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Strafzettel aus Italien H I L F E !

Erstellt von paerlapap, 17.06.2012, 11:27 Uhr · 91 Antworten · 23.737 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Hi
    Eigentlich ganz easy.
    Die italiensche Behörde hat sich mit dem Ansinnen an die deutschen Behörden zu wenden die diese Strafe dann im Auftrag vollstrecken.
    Sie dürfen es auch selbst versuchen.

    Wesentlicher Unterschied:
    Meines Wissens ist der Selbstversuch zwar gestattet und deshalb bekommen die auch Auskunft über den Halter, aber man muss freiwillig ein Einsehen haben und zahlen.

    Der Umweg über deutsche Behörden hat für die Auslandsbehörde einen grosse Nachteile:
    Als allererstes: Die Kohle bleibt in DE! (deswegen geht man diesen Weg erst mal nicht )
    Als Zweites: Das Vergehen muss nach deutschen Regeln beweisbar sein. Nachdem in vielen Ländern die Halterhaftung gilt, reicht dort ein Heckfoto mit dem Kennzeichen.
    Bei uns haftet der Fahrer und deshalb wird von vorne geblitzt.
    ABER: Die deutsche Behörde entscheidet das nicht. Auf diese Idee muss der Betroffene selber kommen und dem, von den deutschen Behörden zugestellten, Bescheid widersprechen.

    Bei näherungsweisen 1000 EUR empfehle ich einen Verkehrsrechtler zu konsultieren und im Zweifel auch 50EUR für eine Beratung zu investieren.
    gerd

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    Standard Sach

    #42
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Eigentlich ganz easy.
    Die italiensche Behörde hat sich mit dem Ansinnen an die deutschen Behörden zu wenden die diese Strafe dann im Auftrag vollstrecken.
    Sie dürfen es auch selbst versuchen.

    Wesentlicher Unterschied:
    Meines Wissens ist der Selbstversuch zwar gestattet und deshalb bekommen die auch Auskunft über den Halter, aber man muss freiwillig ein Einsehen haben und zahlen.

    Der Umweg über deutsche Behörden hat für die Auslandsbehörde einen grosse Nachteile:
    Als allererstes: Die Kohle bleibt in DE! (deswegen geht man diesen Weg erst mal nicht )
    Als Zweites: Das Vergehen muss nach deutschen Regeln beweisbar sein. Nachdem in vielen Ländern die Halterhaftung gilt, reicht dort ein Heckfoto mit dem Kennzeichen.
    Bei uns haftet der Fahrer und deshalb wird von vorne geblitzt.
    ABER: Die deutsche Behörde entscheidet das nicht. Auf diese Idee muss der Betroffene selber kommen und dem, von den deutschen Behörden zugestellten, Bescheid widersprechen.

    Bei näherungsweisen 1000 EUR empfehle ich einen Verkehrsrechtler zu konsultieren und im Zweifel auch 50EUR für eine Beratung zu investieren.
    gerd
    Ich doch !

  3. X-Moderator
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    #43
    ich verstehe dieses Rumgeflenne garnicht

    Fehler gemacht???
    ... erwischt worden???

    ...zahlen und gut ist




    "nicht gefackelt wird auch bei größeren Vergehen: Coladosen, Papiertaschentücher,
    Plastiktüten, die nicht in der Tonne landen, sind den Autoritäten 2000 Singdollar
    (1251 Euro) wert. Mit der Geldstrafe allein ist es nicht getan; vielmehr kommt der
    Delinquent darüber hinaus in den zweifelhaften Genuss eines Umerziehungsprogramms.
    Zum Beispiel Geschäftsmann S. Singh, der nach einem Umweltvergehen seinen eleganten
    Zweireiher mit der schreiend gelben Weste eines Straßenkehrers vertauschen musste.
    Singh hatte es gewagt, ein Papiertaschentuch aus dem Autofenster zu schnippen.
    Angeklagt als "litter criminal" (Abfall-Krimineller), gestand er sogleich sein Vergehen,
    zückte das Scheckbuch und schlüpfte klaglos für zwanzig Stunden in
    die gelbe Weste der "CWO"Straßenkehrer."


    man stelle sich vor was dort bei "Rasern" gemacht wird

  4. Registriert seit
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    #44
    Im neuen Tourenfahrer wird vor Slowenien gewarnt.

    Die Dame ist mit 35Km/h zu schnell durch Jesenice.
    Ergebnis:
    Nach einem halben Jahr kam der Gerichtsbescheid die
    Strafe von.
    1000€
    9 Strafpunkte
    1 Monat Fahrverbot
    und nachdem sie die Strafe bezahlt hat kamen noch 150€ Gerichtskosten dazu.
    Warum jammerst Du.

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    #45
    ist klar das ihr Schweizer da sehr schmerzbefreit seit, ihr dürft ja nicht mal auf der Straße furzen ohne gleich ein 1000 Franken Ticket am Arsch kleben zu haben

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    ich verstehe dieses Rumgeflenne garnicht

    Fehler gemacht???
    ... erwischt worden???

    ...zahlen und gut ist



    "nicht gefackelt wird auch bei größeren Vergehen: Coladosen, Papiertaschentücher,
    Plastiktüten, die nicht in der Tonne landen, sind den Autoritäten 2000 Singdollar
    (1251 Euro) wert. Mit der Geldstrafe allein ist es nicht getan; vielmehr kommt der
    Delinquent darüber hinaus in den zweifelhaften Genuss eines Umerziehungsprogramms.
    Zum Beispiel Geschäftsmann S. Singh, der nach einem Umweltvergehen seinen eleganten
    Zweireiher mit der schreiend gelben Weste eines Straßenkehrers vertauschen musste.
    Singh hatte es gewagt, ein Papiertaschentuch aus dem Autofenster zu schnippen.
    Angeklagt als "litter criminal" (Abfall-Krimineller), gestand er sogleich sein Vergehen,
    zückte das Scheckbuch und schlüpfte klaglos für zwanzig Stunden in
    die gelbe Weste der "CWO"Straßenkehrer."


    man stelle sich vor was dort bei "Rasern" gemacht wird

    Hallo,

    das liest sich ja fast so als ob du das auch noch gut findest, mann mann mann.

    Allgemein findet sich hier auch etwas. Ich denke, man sollte das alles etwas entspannter sehen:
    http://www.autobild.de/artikel/knoel...d-1792623.html

    Ich denke mal, dass der durchschnittliche Grieche oder Italiener nur müde lächelt, wenn er so ein Schreiben aus Deutschland bekäme.

    Über die in Foren mitgeteilte Obrigkeitshörigkeit (Nicht fragen, zahlen fertig, denn sonst bis du kein Mann, steh zu deinen Taten), kann ich nur lachen. Dies beginnt schon damit, dass diese Leute in dem Glauben sind, alle Meßverfahren seien technisch garantiert einwandfrei und immer fehlerfrei. Aber das führt hier zu weit.

    Jeder der zahlen mag mag zahlen, aber diejenigen als http://de.wikipedia.org/wiki/Korinthen...... oder Drückeberger hinzustellen, die mal hinterfragen, ob das überhaupt berechtigt ist, geht zu weit.

    Wer auf Halterhaftung auch in Deutschland steht, dem steht es frei, das zu leben, immer alles schön zugeben, fertig.

    Ich finde es richtig, nur dann bestraft zu werden, wenn feststeht, dass man das Delikt auch begangen hat. Merkwürdig, wie man da anderer Meinung sein kann.

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    #47
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Ich finde es richtig, nur dann bestraft zu werden, wenn feststeht, dass man das Delikt auch begangen hat. Merkwürdig, wie man da anderer Meinung sein kann.
    Ich finde es vor allem auch nur dann richtig, eine Strafe zu bezahlen, wenn ihre Höhe sich in einem vernünftigen Verhältnis zum Delikt bewegt. Solange man sich im Zugriffsbereich der strafenden Behörde befindet, mag man dort ja nicht viele Möglichkeiten haben, aber mir persönlich sitzt die Kohle nicht so locker, dass ich mal eben 500 Euro für eine Lappalie zahlen werde, wenn ich das nicht irgendwie verhindern kann.

    Mag ja sein, dass der italienische Staat glaubt, es sei angemessen, deutsche Gäste auszuräubern, aber diese Meinung muss man ja nicht teilen, sonst würden vermutlich nach jedem Oktoberfest drei Dutzend italienische Wohnmobile versteigert, die während Falschparkens rund um die Theresienwiese beschlagnahmt wurden;-)

  8. Registriert seit
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    #48
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich finde es vor allem auch nur dann richtig, eine Strafe zu bezahlen, wenn ihre Höhe sich in einem vernünftigen Verhältnis zum Delikt bewegt. Solange man sich im Zugriffsbereich der strafenden Behörde befindet, mag man dort ja nicht viele Möglichkeiten haben, aber mir persönlich sitzt die Kohle nicht so locker, dass ich mal eben 500 Euro für eine Lappalie zahlen werde, wenn ich das nicht irgendwie verhindern kann.

    Mag ja sein, dass der italienische Staat glaubt, es sei angemessen, deutsche Gäste auszuräubern, aber diese Meinung muss man ja nicht teilen, sonst würden vermutlich nach jedem Oktoberfest drei Dutzend italienische Wohnmobile versteigert, die während Falschparkens rund um die Theresienwiese beschlagnahmt wurden;-)
    Ihr seid alle so tolle Fernsehsessel-Anarchisten.

    Und ist eh klar, dass Du beurteilst, welche Sanktion für welches Vergehen opportun ist. Wenn man die Kohle für hohe Strafen nicht locker hat, sollte mal lieber etwas dafür tun, sie zu vermeiden, bevor sie verhängt werden und nicht hinterher und dann in Foren rumheulen

  9. GSATraveler Gast

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    #49
    Zitat Zitat von ratzfatz Beitrag anzeigen
    ist klar das ihr Schweizer da sehr schmerzbefreit seit, ihr dürft ja nicht mal auf der Straße furzen ohne gleich ein 1000 Franken Ticket am Arsch kleben zu haben
    Selbstgewähltes Elend ist halbes Elend. Bei uns hätte es CHF 400.- + 80.- Bearbeitungsgebühr gekostet (EUR 400.-)

    Ich bin alles andere als ein Freund von Strafe, erst Recht nicht von staatlicher Seite, und wünsche gutes Gelingen bei der Gegenwehr. Aber:
    Zitat Zitat von paerlapap Beitrag anzeigen
    Ich war letztes Jahr Aug. mit dem Wohnwagen in Italien. (...)
    So: Man wirft mir vor in einer 50km/h Zone mit 68 km/h unterwegs gewesen zu sein.
    Mit PW+Wohnwagen wahrscheinlich innerorts netto 18km/h zu schnell, das hätte einen ordentlichen Anhalteweg gegeben. Welches Tempo hätte man da als Motorradfahrer oder PW ohne Hänger herbrennen müssen, um einen solchen Bremsweg zu erreichen? Die Strafen für Geschw.überschreitungen innerorts können sie von mir aus ruhig noch höher ansetzen.
    Rolf.

  10. Registriert seit
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    #50
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Hi Christian,

    was die Verhältnismäßigkeit der Strafen angeht, bin ich bei Dir,
    aber als Staat käme für mich auch nur die Halterhaftung in Frage.
    Schließlich sollte ich bei einem zu ahnenden Vergehen wissen,
    wem ich mein Fahrzeug geliehen habe.
    Andernfalls hätte ich es ja als gestohlen melden können.
    Hallo Achim,

    also, das ist ein Thema, in dass ich gerne tiefer einsteigen möchte. So wie du das beschreibst wird das letztlich in Italien gehandhabt.

    Nur, was hast du davon, wenn Verkehrssünder nach der Haltereigenschaft abgeurteilt werden? Damit du bei einem Unfall als Geschädigter zu deinem Geld kommst, braucht es das nicht.

    In der Regel wird als potentieller Fahrer des Fahrzeuges ein naher Familienangehöriger in Frage kommen. Damit du nun nicht selbst bestraft wirst, sollst du deine Frau ranhängen müssen? Oder deinen Sohn?

    In Deutschland gilt, dass es ein Aussageverweigerungsrecht gibt, wenn du einen nahen Angehörigen belasten müßtest, § 52 StPO:

    § 52 StPO

    (1) Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt 1.der Verlobte des Beschuldigten oder die Person, mit der der Beschuldigte ein Versprechen eingegangen ist, eine Lebenspartnerschaft zu begründen;
    2.der Ehegatte des Beschuldigten, auch wenn die Ehe nicht mehr besteht;
    2a.der Lebenspartner des Beschuldigten, auch wenn die Lebenspartnerschaft nicht mehr besteht;
    3.wer mit dem Beschuldigten in gerader Linie verwandt oder verschwägert, in der Seitenlinie bis zum dritten Grad verwandt oder bis zum zweiten Grad verschwägert ist oder war.

    (2) Haben Minderjährige wegen mangelnder Verstandesreife oder haben Minderjährige oder Betreute wegen einer psychischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung von der Bedeutung des Zeugnisverweigerungsrechts keine genügende Vorstellung, so dürfen sie nur vernommen werden, wenn sie zur Aussage bereit sind und auch ihr gesetzlicher Vertreter der Vernehmung zustimmt. Ist der gesetzliche Vertreter selbst Beschuldigter, so kann er über die Ausübung des Zeugnisverweigerungsrechts nicht entscheiden; das gleiche gilt für den nicht beschuldigten Elternteil, wenn die gesetzliche Vertretung beiden Eltern zusteht.
    (3) Die zur Verweigerung des Zeugnisses berechtigten Personen, in den Fällen des Absatzes 2 auch deren zur Entscheidung über die Ausübung des Zeugnisverweigerungsrechts befugte Vertreter, sind vor jeder Vernehmung über ihr Recht zu belehren. Sie können den Verzicht auf dieses Recht auch während der Vernehmung widerrufen.

    Das sollte in jedem rechtsstaat so sein

    Da man natürlich nie weiß, ob du als Halter eines Fahrzeuges nichts sagst, weil du einen Verwandten decken willst oder weil du nur einen Kumpel decken willst, wird es seitens der Behörden meist hingenommen, wenn du als Halter keine Angaben machst. Sollte herauskommen, dass du gelogen hast, um einen Kumpel zu decken, könnte der Straftatbestand der Strafvereitelung im Raum stehen, § 258 StPO, aber nur, wenn es um eine Trunkenheitsfahrt oder Unfallflucht ging, nicht bei Ordnungswidrigkeiten.

    Was bleibt: Du kannst von der Fahrerlaubnisbehörde eine Fahrtenbuchauflage bekommen, weil du keinen Fahrer angegeben hast, § 31 a StVZO. Führst du dann das Fahrtenbuch nicht richtig, ist das eine neue Ordnungswidrigkeit, § 69 a StVZO.

    Es sollte ein Grundsatz in jedem funktionierenden Rechtsstaat sein, Denunziantentum nicht zu fördern. Zwingt man dich aber über den Umweg, dass wenn du keine Angaben machst, du selbst abgeurteilt wirst, ist genau die der Fall.

    Beispiel: Dein Auto, du brauchst das für den Job. Dein Sohn ist gefahren, er braucht es auch für den Job, hat gerade gebaut und die Frau bekommt Zwillinge... Im Raum steht mit der Bestrafung ein Fahrverbot, welches 2 - 3 Monate betragen würde. Bei euch beiden wäre der Job dann jeweils weg. ich weiß, ein extremes Beispiel, aber da lebe ich doch lieber in Deutschland.


 
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