliesst Harley-Club Schmöllerheide eine gründliche Flurbereinigung des gesamten Geländes

    17 Uhr 40:

    Rund um die St.Johannis-Kathedrale tobt eine Schlacht, wie sie seit 1109, seit der Erstürmung der Höcklager Senke durch den Hunnenprinzen Bernward der Schlächter, in dieser Gegend nicht mehr erlebt wurde.

    Mittendrin: Menschen wie Du und ich, die in der Weihnachtszeit nur mal Stück weit Frieden spüren wollten.

  2. Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    555

    Daumen hoch

    #2
    Suuuper, es ist wieder soweit....

    aber einen kenne ich auch noch, wenn auch nicht aus meiner Feder:

    Erster Dezember 2003
    Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein
    Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

    * Zweiter Dezember 2003
    Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme
    einen zärtlichen Kuss meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so
    romantisch.

    * Dritter Dezember 2003
    Kollege Meier erzählt mir von seinem tollen Adventskalender mit Pralinen
    und kleinen Geschenkchen. Ich freue mich für ihn. Ich hatte ein Schokoauto.

    * Vierter Dezember 2003
    Ein Schokokopf. Nichts nennenswertes passiert.

    * Fünfter Dezember 2003
    Kollege Niederkopf erzählt in der Kantine schmutzige Adventswitze. Habe aus
    Höflichkeit mitgelacht. Frl. Blasewetter sah pikiert zu Boden.
    Schokotannenzweig.

    * Sechster Dezember 2003
    Nikolaustag. Meier kommt mit einem Nikolauskostüm und verteilt Schokolade
    und Kondome.
    Lustiger Scherz. Ich mache mich über die Schoki her und schiebe die Kondome
    unserer jungen, allerdings auch sehr hübschen Azubine zu. Schutz ist heute
    so was von wichtig. Vor allem für die Jugend. Demnächst muss ich mich wegen
    5exueller Belästigung am Arbeitsplatz äußern.

    * Siebter Dezember 2003
    Meine Liebste scheint sich über den Wischmop den ich ihr zum Nikolaus
    schenkte irgendwie nicht zu freuen. Ist äußerst muffig heute.
    Schokoschlitten im Kalender. Kolleginnen gehen mir aus dem Weg.
    Menschenskind, ich wollte doch wirklich
    nur das Beste für die Kleine. Frl. Blasewetter murmelte was von "Ja, ja"
    und ".. sein bestes Stück".

    * Achter Dezember 2003
    Zweiter Advent. Meine Liebste war wieder versöhnlich. Zumindest bis zu dem
    Zeitpunkt als ich mein Sturmfeuerzeug zum Entzünden der zwei Kerzen auf dem
    Adventskranz zückte. Bei den anderen brannten nur zwei mickrige Kerzen, bei
    uns der ganze Kranz. Warum war das Holz auch nur so trocken?

    * Neunter Dezember 2003
    Anschiss wegen Nikolaustag. Die Frauenbeauftragte unserer Firma grinste
    hämisch. Eintragung in der Personalakte. Als ich wieder an meinen
    Schreibtisch zurück kam fand ich zwei Kondome auf meinem Platz liegen.
    Schnell steckte ich sie ein. Schokoflugzeug.

    * Zehnter Dezember 2003
    Hatte einen Schokohasen im Kalender und einen eiskalten Hasen mir gegenüber
    am Frühstückstisch sitzen. Sie hatte die Gummis in meiner Tasche gefunden.
    Meine Beteuerungen das ich ihr ewig treu bin prallten an ihr ab wie ein
    Zwerg an Santas Bauch. Frostiger Empfang im Büro und auch am Abend Zuhause.
    Habe Angst vor Frostbeulen.

    * Elfter Dezember 2003
    Azubine kam im Minirock. Das macht sie extra. Ignoriere sie geflissentlich.
    Meier pfeift ihr nach. Blöd, das er das auf der Türschwelle in sein Büro
    machte und ich allein auf dem Gang stand als sie sich umdrehte. Termin beim
    Boss für morgen in
    Outlook eingetragen. Mausi ist immer noch sauer

    * Zwölfter Dezember 2003
    Meier schwärmt wieder davon was er heute in seinem Kalender fand. Er geht
    mir auf den Nerv. Der Boss glaubt mir meine Schilderung des Vorfalls am
    Vortag nicht. Zweite Eintragung und eine dringende Empfehlung einen Bogen
    um Auszubildende und Minderjährige zu machen.

    * Dreizehnter Dezember 2003
    Schatzi spricht wieder mit mir. Ich wünschte nur es wäre was freundlicheres
    als "Bring den Müll raus". Hatte das Büro für mich allein. Zumindest gingen
    alle als ich es betrat. Als ich mich in der Kantine zu meinen Kollegen
    setzte standen diese auf. Mir fiel auch auf das sie mich heute nicht
    fragten ob ich zum essen gehe. Komisch.

    * Vierzehnter Dezember 2003
    Die Nachbarkinder machten eine Schneeballschlacht. In einem Anfall eines
    jugendlichen Gefühls machte ich mit. Blöd das sich ein Stein in meinem
    Schneeball versteckte. Ich überschlug im Geiste wie viel eine Katze kosten
    könnte. Was muss das Vieh auch in die Wurfbahn springen.

    * Fünfzehnter Dezember 2003
    Dritter Advent. Behutsam entferne ich den "Katzenmörder"-Zettel von meiner
    Haustür. Mein Mäuschen war am Kofferpacken. Sie hatte mit einer Freundin
    telefoniert die lustigerweise mit einem meiner Kollegen verheiratet war.
    Meine Erklärungsversuche scheiterten.

    * Sechzehnter Dezember 2003
    Hatte einen Schokotannenbaum im Kalender. Ich fand Schokolade nicht mehr so
    spannend. Mausi fehlt mir.

    * Siebzehnter Dezember 2003
    Hab mit Mausi telefoniert. Konnte sie nach stundenlangen Betteln und
    Überreden dazu bringen wieder zurück zu kommen. Wir lagen uns weinend in
    den Armen. Als wir später ins Bett gingen kreuzte ein neues Problem auf.
    Stress erzeugt tatsächlich Impotenz. Ich war immer stolz darauf dass er
    stand wie ein Weihnachtsbaum. In dieser Nacht war's eher eine Trauerweide.

    * Achtzehnter Dezember 2003
    In der Arbeit reißt Meier Pädophilenwitze. Werde dabei von Kollegen lachend
    angesehen. Gedanken an einen Axtmord durchschleichen meine Hirnwindungen.

    * Neunzehnter Dezember 2003
    Schokoschlitten. Bin frustriert. 5ex hat letzte Nacht wieder nicht
    geklappt. Mausi seufzt jedes Mal bei meinem Anblick.

    * Zwanzigster Dezember 2003
    Kleiner Umtrunk. Meier gibt einen aus. Meier will auf kameradschaftlich
    machen und haut mir auf die Schulter so das ich mein Glas verschütte. Laufe
    panisch aufs Klo. Solche Flecken bekommt man später nicht mehr raus.
    Verdammt. Falsche Tür. Stehe nur in Unterhosen vor der Azubine. Sie hat nen
    Mini an. Das Gute daran: die Impotenz ist augenscheinlich vorbei.

    * Einundzwanzigster Dezember 2003
    Ich lese zum dritten Mal die Kündigung während Mausi weinend ihre Sachen
    packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon. Hatte eine Schokoweihnachtskugel.

    * Zweiundzwanzigster Dezember 2003
    Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge..
    Habe kurz darauf selber eines. Der Freund der Azubine freute sich nicht so
    sehr über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen
    Schwellkörperproblem.

    * Dreiundzwanzigster Dezember 2003
    Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke sie sind wegen des kleinen
    Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier. Egal was
    mit mir passiert, ER würde keinen Nachwuchs mehr zeugen. Sie drohen die Tür
    einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden
    Weihnachtsbaum den ich aus dem Badezimmerfenster im
    ersten Stock fallen lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im
    Wohnzimmer anzünden sollen. Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes
    Bedürfnis meine Wohnung von innen zu besichtigen. Ich sitze auf dem Dach
    und singe Weihnachtslieder die nicht unbedingt für Kinderohren gedacht
    sind.

    * Vierundzwanzigster Dezember 2003
    Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle. Bob ist sehr
    nett. Er mag mich. Er sagt er habe ein Geschenk für mich. Ich freue mich
    schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt, es ist etwas für jeden Tag.
    Aber warum kommt der Weihnachtsmann mit dicken Sack und strammer Rute?


  3. Wogenwolf Gast

    Standard

    #3
    Klasse, den kannte ich noch nicht!

    Und zack:

    Adventsbeleuchtung

    Sonntag, 1. Advent 10.00 Uhr.
    In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

    10 Uhr 14:
    Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

    19 Uhr 03:
    Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Hoecklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

    20 Uhr 17:
    Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

    20 Uhr 56:
    Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40m Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

    21 Uhr 30:
    Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Hoecklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

    21 Uhr 50:
    Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta .......... den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

    22 Uhr 12:
    Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Broehrmeyer gelandet.

    22 Uhr 37:
    Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.

    22 Uhr 50:
    Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Hoecklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

    23 Uhr 06:
    In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

    23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
    In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Hoecklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen,

    Menschen wie Du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.


 

Ähnliche Themen

  1. Lagebericht vom Weihnachtsmarkt
    Von bastl-wastl im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 20.12.2011, 21:53
  2. Bremen 6.12. Brunch und Weihnachtsmarkt
    Von QuaXX im Forum Treffen - Region Nord
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 11.11.2009, 09:21
  3. 3 Wünsche frei
    Von Horny-Joe im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 06.12.2008, 20:50
  4. 22.-25.Mai an Comersee - 1 Platz frei !
    Von Popey007 im Forum Reise
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 03.05.2008, 20:51