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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.652 Antworten · 75.974 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Nur wenn das ädequate Angebot vorhanden ist. Für eine großtechnische Nutzung ist es derzeit nicht vorhanden. Derzeitige Lösungen bedienen den Bedarf weniger.

    Das war meine Aussage.

    Außerdem ist es nicht egal wie Strom produziert wird. Dieser wird Just-in-Time produziert. Bedarfsgerecht. Eine Bedarf zu schaffen mit alter nicht klimaneutraler Technik, um dann mit dem grüne Logo für E-Autos zu werben ist scheinheilig.

    Gruß Tom

  2. Registriert seit
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    Wenn ich (heute) ein E-Auto fahren würde, dann wäre es mir egal, ob eine großtechnische Nutzung vorhanden wäre. Ich würde es an die Steckdose hängen, und fertig.
    Und da der Strom Just-in-Time produziert wird, ist es für die E-Werke relativ einfach, die Produktion für mein E-Auto (heute) zu erhöhen.
    Und mir wäre es (heute) egal, ob der Strom grün wäre oder nicht, mir ist es ja beim Benzin-Auto auch egal.
    Wenn man (heute) E-Autos verdammt, weil sie nicht klimaneutral betrieben werden können, müßte man konsequenterweise auch Benzin-Autos verdammen.

    BTW...
    - Ein E-Auto mit 20kWh/100km verbraucht bei 15.000km pro Jahr 3000kWh Strom pro Jahr.
    - Mein V50 1.6D verbraucht bei 15.000km ca. 900l Diesel
    - 900l Diesel in einem Öl-Kraftwerk verbrannt (40% Wirkungsgrad) erzeugen ca. 3500-4000kWh Strom
    => Ich spare also Strom und CO2, wenn ich den durch ein E-Auto eingesparten Diesel in Strom umwandeln würde. Schon heute.

    Gruß,
    Jürgen

  3. Registriert seit
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    Zum Thema E-Auto ist eigentlich schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Die Leute, die. (wie ich) daran zweifeln, dass ein Wechsel von Verbrenner-Autos zu akkugespeisten E-Autos in absehbarer Zeit stattfinden wird, und die auch daran zweifeln dass Tesla in diesem Geschäft auf Dauer eine dominierende Rolle spielen wird, haben einen sehr starken Verbündeten auf ihrer Seite: den Markt.

    Und wer im Zusammenhang mit Tesla gern von Nokia rumschwadroniert, der möge sich einfach mal die Marktanteile der wichtigen Handy-Hersteller seit 2007 (Marktstart iPhone) ansehen und mit der Entwicklung der Marktanteile der wichtigsten Autohersteller seit 2012 (Präsentation Tesla S) vergleichen.

    Und ein wichtiges Argument gegen ein Akku-Wechselsystem kommt von Tesla-Chef Musk selbst. Er hält eine Steigerung der Akkukapazität von 10 bis 15 Prozent pro Jahr für realistisch. Wir reden also von einer Technologie, bei der die Entwicklung noch stetig im Fluss ist. Ein Akku-Wechselsystem würde diese Entwicklung auf den Status Quo einfrieren - und wenn sie herstellerübergreifend liefe, würde das bedeuten, die E-Mobilität bleibt technisch auf dem Stand von 2015 stehen. Das tut sie dann wirtschaftlich auch.

  4. Registriert seit
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    Hmmm... Bei einem Akku-Wechselsystem hätte ich doch gerade den Vorteil, daß ich bessere Akkus nachträglich einbauen lassen könnte? Oder verstehe ich das jetzt falsch? Bei meiner Taschenlampe funktioniert das zumindest so.

    Gruß,
    Jürgen

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von J.Hahn Beitrag anzeigen
    Wenn ich (heute) ein E-Auto fahren würde, dann wäre es mir egal, ob eine großtechnische Nutzung vorhanden wäre. Ich würde es an die Steckdose hängen, und fertig.
    Und da der Strom Just-in-Time produziert wird, ist es für die E-Werke relativ einfach, die Produktion für mein E-Auto (heute) zu erhöhen.

    Jürgen
    Ja, so stellt man sich das ungefähr vor, Strom aus der Steckdose. In der Theorie. Die Praxis sieht dann leider etwas anders aus.

    Wie bereits gesagt, man müsste nur die Potentiale nutzen die vorhanden sind. Dann wären wir schon mal ein Stückchen weiter. Diesmal ist es nicht die Politik die blockiert und es mangelt auch nicht an Unternehmen und Investoren neue Kraftwerke zu errichten. Allerdings diesel-frei. Das ist spätestens seit Beginn der 70iger kein Thema mehr. Ich weiß, es war deinerseits nur ein Vergleich.

    Die Höhe der genannten Wirkungsgrade und daraus resultierend die Gesamtwirkungsgrade wären es auch mal wert genauer analysiert zu werden. Und natürlich auch die Gesamt-CO2-Belastung. Und auch was ein Liter Diesel fahren und ein Elektroäquivalent fahren kostet. Damit kommen wir der Ursache warum es bezüglich E-Mobility momentan nur schleppend vorangeht auch von dieser Seite schon mal etwas näher. Aber qualitativ hatten wir das ja schon diskutiert.

    Gruß Tom

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    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Ja, so stellt man sich das ungefähr vor, Strom aus der Steckdose. In der Theorie. Die Praxis sieht dann leider etwas anders aus.
    ...
    Verstehe ich jetzt nicht. Wenn ich zu meinem Stromanbieter gehe und ihm erzähle, daß ich nächstes Jahr 3000kWh Strom mehr brauche, dann ist ihm das herzlich egal. Er reibt sich höchstens die Hände wegen dem Mehrumsatz. Und außerdem haben wir in Deutschland eine Überproduktion an Strom.

    Gruß,
    Jürgen

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    Zitat Zitat von J.Hahn Beitrag anzeigen
    Und außerdem haben wir in Deutschland eine Überproduktion an Strom.
    Also ich habe gehört dass DE gleichzeitig auch mehr Strom importiert als jemals zuvor.

  8. Registriert seit
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    Der knackpunkt an der geschichte ist die batterie!
    Herstellung und haltbarkeit eine ökologische katastrophe!
    Sonst wäre es eine feine sache!!

    Mfg.

  9. Registriert seit
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    Hier vom Fraunhofer Institut eine Grafik. Es ist kompliziert.
    Auf "Europa" umstellen, dann sieht man, daß DE, FR, CZ und CH die Hauptexporteure in Europa sind.

    Gruß,
    Jürgen

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von moppede Beitrag anzeigen
    Der knackpunkt an der geschichte ist die batterie!
    Herstellung und haltbarkeit eine ökologische katastrophe!
    ...
    Komisch, da gibt es auch andere Meinungen.

    Gruß,
    Jürgen


 

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