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Studie offenbart weltweite Unzufriedenheit mit Kapitalismus

Erstellt von WoSo, 09.11.2009, 10:05 Uhr · 34 Antworten · 2.421 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    ...Na ja, ich hab' schon den Eindruck, dass und ich werde es auf jeden Fall versuchen

    Sehr schön. Versuch macht klug...

    Auf geht`s...

    M.

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    #22
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Größter Investor ist dabei der überstrapazierte "kleine Mann", das arme Opfer unserer bösen, ausbeuterischen und falschregierter Republik, der bei Mißerfolg regelmäßig und als erstes "den Staat" und/oder "den Ami" dafür verantwortlich macht, statt selbst zu denken (Telekom, Infineon, Internet StartUps, Immobilien...)
    Du hast in Deiner Aufzählung Frau Schaeffler, Herrn Opel und Frau Arcandor vergessen(um nur die jüngsten zu nennen), die auch Opfer der bösen, ausbeuterischen und falsch regierten Republik geworden sind. Hätte Herr Middelhoff sich nicht ständig durch den Staat rein reden lassen müssen, würde das Unternehmen prosperieren und alle Mitarbeiter hätten inzwischen doppeltes Gehalt.

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    #23
    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Du hast in Deiner Aufzählung Frau Schaeffler, Herrn Opel und Frau Arcandor vergessen(um nur die jüngsten zu nennen), die auch Opfer der bösen, ausbeuterischen und falsch regierten Republik geworden sind. Hätte Herr Middelhoff sich nicht ständig durch den Staat rein reden lassen müssen, würde das Unternehmen prosperieren und alle Mitarbeiter hätten inzwischen doppeltes Gehalt.
    Selbst für unwahrscheinlichen Fall, dass Herr Middelhoff es geschafft hätte ein prosperierendes Unternehmen auf die Beine zu stellen ist nicht davon auszugehen, dass sich die Gehälter der Mitarbeiter verdoppelt hätten.
    Es ist nicht die Aufgabe eines Konzernchefs seine Mitarbeiter glücklich zu machen. Shareholder-Value ist sein Job. Eine möglichst hohe Rendite für die Aktionäre muss er produzieren. Herr Opel steht vor einem ähnlichen Problem. Die Mitarbeiter in den deutschen(europäischen) Standorten interessieren die GM-Konzernzentrale in Detroit einen feuchten Kehricht. Nur der Profit zählt. Wenn man aus dem Laden nicht mehr genug herausquetschen kann ... dann wird er eben dichtgemacht. Konzerne handeln global.
    Der Produktionsstandort Deutschland ist nur noch in wenigen Bereichen international konkurrenzfähig. Die Automobilproduktion (ausgenommen die Entwicklung) zählt so langsam nicht mehr zu diesen Bereichen. Die heimischen Politiker sind da machtlos. Das liegt in der Natur der Sache.
    Die klassische Stamokap-Theorie muss deshalb eigentlich revidiert werden. Marx thriumphiert wieder einmal über Lenin.
    Oder vielleicht anders : Den Kapitalismus in seinem Lauf ... hält weder Ochs' noch Rüttgers auf.

    M.

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    #24
    O.k., offensichtlich muss ich mich für meinen versuchten Scherz entschuldigen. Ich habe in dem kläglichen Bestreben, etwas ironisch auf den Punkt zu bringen, nur mit Herrn Opel und Frau Arcandor punkten können. Die für mich an sich konsequente Persiflage der Verdopplung der Gehälter war wohl ein Rohrkrepierer.

    Ich gelobe Besserung und werde künftig so einen Unsinn, dass Frau Arcandor die Gehälter ihrer Mitarbeiter verdoppelt wenn das Unternehmen blüht, nicht mehr von mir geben.

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    #25
    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    O.k., offensichtlich muss ich mich für meinen versuchten Scherz entschuldigen. Ich habe in dem kläglichen Bestreben, etwas ironisch auf den Punkt zu bringen, nur mit Herrn Opel und Frau Arcandor punkten können. Die für mich an sich konsequente Persiflage der Verdopplung der Gehälter war wohl ein Rohrkrepierer.

    Ich gelobe Besserung und werde künftig so einen Unsinn, dass Frau Arcandor die Gehälter ihrer Mitarbeiter verdoppelt wenn das Unternehmen blüht, nicht mehr von mir geben.

    Mein Fehler. Wenn es um solche Themen geht ... fehlt mir manchmal der Blick für ironische Anmerkungen. Da bin ich ein wenig humorlos. Da geht es mir ganz ähnlich wie den zahlreichen (freigestellten) Ex-Mitarbeitern.

    Trotzdem ...

    M.

    Die Ursprungsfrage drehte sich wohl um eine angebliche weltweite Unzufriedenheit mit dem real existierenden Kapitalismus. Da wollte ich eben nur auf mögliche Ursachen aufmerksam machen....

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    Standard Systeme im Vergleich???

    #26
    Eigentlich ist es doch ganz einfach:

    1. Der Kommunismus kann nicht dauerhaft (bzw. ohne staatliche Repressalien) bestehen, weil es den wirklich selbstlosen Menschentypus nicht gibt.

    2. Der Kapitalismus muss daran scheitern, dass der unendlich weiter expandierende Markt - und damit die Möglichkeit ständigen realen Wachstums - ebenso wenig existiert.

    Das Problem dabei ist, dass der erste Punkt jedem einzuleuchten scheint, weshalb man den Unterdrückern ja auch keine Träne nachweint.

    Der zweite Punkt muss jedoch erst noch schmerzlich erlebt werden, bzw. kann durch finanzielle (Staats-) Hilfen -fast- beliebig verschoben werden.
    Solange eine Volkswirtschaft noch zumindest exportieren kann, mag die restliche Weltbevölkerung noch als Zielgruppe/potentieller Kunde hinhalten, aber danach?

    Oder anders gefragt: Wovon / wofür leben und arbeiten wir eigentlich, wenn (wirklich) alle Alles besitzen - und auch das Marketing den Umsatz nicht mehr steigern kann??


    Meine (ganz persönliche) Meinung,

    Jochen

  7. Registriert seit
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    Daumen hoch

    #27
    Eine recht pointierte Analyse

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von Bodenfuzzi Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es doch ganz einfach:

    ...
    Oder anders gefragt: Wovon / wofür leben und arbeiten wir eigentlich, wenn (wirklich) alle Alles besitzen - und auch das Marketing den Umsatz nicht mehr steigern kann??
    ...
    na dann geht hoffentlich etwas kaputt

    der produktiv tätige Anteil der Bevölkerung wird angehalten qualitativ minderwertigere Ware herzustellen um die Ersatzzyklen der Waren verkaufsfördernd zu optimieren
    ...
    und schon klappt es wieder

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von WoSo Beitrag anzeigen
    na dann geht hoffentlich etwas kaputt

    der produktiv tätige Anteil der Bevölkerung wird angehalten qualitativ minderwertigere Ware herzustellen um die Ersatzzyklen der Waren verkaufsfördernd zu optimieren
    ...
    und schon klappt es wieder
    ...aber egal in welchem System: Einige Logen oder andere elitäre Zirkel schaffen es immer wieder, sich auf Kosten anderer (..Menschheit..) zu bereichern!-...und wenn auch Millionen den Hungertod erwarten ....,Hauptsache die S-Klasse wird gut verkauft.....
    Sind die Meere leergefischt und ist die Stratosphere mit Abgas geflutet...wird das Klima einmal mehr an alte indianische Sprichworte erinnern..

  10. Registriert seit
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    #30
    ich finde ja diese Aussage "weltweit" ja schon sehr fragwürdig.

    die Vereinten Nationen haben aktuell 192 Mitgliedsstaaten. In 27 davon wurde gefragt. Da wurde imho mächtig viel ausgelassen

    Mal abgesehen davon, dass die sog. "repräsentativen Umfragen" durch geschickte Auswahl der befragten Personen nur zu leicht in die gewünschte Richtung manipuliert werden können.

    Justmycent


 
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