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Stuttgart 21

Erstellt von Alex Mayer, 02.10.2010, 11:19 Uhr · 110 Antworten · 8.427 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    #21
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Unterscheidet sich aber seitens der Demonstranten deutlich von der am Donnerstag. Es sind harte Zeiten für die Stuttgarter. Nicht nur, dass völlig überraschend nach zwei Jahrzehnten Planung und Vorbereitung doch gebaut wird, nun kommt auch noch WASSER aus WASSERwerfern, nachdem die Polizei das zigmal angedroht hat. Eine ganze Reihe von "Berufsdemonstranten" war mit Helm und Plane besser darauf vorbereitet.

    Grüße
    Steffen
    wir haben hier in DE immer noch die Maßgabe der verhältnissmäßigkeit der Mittel...kann mir nicht vorstellen das auch nur 1 Demonstrant mit nem Wasserwerfer dort erschienen ist..

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    #22
    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    wir haben hier in DE immer noch die Maßgabe der verhältnissmäßigkeit der Mittel...kann mir nicht vorstellen das auch nur 1 Demonstrant mit nem Wasserwerfer dort erschienen ist..
    Und Verhältnismäßigkeit bedeutet Waffengleichheit zwischen Polizei und Demonstranten? Was für ein totaler Unfug!! Bietet denn die Volkshochschule keinen Crashkurs in Staats-, Verfassungs sowie Polizei- und Ordnungsrecht mehr an?

    Grüße
    Steffen

  3. Registriert seit
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    #23
    ....ich finde es sollte das Volk viel mehr in die Politik einbezogen werden!!! Man wählt alle vier Jahre irgentwelche angeblichen Vertreter des Volkes und nach der Wahl sind sie Vertreter der Lobby! Bürgerentscheide wären doch eine gute Alternative!

    Gruß Sven

  4. Registriert seit
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    #24
    Wenn das Bündniss hartnäckig bleibt und der Druck durch die Bevölkerung steigt ist meiner Meinung nicht gesagt, dass es schlussendlich zum Bau kommt......
    Paradebeispiel dafür ist die WAA Wackersdorf.....da war auch alles beschlossen aber durch öffentlichen Druck und Beharrlichkeit konnte die WAA gestoppt werden.....

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    #25
    Da war für mich einiges erstaunlich:

    Ab 1.10. darf man Bäume fällen.
    Perfektes Timing der Betreiber: ausgerechnet am 1.10. um 0:00 Uhr muss man beginnen ! Provokation?
    Dass man mit Widerstand gerechnet hat, dürfte sich darin zeigen, dass man problemlos 1.000 (eintausend!!!!) Polizisten von überall her schon im Vorfeld zusammenziehen konnte.
    Was würde ich denken, wenn ich als Demonstrant einem solchen Heer von geschützten und bewaffneten, furchterregenden Polizisten mich gegenüber finden würde? Eventuell: jetzt erst recht !

    Allerdings finde ich es unerträglich, wenn Erwachsene Kinder zur Demo mitnehmen. Sollten die etwa als lebendes Schutzschild missbraucht werden? Müsste man die Eltern nicht anzeigen und das Jugendamt einschalten? Schüler der Oberstufen sind für mich keine Kinder, sie wollen auch nicht so behandelt werden, ausser vom Strafrichter.
    Warum sehe ich auf allen Fotos Demonstranten mit schweren Plastikplanen und Schutzhelmen? Haben die solche Ausrüstung ständig bei sich? Fehlender Respekt?

    Wieso fühlen sich Bürger berechtigt Polizisten unflätigst zu beschimpfen?
    Warum fühlt sich ein Vorgesetzter berechtigt "Wasser Marsch" zu befehlen? Fehlender Respekt vor dem Bürger??? Wer hat überhaupt dieses Heer bestellt und befehligt? Aus welcher Kriegskasse wird das Heer und dessen Anreise bezahlt?

    In Lörrach war vor Kurzem ein Amoklauf mit Toten. Als erstes am Tatort war ein Polizist des Innendienstes mit einem "Freiwilligen". Die restlichen Kollegen waren nach Stuttgart abgeordnet.....

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von gsvetan Beitrag anzeigen
    ....ich finde es sollte das Volk viel mehr in die Politik einbezogen werden!!! Man wählt alle vier Jahre irgentwelche angeblichen Vertreter des Volkes und nach der Wahl sind sie Vertreter der Lobby! Bürgerentscheide wären doch eine gute Alternative!

    Gruß Sven

    Hallo Sven und alle anderen,


    • kennst Du denn die von Dir gewählten Vertreter?
    • Haben "DIE" sich schon mal bei Dir oder in Deinem Umfeld sehen lassen?
    • Kennen "DIE" Deine Meinung?


    oder


    • Werden immer zum Ende einer Wahlperiode "warme Güsse" auf´s Wahlvolk verteilt, um Mehrheiten zu beschaffen?
    • Leben "DIE" bewusst im Ghetto, um nicht mit dem Pöbel in Berührung zu kommen?
    • Ignorieren "DIE" deine Meinung?
    • Wirtschaften"DIE" in eine Tasche?
    • Und wenn ja, in welche?

    Fragen über Fragen, die kann sich jeder selbst am besten beantworten.

    Zur Frage der Deffinition von "friedlich":
    Besonders in einem Bundesland, welches von einer christlich geprägten Regierung "geführt" wird, sollte man neben den ganz normalen Menschlichkeiten auch Bibeltreue erwarten dürfen.

    Warum kommt es zu den Demonstrationen:
    Das Volk ist mit der Entscheidung, welche von ihren Wahlmännern getroffen wurde, nicht einverstanden.

    Wie anders als zu demonstrieren soll sich das Volk Ausdruck verschaffen?















    Man hätte es bewusst an der Entscheidung teil haben lassen!

    Grüße vom wehretaler

  7. Registriert seit
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    #27
    Servus,
    was mir an der ganzen Sache die Sprache verschlägt sind die allgemeinen Vorschriften zum Thema Denkmalschutz. Da darf ein unter Denkmalschutz gestellter Bahnhof einfach schnell links und rechts abgerissen werden.Ein normaler Bürger, dessen Haus unter Denkmalschutz steht, hat Auflagen ohne Ende (selbst wenn er nur andere Fenster einsetzen will). Aber da ist so ein heftiger Eingriff in die Bausubstanz trotz Proteste möglich.
    Zudem dass fällen eines alten Baumbestandes im angrenzenden Schloßparks. Dies ist für mich selber auch nicht wirklich nachvollziehbar, da das Bild der Innenstadt bzw Schloßparks doch sehr stark verändert wird.
    Und was die Mitbestimmung der Bürger betrifft: laut der heutigen Ausgabe der TZ München wurde diesbezüglich 2007 ein Volksentscheid beantragt (67000 Bürger!!) aber dieser wurde verhindert, warum genau steht da nicht drin!!
    Dann ist noch die Frage, ob die Trasse nach Ulm dann auch mehr Kapazität hat. Aus einem Bericht im TV habe ich entnommen das die Auslastung nicht mehr bringen soll und unter Umständen auch keine Verbesserung der Fahrzeit bringt. Gründe waren unter anderem die S Bahn, die diese Strecke teilweise mit benutzt, und wie pünklich die S bahn ist und welche technische Probleme die teilweise hat möchte ich hier nicht erläutern...

    Desweiteren ist der heutigen Zeitung zu lesen , ich zitiere: Zur Refinanzierung sollen auf der Neubaustrecke täglich 40 leichte Güterzüge rollen. Doch Züge, die den Aufstieg auf die Schwäbische Alb schaffen, gebe es nicht. (TZ München 02.10.2010)

    Ich kann nur sagen, das ich über 2 Jahre in Stuttgart gewohnt und gearbeitet habe und es schade finde was da gerade abgeht!! Der Schloßpark ist/war damals sehr schön und der Bahnhof hat mir auch gut gefallen. Es ist schade das alte Gebäude einfach nur abgeriisen werden und dann nur noch Beton/Stahl/Glas Bunker gebaut werden. Aber das ist dann ein anderes Thema....

  8. ulixem Gast

    Standard

    #28
    Auf der einen Seite werden die Baumaßnahmen durch das Abreißen des alten Bahnhofes und das Fällen der Bäume für den Bau des neuen Bahnhofes eingeleitet.

    Auf der anderen Seite wird mit tausenden Leuten gegen die vor Jahren beschlossenen Entscheidungen demonstriert.

    Dazwischen steht die Polizei, die die getroffenen Entscheidungen letztendlich durchsetzen wird.

    Um die Funktionsfähigkeit des Staates zu erhalten.

    Die eigentliche Frage die sich hier mir stellt lautet: Warum wird ein vor Jahren beschlossenes Projekt jetzt auf einmal in Frage gestellt ?
    Warum muss es mit Polizeigewalt durchgesetzt werden und warum kann man es nicht mehr stoppen ?

    Das Projekt ist beschlossen, Verträge müssen erfüllt werden, dazu wird die Polizei das Bauvorhaben schützen und stoppen kann man es nicht mehr.

    Die Erklärung hierfür nennt sich Demokratie, der Polizeieinsatz nennt sich das Durchsetzen dieser demokratischen Entscheidung und das Stoppen wollen eines beschlossenen Projektes nennt sich nicht Ungehorsam, sondern einfach nur ein ungeeignetes Mittel, ohne Aussicht auf Erfolg.

    Zahlen wird das komplette Projekt der Steuerzahler, schade finde ich , dass viele Polizisten es mit Gewalt durchsetzen müssen, aber dies ist Teil der Funktionsfähigkeit unseres Staates. Alles andere wäre eine nicht funktionierende Anarchie. Das weiß auch jeder Polizist und die Polizeibeamten würden Stuttgart 21 , wie zB auch jeden Castor ,gerne ohne Gewalt bewerkstelligen. Nur gibt es immer irgendwelche Berufsdemonstranten und selbsternannte Revolutionäre, die das verhindern wollen.

  9. dave2006 Gast

    Standard

    #29
    "ich finde es sollte das Volk viel mehr in die Politik einbezogen werden!!! Man wählt alle vier Jahre irgentwelche angeblichen Vertreter des Volkes und nach der Wahl sind sie Vertreter der Lobby! Bürgerentscheide wären doch eine gute Alternative!"


    Klasse Idee, sowie in Hamburg. Da hat sich eine Mehrheit bei einem Volksentscheid gegen den Verkauf der Hamburger Krankenhäuser an den Konzern Asklepios gewandt. Und nun rate mal was passiert ist.............

    Richtig, der sogenannte Volksentscheid würde durch die Bürgerschaft gekippt und der Landesbetrieb Krankenhäuser an Asklepios verkauft

  10. Registriert seit
    29.09.2007
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    Standard

    #30
    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    ...Warum wird ein vor Jahren beschlossenes Projekt jetzt auf einmal in Frage gestellt...
    weil sich die Zeiten - und damit die Ansichten und Wünsche der Bevölkerung - ändern? Wäre das nicht so, würden wir heute noch auf Bäumen wohnen.

    Dass man vor Jahren beschlossene Projekte auch ganz schnell ändern kann zeigt doch die gerade beschlossene Verlängerung der Restlaufzeiten der AKWs.

    Gruß

    Frank


 
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