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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.303 Antworten · 60.877 Aufrufe

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    In meinen Augen ist das immer noch der Haken: Elektrobusse sind einfach teurer als Dieselbusse. Dazu kommt, dass sich die Stadtwerke noch nicht auf Vollelektro als einzige Stoßrichtung festlegen wollen.
    Ja, sie sind teuer. Noch. Ein in Hannover fahrender Elektrobus etwa ist mit rund 600.000 Euro ca. zweieinhalbmal teuerer als ein herkömmlicher Dieselhybrid. Aber seit 2015 gibt es ein umfangreiches Busförderprogramm, und die Anschaffung solcher Busse wird mit bis zu 40% vom Land Niedersachsen bezuschusst. Damit bewegen sich die Stückkosten dann wieder im erträglichen Rahmen. Auch und gerade im ÖPNV ist der Trend zum Elektroantrieb unübersehbar.

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Ja, sie sind teuer. Noch. Ein in Hannover fahrender Elektrobus etwa ist mit rund 600.000 Euro ca. zweieinhalbmal teuerer als ein herkömmlicher Dieselhybrid. Aber seit 2015 gibt es ein umfangreiches Busförderprogramm, und die Anschaffung solcher Busse wird mit bis zu 40% vom Land Niedersachsen bezuschusst. Damit bewegen sich die Stückkosten dann wieder im erträglichen Rahmen. Auch und gerade im ÖPNV ist der Trend zum Elektroantrieb unübersehbar.
    Vielleicht solltest du "ÖPNV" ersetzen gegen "ÖPNV in Niedersachsen". Wenn das Land Niedersachsen dafür so viel Geld ausgibt, ist das fein. Ich weiß nicht, ob es solche Förderprogramme in Bayern auch gibt. Oder in Berlin.

    Die Münchner Stadtwerke haben übrigens neulich gemeldet, dass sie so viel grüne Energie erzeugen, dass sie damit theoretisch alle Haushalte der Stadt versorgen könnten. Wie gesagt, die tun was an allen Fronten. Dennoch fahren die meisten Busse noch mit Diesel.

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Ja, sie sind teuer. Noch. Ein in Hannover fahrender Elektrobus etwa ist mit rund 600.000 Euro ca. zweieinhalbmal teuerer als ein herkömmlicher Dieselhybrid. Aber seit 2015 gibt es ein umfangreiches Busförderprogramm, und die Anschaffung solcher Busse wird mit bis zu 40% vom Land Niedersachsen bezuschusst. Damit bewegen sich die Stückkosten dann wieder im erträglichen Rahmen. Auch und gerade im ÖPNV ist der Trend zum Elektroantrieb unübersehbar.
    Die Fahrzeuge bleiben 2 1/2 mal so teuer, auch mit Förderung durch den Steuerzahler, damit das Verkehrsunternehmen diese Investitionen überhaupt stemmen kann. Beim Thema Lebenszykluskosten kann man ja derzeit mangels Erfahrung noch gar keine Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von Elektrobussen treffen.

    Grob überschlagen müsste man in Berlin für den Ersatz aller Busse durch Elektrobusse zusätzliche 400.000.000 Euro in die Hand nehmen zuzüglich der Kosten für die Ladeinfrastruktur.

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    Das mit den Bus-Anhängern in München musste ich jetzt direkt mal nachprüfen, weil ich's kaum glauben wollte. Immerhin wurden die bis in die späten 50er Jahre üblichen Anhänger hinter Onmibussen abgeschafft. Kommt aben alles wieder.

    MVG Buszüge München

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Die Münchner Stadtwerke haben übrigens neulich gemeldet, dass sie so viel grüne Energie erzeugen, dass sie damit theoretisch alle Haushalte der Stadt versorgen könnten. Wie gesagt, die tun was an allen Fronten. Dennoch fahren die meisten Busse noch mit Diesel.
    Zumindest tun die was für ihr Image und einem Bundesland das diesbezüglich eher bremsend als fördernd gilt. Außer bei der Herdprämie und sonstigen bein bayerischen Volk gut ankommenden Themen.

    Zu den SWM:
    deren Jahreshöchstlast liegt bai ca 1 GW (1000 MW - 1 Mio kW). Industrie, Gewerbe, Haushalte. Der Anteil der Einspeiser in das Mittelspannungsnetz der SWM Biogasanlagen, MHKW, PV-Parks, wenige Windräder) liegt bei im Mittel bei ca. 14 MW, der Anteil im Niederspannungsnetz im Mittel bei ca. 5 MW mit Spitzen durch die PV-Anlagen bis 40 MW. Alles Daten aus 2015 und nachzulesen bei den veröffentlichten Daten der SWM gemäß StromNZV (Stromnetzzugansverordnung).

    Wenn ich die Höchstlasten der Erzeugungsdaten ins Verhältnis zu Netzhöchstlast der SWM in Mittelspannung und der Niederspannung setze, so komme ich auf ein optimistisch gerechnetes Verhältnis von 54 MW/1000 MW, was in etwas einem Anteil von 5% enspricht. Das mag für eine Stadt + Umland relativ viel sein -in ländlichen Bereichen kleiner Stadtwerke (<30000 Einwohner) haben wir teilweise prozentuale Anteile von mehr als 100 %- wie die SWM mit den von mir genannten Daten allerdings alle Haushaltskunden mit "grünem" Strom versorgen wollen, ist mir schleierhaft und läßt auf eine gute buchhalterische Auslegung des Sachverhalts schließen.

    Aber vielleicht sind dabei auch der Anteil erneuerbarer Energien enthalten die über Bezug aus dem Netz E.On geliefert werden, wobei das allerdings auch Augenwischerei ist da:
    1. die im Bereich Bayerns genutzte Wasserkraft bereits vor 100 Jahren schon vorhanden war und nicht mit dem Ausbau in erneuerbaren Energien zu tun hat; die ist halt eh da.
    2. beim Betrieb eines Verbundnetzes und des auf ähnlicher Ebene in Bayern betrieben 110-kV-Netzes, die Aufteilung in grünen und damit guten Strom und braunen und damit bösen Strom, nicht trivial bis unmöglich ist.

    Es mag natürlich sein, daß die SWM an verschiedenen Projekten außerhalb der Region beteiligt sind und somit diese Zahlen zustande kommen. Das hat dann allerdings nichts mehr Physik zu tun, sondern ist reine Buchhaltung. So kann es sein, nein, es ist eher wahrscheinlich, daß der gute Öko-Strom in München, teilweise auch in bösen Kernkraftwerken erzeugt wird. Macht aber nix, weil man kann es eh nicht erkennen.

    Interssant ist übrigens der Kurvenverlauf der NSP-Einspeiser (im wesentlichen PVA), die darin enthaltenen Leistungsspitzen. Mit der heutigen Technik ist das genau das Problem. Ein Problem das auch der E-Mobility und dem Zero-Emission-Prinzip entgegen steht.
    Und noch ein Zahlenwert um das ganze etwas anschaulicher zu machen. Die von mir genannten 54 MW Erzeugungsleistung entsprechen der Leistung von 18 Windmühlen (3-MW-Typen). Das sind etwa zwei Windparks, die zuhauf im Norden und Osten Deutschlands stehen. Sollten die SWM an solchen Parks beteiligt sein, so fehlen denen zur Nutzung eigentlich nur noch die passenden Übertragungsleitungen. Die müssen dann zwangsläufig auch über Bayerisches Territorium laufen, sonst wird das nix mit grünem Strom in Müchen.

    Was ich mit all dem sagen will: etwas kritischer die Dinge betrachten und auch mal hinterfragen. Hiermit meine ich die Aussage der SWM, wenn sie denn so getätigt wurde.

    Ich kann mich in meiner Einschätzung natürlich auch täuschen, ich bin gerne bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

    Gruß Tom

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Das mit den Bus-Anhängern in München musste ich jetzt direkt mal nachprüfen, weil ich's kaum glauben wollte.
    So so, wenn ich das sage, dann reicht dir das also nicht als Quelle? Na, gut dass wir drüber gesprochen haben...

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    Ich nutze seit längerem E-Mobilität. Gleichzeitig habe ich mein Parkplatzproblem für den Zweitwagen gelöst. Car2Go ist das Stichwort. Eine Ausweitung dieses Konzepts des Nutzens von Mobilität (statt dem Haben von Fahrzeugen) ist die Zukunft, die in einigen Ballungsräumen schon heute Wirklichkeit ist.


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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    So so, wenn ich das sage, dann reicht dir das also nicht als Quelle? Na, gut dass wir drüber gesprochen haben...
    Muss Ich Dich, als Journalisten, etwa darauf hinweisen, dass jede Quelle gegengeprüft werden soll?

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    Zitat Zitat von Golem Beitrag anzeigen
    Ich nutze seit längerem E-Mobilität. Gleichzeitig habe ich mein Parkplatzproblem für den Zweitwagen gelöst. Car2Go ist das Stichwort. Eine Ausweitung dieses Konzepts des Nutzens von Mobilität (statt dem Haben von Fahrzeugen) ist die Zukunft, die in einigen Ballungsräumen schon heute Wirklichkeit ist.
    Ob das wirklich die Zukunft ist? Bisher sind die Geschäftsgebiete der Carsharing-Unternehmen nur immer kleiner geworden. Ab den Rändern der Innenstädte nehmen Parkplatzsorgen ab und das Alter der Bewohner sowie die Anzahl der Personen pro Haushalt wieder zu und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines eigenen Wagens. Da ist Carsharing einfach nicht mehr wirtschaftlich.

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    Carsharing ist wirtschaftlich. Für mich: Alleine für einen gesparten TG Platz spare ich monatlich 95 Eur. Für den Betreiber anscheinend auch: Car2Go expandiert und weitet das Angebot aus.


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