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Steuern

Erstellt von XXL-KUH, 04.02.2009, 11:11 Uhr · 9 Antworten · 1.037 Aufrufe

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    Standard Steuern

    #1
    Bericht aus FRONTAL im ZDF: Sowas kann nur in Deutschland passieren.

    Ein Rentner hat im vergangenen Jahr ordnungsgemäß mit seiner Schreibmaschine seine Steuererklärung gefertigt. In dieser hat er Zinseinkünfte von 11.000 Euro angegeben. Tatsächlich hatte er jedoch 18.000 Euro an Zinseinkünften. Als ihm sein Fehler auffiel, informierte er prompt die Sachbearbeiterin beim Finanzamt.

    Im Steuerbescheid traute der Rentner seinen Augen nicht ... die Sachbearbeiterin hatte die Zinseinkünfte hintereinander weg geschrieben und auf 1100018000 EUR (1,1 Mrd. Euro) beziffert. Seine Steuerschuld errechnete das Finanzamt auf mehr als 200 Mio. Euro.

    Daraufhin rief der Rentner beim Finanzamt an und wies die Sachbearbeiterin auf Ihren "Flüchtigkeitsfehler" hin. Umgehende Änderung wurde ihm zugesagt.

    Einige Wochen später wurde dem Rentner seine EC-Karte vom Bankautomaten eingezogen. Seine Bank wies den Rentner darauf hin, dass das Finanzamt eine Steuerrate von 13 Mio. Euro eingezogen habe.

    Daraufhin maschierte der Rentner zu seinem Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt fertigte ein Schreiben an das Finanzamt an und innerhalb weniger Tage wurde der Beschwerde abgeholfen. Der Rentner bekam natürlich sein Geld vollständig zurück.

    Jetzt aber der Hammer:

    Der Rechtsantwalt bezifferte gegenüber dem Finanzamt seine Kosten, die er abhängig vom Streitwert errechnete. Der Streitwert (mehr als 200 Mio. Euro) hatte einen Kostenersatz von 2,5 Mio. Euro zur Folge. Das Finanzamt weigerte sich, den Betrag auszuzahlen. Der Rechtsanwalt klagte seinen Anspruch ein und gewann vor Gericht.

    Ein Schreiben ans Finanzamt gefertigt und 2,5 Mio. Euro reicher! Der Mann hat alles richtig gemacht!

    Die Kosten für das Verfahren trägt übrigens der Steuerzahler. Die Beamtin wurde auf einen besser bezahlten Posten wegbefördert. Der Anwalt und der Rentner sind seitdem gute Freunde.





    Ohne Kommentar!

    Gruß Micha

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    Standard

    #2
    Kommt regelmäßig so einmal im Jahr...
    Is aber nie ein Aktenzeichen dabei, so daß man nicht prüfen kann was da so richtig sein könnte.
    Is aber immer wieder nett zu lesen

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    #3
    Das ist ja genial!

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von XXL-KUH Beitrag anzeigen
    <font face="Arial"><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus FRONTAL im ZDF: Sowas kann nur in Deutschland passieren.
    Eine Recherche bei www.frontal21.de ergab kein solches Thema in einer der Sendungen....eine Internetente.Tiger

  5. Registriert seit
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    #5
    Ja ja, die Medien :-)

  6. Registriert seit
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    Standard Naja,...

    #6
    wenn man mal in sich geht, und genauer überlegt wird man feststellen, dass:
    -kein Normalsterblicher einen Dispo von 13mio € hat, und deshalb die Gesamte Forderung von der Bank nicht erfüllt wird
    - man vom Finanzamt eine Zahlungsaufforderung bekommt und erst nach Erteilung einer Einzugsermächtigung würde das Geld vom FA abgebucht werden. Hier wäre dann wohl auch der richtige Zeitpunkt schriftlich Einspruch zu erheben!
    - wahrscheinlich die EC-Karte nur eingezogen wird, wenn sie als verloren oder die PIN 3x falsch eingegeben wurde.

    Gruß Hermann

  7. Registriert seit
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    #7
    Nach meinen Erfahrungen mit dem Verein halte ich wirklich alles für möglich. Klar beinhaltet die Geschichte Dinge, die sie sehr unglaubwürdig erscheinen lassen. Aber unterhaltsam ist sie allemal.

  8. Registriert seit
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    #8
    Hi,

    wenn man denen einmal eine Einzugsermächtigung gegeben hat achlagen die gnadenlos zu!
    Andererseits glaube ich nicht das die Bank die Transaktion in dieser Höhe bei einem Normalsterblichen mitmachen würde.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Wencky Beitrag anzeigen
    Hi,

    wenn man denen einmal eine Einzugsermächtigung gegeben hat achlagen die gnadenlos zu!
    Genau das habe ich beim FA nie getan. Hat sich bis jetzt auch als richtig erwiesen.

  10. Registriert seit
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    #10
    Die Story gabs vor einigen Jahren in München,damals wars eine Würstchenverkäuferin.......gleicher Ablauf...Gruß Klaus


 

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