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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.331 Antworten · 64.555 Aufrufe

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Deshalb bin ich auch gegen eine Subventionierung von E-Autos. Eine Subventionierung der Lade-Infrastruktur halte ich dagegen für sinnvoll..
    da bin ich absolut bei dir Frank. Ich bin überhaupt kein Freund von direkter Subventionierung (Windkraft Prokon), die oft nur auf andere Art dazu führt, dass Investoren abgezockt werden. Da werden Steuermilliarden verbraten, die indirekt über den Kunden an die Konzerne gehen (die ja eh schon Entwicklungsmillionen bekommen haben) anstatt zuerst mal in Ballungszentren dafür zu sorgen, dass Lademöglichkeiten vorhanden sind. Da hätten dann alle Eletrofzgnutzer etwas davon, ohne Rücksicht auf den Hersteller. Der Rest ist normaler WEttbewerb

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Die andere Seite ist oft auch nicht besser. Wie manche Autoren Faktoren, die für Elektroautos sprechen, bewusst außer Acht lassen, das ist schon erstaunlich. Ich bin da recht pragmatisch. Für mich entscheidet der Markt. Deshalb bin ich auch gegen eine Subventionierung von E-Autos. Eine Subventionierung der Lade-Infrastruktur halte ich dagegen für sinnvoll. Das Auto hätte sich vermutlich in Deutschland ohne einen leistungsfähigen öffentlichen Straßenbau auch nicht durchgesetzt.
    Straßen muss der Staat aber auch für E-Mobile weiterhin unterhalten. Tankstellen hat der Staat seinerseits auch nicht gebaut, sondern die Konzerne, die damit Geld verdienen wollen. Und so sollte es auch bleiben. Aber mit ausreichendem Steuerzahlergeld bekommen wir bestimmt die Ladeinfrastruktur für die angestrebten 1 Million Elektroautos bis 2020 noch hin. Und dann? Fahren immer noch 40 Millionen Verbrenner, für die E-Mobile als Ersatz nicht taugen.

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Einen schicken großen Verbrenner bekommst Du für 10000,- aber genauso wenig. Wobei, das kommt auf die Definition an
    Nur als Beispiel:
    Fahrzeugangebot: Audi A6 Avant 3.2 FSI multitronic für 9000 EUR
    http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/de...l?id=222902308

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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Aber mit ausreichender Steuerzahlergeld bekommen wir bestimmt die Ladeinfrastruktur für die angestrebten 1 Million Elektroautos bis 2020 noch hin. Und dann? Fahren immer noch 40 Millionen Verbrenner, für die E-Mobile als Ersatz nicht taugen.
    Das Henne-Ei-Problem kriegst du nur gelöst, wenn du irgendwann anfängst. Ich gehe mal von mir aus: Ein Opel-Minivan, in dem ich gut sitzen kann, mit Automatik und Klima, kostet mich vielleicht 25.000 Euro. Ein vergleichbarer Elektrowagen kostet mich vielleicht 35.000 Euro und hat 250 km Reichweite. Ich fahre 20.000 km im Jahr, macht 40 Tankfüllungen á 50 Euro, macht 2000 Euro für Sprit pro Jahr. Ziehen wir mal weitere 500 Euro pro Jahr für Wartung und Steuer ab, die der Stromer günstiger ist, habe ich die zehn Riesen nach vier Jahren wieder drin. Ich weiß, dass das jetzt zu blauäugig gerechnet ist, aber wenn wir mal von einer Haltedauer von acht Jahren ausgehen, könnte sich so was schon wenn nicht lohnen so zumindest 0:0 ausgehen. Und auf der Habenseite bleibt dann immer noch ein Auto, das sich sagenhaft ruhig, ruckfrei und geschmeidig fährt.

    Die 250 km Reichweite würden erheblich an Schrecken verlieren, wenn die Ladesituation deutlich besser wäre. Bei mir ist es wirklich so, dass ich nur sehr selten mehr als 250 km am Tag fahre, also bräuchte ich eine Lademöglichkeit zukause, schon wären 90 Prozent meiner Reichweitenprobleme weg. Aber woher bekomme ich den Quickcharger in meiner Tiefgarage? Da könnte der Staat subventionieren: Er könnte Hausbesitzern ermöglichen, sich die Ausstattung ihrer Tiefgaragen mit Lademöglichkeiten fördern zu lassen. Mieter könnten, wenn sie so was selbst finanzieren, steuerlich unterstützt werden etc. p.p. Der Staat könnte auch aktiv forcieren, dass sich Player zu einem universalen Netzwerk zusammenfinden, damit wirklich an jeder Ecke eine Ladesäule steht, für alle, die keinen Garagenstellplatz haben. Förderung bedeutet für mich nicht, dass der Staat das alles zahlt, aber er könnte halt punktuell unterstützen.

    Es gibt auch andere Sachen: So wurde mal entschieden, dass ein Vermieter oder eine Hausgemeinschaft dem Mieter die Montage eines Sat-Schüssel nicht verbieten darf, wenn der Mensch sonst kein Fernsehen aus seiner Heimat bekommt. Ähnlich könnte man mit Lade-Infrastruktur verfahren.

    Ich glaube, woran es in Deutschland im Moment oft scheitert, das ist die Komplexität. Die meisten Leute wollen ein Auto, das ihnen keinen Zirkus macht. Deshalb ist Tesla auch recht erfolgreich mit seinen Superchargern. Aber wenn du dich erst mit deinem Vermieter kloppen musst und bei 17 Energieversorgern eine Kundenkarte beantragen musst, damit du deine Karre unterwegs geladen bekommst, dann hat der Spaß halt ein Loch. Und wenn das die beteiligten Energieversorger und Autohersteller nicht allein gebacken kriegen, dann ist halt der Staat gefragt. Wie gesagt: Für die andere Infrastruktur ist er ja auch zuständig.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Aber woher bekomme ich den Quickcharger in meiner Tiefgarage? Da könnte der Staat subventionieren: Er könnte Hausbesitzern ermöglichen, sich die Ausstattung ihrer Tiefgaragen mit Lademöglichkeiten fördern zu lassen. Mieter könnten, wenn sie so was selbst finanzieren, steuerlich unterstützt werden etc. p.p. Der Staat könnte auch aktiv forcieren, dass sich Player zu einem universalen Netzwerk zusammenfinden, damit wirklich an jeder Ecke eine Ladesäule steht, für alle, die keinen Garagenstellplatz haben. Förderung bedeutet für mich nicht, dass der Staat das alles zahlt, aber er könnte halt punktuell unterstützen.
    Das ist übrigens eine klassische Funktion von Steuern: Entwicklungen beschleunigen oder bremsen. Deshalb belohnt der Staat Käufer von umweltfreunldichen Autos regelmäßig, die Käufer von "Stinkern" bestraft er im gegenzug.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dass das jetzt zu blauäugig gerechnet ist, aber wenn wir mal von einer Haltedauer von acht Jahren ausgehen, könnte sich so was schon wenn nicht lohnen so zumindest 0:0 ausgehen. Und auf der Habenseite bleibt dann immer noch ein Auto, das sich sagenhaft ruhig, ruckfrei und geschmeidig fährt.
    Ja, acht Jahre halte ich, auch in Betrachtung von Stromkosten, für realistischer. Nur kannst du einen Benziner dann immer noch verkaufen, weil alle davon ausgehen, dass der Motor noch für weitere Kilometer gut ist. Bei E--Mobilen fehlen Langzeiterfahrungen völlig und niemand weiß, was ein Akku für 10.000 Euro nach acht Jahren noch taugt.

    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Aber woher bekomme ich den Quickcharger in meiner Tiefgarage? Da könnte der Staat subventionieren: Er könnte Hausbesitzern ermöglichen, sich die Ausstattung ihrer Tiefgaragen mit Lademöglichkeiten fördern zu lassen. Mieter könnten, wenn sie so was selbst finanzieren, steuerlich unterstützt werden etc. p.p. Der Staat könnte auch aktiv forcieren, dass sich Player zu einem universalen Netzwerk zusammenfinden, damit wirklich an jeder Ecke eine Ladesäule steht, für alle, die keinen Garagenstellplatz haben. Förderung bedeutet für mich nicht, dass der Staat das alles zahlt, aber er könnte halt punktuell unterstützen.
    Da bin ich komplett gegenteiliger Meinung. Kein Steuergeld für solche Investitionen, von denen nachher andere profitieren, die Allgemeinheit aber bestenfalls am Rande. Wenn du mit einem E-Mobil sparen möchtest, dann nimm die tausende Euro selbst in die Hand für deine Ladestation. Die rechnerische Haltbarkeit liegt auch bei ca. 8 Jahren.



    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich glaube, woran es in Deutschland im Moment oft scheitert, das ist die Komplexität. Die meisten Leute wollen ein Auto, das ihnen keinen Zirkus macht.
    Das ist weltweit so und das schöne ist ja, dass es das mit Verbrennungsmotoren schon gibt. Erschwingliche Mobilität für die Massen mit einer bereits vorhandenen Infrastruktur.

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    Die Realität holt Musk ein:

    Tesla: Musk hat wieder einmal zu viel versprochen - manager magazin

    Gruß,
    maxquer

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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Das Problem: Es ist schon eine Riesen-Nummer, ein Auto auf einem solch hohen Niveau, wie es der Tesla S ist, zu entwickeln und auf die Straße zu bringen. Dann ist es noch eine viel größere Nummer, dieses Auto in einer Auflage von über 50.000 Stück pro Jahr zu bauen, in einer Qualität, die gleichbleibend hoch ist. Das stellen sich die Silicon-Valley-Fanbunnies immer so einfach vor, aber genau das kann ein großer Autokonzern. Die Elektronik in der Mittelkonsole kauft er zu. Das können andere besser.

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    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Nur als Beispiel:
    Fahrzeugangebot: Audi A6 Avant 3.2 FSI multitronic für 9000 EUR
    Audi A6 Avant 3.2 FSI multitronic als Kombi in Scheßlitz
    Ich sagte ja: das kommt auf die Definition an.

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    Das Thema "Elektromobilität" sollte man vielleicht ohne Tesla diskutieren.

    Ob da jetzt eine Art "Apple-Hype" oder ähnliches sektiererisches Gehabe mit am Werk ist oder nicht, ist mir persönlich wurscht. Auch ist es für mich nur nebensächlich, ob die Firma Tesla mittel- oder gar langfristig überlebt. Ich habe keinen Vertrag mit Herrn Musk.

    Das Entscheidene für mich ist, dass seine Ideen den Individualverkehr nach vorne bringen. Wenn in (ferner?) Zukunft keine Stinker mehr unterwegs wären und die E-Mobile ähnliche Reichweiten hätten, wäre das definitiv ein echter Fortschritt, den der Staat durchaus subventionieren und damit fördern sollte.


 

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