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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.303 Antworten · 60.793 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Wer hat den Hybrid erfunden? Richtig. Wer hat ihn zuerst serienreif eingesetzt? Auch richtig.
    Nur so rein aus Interesse: Wer, glaubst du, hat denn das erste Hybridfahrzeug erfunden? Und in Serie verkauft?

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    Vielleicht sollte man in der Geschichte noch etwas weiter zurück gehen.

    "Die Reichweite der historischen (Elektro)Fahrzeuge war knapp über hundert Kilometer. Um 1900 waren 40 % der Autos in den USA dampfbetrieben, 38 % elektrisch und nur 22 % mit Benzin. Knapp 34.000 Elektrofahrzeuge waren in den USA registriert, die höchste Anzahl weltweit. 1912 wurden bis dato die meisten Elektrofahrzeuge verkauft. Danach ging der Marktanteil stark zurück.[14] Zwischen 1896 und 1939 registrierte man weltweit 565 Marken von Elektroautos.
    ...
    Auch wurde das Starten von Benzinern durch den Anlasser anstelle des Ankurbelns sehr viel bequemer."

    Zitat - ganzer Artikel hier
    https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto


    Zum eigentlichen Durchbruch hatte den Benzinern ganz maßgeblich der elektrische Anlasser verholfen.

    Wäre die technische Entwicklung überall so stark voran getrieben worden wie bei E-Autos, dann würden wir wohl heute noch mit dem Rechenschieber arbeiten.

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    Ich habe mich heute das 1. Mal etwas intensiver mit Tesla Model S beschäftigt. Ich weiß garnicht, warum die 1000km hier so runter gemacht werden. Wenn man sich die derzeitige Batterie mal anschaut, die ja auch schon für mindestens 500km gut ist, weiß ich nicht warum 1000km nicht auch drin sein sollten. Ein 2. Batteriepaket passt doch locker auf das 1. noch drauf. Damit sind die 1000km drin. Die 500kg mehr Masse sind bei 700PS doch auch wumpe. Also ich halte die Aussage für mehr als realitätsnah und derzeit auch machbar.

    Gruß,
    maxquer

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Nur so rein aus Interesse: Wer, glaubst du, hat denn das erste Hybridfahrzeug erfunden? Und in Serie verkauft?
    Patent USA, marktgerecht Deutschland 90iger, serienreif und alltagstauglich (bezahlbar und fahrbar) Japan

    Wobei man allerdings unterscheiden muß was wir mit Hybrid wirklich meinen. Ich meine Otto- oder Dieselmotor mit zusätzlichem oder alternativem und unabhängigem Antrieb. Also keine Motor/Generatorkombination.

    Gruß Jupp

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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Ich habe mich heute das 1. Mal etwas intensiver mit Tesla Model S beschäftigt. Ich weiß garnicht, warum die 1000km hier so runter gemacht werden. Wenn man sich die derzeitige Batterie mal anschaut, die ja auch schon für mindestens 500km gut ist, weiß ich nicht warum 1000km nicht auch drin sein sollten. Ein 2. Batteriepaket passt doch locker auf das 1. noch drauf. Damit sind die 1000km drin. Die 500kg mehr Masse sind bei 700PS doch auch wumpe. Also ich halte die Aussage für mehr als realitätsnah und derzeit auch machbar.


    Gruß,
    maxquer
    Die praktische Handhabung beim Laden (Zeit bzw. hohe Ladeströme/hohe Ladeleistungen), die technisch zwar machbar sind aber großflächig derzeit nicht umsetzbar sind. Außerdem die Masse, die bei derzeitigem Batteriekonzepten große Fahrzeuge erfordern und last but not least der Preis, der die Käuferschichten stark einschränkt.

    Das ist meine Kritik. Nicht die 1000 km an sich. 2000 km gehen technisch sicherlich auch. Es gibt ja heute schon SUV die an die 3 t wiegen. Meine Zweifel beziehen sich auf die Notwendigkeit und den Nutzen in Anbetracht der anschließenden Notwendigkeit das auch in praktikabler Zeit und mit Nutzen für den Akku (Haltbarkeit) zu laden.

    Teslas stellen sicherlich eine interessante Bereicherung des Automobilmarktes dar, da sie zeigen was technisch durchaus machbar ist, lösen aber nicht das Problem. Weil sie m. E. aufgrund der Vorgabe und des Preises für eine eingeschränkte Käuferschicht gedacht sind. Also beispielsweise nix für mich.

    Gruß Tom

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    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    (...) Teslas stellen sicherlich eine interessante Bereicherung des Automobilmarktes dar, da sie zeigen was technisch durchaus machbar ist, lösen aber nicht das Problem. Weil sie m. E. aufgrund der Vorgabe und des Preises für eine eingeschränkte Käuferschicht gedacht sind. Also beispielsweise nix für mich.

    Gruß Tom
    ...was sich mit dem Model 3 ab 2017 ändern soll. Mal sehen, was das wird.

  7. Registriert seit
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    Hier erklärt ein Tesla-Besitzer, wie das so mit dem Laden von E-Autos in Deutschland funktioniert:


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    Meine Rede. Die Netzinfrastruktur und das Ladekonzept (AC/DC, Steckertyp) muß einheitlich geregelt werden. Zumindest innerhalb der Nutzungszone, im vorliegenden Fall Europa. Sonst hat man eben diese Stecker-Adapter-Lösungen. Und genau das will man eben nicht haben.

    Und wie es halt so ist, wenn viele mitreden, man tut sich schwer bei der Einigung. Mittlerweile Standard ist allerdings der Typ2 Stecker mit maximalen Ladeleistungen von bis zu 22 kW. Bei Schnellladestationen bis 40 kW (AC/DC, Stecker Typ2 links, Empfehlung für Europa in Beratung) bzw. 60 kW (DC, Stecker Typ CHadeMO, rechts).


    Quelle: http://www.in-autoaktuell.de/media/k...b5f87bb_XL.jpg

    Es ist also nicht so, als ob hier ein Normen- und Steckerwirrwarr herrschen würde.

    Es ist allerdings richtig, daß mit zunehmender leistung der Akkus und zunehmender Ladeleistung ggf. auch noch weitere Entwicklungen möglich sind. Das könnte eine Tesla-Supercharger-Lösung sein, es könnte aber auch eine andere Lösung bedeuten.

    Was angepaßt werden muß, ich erwähnte es bereits mehrmals, ist die Netzinfrastruktur, die hinter den Ladesäulen steckt. Wenige Einzellösungen mögen jetzt noch funktionieren, auch mit kostenlosem Strom über die 16-A-Steckdose und Zwischensteckern, um das Produkt massentauglich zu machen, reicht das allerdings nicht.

    Gruß Tom

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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Ich habe mich heute das 1. Mal etwas intensiver mit Tesla Model S beschäftigt. Ich weiß garnicht, warum die 1000km hier so runter gemacht werden. Wenn man sich die derzeitige Batterie mal anschaut, die ja auch schon für mindestens 500km gut ist, weiß ich nicht warum 1000km nicht auch drin sein sollten.
    Die 1000 km sind eben nicht das Doppelte der von dir genannten "mindestens 500 km". Es gab eine Tesla-Rekordfahrt, bei der ein Model S mit allen Tricks gut 800 km weit kam. Auf dieser Basis hält Elon Musk eine Reichweite von 1.000 km in zwei Jahren für möglich. Er geht bis jetzt von einer Entwicklungsgeschwindigkeit aus, bei der die Akkukapazität um etwa 10% pro Jahr steigt. Ich habe mal in einem Tesla-Forum gefragt, und die bezifferten die Praxisreichweite eines Model S auf der Autobahn bei genereller Einhaltung der Richtgeschwindigkeit mit rund 350 km. Daraus folgt, dass man etwa mit einem Tesla S nicht an einem Tag morgens hurtig von München nach Stuttgart fahren kann und am Abend ohne Ladestop wieder zurück - eine Übung, die einem Audi A7 relativ locker gelingt. der Tesla S hat eine deutlich größere Reichweite als jedes andere E-Auto, aber angesichts der Zahl der Ladestationen und der Reichweite von Verbrennern ist er in diesem Punkt einfach hoffnungslos unterlegen.

    Das ist mit E-Motorrädern dasselbe. In einem Test der MO las ich, dass man mit der aktuellen Zero DS 120 km munter durch die Gegend fahren kann, Mo deklariert das in einem Halbsatz als "Tagesetappe". Sorry, aber darüber können doch GS-Fahrer (oder gar Adventure-Treiber) nur gepflegt lachen.

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    Hier ein sehr interessanter Vortrag des Schweizer Energieexperten und Historikers, Dr. Ganser, zum Thema Erdöl und Energiereformen:



 

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