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Total Off Topic / Transalp MTB

Erstellt von thomasL, 10.04.2011, 20:35 Uhr · 9 Antworten · 1.091 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Total Off Topic / Transalp MTB

    #1
    Hi,

    und ich sach noch "Total Off Topic".

    Aaaaalso, ich könnte natürlich in einem Mountainbike-Forum fragen. Aber da sind lauter Cracks unterwegs die vor Selbstbeweihräucherung den Boden unter den Füßen nicht mehr sehen.

    Deshalb frag ich einfach mal hier, weil ich weiß, dass hier auch einige motorlose Biker dabei sind.

    Wer hat von Euch schon mal einen Alpencross gefahren?

    Hintergrund: ich möchte das gerne machen. Bin aber nicht der total austrainierte Mountainbiker, auch nicht der Downhill-Junkie. Fahre eher gemütlich und komme bei steilen Anstiegen schon deutlich und schnell an meine Grenzen. Habe zwar eine vernünftige Grundkondition (laufe Marathon) aber weiß nicht wirklich ob ich mir das zutrauen kann.

    Im Gegensatz zum Marathonlaufen wo es (zumindest in meinem Alter) hauptsächlich um das Finden der eigenen persönlichen Wohlfühlgeschwindigkeit geht und darum diese "stundenlang" durchzuhalten ist hier die Problemstellung eine Andere. Ich vermute mal jede Menge steile Auffahrten bei denen man immer wieder an die Grenzen stösst wechseln sich wahrscheinlich mit "normalen" MTB Trails ab.

    Ich habe einfach Bock zu sehen, ob ich das noch kann und natürlich auch Lust dieses kleine Abenteuer einfach durchzuziehen. Aber sehe ich das vielleicht zu blauäugig???

    Wer hat Erfahrung???

    Schöne Grüße
    Thomas

  2. Registriert seit
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    Standard Hi

    #2
    ich bin Rennradler (relativ austrainiert) mit MTB Training im Winter (und heut mal wieder ) außerdem hab ich schon einige Marathon gelaufen.

    Wenn Du so fährst wie Du geschrieben hast, dann dürfte ein TransAlp etwas zu heftig für Dich sein. Du solltest (wenn du wirklich so ein Projekt angreifen willst) längere Strecken trainieren und wegen der zu erwartenden Abfahrten auch Downhill üben!!

    Wir (ein gut trainierter Renner und ich ) waren mal in der Region um Cortina auf Militärwegen mit MTBs unterwegs und dabei hab ich manchmal echt gedacht Sch** gezz is aber gut.

    Fazit: Bei vielen - auch gut trainierten - Läufern, setzt der Arsch die Grenzen Und Laufen ist ne völlig andere Belastung als Radeln !

    Ausdauer kannst Du sicher ! Aber Handling und Sitzfleisch musst Du Trainieren. Auch das Fahren mit Rucksack würd ich üben, so ein Drecksding tut nach drei vier Tagen - wenn man es nicht gewöhnt ist - schei***weh

    Alles in allem : Trainieren !

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hallo Thomas!
    Ich glaube, das Wichtigste ist die Fitness. Den Tourverlauf kann man an die fahrerischen Fähigkeiten anpassen - von ganz simpel bis brutal hardcore. Ich würde meinen ersten Alpencross entweder mit einem erfahrenen Alpencrosser mitfahren (der das Ding auch entsprechend plant) oder ganz easy bei einem entsprechenden Anbieter buchen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit "Fahrtwind" gemacht. Die bieten MTB Touren aller Schwierigkeitsstufen an. Alpencross für Warmduscher, für Freerider, mit oder ohne Gepäcktransport, für Paare (die Tour teilt sich unterwegs - die Frauen unten lang, die Männer oben und abends trifft man sich wieder), etc. Die teilen die Gruppen auch immer in 4 Fitnesskategorien auf. Lass dir doch mal einen Katalog schicken oder guck mal auf deren Homepage.

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo Thomas,

    auch ich gehöre wie Di@k zu der trainierten Spezies auf 2 Rädern auch ohne Motor, würde meinen Trainingszustand als sehr ordentlich bezeichnen. Ich habe sowohl per Rennrad als auch per MTB bereits einige Alpenkreuzzüge absolviert.

    Kann Di@k nur beipflichten, gute Kondition vom Marathon alleine reicht nicht aus.
    Die Anstiege und Abfahrten im alpinen Bereich sind eine ganz andere Hausnummer als im gewohnten Flachland bzw Mittelgebirge, ganz zu schweigen von stundenlangen Tragepassagen.

    Bevor du dich auf ein solches Alpenabenteuer einlässt, teste doch mal deine Fähigkeiten bei MTB-Marathons. Die beginnen jetzt überall und sind ein guter Anhaltspunkt um festzustellen, ob du konditionell und technisch schon soweit bist, eine Alpenplackerei zu schaffen, und zwar an 5 - 7 Tagen aufeinander folgend. Eine gute Unterarmmuskulatur schadet auch nicht, je nach Kurs sind die Abfahrten und auch technische Anforderungen recht heftig.

    Gruß
    Norbert

  5. LGW Gast

    Standard

    #5
    Also ein paar Bekannte von mir sind sagen wir mal ambitionierte Fahrradfahrer, auch gerne mal bei Spassfahrten wie der teutotour anzutreffen, und als gebürtige Stuttgarter durchaus auch alpenaffin.

    Die haben eine Alpenquerung auch mal angedacht, bzw. tun das jedes Jahr neu - Zitat: "also so drei Monate zielgerichtetes training wäre schon Minimum für ne 14-Tage Tour".

    Machbar ist es bestimmt wenn du sportlich fähig bist, aber wie bei jeder extremen Aktion sind eben auch hier angepasste Trainings und Vorbereitung unvermeidbar

    Ich würde mich bei schon genannten Tourveranstaltern informieren.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hallo,

    na, das ist ja schon mehr Resonanz als ich erwartet hatte. Danke Euch.

    Die Idee, das Ganze nicht komplett eigenständig, sondern als guided tour, oder vielleicht als self-guided (per fertiger GPS Route), zu buchen ist echt gut. Hab mich grade mal ein wenig im web umgesehen. Da sind durchaus auch Angebote für "Anfänger" dabei, die sicherlich dennoch landschaftlich äußerst reizvoll sind. Um 5000 Hm sollte auch ich in 7 Tagen hinkriegen können.

    So wie ich das momentan sehe, werde ich wohl mein Training wesentlich mehr aufs MTB verlegen und mal sehen wo ich in 6 oder 8 Wochen so stehe (bzw SITZE ) Das dürfte am ehesten der Knackpunkt sein!

    Und wenn es einigermaßen positiv läuft und keine ungeahnten Probleme auftreten (Knie oder so), dann geh ich das an!

    Schaun mer mal.

    Gruß
    Thomas

  7. Registriert seit
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    1.510

    Standard

    #7
    Und wenn dann Trainning und Routenwahl gut aufeinander abgestimmt sind, darf man nicht vergessen, daß man 8 Tage im Sattel sitzt und das einem auch Freude bereiten sollte. Gerade wenn man sonst nur Abendtouren und am WE eine Tagestour macht, ist das eine ungewohnte Situation.
    Zumal man gerade bei geführten Touren meist nicht sagen kann:
    "Och, Heute mache ich mal einen Tag Pause und Morgen gehts weiter."

    Und vielleicht vorher ein Fahrtechniktrainning absolvieren, damit man die Singletrails entspannter genießen kann, nur falls Du z.B. bei engen Spitzkehren gern mal absteigst

    Und zuletzt die Frage nach dem Radl, von dem ein klein wenig auch die Routenwahl abhängt.

    Ich finde es auch schwierig die richtigen Leute dafür zu finden. In meinem Bekanntenkreis sind da die Alpencrosser, welche in CC-Manier zwar fahrtechnisch einfachere Strecken fahren, dafür aber locker 2500 Hm am Tag (für mich und mein eher bergaborientiertes Radl undenkbar) oder die Anderen, die Bikebersteiger, deren Routen mir zu ausgesetzt sind (da habe ich dann Kopfprobleme).
    Grüße!

  8. Registriert seit
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    #8
    Hallo Thomas,

    auch ich habe vor einigen Jahren so eine Transalp gemacht, war ein supertolles Erlebnis. Zu dem Zeitpunkt war ich gut trainiert (MTB, ca. 2500-300km im Jahr, ich weiß andere fahren viel mehr).

    Ich kann Norbert nur beipflichten: Kondition und Marathonlauf alleine langt nicht, da werden ganz andere Muskelgruppen beansprucht. Schon so mancher "Muskelprotz" ist dabei baden gegangen. Aber wenn du sonst reichlich fährst auch längere Tagestouren mit ordentlichen Anstiegen machst ist das durchaus zu meistern.

    Es gibt da je nach Anbieter auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade je Tour. Ich kann eine geführte Transalp empfehlen, schon wegen des Gepäcktransportes. Du hast dann nur einen Tagesrucksack mit Regenzeug und so dabei. Falls man doch mal schwächelt wird man abgeholt.

    Wenn du es tun willst - tu es!

    Gruß vernagt

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hi Thomas,

    ich kann dir nur raten : Mach es!!! Du bist anschließend stolz auf dich.
    Es gibt nicht nur bügelharte Alpenüberquerungen sondern auch etwas für
    "Normalos".
    Habe mir eine Alpenüberquerung zu meinem 50.Geburtstag geschenkt und geschafft.Vom Tegernsee zum Gardasee.
    Habe mittlere Kondition und bin (Pfui)Raucher.
    Am besten eine organisierte Tour denn die ist auch nicht teurer als eine selbst geplante.
    Schau mal unter "fahrtwind.de" . Ich verspreche dir, der Peter schleppt dich drüber.

    Gruß
    boxer-fille

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hi nochmal,

    genau! Dieses letzte "Mach es" wollt ich doch nur hören

    Ganz sicher bin ich Lichtjahre vom "Übersportler" entfernt und auch keineswegs momentan (nach'm Winter) austrainiert. Ganz sicher hab ich mich bei meinen Halb- und Vollmarathönern gequält wie Sau und war trotzdem arsch-langsam.

    Aaaaber ebenso sicher hab ich mich bisher bei solchen Gelegenheiten (so auch auf'm Jakobsweg mit schwerem Rucksack) immer durchgebissen. Soll heißen - ich geb so schnell nicht auf. Das kann ich von mir guten Gewissens behaupten.

    Jetzt gilt es also wirklich konsequent darauf hin zu trainieren. Hab's mir inzwischen fest vorgenommen das Ding durchzuziehen. Wenn Training und Terminangebote noch passen, evtl. noch in diesem Jahr. Ansonsten frühestmöglich im nächsten.

    Die mir bisher sympatischste Variante ist die "self-guided-GPS Tour". Da muss niemand auf mich warten, d.h. ich bremse niemanden aus. Dennoch ist der Gepäcktransport, die Übernachtung und der Rücktransport geregelt. Das klingt für mich am Passendsten. Als Einsteiger-, Warmduscher-, Brötchen über der Spüle Aufschneidertour gefällt mir z.B. "Ehrwald-Riva" von bike-alpin. Wenn ich das "überlebe" kann ich im Folgejahr imm noch eins draufsetzen.

    Insofern habe ich Zeit auch noch einen Mitfahrer zu suchen, der sich das alleine vielleicht auch nicht zutraut, sich das in einem "schwachen" 2er oder 3er Team aber schon vorstellen könnte.

    Sollte zufällig eine/er der Mitleser hier auf entsprechende Gedanken kommen, bitte einfach mal melden!

    Achso - zum Gerät. Ich fahre ein Cube Fully (AMS 100 oder so) in derzeitigem Topzustand, welches ich auch ganz brauchbar im Griff habe. Aber ein wenig Fahrtechnik verbessern müsste ich sicherlich (Downhill, enge Kehren, anfahren am Berg etc.)

    War schon richtig, dass ich hier gefragt habe

    Schöne Grüße
    Thomas


 

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