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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 2.125 Antworten · 99.499 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Meiner Meinung nach gibt es kein Allheilmittel. Aber jeder Efz-Besitzer der regelmäßig in die Stadt reinfährt, ist eine weitere Entlastung weil weniger Emissionen durch die Straßen geblasen werden. Und mit groß denken meine ich nicht, dass ich nur Efz für gut befinde. Es muss ein Verbund aller technischen Möglichkeiten werden, der langfristig und nachhaltig ausgelegt sein muss. Dazu gehört auch die Frage, wie wir in 20 Jahren wohnen, wie der ÖPNV besser organisiert werden kann und wie man z.B auch Arbeiten und Wohnen kann, ohne jeden Tag das Haus zu verlassen. Ich habe schon seit 15 Jahren ein Homeoffice, um die Wege ins Büro zu minimieren. Als ich noch im Anstellungsverhältnis gestanden habe, war es ein ständiger Kampf mit den Vorgesetzten, weil die der Meinung waren, dass die Anwesenheit wichtiger ist als das Ergebnis. Da ist auch noch viel Diskussionsbedarf. Und weil es so viele Punkte sind, die zusammenspielen, kann man diese Diskussion auch nicht einfach auf Schwarz/Weiß reduzieren und in die Lager Teslaboys und Benzinbrenner aufteilen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

    Gruß Chris

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    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    ... Und weil es so viele Punkte sind, die zusammenspielen, kann man diese Diskussion auch nicht einfach auf Schwarz/Weiß reduzieren und in die Lager Teslaboys und Benzinbrenner aufteilen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
    Gruß Chris
    Ach Mann, du bringst mit deinem letzten Satz die ganze Diskussion ans Ende.

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Bergchris Beitrag anzeigen
    Ach Mann, du bringst mit deinem letzten Satz die ganze Diskussion ans Ende.
    Was ist denn an 'Gruß Chris' so endgültig?

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    Wir sollten mein Statement nicht als Ende der Diskussion betrachten. Vielleicht als Ende der kompromisslosen Standortverteidigung. Das Ganze begann als ein Statement zu einem einzelnen Produkt und entwickelte sich zu einer Grundsatzdiskussion mit zwei unversöhnlichen Lagern.
    Dabei hat diese Diskussion viel mehr Potential. Aber das erkennt man nicht, wenn man nur auf einem Standpunkt festbetoniert steht.
    Elektrofahrzeuge sind nur ein weiterer Zwischenschritt in der Evolution. Vielleicht nur ein winziger. Wer weiß?
    Meiner Meinung nach liegt die Zukunft langfristig im Wasserstoff. Erdöl und Gas sind aus industriell betrachteter Sichtweise viel zu schade, um als billige Energiequelle verheizt zu werden. Im Auto wie im Wohnbereich. Deshalb auch meine Meinung, dass man nachdenken muss, wie wir in 20 Jahren leben wollen.
    Ich für meinen Teil möchte dann in meinem Zero-Emission Haus sitzen, ohne ins Auto zu steigen meine Arbeit erledigen und danach mit meinem Zweirad in eine saubere, grüne Welt hinausreiten. Ob es ein Verbrenner mit Wasserstoffversorgung ist, ein akkubetriebenes E-Bike oder ein solarbetriebener Antigravitationsgleiter, der die Räder nur zum landen braucht, ist dabei egal. Wichtig ist mir nur, dass ich selbst entscheiden kann, wann ich los und wo ich hin will. Ohne irgendwelche Einschränkungen von ein paar dummen Paragraphenreitern, die glauben aller Welt mit Vorschriften überall ihren Willen aufzuzwingen.

    Denkt mal drüber nach. Ihr schafft das schon.

    Gruß Chris

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    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Wir sollten mein Statement nicht als Ende der Diskussion betrachten. Vielleicht als Ende der kompromisslosen Standortverteidigung. Das Ganze begann als ein Statement zu einem einzelnen Produkt und entwickelte sich zu einer Grundsatzdiskussion mit zwei unversöhnlichen Lagern. (...)
    Du tust ja gerade so, als ob von der Diskussion hier im Forum irgend etwas abhinge. Der Welt ist es egal, was hier geschrieben steht.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Du tust ja gerade so, als ob von der Diskussion hier im Forum irgend etwas abhinge. Der Welt ist es egal, was hier geschrieben steht.
    Wenn der ein oder andere durch ein minimal geändertes Verhalten (weil durch Nachdenken manchmal auch Umdenken beginnt) dazu beiträgt, die Welt ein bisschen besser zu machen, dann hat es sich schon gelohnt.

    Gruß Chris

  7. Registriert seit
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    Ich fände Elektro-Autos geil, wenn sie so weit entwickelt wären, dass sie als kompletter Ersatz für Verbrenner herhalten könnten. Das ist (auch für mich) bisher nicht der Fall. Da ich relativ oft mit Hänger unterwegs bin, scheidet ein E-Auto wegen der dann sehr geringen Reichweite bisher aus. Zudem bin ich nicht bereit, so viel Geld für vergleichsweise wenig Auto auszugeben. Als Zweitwagen käme ein kleiner E-Flitzer aber durchaus in Frage, wenn wir überhaupt noch einen brauchen würden und wenn sie eben vernünftig bezahlbar wären.

    Erdöl-Kutschen mit einem Wirkungsgrad von ~30 % sind für mich nur ein mieser Kompromiss, derzeit aber leider der einzig gangbare. In einigen Jahren oder Jahrzehnten werden wir sicher nicht mehr so wie heute unterwegs sein, sei es, weil es anders billiger, besser, umweltschonender oder ein Mix daraus ist.

    Die Sonne liefert nach wie vor Energie im Überfluss, um damit die Erde und deren Bewohner zu versorgen. Wie man sie nutzt und vor allem speichert, das ist wohl derzeit eine der größten Fragen, wenn auch viele kein Interesse an entsprechenden Lösungen haben, weil sie selber nicht genug und nicht dauerhaft damit verdienen.
    http://www.haute-innovation.com/de/m.../carbazol.html

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Erdöl-Kutschen mit einem Wirkungsgrad von ~30 % sind für mich nur ein mieser Kompromiss, derzeit aber leider der einzig gangbare. In einigen Jahren oder Jahrzehnten werden wir sicher nicht mehr so wie heute unterwegs sein, sei es, weil es anders billiger, besser, umweltschonender oder ein Mix daraus ist.
    das sind ja mal so geile Aussagen....der miese Kompromiss ist der Erste und Beste und bislang einzige Weg gewesen, als es für über 100 Jahren darum ging, die Massen bezahlbar zu motorisieren. funktioniert heute noch, während alle Alternativen bislang noch nicht überzeugen konnten.
    Und wie die Massen in 2 oder 3 Jahrzehnten motorisiert sind, kann einem heute 50jährigen herzlich egal sein.

    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Als Zweitwagen käme ein kleiner E-Flitzer aber durchaus in Frage, wenn wir überhaupt noch einen brauchen würden und wenn sie eben vernünftig bezahlbar wären.
    so hoch auch die Überzeugung bei allen E-Freaks sein mag, die meisten können sich sowas nur als Zweitwagen vorstellen und genau das kann nicht der richtige Weg sein. Noch mehr Zeug zu produzieren/bezahlen/unterhalten, dass dann sowieso die meiste Zeit rumsteht.
    E-Auto wird sich erst durchsetzen, wenn es anstatt Verbrenner angeschafft wird und erst dann ist eine Anschaffung ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Ökologisch auch nur dann, wenn ich meinen Ewagen mit 100%Sonne tanke, ansonsten liegt der Wirkungsgrad nämlich auf dem Niveau eines Verbrenner mit wenig Verbrauch.

  9. Registriert seit
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    Ich überlege mir gerade, wer die ganzen 0-Energie Häuser und Elektro- oder Wasserstofffahrzeuge im Homeoffice baut, wer dir in den nächsten 20 Jahren die Lebendmittel produziert und dann vor deine Haustür beamt. Die Masse war, ist und wird auf individual Mobilität angewiesen sein um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, da produktiv tätig. Das Ziel kann auch nicht durch Mega Städte gelöst sein, wo alles durch ÖPNV geht.

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    In 20 Jahren wird alles von Robotern mit KI erledigt, selbst die F+E und Wartung derselben. Wir können dann den ganzen Tag Motorrad fahren oder aber die Roboter haben uns ausgerottet.


 

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