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Tagesleistung von Kilometerfressern auf Gewalttouren

Erstellt von eMTee, 14.08.2013, 10:28 Uhr · 40 Antworten · 3.656 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Sehe ich genauso!

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    #12
    Wer in der falschen Gegend lebt muss zwangsweise lange Anreisen in kauf nehmen.

    Ich steige aufs Moped und nach spätestens 10 Minuten habe ich die erste Kehre hinter mich gebracht. Für mich vernünftige Tagesleistungen auf engen und kurvenreichen Strecken liegen bei 400-500km, darüber wird es dann anstrengend oder man muss auf Sightseeing und Fotostopps verzichten.

    Meine Hausrunde ist rund 350km lang (mit verschiedenen Variationen), da muss ich nicht mehr die Gegend bewundern und kann mich ganz auf die Kurven konzentrieren. Diese Rund geht sich leicht am Nachmittag von 15-19h aus. Ohne Stress und Hektik, fast im Rahmen der StVO.

    Kenne aber auch so manchen Mitfahrer der nach 250km schon am Ende ist. Jeder empfindet das Fahren mal mehr und mal weniger anstrengend, darum sollte sich jeder sein Limit selbst stecken.

    Wenn der TE nun am Tag auf 300km kommt ist das doch gut für ihn, denn er soll ja Spaß dabei haben. Darum geht es doch bei unserem Hobby, oder? (Wer hat den längsten hatten wir schon so oft und wissen es bis heute nicht - wollen wir das überhaupt wissen?)

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    #13
    Tagestouren um 300-400 km sind am besten, kein Stress und man sieht, wo man ist. Habe letzte Woche ein Moped aus Kapstadt geholt, bin am ersten Tag 350 km in Richtung Jo'burg, uebernachtet, dann am zweiten Tag 1300km abgespult. Es ging nur darum, nach Hause zu kommen, nicht, um das Fahren oder die Gegend zu geniessen. Morgens um 8 los, abends kurz vor 8 zu hause. Das einzige, was daran gut ist, ich sitze lieber einen Tag auf dem Moped als zu fliegen.

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    #14
    Hmhm....
    Meine Tagesfahrleistung ist recht unterschiedlich.
    Beispiel: Alpentour 2012 - Die Zweite
    Tag1: 240km BAB-Anreise bis Landau, danach 640km Vogesen, schweizer Jura bis ins Simmental. Start: 06:25, Ankunft 20:22. Unterwegs ein paar Bildchen gemacht, ein paar Päuschen und ein paar Döschen gefunden.
    Tag2: 377km incl offroad(Video), Tag3: 338km, Tag4: 480km incl Transfer ital. Dosenbahn, Tag5: 245km mit Technikproblem, Tag6: Wartung, Tag7: 343km Gruppenfahrt schweizer Pässe, Tag 7: 650km Ostschweiz, Südschwarzwald bis Freiburg, BAB-Heimreise.
    Vor 2 Wochen: Anreise gegen Mittag und Harzwest, am nächsten Tag Harzost mit Kyffhäuser sowie Heimreise. Seit diesem Jahre geht's nicht mehr so wie ich möchte.

    Vor einigen Jahren sagte mir ein Belchenstürmer : Den großen Belchensturm willst du fahren? Und was machst du nachmittags?
    Hat mich annimiert zu GC25AVM Der große Belchensturm (Multi-cache) in Baden-Württemberg, Germany created by Q.Treiber . Es war genügend Zeit für Picknick sowie später Kaffee mit Kuchen.

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    #15
    Kannst Du Dir doch ausrechnen. Mit einem 50er Schnitt kommst Du nach 10 Stunden auf 500KM. Ich denke ein brauchbarer Schnitt für grosse Distanzen auf kleinen Strassen liegt bei ca. 65KM/H. Wichtig ist, einen Tag mit wenig Verkehr zu finden. Dann am Besten alleine nach deinem Gusto fahren. Bin dieses Jahr auf der 1200er ADV 1000KM IN 14.5 Std. in den Alpen gefahren.

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    #16
    Ich denke das muss man anders sehen/angehen. Wenn ich hier meine 2-3 Tagestouren poste (2 Tage sind normalerweise gut 1300-1400km, 3 Tage auch schon 2400) dann kommen oft genug Kommentare: "So ein Schwachsinn, da sitzt man ja nur auf dem Bock und hat nix von der ganzen Sache".

    Wenn ich das mache (2-4x im Jahr), dann fahre ich um 7Uhr morgens los, fahre immer den Tank leer, mache dann 30-40 min pause, und fahre weiter. Bis 7-9uhr abends, je nach Lust/Laune/Wetter. Ich fahre fast immer nur im 10% Bereich der StVo des Landes, und, klar, abends gibts noch ein gutes Essen, ein paar Bier oder einen Wein, vielleicht noch einen kleinen Altstadtbummel, aber dann ins Bett. Und am nächsten Tag das gleiche.

    Nach so einem verlängerten Wochenende bin ich entspannt, müde, erholt. Raus aus dem Stress. Ähnlich wie Bergsteiger, die dir erzählen das am Wochenende so eine Nordwand hoch, das ist ganz toll...

    Ich denke man kann Mopedtouristen in grob 2 Extrem Gruppen unterteilen: Die einen fahren um des Fahrens willens. Sie erleben den Urlaub durch den Wind im Gesicht, nicht die Fotokamera in der Altstadt, und darum sind sie gerne 12 Stunden am Tag unterwegs. Die anderen fahren 1 Stunde Moped und sitzen dann Stunden im Kaffee oder gehen 10 Stunden durch den Wald.

    Dazwischen gibt es unendlich viele Abstufungen, und alle sind gleichberechtigt im Sinne von "ich fahr Moped und hab Spass gehabt".

    Die Berichte von "ich muss heute 1000km bis zur Faehre schaffen" - das ist Gewalttour, das macht wenig Spass und bevorzugt Highways/Autobahnen. Das macht man halt, weil man muss, egal zu welcher der Gruppen man selber zählt.

    Frank

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    #17
    Längste Tagestour : Mannheim - Verdun 900km

    war aber ganz gemütlich und hatte sich sehr gelohnt...war ein toller Tag!....mit viel Sightseeing!


    Längste (ich-will-nach-hause) Gewalttour:

    Timisoara (Rumänien) - Mannheim 1400km ...... muss man nicht wirklich oft machen


    Schlimmste Gewalttour:

    Livorno - Cinque Terre - die Zeit vergessen, dann im Unwetter und Regen 1000km und in der Schweiz mit 0 Grad nachts nach Hause nach Mannheim ......muss man auch nicht wirklich haben...


    alles jeweils mit Sozia

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    #18
    Längste Tagesetappe waren vor 3 Jahren die 1350km von Granada/Andalusien nach Pouzols nähe Narbonne/Südfrankreich. Brauch ich auch nicht mehr.
    Längste Alpenetappe 670km vom Bodensee über 12 Pässe und retour. Das war dann aber auch genug.
    Auf meiner Nordkappreise im 2008 waren 600-900km an der Tagesordnung, um nach 16 Tagen wieder zuhause zu sein.
    Üblicherweise plane ich meines Tagestouren zwischen 350 - 500km, da liegen auch noch ein paar Kaffee- und Pinkelpausen drin.

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    #19
    Chris, bei den letzten 2 Touren hätte mir meine (nicht vorhandene) Sozia zurecht ihren Helm an den Kopf geworfen.Bei der Hälfte der jeweilige Strecke hätte ich einen Cut gemacht, abgesattelt und mich in eine Unterkunft verzogen, koste sie was es wolle. Angenommen ich muss unbedingt nach hause weil ich am nächsten Tag arbeiten muss: Welche Leistung könnte mein Chef die nächsten 1...2 Tage von mir erwarten? Ich halte es für kontraproduktiv sich so auszupowern, und sei es auch der letzte Tag der Reise. 1...2 Stunden hänge ich schon mal dran wenn es knapp werden sollte, z.B. um eine Fähre rechtzeitig zu erreichen. Für viel mehr würde ich mich allerdings nicht hergeben, liegt es doch meist an der unzureichenden Planung im Voraus wenn es so knüppelhart hergehen muss. Ich kann mir kaum vorstellen dass es während 12 Stunden und mehr nicht zu Ausfallerscheinungen kommt. Ich schätze das min. so gefährlich ein wie Dauerraserei auf der BAB. Volle Konzentation über eine so lange Zeitspanne aufrecht zu erhalten ist nahezu unmöglich. Und wie bereits erwähnt geht dadurch der Fahrspaß verloren. Nur fahren um gefahren zu sein? Nein, Danke! Ich hätte wohl in allen deinen geschilderten Fällen die Leute daheim kontaktiert und gesagt dass es unmöglich ist heute anzukommen, bzw. morgen früh zur Arbeit (oder anderen Terminen) zu erscheinen. Mein Leben bzw. meine Sicherheit, vor allem aber der Spaß am Motorradfahren selbst, sind mir wichtiger, alles andere muss dann hinten anstehen falls es Not ist. Zum Glück ist mir das aber noch nie passiert, und selbst wenn, dann könnte ich im Ausnahmefall auf das Verständnis meines Arbeitgebers zählen. Ich lasse mir auf größeren Touren eigentlich immer noch einen Tag Puffer vor und einen nach der Tour. Vor der Abfahrt ist damit Zeit für Gepäck und Motorrad startklar zu machen, nach Ankuft alles zu säubern, warten und aufzuräumen und vor allen Dingen: in Ruhe auszuschlafen! Egal was dann kommt, ich bin zumindest topfit. 800km und mehr zehren nämlich schon an den Kräften. Unvernünftig sind solch lange Etappen allemal.

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    #20
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    .... Unvernünftig sind solch lange Etappen allemal.

    Zum Glück ist Motorradfahren an sich ja total vernünftig ;-)


 
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